UGG Unsere Grüne Glasfaser: Stiegeler versus O2

  • Das dürfte in die Kategorie "witzig" fallen. Die Telekom hat bei uns in einem Dorf sechs Jahre gebraucht, um einen einzelnen, geförderten VDSL-Verteilerkasten in Betrieb zu nehmen und noch immer besteht keine vollständige Buchbarkeit. Wie lange willst du auf Glasfaser der Telekom warten, wenn du zum 60. Prozent gehörst? 20, 30 Jahre?

    Darüber hinaus gibt's ja auch auf dem Telekom-Netz nicht "alle" Provider.

    Also Du sprichst ueber die existierende (teilweise traurige) Realitaet ich nur ueber die Ankuendigung der Telekom, weil die IMHO schon relevant sein kann fuer die Frage ob/wann die Telekom sich bei alternativen Anbietern einmietet. Ob man die Telekom als ISP haben oder vermeiden moechte ist eine Frage die jeder fuer sich beantworten muss, gibt genug PROs und KONTRAs ;)

    Es gibt in Deutschland 100e registierte "ISPs", kein Netz erlaubt allen Zugang (und nicht alle wollen das ueberhaupt).

    2 Mal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (27. Oktober 2024 um 16:30) aus folgendem Grund: Korrekturen...

  • Es gibt in Deuitschland 100e registierte "ISPs", kein Netz erlaubt allen Zugang (und nicht alle wollen das ueberhaupt).

    Richtig. - Die UGG hat aber von Anfang an darauf gesetzt, dass externe ISPs ihr Netz buchen.. - Es gibt keine Internet-Tarife der UGG, weder für Gewerbe- noch für Privatkunden. - Die bauen nur das Netz, und betreiben es. - Den Rest müssen Andere machen. - Und ich behaupte auch, dass wenn da noch 2 überregionales ISPs auif dem Netz sind (ich meine 1&1 und Vodafone), dann gibts erstmal genug (nennenswerten) Wettbewerb. - Klar darf nach wie vor Jeder andere ISP auch gerne kommen, aber ich glaube nicht, dass das dann zu weiteren signifikanten Preisvorteilen für den Endkunden führt. - Wir werden nicht erleben, dass uns jemand die ISP-Nutzung finanziell quasi jemand "hinterherwirft". Der Aufbau eines Glasfasernetztes ist teuer, und der soll ja auch irgendwie innerhalb von 20-30 Jahren bezahlt werden.

    Klar ist, dass es weiterhin Einstigs- bzw Neukundenrabatte geben wird. - Der clevere Nutzer unter uns kann dann ja munter hin und her wechseln, wenn ihm die IP Adresse egal ist, und er im Besten Fall einen komplett externen E-Mail Account hat, wie z.B. - Web.de, o.ä.

  • Der clevere Nutzer unter uns kann dann ja munter hin und her wechseln, wenn ihm die IP Adresse egal ist, und er im Besten Fall einen komplett externen E-Mail Account hat, wie z.B. - Web.de, o.ä.

    Nicht zu vergessen die Portierung der Festnetznummer zu einem SIP/VoIP Anbieter, der ein anderer ist als der Internetaccess-Anbieter.

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  • Ja der "normale Nutzer" denkt jedoch er könne die Nummer nur zu dem neuen ISP mitnehmen. Der Clevere lässt diese zu einem unabhängigen Anbieter portieren.

    Kommt auf den Tarif an. Warum sollte ich auf die im Tarif enthaltene Flat in alle Netze (auch Mobilfunk) verzichten?

    Bei einem Tarif ohne Telefonie hast Du recht.

  • Das kein SIP/VoIP Anbieter etwas zu verschenken hat, sollte man sich bewusst sein. Eine Entkopplung vom Anbieter für den Internetaccess hat durchaus einen Mehrwerte, der "nomadischen Nutzung" lautet. Ganz abgesehen von der freien Verfügungsmöglichkeit der Festnetznummer.

    Klar ist jedoch auch, das man mit so einer Vorgehensweise für das Vertragsmanagement selbst verantwortlich ist. Ein wenig erhöhten Aufwand hat man damit schon.

    Allerdings kann man auf der "Haben-Seite" verbuchen, das man immer den günstigsten Internetaccess-Tarif verwenden kann. Damals habe ich einen 400/200 Tarif gebucht, weil es der günstigste Tarif mit Telefonflat war. Von dem Bandbreitenbedarf hätte jedoch der ehemals kleinste 300/150 Tarif mehr als ausgereicht.