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Spekulationen zur Entwicklung von Datenumsatz/Kapazitaetsbedarf ab 2026

  • pufferueberlauf
  • 2. August 2026 um 23:12
  • pufferueberlauf
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    • 2. August 2026 um 23:12
    • #1

    So hier ein Thread um On-Topic ueber den zukuenftigen Datenumsatz und Kapazitaetsbedarf zu diskutieren, wenn denn Bedarf besteht:

    Hier als Starter ein Post der in einem anderen Thread OT war und deshalb jetzt hier weiterleben soll:

    Zitat

    Zitat von mbo77

    Dito

    Laut Golem (https://www.golem.de/news/dell-oro-…608-211521.html) erwartet Dell'Oro folgendes: "Verlangsamt hat sich das Tempo beim Breitband-Datenverbrauch" in den naechsten 5 Jahren. Auch das ist nur Spekulation aber Wir sind erkennbar nicht alleine mit der Erwartung, dass der Datenumsatz nicht weiter konstant wachsen duerfte, wann das genau einsetzt ist halt noch unklar (und auch ob sich in den naechsten Jahren nicht vielleicht doch attraktive Dienste etablieren werden die viel Daten-Umsatz generieren, die Luft wuerde ich allerdings nicht anhalten*)

    *) Weder 8K (ist ja noch nicht mal so, dass sich 4K richtig durchgesetzt haette) noch 3D oder AR/VR, oder das etwas unbestimmte taktile Netz der EU haben sich bisher auch nur ansatzweise als die Datenverbrauchsbeschleuniger entpuppt als die sie angekuendigt wurden.


    P.S.: Hatte Deinen Dell'Oro Link uebersehen...

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (2. August 2026 um 23:20)

  • pufferueberlauf
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    • 2. August 2026 um 23:18
    • #2

    Bezueglich 4K Video, laut diesem Post hier von 2024 ist 4K-Traffic immer noch recht mau, vielen Kunden scheint FullHD voll auszureichen und 4K nicht genug Mehrwert zu bieten um hoehere Preise zu rechtfertigen.

    Persoenlich kann ich das nachvollziehen, den Schritt von SD auf HD und von 720 auf FullHD fand ich noch direkt auffaellig und relevant, aber FullHD zu 4K kann ich zwar bei Standbild unterscheiden aber bei Bewegtbildern spuere ich da kaum einen Unterschied (die Gnade schlechter werdender Sehfaehigkeit).

  • pufferueberlauf
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    • 3. August 2026 um 08:39
    • #3
    Zitat von BlackMage2

    ja, das mag sein das die nicht flächendeckend 50G einsetzen, aber ich schätze China so ein das es zumindest an vielen Standorten zumindest schon 2.5G oder 10G einsetzt und nicht nur 1G wie in Deutschland, aber das habe ich jetzt nicht geprüft.

    Aus dem Golemartikel zum Dell'Oro Report (der Geld kostet,):


    Zitat

    Nach Angaben der drei großen chinesischen Netzbetreiber China Mobile, China Telecom und China Unicom wird das Land die meisten 50-GPON-Systeme einführen. Heynen rechnete im Gespräch mit Light Reading damit, dass dort bis Ende 2026 ein höheres Volumen an GPON- und XGS-PON gekauft wird.


    Zitat von BlackMage2

    Bzw. ich lese das Netz wird zuerst auf 10G eingestellt und kann aber später noch hochgestellt werden. Es ist definitiv exklusiv, aber so weit ich weiß schaut China in die Zukunft und die könnten den First-Mover-Advantage bekommen wenn die den landesweiten Rollout von 10G starten! (weil die jetzt schon 50G PON verwenden)!

    Welchen First Mover Vorteil erwartest Du von 50G fuer Privatkunden? Klar, die ISPs koennen groessere Segmente bauen und damit aktive Technik einsparen (unklar ob das reicht den Kostenunterschied zu decken) aber fuer Endnutzer im Massenmarkt, welchen Vorteil hat 50G gegenueber GPON bei der ueblichen interaktiven Nutzung?

