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Gericht verfügt Rückbau von Telekom-Anschluss nach dem Hausverwaltung geklagt hat.

  • Phino
  • 1. August 2026 um 17:00
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    Phino
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    • 1. August 2026 um 17:00
    • #1

    Die Wohnungsgesellschaft GGH, die der Stadt Heidelberg gehört und der größte Vermieter der Neckarstadt ist, verlangte von der Telekom den Stopp jeden weiteren Ausbaus für alle ihre Liegenschaften und den Rückbau der bereits vorgenommenen Maßnahmen.

    So werden wir bestimmt noch weiter abgeschlagen. Schade für die in Heidelberg bei der Wohnungsgesellschaft GGH wohnen.
    Wobei die Telekom nicht ganz unschuldig ist, hat sich auch blöd angestellt, sodass die Richter kaum ein anderes Urteil fällen konnten.
    Aber vielleicht wird es mit der nächsten Regulierung des TKG (TOP: Vollausbaurecht) besser.

    Glasfaserausbau: Gericht verfügt Rückbau von Telekom-Anschluss
    Ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe verpflichtet die Telekom zum Rückbau von Glasfaserleitungen, da die Zustimmung des Gebäudeeigentümers fehlte.
    www.heise.de

    2 Mal editiert, zuletzt von Phino (3. August 2026 um 09:49)

  • HubeBube
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    • 1. August 2026 um 17:19
    • #2

    Na, da solltest Du aber dazu schreiben, dass der Glasfaserausbau bereits mit TeleColumbus geplant ist/wurde und dann hat die Telekom ihr Handtuch geworfen...

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    Phino
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    • 1. August 2026 um 17:50
    • #3
    Zitat von HubeBube

    Na, da solltest Du aber dazu schreiben, dass der Glasfaserausbau bereits mit TeleColumbus geplant ist/wurde und dann hat die Telekom ihr Handtuch geworfen...

    Wobei ich diese Vorgehensweise von der Wohnungsgesellschaft auch als sehr hinterfragenswert sehe. Da hat TeleColumbus ja mit Kabel schon einen Fuß in der Tür bei der Gesellschaft, hat ein Geschmäckle.
    Welche anderen ISPs kann man bei denen buchen? Eigentlich nur PŸUR und 1&1.

    Bei meinem Sohn aber umgekehrt. Vodafone mit miserabler Hausverkabelung (nicht ihr Koaxil) will die Objekte kostenfrei aufrüsten auf Glasfaser. Die Hausverwaltung(Deutsche Wohnen) sperrt sich, ohne etwas zu machen.

    PS: Witzige Seite bei Pyur: Seniorentarif für Ü60.
    Hallo, ich bin Ü60 und habe keine Zeit mehr zu vertrödeln, 50 Mbit/s :D:D:D

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  • pufferueberlauf
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    • 1. August 2026 um 19:54
    • #4
    Zitat von HubeBube

    dann hat die Telekom ihr Handtuch geworfen...

    Ich dachte wir sprechen von Handtuch werfen wenn "reserviert" wird, aber hier wurde ja wirklich gebaut?

  • HubeBube
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    • 2. August 2026 um 08:55
    • #5

    Yep, gebaut wurde durch die Telekom ohne Genehmigung des Eigentümers.

    Glücklicherweise kann der Vermieter nicht vorschreiben, von welchem TK-Provider der Internetaccess bezogen wird. Ob es ein Geschmäckle hat, dass Gf von dem gleichen Unternehmen wie HFC verbaut wird? Das halte ich aus Sicht der Verwaltung für legitim.

  • BlackMage2
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    • 2. August 2026 um 19:50
    • #6

    Also der Link funktioniert bei mir nicht.
    Hier der funktionierende Link:

    Glasfaserausbau: Gericht verfügt Rückbau von Telekom-Anschluss
    Ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe verpflichtet die Telekom zum Rückbau von Glasfaserleitungen, da die Zustimmung des Gebäudeeigentümers fehlte.
    www.heise.de

    Phino

    ich nehme an der Ort dahinter im Link war keine Absicht?

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  • Funker
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    • 2. August 2026 um 20:14
    • #7
    Zitat von HubeBube

    Ob es ein Geschmäckle hat, dass Gf von dem gleichen Unternehmen wie HFC verbaut wird?

