Deutsche GigaNetz GmbH - Suche nach aktuellen Erfahrungen

  • Die ist quasi ueberall gleich, ganz langweilig Glasfaser... (vielleicht mal mit einer Richtfunkstrecke dabei).

    Er meint die andere Richtung. Zugangstechnologie ist ihm egal, solange ein Telekom-BNG den Traffic übernimmt.

    Aber ja, das passt irgendwie nicht mehr zum Thema.

  • Er meint die andere Richtung. Zugangstechnologie ist ihm egal, solange ein Telekom-BNG den Traffic übernimmt.

    Genau das bestimmt nämlich primär das Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Themen wie Routerzwang und gibt es am Telekom-BNG nicht. Wenn der ISP zu dumm ist für IPv6, nimmt man einen anderen. Das ist es, worauf es mir persönlich ankommt.

    Aber ja, das passt irgendwie nicht mehr zum Thema.

    Nicht ganz. "DSL-Abschaltung" kennt ja zwei Stufen: Der allgemeine Rückzug des Netzbetreibers in der Fläche (damit wird immer gedroht) und die "persönliche" Abschaltung, an der man selbst schuld ist.

    Der ach so clevere Plan "ich hole mir mal zwei Jahre Glasfaser und gehe dann zu zurück zu billigem DSL/Kabel" wird nämlich genau so schiefgehen: Wenn der Altnetzbetreiber (z. B. Telekom) keinen wirtschaftlichen Sinn mehr darin sieht, die Kupferader wieder zu beschalten, sitzt man schön beim teuren GF-Investor fest. Der Zugang zum Telekom-BNG ist dann auch dauerhaft weg, denn eine Versorgungspflicht gibt es nicht mehr.

    Und dass die vorhandene Glasfaser mit technisch defektem Internetzugang nochmal von der Telekom überbaut wird, darauf würde ich nicht setzen.

    Die Erfahrungen beim "alternativen" DSL-Ausbau zeigen auch schön, dass da nie nachgerüstet wird. Wo 50 Mbit/s hingebaut wurden, blieb auch bis zur Abschaltung dabei. Das erwarte ich genauso auch bei den anderen Glasfaser-Netzbetreiber: Mehr als Gigabit zu Kapitalrendite-Preisen (DG: 90-130 €) wird da mit Leitungsmonopol nie kommen. Warum auch?

    Das haengt davon ab was Du genau vergleichst, das muss in der Tat jeder Nutzer fier sich entscheiden. Ach ja, dass Altvertraege ausserhalb der MVLZ nicht im Preis angehoben werden ist nicht garantiert

    In der Verhandlungsposition, einen DSL-Vertrag für 20-30 € weiterverlängern zu können, bin ich nicht. Die Untergrenze markiert O2-Resale mit 10€-Kombi-Rabatt, aber dort komme ich auf Glasfaser bei 150 Mbit/s besser weg.

    Alles unter der Voraussetzung, dass es überhaupt Zugang zum Telekom-BNG gibt (s. o.)

  • Themen wie Routerzwang und gibt es am Telekom-BNG nicht. Wenn der ISP zu dumm ist für IPv6, nimmt man einen anderen. Das ist es, worauf es mir persönlich ankommt.

    Das ist aber bei Telekom-Glasfaser etwas anders als bei Telekom-DSL, bei Glasfaser gibt es auch bei der Telekom weniger und weniger günstige Reseller als bei DSL, denn bei der Glasfaser gibt es für die Telekom keine Regulierung des Reseller-Preises.

    Das erwarte ich genauso auch bei den anderen Glasfaser-Netzbetreiber: Mehr als Gigabit zu Kapitalrendite-Preisen (DG: 90-130 €) wird da mit Leitungsmonopol nie kommen. Warum auch

    Das ist auch bei der Telekom-Glasfaser nicht anders.

    Und aus der Erfahrung heraus ist mir ein Kapitalrendite-Leitungsmonopol-Glasfaseranbieter lieber als ein Kapitalrendite-Leitungsmonopol-Kabelnetzbetreiber, denn die Glasfaser funktioniert wenigstens vernünftig, das TV-Kabel war dagegen ein Trauerspiel. DSL der Telekom gab es bis 16 MBit.

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  • Das erwarte ich genauso auch bei den anderen Glasfaser-Netzbetreiber: Mehr als Gigabit zu Kapitalrendite-Preisen (DG: 90-130 €) wird da mit Leitungsmonopol nie kommen. Warum auch?

    Das ist jetzt wirklich mein letzter Beitrag dazu und ich möchte dir in einigen Punkten nicht wesentlich widersprechen. Solange die Access-Ebene funktioniert, ist der Backbone und der ganze Service auf dem System sicherlich von großer Bedeutung. Leider ist das oft nicht der Fall und insbesondere DSL hat sein Ende erreicht. Bei DOCSIS kann man noch ein wenig optimieren, aber da investiert selbst Vodafone lieber gleich in eine stabilere und kostengünstigere Option.

    Was noch kommen wird: Es ist jedem Netzbetreiber klar, dass Homes Passed nur dem Werfen des Handtuchs gleicht. Da ist bereits Geld verbuddelt. Wenn die sich eine bessere Auslastung durch Kooperation ausrechnen, wird das passieren. Das lässt sich jetzt bereits im Markt beobachten.