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    • 3. August 2026 um 09:21
    • #4
    Zitat von kingpin42

    Hierzulande hast du auch an vielen Standorten die Möglichkeit, 2G/1G Verträge zu buchen.

    Zumindest bei der Telekom ist das, wenn man der Verfuegbarkeitskarte Glauben schenkt, noch etwas sporadisch... Tendenz vermutlich steigend (ich erwarte, dass mittelfristig im Rahmen des normalen Geraetetauschs alle Segmente XGSPON-befaehigt werden, aber je nach dem wann ein Segment in Betrieb genommen wurde kann das mMn. halt schon noch ein paar Jahre dauern). Wie Dell'Oro schreibt, wird die XGSPON Einfuehrung die naechsten 5 Jahre in Beschlag nehmen (und der Bericht hat nur einen 5 Jahres Horizont, so dass man das nicht interpretieren sollte dass diese Einfuehrung innerhalb dieser 5 Jahre abgeschlossen werden wird):

    Zitat

    Der Umsatz mit PON-Ausrüstung wird im Zeitraum von 2026 bis 2030 voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,6 Prozent wachsen, hauptsächlich wegen der der Einführung von XGS-PON in Nordamerika, EMEA (Europa-Arabien-Afrika) und CALA (Caribbean, Latin America) sowie FTTR in China.

    Ich hatte schon mehrfach spekuliert, dass FTTR ein Versuch von Huawei waere sich einen groesseren Markt fuer PON-Geraete zu schaffen, scheinbar sieht Dell'Oro das aehnlich.

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    • 3. August 2026 um 10:51
    • #5
    Zitat von pufferueberlauf

    Welchen First Mover Vorteil erwartest Du von 50G fuer Privatkunden? Klar, die ISPs koennen groessere Segmente bauen und damit aktive Technik einsparen (unklar ob das reicht den Kostenunterschied zu decken) aber fuer Endnutzer im Massenmarkt, welchen Vorteil hat 50G gegenueber GPON bei der ueblichen interaktiven Nutzung?

    Alleine die Tatsache es ist erstmal mit 50G angebunden. Durch die hohe Kapazität könnten zukünftige Ausbauten erstmal nach hinten verschoben und man kann sich auf die Orte konzentrieren die noch nicht mit 50G angebunden sind, andernfalls wäre es z.B. eine Fallentscheidung ob ein 1G PON zu 50G ausgebaut wird oder ob ein 10G PON weiter zu 50G ausgebaut wird, so kann es passieren das der 10G PON priorität kriegt obwohl es an vielen Standorten weiterhin nur 1G PON gibt. Das mag zwar gut für die ISPs sein, aber so kriegen wir niemals einen flächendeckenden Ausbau.

  • pufferueberlauf
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    • 3. August 2026 um 11:26
    • #6
    Zitat von BlackMage2

    Alleine die Tatsache es ist erstmal mit 50G angebunden.

    Das hat vielleicht Wert beim digitalen Schwanvergleich am Stammtisch, aber welcher realer Wert erwaechst daraus?

    Zitat von BlackMage2

    Durch die hohe Kapazität könnten zukünftige Ausbauten erstmal nach hinten verschoben

    ??? "Ausbauten" bezieht sich fuer mich auf das (passive) Fasernetz, das liegt halt auch schon wenn mit GPON gearbeitet wird und muss nicht mehr verschoben werden. Ueberall da wo ein billiger GPON OLT voll ausreicht um den Traffic der Kunden zu handeln waere ein XGS oder gar 50G PON OLT rausgeschmissenes Geld, bzw, eine Ausgabe die man erst mal nach hinten schieben kann bis tatsaechlich nachfrage existiert..

    Zitat von BlackMage2

    Das mag zwar gut für die ISPs sein, aber so kriegen wir niemals einen flächendeckenden Ausbau.

