Leerrohr für künftigen Hausaunschluß gleich verlegen?

  • Hallo Leute,

    ich verlege demnächst ein neues Erdkabel zu meiner Garage.

    Jetzt ist mir der Gedanke gekommen, daß ich da gleich ein Leerrohr (Kabuflex) für einen künftigen Glasfaseranschluß bis zum Gartenzaun reinlegen könnte, die Durchführung in den Keller wäre damit auch schon da. Da müßte ich nur ca. 4 Meter zusätzlich aufgraben und wenn Glasfaser kommt, muß nicht wieder der Garten verwüstet werden bzw. die Einfahrt aufgerissen werden. Bis zu meinem Haus sind es nämlich ca. 40 Meter.

    Jetzt die Frage: legen die mir in ein vorhandenes Leerrohr die Glasfaserleitung rein oder wollen die selber buddeln? Vermutlich wird es die Telekom sein, bei uns auf dem Land ist das der einzige Infrastrukturanbieter.

  • Bei mir war es kein Problem, Anbieter Deutsche Glasfaser. Das war 2016. Wichtig ist, dass das Leerrohr den Vorgaben entspricht, in Bezug auf Durchmesser, Beschaffenheit der Innenseiten (nicht geriffelt) etc.

    Ich habe aber auch schon hier im Forum gelesen, dass die Bautrupps das nicht wollen und partout ein eigenes Leerrohr verlegen

  • War bei mir ähnlich, nur wurde das Kabel mittels einer Erdrakete bis zur Hauswand "durchgeschossen". Das Graben hielt sich sehr in Grenzen. Nur an einer Stelle im Pflaster, wo ein 90° Winkel nötig war und an der Hauswand wurde jeweils ein kleines Loch ausgegraben.

    Ich fürchte die werden deinem Wunsch aus haftungsrechtlichen Gründen nicht entsprechen.

    2 Mal editiert, zuletzt von delvos (18. April 2025 um 12:35)

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  • Bei mir würde das Kabel durch das vorhandene Kabuflexrohr verlegt, ebenfalls von dem von Deutsche Glasfaser beauftragten Tiefbauunternehmen.

    Für das Selbstverlegen würde ich jedoch kein Kabuflexrohr nehmen, sondern ein Polyethylen Rohr, wie es mittlerweile für die Trinkwasserzuleitung en verwendet wird, am besten in der Ausführung DN25. Beispiel: https://www.stabilo-sanitaer.de/pe-100-rc-rohr…au_440828_5674/

  • Für das Selbstverlegen würde ich jedoch kein Kabuflexrohr nehmen, sondern ein Polyethylen Rohr, wie es mittlerweile für die Trinkwasserzuleitung en verwendet wird,

    Warum das?

    Man hat mir in einem Bauforum empfohlen, auch das Erdkabel in Kabuflex DN75 zu verlegen (wird ein fettes Erdkabel, mindestens 5x16), weil ich dann z.B. später eine Netzwerkleitung einziehen kann. Was spricht gegen Kabuflex?

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  • Das Glasfaserkabel, bzw. das Mikrokabelrohr, welches der Tiefbau verlegt, hat zwischen 7 und 12 mm Durchmesser und ist durchaus für die Verlegung im Erdreich ohne Schutz geeignet.

    Kabuflexrohre (das ist ja lediglich ein geriffeltes Wellrohr mit dem Warenzeichen der Fränkischen Rohrwerke) sind ja "nur" Kabelschutzrohre, für Strom- und Kupfer-Tk-Leitungen sinnvoll, jedoch für Glasfaser und Wasser nicht notwendig. Darüber hinaus sehen es viele Provider gerne, dass ihre Glasfaserkabel in ungeriffelte Leerrohre verlegt werden. Daher meine Empfehlung ein ungeriffeltes 1/2 oder 1" PE Rohr zu verwenden, eben ein Rohr wie in #4 erwähnt.

    Nun ja, DN75 ist nicht so groß, bei uns liegt die Stromzuführung in einem DN125 Kabuflex R und die CuDA in einem Kabuflex R DN110. Aber sei es drum, es wird verwendet was da ist. Wichtig ist nur, die Rohrenden sanddicht zu verschließen und Markierungen für die Kopflöcher oberirdisch anzubringen. Du tust dir einen großen Gefallen bei der Verlegung des Rohres, wenn das Gefälle von der Hauswand weg führt!

    Nachtrag:

    Wir haben Berichte im Forum, das Provider nur in unbelegte Leerrohre ihre Glasfaserkabel/Mikrokabelrohre einziehen. Diesem Umstand solltest Du Rechnung tragen, nicht das dann doch noch eine Handschachtung für den Hausanschluss vorgenommen wird. Erdrakete kam weder bei uns noch bei irgendeinem Nachbarn zum Einsatz. Lohnt sich nicht bei der mindertiefen Verlegung.

    2 Mal editiert, zuletzt von HubeBube (19. April 2025 um 17:41)

  • Wir haben Berichte im Forum, das Provider nur in unbelegte Leerrohre ihre Glasfaserkabel/Mikrokabelrohre einziehen.

    Das hatte ich ohnehin so geplant, einfach ein zusätzliches Leerrohr in den Graben legen - sonst müßte ich ja ein Verzweigung machen. Das Ende des Leerrohrs hätte ich einfach in der Hecke am Zaunfundament ein Stück rausstehen lassen.

    Darüber hinaus sehen es viele Provider gerne, dass ihre Glasfaserkabel in ungeriffelte Leerrohre verlegt werden.

    Kann man bei der Telekom anfragen, welche Vorgaben sie da haben?

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