Open-Access-Schnittstellen dauern 20 Monate und mehr

  • Wenn das mit der Anpassungszeit für die Open-Access-Schnittstelle wirklich stimmt, dann ist es kein Wunder das es immer noch Probleme beim Einsatz eigener Modems bei 1&1 und Westconnect/EON gibt.

    Netcologne: Deutschland belügt sich mit Glasfaser bis zum Bordstein - Golem.de
    Der Kölner Netzbetreiber Netcologne legt einige Branchenzahlen zu Glasfaser offen. Timo von Lepel rechnet die Folgekosten von Homes Passed und Open Access vor.
    www.golem.de

    Schöne Grüße
    Thomas

    Internet/Netzwerk: Fritzbox 5590 Fiber, E.ON Highspeed 1000/500, natives IPv4
    und IPv6 Dual Stack, MikroTik CRS309-1G-8S+IN, MikroTik CRS305-1G-4S+IN
  • Mir persönlich passt die Selbstdarstellung nicht. NetCologne priorisiert immer noch FTTB anstatt FTTH, benennt in dem Artikel Schnittstellenprobleme ohne näheres dazu zu erläutern und beklagt sich in weiteren Stellungnahmen über Überbau durch die Telekom.

    Mir erscheint es eher als Marketingaktion gegen einen FTTH Ausbau, um das eigene FTTB beizubehalten.

  • Für NetCologne wäre es viel besseres Marketing, die alten Tarifpreise wieder einzuführen. Ein so gutes Netz zu den alten Preisen gab es hier sonst nirgends.

    Ich kann den Ärger aber verstehen, wenn ich FTTB mit G.Fast ausbaue und danach kommt die Telekom mit Supervectoring und wird grundsätzlich bevorrechtigt, wäre ich auch gereizt.

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  • Kann die Kritik nicht nachvollziehen. Es gibt seit Jahren einheitliche Schnittstellen für fast alle Geschäftsfälle, die auftreten können: S/PRI und WBCI. So kaufen und verkaufen wir unsere Leitungen bei der Telekom/Westconnect, und Whitelabelpartner bei uns. Diese Prozesse sollte ein ISP wie Netcologne eigentlich auch schon vollständig implementiert haben. Ich kann hier lediglich Kritik an der Telekom zur schlechten Quote von Homes Activated vs Homes Passed herauslesen.

  • So kaufen und verkaufen wir unsere Leitungen bei der Telekom/Westconnect, und Whitelabelpartner bei uns. Diese Prozesse sollte ein ISP wie Netcologne eigentlich auch schon vollständig implementiert haben.

    Ob Zufall oder nicht: In diesem kürzlich erschienen Artikel wird M-Net damit zitiert dass sie 20 Monate gebraucht haben um ihre Schnittstellen so anzupassen, dass die Telekom FTTH-Tarife im M-Net-Netz so buchen kann "als wäre es die eigene Leitung". Damit soll es jetzt im 3. Quartal losgehen.

    Im weiteren Verlauf des Artikels erteilt die Telekom auch der Buchung von Vorleistungen über Netcologne-FTTB eine Absage, weil man sich diesbezüglich auf FTTH konzentriere...