    Der einzige flaechendeckende Ausbau um den es aktuell geht ist der des (passiven) Glasfaser-Zugangsnetzes, die aktive Technik ist eher irrelevant, zumindest wenn wir davon ausgehen, das nichts unter GPON oder Gbps-AON verbaut wird. Das ist zumindest meine Position.
    Haette ich gerne Glasfaser? Aber Hallo, seit ein paar Wochen wohnt ein Amateuerfunker im gleichen Haus und mein bisher superstabiler VDSL" Anschluss bekommt oefters das "Flattern" und resynct (weil er nicht damit kann wenn Funk im 20 und 40 Meter Band ploetzlich tiefe Luecken ist nutzbare Spektrum schlaegt...). Da waere es schoen darueber einfach laecheln zu koennen, egal ob der aktiven Technik...

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    • 3. August 2026 um 11:34
    • #7
    Zitat von pufferueberlauf

    Der einzige flaechendeckende Ausbau um den es aktuell geht ist der des (passiven) Glasfaser-Zugangsnetzes, die aktive Technik ist eher irrelevant, zumindest wenn wir davon ausgehen, das nichts unter GPON oder Gbps-AON verbaut wird. Das ist zumindest meine Position.
    Haette ich gerne Glasfaser? Aber Hallo, seit ein paar Wochen wohnt ein Amateuerfunker im gleichen Haus und mein bisher superstabiler VDSL" Anschluss bekommt oefters das "Flattern" und resynct (weil er nicht damit kann wenn Funk im 20 und 40 Meter Band ploetzlich tiefe Luecken ist nutzbare Spektrum schlaegt...). Da waere es schoen darueber einfach laecheln zu koennen, egal ob der aktiven Technik...

    Wie ich aber schon mehrfach angedeutet habe ist nur GPON nicht genug für einen wirklich zukunftsfähigen Ausbau. Was nützt es alte Technologie auszubauen wenn neuere Techniken schon längst eingezogen sind und schon im Eingangsflur warten..(bildlich gesprochen)


    Zitat von pufferueberlauf

    ??? "Ausbauten" bezieht sich fuer mich auf das (passive) Fasernetz, das liegt halt auch schon wenn mit GPON gearbeitet wird und muss nicht mehr verschoben werden. Ueberall da wo ein billiger GPON OLT voll ausreicht um den Traffic der Kunden zu handeln waere ein XGS oder gar 50G PON OLT rausgeschmissenes Geld, bzw, eine Ausgabe die man erst mal nach hinten schieben kann bis tatsaechlich nachfrage existiert..

    es wird aber keine große Nachfrage mehr kommen, Deutschland hat schon längst alle mit ihrer stark restriktiven Ausbaupolitik verschreckt die es nützen würden, es geht nur darum das Land in eine bessere Position zu bringen und zu beweisen das Deutschland Glasfaser verstanden hat

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    • 3. August 2026 um 11:53
    • #8
    Zitat von BlackMage2

    Wie ich aber schon mehrfach angedeutet habe ist nur GPON nicht genug für einen wirklich zukunftsfähigen Ausbau.

    Warum? Ich buche aktuell 100/40 und komme damit voll hin, bei FTTH wuerde ich z.B. bei der Telekom (oder ihren Resellern, vermutlich O2) den 150/75er buchen, sehe nicht warum ich damit grosse Ueberlast Ptrobleme bekommen sollte und GPON Harware ist relativ billig. Es ist natuerlich Dein Vorrecht das anders zu bewerten, aber wir muessen uns klar sein, dass es hier um subjektive Bewertungen geht. Fuer mit ist das Glasfasernetz zukunftsfaehig, die aktive Technik wird frueher oder spaeter ausgetauscht werden.

    Zitat von BlackMage2

    Was nützt es alte Technologie auszubauen wenn neuere Techniken schon längst eingezogen sind und schon im Eingangsflur warten..(bildlich gesprochen)

    Schau nur weil in Rechenzentren schon mit 800 Gbps Ethernet gearbeitet wird, werde ich mein 1 Gbps Heimnetz nicht teuer auf 800 Gbps umruesten, mir ist egal wie langes es schon 1 Gbps Ethernet gibt, solange die Kapazitaet fuer mein Netz ausreicht, und das sehe ich bei LAN und WAN (und WLAN) aehnlich. Es ist schoen Optionen und Luft nach oben zu haben, aber nur weil es etwas gibt muss ich das nicht selber haben. Aber auch das ist eine subjektive Bewertung, Du kannst das mit gleichem Recht anders sehen.

