Unifi sucht Tester für DS-Lite i. V. m. PPPoE

  • Zumindest für 1&1, die die gleiche Zugangstechnologie (DS-Lite, PPPoE , VLAN-ID 7) verwenden, gibt es Beschreibungen: https://www.tp-link.com/de/support/faq/3851/ oder für TP-Link VX231v/VX800v eine "DGN-Anleitung": https://www.tp-link.com/de/support/faq/3867/

    Bei Deutsche GigaNetz wurden TP-Link VX231v/VX800v als Mietrouter verwendet: https://www.deutsche-giganetz.de/images/dgn/dow…Link_VX231v.pdf https://www.deutsche-giganetz.de/images/dgn/dow…Link_VX800v.pdf

    Eigene Router werden ebenfalls beschrieben: https://www.deutsche-giganetz.de/images/dgn/dow…er_Hardware.pdf

  • Das ist für einen Anschluss von Deutsche GigaNetz?

    Dann verstehe ich die Ausgabe nicht. DGN verwendet DS-Lite, da gibt es ohne eine IPv6-Adresse keine IPv4-Adresse.

    So geht es mir auch. Zumal wenn ich in den Router gehe, dort (wie erwartet bei DS-lite) eine IPv6-Adresse angezeigt wird.

    Oder verhält es sich so, dass der Router über den DHCP nur IP4-Adressen verteilt und somit bei einem Aufruf des IP6-Tests auf einem verbundenen Rechner (da dieser nur IP4 hat) dieses Ergebnis zustande kommt?

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  • #94 und #100 entnehme ich, dass du eine "Unifi UCG-Ultra" an einem GigaNetz-Anschluss betreibst und in diesem Router versuchst, DS-Lite via PPPoE zum Laufen zu bekommen. Die bisherigen Ergebnisse deuteten darauf hin, dass dabei nur eine IPv6-Verbindung zustande kommt, nicht aber der per DS-Lite gewünschte IPv4 over IPv6-Tunnel. Die Traceroute-Tests sollten eigentlich für diesen "Versuchsaufbau" erfolgen, um diese Vermutung zu belegen.

    Nun verwirrst du mit dem TP-Link-Router anstelle des Unifi UCG-Ultra. Der scheint wiederum von IPv6 unbeleckt zu sein und nur für IPv4 an einem CGNAT-Anschluss via PPPoE konfiguriert zu sein - offenbar unterstützt Giganetz diese Variante ebenfalls.

    Aber: Was ist denn nun dein Ziel?

    Ich habe anfänglich mit einem UCG-Ultra keine Verbindung hinbekommen. Als das geklappt hat, wurden mit dieser Verbindung Seiten nur sporadisch geöffnet, mehrheitlich überaupt nicht. Deshalb wollte ich nun den Anschluss nochmals mit dem mitgelieferten Router testen, bevor ich wieder Stunden damit verbringe, die UCG-Ultra zum Laufen zu bekommen.

    Mein Ziel ist, den Anschluss ausschließlich mit der UCG-Ultra zu nutzen. Deshalb poste ich ja auch in diesem Thread. Ich wollte ihn nicht mit TP-Link-Problemen kapern, das hat sich aus dem Problem heraus so ergeben.

    Ggf. wurde aufgrund meines Ticket bei der DGN bereits irgendetwas gemacht, da ich heute den 2. Tag in Folge keine Probleme habe, Seiten zu erreichen.

  • Also ist der VX231v ein Mietrouter von DGN?

    Falls ja ist dieser bereits vom Provider vorkonfiguriert und beendet die Konfiguration via TR-069/-369 laut der Schnellanleitung.

    Dennoch ist ja ebenfalls die manuelle Konfiguration möglich, die dazu notwendigen Zugangsdaten sind bekannt bzw. wurden dir auch zugesendet.

    Wenn die Probleme nun verschwunden sind, dann wird, wie von pufferueberlauf bereits vermutet, ein anderes bisher nicht bekanntes Verfahren für die "Einwahl" verwendet oder es wird dir mittlerweile eine IPv6-Adresse für den Router inkl eines 56er IPv6-Subnets zugewiesen.

  • Oder verhält es sich so, dass der Router über den DHCP nur IP4-Adressen verteilt und somit bei einem Aufruf des IP6-Tests auf einem verbundenen Rechner (da dieser nur IP4 hat) dieses Ergebnis zustande kommt?

    Die Tests werden ja vom Client aus ausgeführt und nicht vom Router, daher muss der Client natürlich IPv6 enabled sein. Letzteres ist heute bei allen mobile Devices der Fall, Linux und Windows sowieso. Microsoft empfiehlt dringend IPv6 nicht zu deaktivieren!

    Auf die Schnelle kannst Du das unter Windows mit einem "ipconfig" und unter Linux mit "ipconfig" oder "ip addr" herausfinden. Ein Screenshots bzw. die Ausgabe in Textform (hilfreicher) wären für das weitere Troubleshooting nützlich.

