Kooperation DNS:NET und Telekom auf FTTC-Netze

  • Für den Kunden wäre das komplett uninteressant.

    Daher habe ich diesen merkwürdigen Einwand noch nie nachvollziehen können.

    Ich bin da voll bei dir. Ich habe als Testumgebung zur Verfügung: Vodafone Kabel, DNS:Netz Glasfaser, Telekom Glasfaser und Telekom DSL.

    Bei den hier in Rede stehenden Webseite konnte ich keine Laufzeit Unterschiede feststellen. Eher gab es Unterschiede durch die Tageszeiten bei allen gleichmäßig. Da vermute ich eher Probleme bei der Auslastung der Server.

  • Das Problem ist das Peeringqualitaet sehr schwer zu messen ist. Der beste Test ist eine Bulkdatentransfer mit paralleler Latenzmessung waehrend der Spitzenlastzeit zu Endpunkten die in anderen T1/T2-Netzen beheimatet sind.

    Und da fangen die Probleme dann auch schon an:

    a) es ist nicht leicht Server zu finden die zuverlaessig bei einem T1/T2 single-homed angebunden sind.
    b) oft kann man Daten nur runterladen, und damit die umgekehrte Richtung zum Serve niocht testen
    c) ohne Looking-Glass Server oder zumindest RIPE Atlas Nodes im selben AS und nahe des Standorts laesst sich der Rueckweg kaum dokumentieren.

    Aber nur weil etwas scher zu messen ist, heisst nicht, dass es nicht existiert...

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  • Der "Connect-Test" ist kein unabhängiger Test.

    Das mag sein, oder mag nicht sein, IMHO ist das irrelevant weil der Test die Peeringqualitaet nicht sinnvoll versucht zu bestimmen.

    Das ist von meiner Seite keine direkte Kritik an Connect, sondern an Interpretationen der Testresultate die von der Methodik des Tests nicht gedeckt werden.

    IMHO ist das Ziel des Tests Sieger waehlen zu koennen, nach Kriterien die zumindest auf den ersten Blick relativ objektiv erscheinen... ich vermute aber auch, dass Connect dabei versucht die groesseren ISPs nicht aktiv zu veraergern, aber das ist Spekulation.

  • Für die Breitbandmessung.de wäre es ein leichtes T1 übergaben zu messen.
    Auch die Connect könnte das mit einem eigenen AS oder Partner Netzwerk tun.

    Aber daran besteht ja gar kein Interesse.

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  • Ich bin da voll bei dir.

    Danke, und deswegen bin ich bei dem Nonsense-Thema hier auch wieder raus. Der Kunde hat keine Ahnung von Peering, Transit und anderen technischen Details. Mich interessiert bei VW ja auch nicht, wie deren Transportwege von Zulieferern aufgebaut ist.

    Das Endprodukt zählt. Und da stehen unabhängige Tests zur Verfügung.

    Die Tatsache, dass wir von Kunden des größten FTTH-Providers hier in Deutschland nahezu nichts zu hören bekommen, ist übrigens auch ein ganz starkes Zeichen.

    Aber klar, lasst uns weiter über die Peering-Strategien philosophieren. Das geht halt nur komplett am Endkunden hier vorbei.
    Und nein, auch wenn es hier Teilnehmer gibt, die Lese- und Verständnisprobleme haben, ich verneine überhaupt nicht, dass die Telekom in einigen Fällen keine gute Anbindung hat, um den Begriff mal technisch frei zu wählen.

  • Für die Breitbandmessung.de wäre es ein leichtes T1 übergaben zu messen.

    In der Tat koennte die BNeztzA, bzw. deren Dienstleister, versuchen Server-Cluster bei allen grossen T1-Netzen in Frankfurt zu betreiben und die entweder der Reihe nach auszuwaehlen (oder immer 2 Test machen, einen zu den Referenzservern und einen zu einem zufaellig gewaehlten T1). Ob das leicht waere, kann ich nicht sagen, aber unmoeglich waere das bestimmt nicht.

    Auch die Connect könnte das mit einem eigenen AS oder Partner Netzwerk tun.

    Das waere fuer Connect sicherlich aufwendiger als fuer die BNetzA und auch ausserhalb der Ziele die Connect mit dem Test verbinden duerfte, daher waere ich verwundert (aber positiv ueberrascht) wenn die das machen wuerden. Dann koennten wir die Connect Resultate auch in dxiese Richtung interpretieren.

    Danke, und deswegen bin ich bei dem Nonsense-Thema hier auch wieder raus. Der Kunde hat keine Ahnung von Peering, Transit und anderen technischen Details. Mich interessiert bei VW ja auch nicht, wie deren Transportwege von Zulieferern aufgebaut ist.

    Wenn die Konsequenz von schlechtem Peering ist, dass On-line Gaming nur schlecht funktioniert wette ich, dass die Kunden durchaus Interesse an einer Verbesserung haben. Das ist anders als bei VW, das ist eher wie bewi einer Spedition, da macht es schon einen Unterschied, ob der Spediteur aus Prinzip nur Landstrassen nimmt und immer einen Umweg ueber, sagen wir, Wien macht, oder ob die Route immer den aktuellen Verkehrsbedingungen angepasst wird. Internetzugang ist eine Datentransportleistung, kein physikalisches Produkt wie ein Auto oder eine Currywurst von VW.