    Zitat von BlackMage2

    es wird aber keine große Nachfrage mehr kommen,

    Warum dann teure 50G Technik verbauen, nur weil man kann?

    Zitat von BlackMage2

    Deutschland hat schon längst alle mit ihrer stark restriktiven Ausbaupolitik verschreckt die es nützen würden,

    Sehe ich anders, will halt kaum einer/eine mehr fuer zahlen... was kommt ist dieses Gejammere in "Xanadu" gibt es XXXX Gbps fuer 0.50 Euro und wenn es in der BRD nicht mindestens genau solche Angebote gibt (am besten Gestern) dann ist der Untergang in die digitale Bedeutungslosigkeit quasi unausweichlich. UNd wenn ich dann Nachfrage welcher Nutzen aus solchen Zugangskapazitaeten entsteht, oder welcher nachweisliche Schaden aus unserem relativ spaeten/gemaechlichen Ausbau erwaechst, dann kommt meist nur Stille...

    Zitat von BlackMage2

    es geht nur darum das Land in eine bessere Position zu bringen und zu beweisen das Deutschland Glasfaser verstanden hat

    Tut mir leid, mir ist maximal unklar welchen Wert das haette.

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    • 3. August 2026 um 12:15
    • #9
    Zitat von pufferueberlauf

    Tut mir leid, mir ist maximal unklar welchen Wert das haette.

    Verhinderung von Abwanderungen

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    • 3. August 2026 um 12:18
    • #10
    Zitat von BlackMage2

    Verhinderung von Abwanderungen

    Das ist mMn. reine Spekulation wie viele Personen/Firmen sind denn nachweislich abgewandert weil Ihnen die Breite der ueblichen Privatkundeninternetanschluesse in Deutschland zu schmal war?

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    • 3. August 2026 um 12:24
    • #11
    Zitat von pufferueberlauf

    Das ist mMn. reine Spekulation wie viele Personen/Firmen sind denn nachweislich abgewandert weil Ihnen die Breite der ueblichen Privatkundeninternetanschluesse in Deutschland zu schmal war?

    Es ist ja nicht nur der Glasfaserausbau auch andere digitale Sachen werden in Deutschland beiseite geschoben. Stichwort: schleppende Digitalisierung (in allen Bereichen), auch wegen der KI-Entwicklung gehen viele ins Ausland oder auch einfach nur weil man hier massiv ausgebremst wird. und das sind nicht nur IT-Experten.. hoher Bürokratieaufwand allgemein macht Deutschland auch nicht grade attraktiver

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (3. August 2026 um 12:30)

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    • 3. August 2026 um 12:31
    • #12
    Zitat von BlackMage2

    Es ist ja nicht nur der Glasfaserausbau auch andere digitale Sachen werden in Deutschland beiseite geschoben.

    Meine Interpretation in dieser Richtung ist, dass viel zu viele ihre jeweiligen De-Regulikerungswunschtraeume in den Digitalisierungsprozess projezieren. Digitalisierung ist fuer mich ertst mal die Umwandlung von reinen Papierprozessen in solche mit hoeheren digutalen Prozess-und geringeren Papier-Prozessanteilen. Nichts dagegen Regulierungen und Gesetzte gelegentlich zu ueberpruefen und anzupassen, aber ich erwarte nicht, dass solch ein Prozess massive wirtschaftliche Energien freisetzen wird. (Aber ich bin auch nicht ueberzeugt, dass Regulierung per se eine schlechte Sache ist, kann mich gut mit sauebeerer Luft und saueberen Umwelt anfreunden auch wenn z.B. die chemische Industrie sicherlich lukrativer waere wenn wir da keine Regeln haetten).

    Zitat von BlackMage2

    Stichwort: schleppende Digitalisierung (in allen Bereichen), auch wegen der KI-Entwicklung gehen viele ins Ausland

    Auch da, wieviele Personen/Firmen sind denn da nachweislich abgewandert? Und wo siehst Du Massenjobs in der KI-Entwicklung in Europa?