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  • Wenn die Probleme nun verschwunden sind, dann wird, wie von pufferueberlauf bereits vermutet, ein anderes bisher nicht bekanntes Verfahren für die "Einwahl" verwendet oder es wird dir mittlerweile eine IPv6-Adresse für den Router inkl eines 56er IPv6-Subnets zugewiesen.

    Der Router ist von Anfang an für DS-lite konfiguriert gewesen und ist es immer noch.:

    Deshalb ist es ja so merkwürdig, dass ohne eine Konfigurationsänderung auf meiner Seite augenscheinlich gerade alles funktioniert.

  • Wie dem Screenshot zu entnehmen ist, findet sich lediglich eine fe80: IPv6 (link-local) wieder, diese wird vom System selbst vergeben.

    Schau doch bitte mal in deinen Handys/Tablets nach, ob IPv6 aktiviert ist. Dann schalte mal das Mobilfunknetz aus und nutze ausschließlich WLAN, eigentlich müsste eine IPv6-Adresse beginnend mit 2a01:4103 erscheinen.

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  • Ok, jetzt scheint es zu funktionieren:

    Ich würde es dann in einem nächsten Schritt dann wiedr mit der UCG-Ultra versuchen da jetzt ja davon auszugehen ist, dass es nicht am Anschluss liegt. Ich werde berichten.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung! :thumbup:

  • Liegt das daran, dass hier IPv6 nicht aktiviert ist?

    Wenn ich das aktiviere, kommen weitere Einstellmöglichkeiten:

    Yep, daran hat es gelegen. Seltsam, dass DGN dies nicht via Remotekonfiguration aktiviert.

    Ich kenne mich mit dem UCG nicht aus, evtl ist dort kein Punkt RADVD (Router Advertisement Daemon) zu finden, sondern SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration). Wobei SLAAC auf der Seite des Providers liegt, quasi im WAN, und RADVD diese Infos im LAN verteilt.

    ::1 oder andere mögen mich gerne korrigieren.

  • Ich kenne mich auch nicht mit UCG aus, diese Beschreibung scheint mir allerdings hinreichend, um das Ding für "DS-Lite Over PPPoE" zum Fliegen zu bekommen.

    Das Pendant zur oben gezeigten, nachträglich aktivierten TP-Link-LAN-Konfiguration wäre in der verlinkten Beschreibung der Abschnitt "IPv6 Local (LAN) Configuration | Advanced", laut dem ich intuitiv die Methode "Client Address Assignment = SLAAC" mit aktiven "Router Advertisement (RA)" konfigurieren würde.

    IPv6 war mit UCG ja allerdings nicht das Problem (die Clients im LAN verfügten ja über globale IPv6-Adressen aus den delegierten IPv6-LAN-Präfix), sondern der vermutlich fehlende IPv4 over IPv6-Tunnel via DS-Lite ...

    Einmal editiert, zuletzt von ::1 (18. Dezember 2025 um 18:11)

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  • So, ich habe jetzt versucht, meinen UCG-Ultra anstelle des TP-Link anzuschließen, jedoch weiterhin ohne Erfolg. Ich gehe deshalb aktuell davon aus, dass die DS-liste-over-PPPoe-Funktionalität, welche erst ganz neu implementiert wurde, noch fehlerhaft ist. Anders‘ kann ich mir das nicht erklären.

    Da die Verbindung über den TP-Link mehrere Tage problemlos lief, habe ich diesen dann an mein Unifi-Equipment angeschlossen und die UCG-Ultra dabei außen vor gelassen. Das Ergebnis war, dass der Internetzugriff wieder ziemlich gestört war. Auch wenn ich mich per WLAN direkt auf den TP-Link aufgeschaltet habe, gab es Probleme. Irgendwie scheint das Problem innerhalb meines Unifi-Netzwerks zu liegen, weshalb ich mit meinem Latein nun echt am Ende bin.

    Ich habe danach noch die UCG-Ultra hinter dem TP-Link eingebunden (entsprechend dem angehängten Schaubild). auf der UCG-Ultra hatte ich den Internet-Zugang über den TP-Link verfügbar, jedoch waren die Probleme dieselben, wie ohne die UCG-Ultra?

    Weiß da noch jemand Rat?

  • Wie hast du denn in deinem "UCG-Ultra" die AFTR-Konfiguration für DS-Lite durchgeführt? Dynamisch per DHCPv6 oder stattdessen statisch durch Angabe der IPv6-Adresse bzw. des FQDN des AFTR?

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  • Weiß da noch jemand Rat?

    Nicht wirklich. Das, was du aufgezeichnet hast, ist sehr verwirrend. Hinzu kommt noch IMG_1752. Das sieht ja aus als wenn du WAN eingerichtet hast auf der Ultra. Aber davor zeichnetest du, dass TP-Link WAN macht und nicht die Ultra (noNAT).

    Wenn TP-Link den Internetzugang macht, musst du auf der Ultra ein VLAN anlegen, welches so aussieht, dass ein anderes Gateway den Internetverkehr regelt. Dann kannst du auch weitere VLAN anlegen, die darüber laufen.