    Was auch noch kommt: Konsolidierung. Da muss man nur sehen, was nach dem erzwungenen Verkauf des Kabelnetzes der Post/Telekom passiert ist. Zu Beginn waren das mindestens vier Teilnetze, wenn ich mich nicht täusche. Das ist größtenteils unterm Dach von Vodafone konsolidiert.
    Ich denke, dass wir in den nächsten zehn Jahren noch erhebliche Konsolidierungen im Gf-Markt sehen werden. Und ich bin da ehrlich: Ich hoffe, dass die Telekom oder ein ähnlicher großer Wettbewerber Netze aufkauft und konsolidiert, natürlich dann mit vernünftigen Reseller-Optionen (via L2/L3-BSA).
    Einen echten Wettbewerb (AON/PON) auf der Access-Ebene sehe ich nicht und sehe im Endkundengeschäft da auch keinen Vorteil für die Kunden. Eine zügige Evolution von PON zeichnet sich, die halt auch klare Kostenvorteile mit sich bringt.

  • Das ist aber bei Telekom-Glasfaser etwas anders als bei Telekom-DSL, bei Glasfaser gibt es auch bei der Telekom weniger und weniger günstige Reseller als bei DSL, denn bei der Glasfaser gibt es für die Telekom keine Regulierung des Reseller-Preises.

    Das Entscheidende ist doch, dass ich nicht den Access von der Telekom kaufen muss. Denn wäre das so, bliebe dieser Glasfaseranschluss dauerhaft "Home Not Activated".

    Das ist auch bei der Telekom-Glasfaser nicht anders.

    Mal sehen. Bei der Telekom wurde bis SuperVectoring-VDSL aufgerüstet, die Mitbewerber haben es meist nicht über 30-50 Mbit/s hinaus geschafft. Die Telekom fängt bereits mit XGS-PON an, bei M-net gibt es das nur als 300€-Tarif.

    Dass da irgendein kleiner Betreiber ohne jeglichen Wettbewerb da kräftig nachinvestiert, halte ich für optimistisches Wunschdenken.

    Was auch noch kommt: Konsolidierung. Da muss man nur sehen, was nach dem erzwungenen Verkauf des Kabelnetzes der Post/Telekom passiert ist. Zu Beginn waren das mindestens vier Teilnetze, wenn ich mich nicht täusche. Das ist größtenteils unterm Dach von Vodafone konsolidiert.

    Unter welchen Umständen sollte der Verkauf von Glasfasernetzen erzwungen werden und an wen? Der einzige vom Markt durchgeführte Verkauf war der von UnityMedia an Vodafone und der führte für die betroffenen Kunde nicht zu einer Verbesserung.

    Die Kabel-Kunden an den ganzen Kleinnetzen (Tele Columbus, Rehnig, infocity etc.) waren und sind nach Ende des Nebenkostenprivilegs richtig gear***t. Die kauft auch niemand, weil niemand Interesse an uralte Infrastruktur hat, in die seit Bundespostzeiten nicht mehr investiert wurde. Eine ähnliche Situation erwarte ich übrigens für die ganzen kleinen GPON-Netze.

  • Dass da irgendein kleiner Betreiber ohne jeglichen Wettbewerb da kräftig nachinvestiert, halte ich für optimistisches Wunschdenken.

    Ich vermute der Wechsel von GPON auf XGSPON wird irgendwann, im Rahmen des normalen Hardwaretausches, kommen. Momentan sehe ich allerdings noch keinen echten Bedarf um diese Technikertuechtigung zu beschleunigen. Gerade auch weil alle ONTs getauscht werden muessen... zumindest von den Kunden die ueber XGS versorgt werden sollen.

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  • Auf der Telekom-Webseite sehe ich dazu aber keinen passenden Tarif.

    Das ist der Glasfaser 2000 den es aber bisher nur an wenigen ausgewaehlten Orten zu geben scheint.

    Es gibt schon lange Kombi-OLTs am Markt. Da muss also, wenn überhaupt, nicht viel getauscht werden.

    Es ging mir um die Kundenseite... da gibt es bisher noch keine Kombi-ONTs... das heisst, dann bei der Telekom muss ein interessierter Kunde nochmal >50Euro fuer einen neuen ONT in die Hand nehmen, was IMHO bei Bestandskunden den Hunger daempfen duerfte. Bei der DG ist es aehnlich, nur ist es da die DG selber die bei Bestandskunden eher nicht die ONTs wechseln moechte, es sei denn die buchen einen teuren Tarif der nur per XGS geht, aber diese Tarife gibt es (offiziell?) noch gar nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (26. März 2025 um 15:44)

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  • Unter welchen Umständen sollte der Verkauf von Glasfasernetzen erzwungen werden und an wen? Der einzige vom Markt durchgeführte Verkauf war der von UnityMedia an Vodafone und der führte für die betroffenen Kunde nicht zu einer Verbesserung.

    KFS an KabelBW, KabelBW an UnityMedia, UnityMedia an Vodafone.

    Alleine die Betreiberwechsel in meiner Straße. KFS war nicht gewillt uns anzuschließen, als wir gebaut haben, die drei Nachfolger waren auch nicht zu einer Nacherschließung gewillt, obwohl wir ein passendes Kabel vom Haus zu Straße gelegt hatten.

    Natürlich führten die nicht zu einer Verbesserung. Erst die Glasfaser tat das.