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    • 3. August 2026 um 12:35
    • #13
    Zitat von pufferueberlauf

    Auch da, wieviele Personen/Firmen sind denn da nachweislich abgewandert? Und wo siehst Du Massenjobs in der KI-Entwicklung in Europa?

    Siehe hier:

    Fast die Hälfte aller Freelancer denkt ans Auswandern: Deutschland verliert seine KI-Talente
    Freie Expert:innen, die an vorderster Front der digitalen Entwicklung stehen, denken über eine Zukunft außerhalb Deutschlands nach. So kommt eine aktuelle
    persoblogger.de

    da wird vieles erklärt warum und das die Aktionen der Politik das nur noch verstärkt

    bzw. die fehlenden Reaktionen

    Zitat

    Meine Interpretation in dieser Richtung ist, dass viel zu viele ihre jeweiligen De-Regulikerungswunschtraeume in den Digitalisierungsprozess projezieren. Digitalisierung ist fuer mich ertst mal die Umwandlung von reinen Papierprozessen in solche mit hoeheren digutalen Prozess-und geringeren Papier-Prozessanteilen. Nichts dagegen Regulierungen und Gesetzte gelegentlich zu ueberpruefen und anzupassen, aber ich erwarte nicht, dass solch ein Prozess massive wirtschaftliche Energien freisetzen wird. (Aber ich bin auch nicht ueberzeugt, dass Regulierung per se eine schlechte Sache ist, kann mich gut mit sauebeerer Luft und saueberen Umwelt anfreunden auch wenn z.B. die chemische Industrie sicherlich lukrativer waere wenn wir da keine Regeln haetten).

    ausbleibende Digitalisierung signalisiert aber fehlenden Fortschritt und verstärkt nur noch die Abwanderung

    wie gesagt, für mich sieht es aus als ob einfach die Regierung in ihren stillen Kämmerchen sitzt und darauf wartet das sich alle Probleme von alleine lösen

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (3. August 2026 um 12:42)

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    • 3. August 2026 um 12:50
    • #14
    Zitat von BlackMage2

    Wie ich aber schon mehrfach angedeutet habe ist nur GPON nicht genug für einen wirklich zukunftsfähigen Ausbau. Was nützt es alte Technologie auszubauen wenn neuere Techniken schon längst eingezogen sind und schon im Eingangsflur warten..(bildlich gesprochen)

    Du verwechsel eindeutig den notwendigen Glasfaserausbau auf physikalischer Ebene mit Technologieentwicklung.

    Firmen werden nur die Technologie im Massenmarkt einbauen, die sie in 4 Jahren abschreiben können.

    Aber die physikalische Anbindung aller Nutzer ist die sowohl finanzielle wie auch logistische Herausforderung. Sie muss für 40 oder 50 Jahre Bestand haben wie das Kupfernetz.

    Und die kostet Zeit und viel Geld.

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    • 3. August 2026 um 12:55
    • #15
    Zitat von Phino

    Du verwechsel eindeutig den notwendigen Glasfaserausbau auf physikalischer Ebene mit Technologieentwicklung.

    Firmen werden nur die Technologie im Massenmarkt einbauen, die sie in 4 Jahren abschreiben können.

    Aber die physikalische Anbindung aller Nutzer ist die sowohl finanzielle wie auch logistische Herausforderung. Sie muss für 40 oder 50 Jahre Bestand haben wie das Kupfernetz.

    Und die kostet Zeit und viel Geld.

    Das wird es aber bei Glasfaser nie geben, was ja das eigl. Problem ist, aber anstatt auszubauen um wettbewerbsfähig zu bleiben entschließt sich die Regierung zu warten, bis auch fast der allerletzte aus Deutschland geflüchtet ist

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    • 3. August 2026 um 12:57
    • #16

    Wir sprechen da ueber 1752 * (0.09 + 0.08) = 297.84 Nasen... und "
    Fast die Hälfte aller Freelancer denkt ans Auswandern" ist mMn. Gruetze, es sei denn es gaebe nur 1752 Freelancer in Deutschland, oder diese 1752 waeren ein repraesentative Stichprobe. Dazu noch ein bisschen KI-FUD... Aber OK, ich hatte gefragt, Du hast geliefert, nicht Dein Problem, dass ich da ein bisschen die Nase ruempfe.