    Natürlich, so gibt es keinen Wettbewerb.

  • HubeBube
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    • 2. August 2026 um 22:43
    • #8

    Oder: die Verwaltung hat gute Erfahrungen mit dem HFC Ausbauer und Betreiber gemacht, so dass es keine Veranlassung zum Wechsel gibt.

  • pufferueberlauf
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    • 2. August 2026 um 23:09
    • #9
    Zitat von HubeBube

    die Verwaltung hat gute Erfahrungen mit dem HFC Ausbauer und Betreiber gemacht, so dass es keine Veranlassung zum Wechsel gibt.

    Was allerdings nicht zwingend heissen muss, dass auch die Mieter gute Erfahrungen mit dem ISP gemacht haben.

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    • 3. August 2026 um 09:54
    • #10
    Zitat von pufferueberlauf

    Ich dachte wir sprechen von Handtuch werfen wenn "reserviert" wird, aber hier wurde ja wirklich gebaut?

    Ees schränkt aber die Wahlfreiheit der Bewohner ein. Gerade die Kabelnetzanbieter sind nicht dafür bekannt auf ihre GF-Leitung andere ISP zu lassen. Insbesondere bei engen Kooperationen mit der Wohnungsbaugesellschaften. Es gibt da in Berlin Friedrichshain und Telecolumbus einige Beispiele bei Koaxial zu Glasfaser ohne die Möglichkeit von ISP Wechsel.

    Mit Telekom als Netzbetreiber hat man da mehr Möglichkeiten.

  • HubeBube
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    • 3. August 2026 um 10:54
    • #11
    Zitat von pufferueberlauf

    Was allerdings nicht zwingend heissen muss, dass auch die Mieter gute Erfahrungen mit dem ISP gemacht haben.

    Da stimme ich mit dir voll überein. Leider hat ein Mieter jedoch nach aktuell geltendem TKG beim GF-Ausbau kein Eisen im Feuer, lediglich der Eigentümer bzw. Verwalter.

  • pufferueberlauf
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    • 3. August 2026 um 11:19
    • #12
    Zitat von Phino

    Ees schränkt aber die Wahlfreiheit der Bewohner ein.

    Oh, das ist gut moeglich, auch wenn die Eigentuemerin im Verfahren wohl argumentiert, dass ohr Ausbauer fremd-ISPS Zugang ermoeglichen wuerde (allerdings ohne Details, ob dark-fiber der NE4 oder nur per Bitstrom oder zu welchen Preisen).

    Zitat von Phino

    Gerade die Kabelnetzanbieter sind nicht dafür bekannt auf ihre GF-Leitung andere ISP zu lassen.

    Ich meine TeleColumbus (und Vodafone) arbeiten inzwischen beide mit O2 als Reseller (ob man als Kunde das moechte ist eine andere Frage, O2 bietet da nur ds-lite).

    Zitat von Phino

    Mit Telekom als Netzbetreiber hat man da mehr Möglichkeiten.

    Ja, allerdings nicht aus Herzensgueter der Telekom, sondern weil sie dazu gezwungen wurde... und von Nickeligkeiten beim Support von Resellerkunden hoehrt man bei der Telekom immer wieder, unklar in wie weit das stimmt.

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  • BlackMage2
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    • 3. August 2026 um 11:22
    • #13
    Zitat von pufferueberlauf

    ...

    Ja, allerdings nicht aus Herzensgueter der Telekom, sondern weil sie dazu gezwungen wurde... und von Nickeligkeiten beim Support von Resellerkunden hoehrt man bei der Telekom immer wieder, unklar in wie weit das stimmt.

    Was soll Nickeligkeiten konkret bedeuten?

  • pufferueberlauf
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    • 3. August 2026 um 11:29
    • #14

    Dass Fremdkunden oefer mit Technikern zu tun bekommen die kurzfristig absagen oder dem Anschein nach gar nicht auftauchen, oder die inoffiziell kommunizieren, dass direkten Telekomkunden besser/schneller geholfen wuerde. Wie gesagt ich kann nicht verifizieren in wie weit das stimmt und wuerde vermuten, dass die Telekom wenn sie das macht es so vorsichtig titriert, dass sie dabei nicht direkt die BNetzA auf den Plan ruft.

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