teltarif hilft: ONT-Störung bei der Deutschen Glasfaser

  • Der Traffic Shaper der Fritzbox braucht eigentlich (pro Richtung) zwei Werte, die Bruttoshaperrate und den Overhead pro Paket...

    Die gebuchte Kapazitaet ist da inzwischen kein gutes Mass mehr, Vodafone und Telekom z.B. privisionieren die Bruttorate bei 110-120% der vertraglichen Maximalrate. (Auch weil Vertragsraten laut Bundesnetzagentur netto zu interpretieren sind als TCP/IP Nutzlastraten, aber auch weil die meisten Kunden das so empfinden als bekaemen sie da etwas umsonst).

    Meine Faustregel ist, mach ein paar Kapazitaetstest mit deaktiviertem Shaper und setze dann den Shaper Bruttowert auf den mittleren Nettowert dieser Kapazitaetstest. Das liefert dann i.d.R. einen manierlichen Startpunkt fuer eventuelle weitere Feinabstimmung. (Der zweite Teil der Faustregel ist, setze den Overhead pro Paket of 44 Bytes).

    Aber das ist nicht der AVM Weg,.. soweit das nachvollziehbar ist, AVM kocht eigentlich auch nur mit Wasser (den standard Linux qdiscs) versteckt das aber in dem deren Konfigurationsaufrufe aus Binaries heraus durchgefuehrt wird... aber weil der Aufruf letztlich ueber die Shell geht sind die tc Aufruffragmente erkennvar as ASCI Strings in den Binaries zu finden...

  • Weil viele meinen, sie könnten generell mit einem Plus von 10 bis 20% oberhalb der gebuchten Bandbreite optimieren. Ich bleibe dabei: der Traffic Shaper wird im Up und Download exakt auf die gebuchte Bandbreite eingestellt.

    Erkennst Du den Widerspruch? Schalte ich TR069/369 aus, kann der Netzbetreiber die Daten nicht auf meine Box aufspielen. Wähle ich DG als Profil, kann ich den Trafic Shaper nicht einstellen, da er nicht angezeigt wird. Aber wie soll ich dann die Daten pflegen?

    Und lasse ich TR069/369 eingeschaltet, stellt sich die Frage, ob denn der Provider die passenden Daten aufgespielt hat. Kann ich das vollständig kontrollieren und ggf. korrigieren? Hmmmm ...

  • Es ist wie überall: die wenigsten verstehen wirklich was sie tun. Basteln letztlich herum, irgendwann und irgendwie funktioniert es. Dann, zu einem späteren Zeitpunkt gar nicht mehr oder nicht mehr wie gewünscht. Die Auskunft: Ich habe nichts gemacht!

    Grundsätzlich sollte man sich an die Vorgaben der Provider und Routerhersteller zu ihren Einstellungen halten. Es sei denn, man weiss genau, was man tut. Ich antworte nicht mehr auf Threads des Inhaltes "meine Gigabit Anbindung schafft nur 940 Mbps im LAN", das sei hier als Beispiel genannt.

    Mein Provider verlangt kein TR069/369 bei kundeneigenen Routern, deshalb schalte ich es ab. Ich benutze nicht das AVM Provider-Profil, weil es fehlerhaft ist. Ich weiß das, habe das überprüft und kenne die Konsequenzen meines Handelns.

    Bei meinem damaligen Wechsel (VDSL) von Telekom zu 1&1 habe ich TR069 temporär zum Portierungstermin aktiviert, ich habe nichts von der Rufnummerübernahme und Providerwechsel bemerkt. Danach die Fernkonfiguration wieder abgestellt.

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  • Je nach Suchmaschine bekommst Du noch eine Anleitung mit FRITZ!OS 6.8x, dann ist auch unklar ob tatsächlich die Anleitung für den kundeneigenen Router genutzt wurde. Es bringt jedoch nichts, im Nachgang darüber zu spekulieren. Der teltarif Artikel ist inhaltlich schwach.