    Zitat von BlackMage2

    ausbleibende Digitalisierung signalisiert aber fehlenden Fortschritt und verstärkt nur noch die Abwanderung

    Nun ja, ich sag mal frech, wer das miteinander verwechselt, dem wuerde ich keine Steine in den Weg legen, wenn er/sie sich im Ausland beweisen wollen (aber auch keine Steine auf dem Rueckweg).

    Zitat von BlackMage2

    wie gesagt, für mich sieht es aus als ob einfach die Regierung in ihren stillen Kämmerchen sitzt und darauf wartet das sich alle Probleme von alleine lösen

    Nun ja, die gehen doch gerade grosse Probleme an. Auch bei der Digitalisierung, Aber hey, Auslandserfahrungen sind extrem wertvoll, dass kann ich nur jedem/jeder empfehlen.

  • pufferueberlauf
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    • 3. August 2026 um 13:04
    • #17
    Zitat von BlackMage2

    Das wird es aber bei Glasfaser nie geben,

    Was wird es nie geben bei Glasfaser?

    Zitat von BlackMage2

    was ja das eigl. Problem ist, aber anstatt auszubauen um wettbewerbsfähig zu bleiben entschließt sich die Regierung zu warten,

    Was denn? Wird doch ausgebaut? Wir haben in Deutschland, aus nachvollziehbaren Gruenden relativ spaet mit dem FTTH Ausbau angefangen und haben viele Haushalte und viel Tiefbau vor uns, da sollte man sich nicht wundern wenn wir jetzt beim Ausbau keine anderen Laender ueberholen. Warum auch, solange wir den FTTH Ausbau im wesentlichen fertig haben bevor die DSL-Daemmerung einsetzt werden wir in dieser Hinsicht mMn. den Ausbau "gut genug" erledigt haben. Wohlgemerkt den Ausbau der passiven Zugangsnetze (mit passiv geht es mir hier nicht um PON/AON oder P2P/P2MP sondern schlicht um die Fasern ohne die jeweilige aktive Technik).

    Zitat von BlackMage2

    bis auch fast der allerletzte aus Deutschland geflüchtet ist

    Gibt halt immer noch keine harten Indizien fuer eine nennenswerte Fachkraefteabwanderung. Allerdings sind wir in Deutschland historisch gut darin schwarz zu malen und immer den grossen Untergang zu postulieren... es gibt deutlich mehr Menschen die sich nach Deutschland als solche die aus Deutschland fluechten wollen.

  • mbo77
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    • 3. August 2026 um 13:08
    • #18

    Also mal ehrlich. Wer PON nicht von GPON unterscheiden kann, ist in der Diskussion komplett falsch abgebogen.

    Bei dir klingt da immer so, als ob wir in 5 Jahren die Straßen wieder aufbuddeln müssen, um 50G-PON-Fasern zu verlegen.

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    • 3. August 2026 um 13:46
    • #19
    Zitat von BlackMage2

    Dies ist Verhinderung von Abwanderungen

    Dies ist sinnfrei. Wenn man mehr benötigt als solch ein Privatkundenanschluss liefert, kauft man sich einen Männeranschluss. Wir hatten schon vor 15 Jahren einen 10 GBIT Glasfaser Anschluss von Versatel. Kostete damals 3500 Euro im Monat.

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    BlackMage2
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    • 3. August 2026 um 18:20
    • #20
    Zitat von Phino

    Dies ist sinnfrei. Wenn man mehr benötigt als solch ein Privatkundenanschluss liefert, kauft man sich einen Männeranschluss. Wir hatten schon vor 15 Jahren einen 10 GBIT Glasfaser Anschluss von Versatel. Kostete damals 3500 Euro im Monat.

    ohh, ja das mag sein, aber nicht gefördert. Was ist mit "Männeranschluss" gemeint?

    3500€ mtl. auszugeben ist nicht tragbar

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