    Das Endprodukt zählt. Und da stehen unabhängige Tests zur Verfügung.

    Kaum, der Connect-Test enthaelt keine Messung zur Qualitaet von on-line Gaming... ist also fuer Gamer irrelevant bis unbrauchbar...

    Die Tatsache, dass wir von Kunden des größten FTTH-Providers hier in Deutschland nahezu nichts zu hören bekommen, ist übrigens auch ein ganz starkes Zeichen.

    Das heisst erst mal nur, dass nur wenige Kunden die Probleme diagnostizieren koennen...

    Guck mal hier:

    https://www.berec.europa.eu/system/files/2025-01/BoR%20%2824%29%20177_BEREC%20Report%20on%20the%20IP-IC%20ecosystem_0.pdf

    Welche Interconnect Problemfaelle die BEREC in der EU ausgemacht hat:

    Zitat
    • These cases are in particular:
    • Init7 vs. Swisscom87;
    • Deutsche Forschungsnetz vs. Deutsche Telekom;
    • Hetzner vs. Deutsche Telekom
    • [CONFIDENTIAL] vs. Deutsche Telekom

    Und bei Init7/SwissCom war die Telekom auch tief involviert...

    Im Ernst wer immer noch so tut als existiere die Politik des "vorsaetzlichen Unterpeerings zum Maximierung des Transit/Peering-Umsatzes" bei der Telekom nicht, der/die ist eigentlich kaum noch ernst* zu nehmen, bzw. diese Person lebt in ihrer eigenen Realitaet.

    Und guck auch mal hier:

    Netzbremse - Die Telekom drosselt das Netz!
    Wenn du Kund:in der Deutschen Telekom bist und manche Webseiten einfach nicht laden wollen, dann haben wir vielleicht die Lösung für dein Problem!
    netzbremse.de


    *) Wobei um es klar zu sagen, Dein Insistieren, dass der Connerct Test das Gegenteil beweisen wuerde, hat bereits dazu gefuehrt, dass ich Deine Aeusserungen zum diesem Thema** nicht ernst nehme; ich antworte darauf weniger weil ich erwarte Dich aus Deiner eigenen Realitaet zu erwecken und mehr um anderen Lesern mehr Kontext und Information zu geben, auf dass sie ihre eigene Bewertung aufgrund von mehr Information treffen koennen.


    **) Und nur zu diesem Thema, ansonsten nehme ich Deine Aeusserung auch weiterhin ernst und informativ.

  • In der Tat koennte die BNeztzA, bzw. deren Dienstleister, versuchen Server-Cluster bei allen grossen T1-Netzen in Frankfurt zu betreiben und die entweder der Reihe nach auszuwaehlen (oder immer 2 Test machen, einen zu den Referenzservern und einen zu einem zufaellig gewaehlten T1). Ob das leicht waere, kann ich nicht sagen, aber unmoeglich waere das bestimmt nicht.

    So kompliziert muss das gar nicht sein, alles was die Breitbandmessung bräuchte sind Transit Verbindungen mit den T1 und dann beim Speedtest abwechseln über die T1 abwickeln.

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  • Peering-Test ist müßig, aber auch überhaupt nur wegen Dauerzweiflern überhaupt notwendig. Eigentlich ist das Problem klar und kann durch eigenständige Google-Suche in der Richtung "Telekom+VPN" schon genug zutage bringen. An einem Anschluss mit stabiler Leitung sollte ich nicht zusätzlich einen VPN-Dienstleister bezahlen müssen, um Dienste nutzen zu können, die bei anderen Provider auf der selben Zugangstechnik einfach so nutzbar sind.

    Meiner Meinung nach reicht hier das Aufspüren der Symptome, nur eine Linksammlung anzufertigen, ist etwas mühsam.

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  • So kompliziert muss das gar nicht sein, alles was die Breitbandmessung bräuchte sind Transit Verbindungen mit den T1 und dann beim Speedtest abwechseln über die T1 abwickeln.

    Braucht man halt verschiede IP Ranges fuer die Server, damit das Routing im Hinweg auch zuverlaessig ueber den gewuenschten T1 laeuft... da sind bestimmt verschiede Implementierungen moeglich.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (17. Mai 2025 um 14:26)

  • durch die L3-Kooperation mit der Telekom scheint auf dem FTTC-Netz von DNS:NET prompt auch easybell als Provider verfügbar zu sein!

    Nur kurz hierzu, das war eine Falschmeldung der Verfügbarkeit. Die Verfügbarkeitsergebnisse sind jetzt wieder negativ und sollen es im Fall der kleineren Netzbetreiber wohl auch bleiben. Wäre auch zu schön gewesen.

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  • Nur kurz hierzu, das war eine Falschmeldung der Verfügbarkeit. Die Verfügbarkeitsergebnisse sind jetzt wieder negativ und sollen es im Fall der kleineren Netzbetreiber wohl auch bleiben. Wäre auch zu schön gewesen.

    Hier war schon zu hoffen das Easybell mit dabei ist. Nach meinem Kenntnisstand realisiert DNS:NET seine Telefondienste über Easybell.

    Aber auch meine Adresse geht nur noch mit DNS:NET und Telekom mit VDSL 250, interessanterweise sind die kleineren Tarife bei der Telekom günstiger. Ich überlege da ja immer noch als Fallback. Zurzeit habe ich Mobilfunk, das ist hier aber nicht der Hit.