„Uns droht ein Sturm am Glasfasermarkt“
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arcade99
4. Februar 2024 um 21:39 Hat den Titel des Themas von „Uns droht ein Sturm am Glasfaermarkt“ zu „„Uns droht ein Sturm am Glasfasermarkt““ geändert. -
Hmm, die aktuelle Wirtschaftslage und die daraus resultierende Zurückhaltung der Banken in Großbritannien mit der Lage von Deutschland und deutschen Banken zu vergleichen ist schon grenzwertig. Großbritannien steckt in der größten Wirtschaftskrise der neueren Zeit, da muss in Deutschland noch viel passieren, bis das hier auch so desaströs aussieht.
Mit dem Hintergrund halte ich die Aussage, dass Großbritannien uns beim Glasfaserausbau nur wenige Monate voraus ist und das das, was da passiert, auch bei uns passieren soll, für sehr fraglich.
Und die Schieflage der Helinet hatte zudem nichts mit dem Glasfaserausbau zu tun. Nachdem die intern umstrukturiert hatten und eine Kooperation mit Deutsche GigaNetz eingegangen sind, waren sie aus der Insolvenz wieder raus.
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Der Brexit hat GB in sehr schwieriges Fahrwasser gebracht. Auch hier wurde sehr gerne Demagogen geglaubt oder/und Teilnahmslosigkeit an Wahlen haben in Folge den wirtschaftlichen Niedergang gebracht.
Insofern kann GB durchaus als mahnendes Beispiel dienen, jedoch nicht im Kontext von Glasfaser.
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Ob eine Glasfaserförderung für Haushalte was bringt, finde ich persönlich für Fraglich, heute erhalten viele Eigentümer die Möglichkeit Ihre Immobilie kostenlos ans Glasfaser Netz anzubinden und diese ignorieren aus diversen Gründen die Angebote der ausbauende Unternehmen.
Warum gibt es eigentlich nicht wie bei Vectoring das Windhund Prinzip ? Wer zu erst ausbaut baut dann komplett aus ?
Oder warum werden die Unternehmen nicht verpflichtet in einer Stadt oder Gemeinde zusammen zu arbeiten damit kein überflüssigen Investitionen (z.B.Überbau) stattfindet ?
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Die Voraussetzungen sind andere. DSL basiert auf der bereits verlegten Kupfer-Doppelader (CuDA). Da mussten nur Zugangskriterien/Zugangsregularien für den Wettbewerb festgelegt werden.
Eine Glasfaserinfrastruktur muss erst komplett neu geschaffen werden. Daher wurde erst einmal keinerlei Regulierung vorgesehen. Das kann sich jedoch auch noch ändern.
Warum gibt es keine Verpflichtung zur Kooperation: Das sieht das originäre Geschäftsmodell der Provider nicht vor. Eher das Blockieren des Wettbewerbs durch Rosinenpicken in der Hoffnung, das später durch Fördermittel und nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut werden kann.
Mir wäre es auch lieber, wenn sich die Provider lediglich durch bepreiste Services unterscheiden würden. Das bedeutet aber das es nur einen einzigen "Netzbesitzer" gibt, durch die Privatisierung der Deutschen Bundespost wurde diese Chance vertan. Es war damals allerdings auch der Zeitgeist das Allheilmittel in Privatisierung von Staatsbesitz zu sehen. Kannst ja mal nach Thatcherismus googeln. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, das diese Art der Wirtschaftsgläubigkeit in GB nichts gebracht hat bzw. nicht nachhaltig war.
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Der Artikel ist für mich ziemlich wertlos.
Von dem s.g. Experten höre ich das erste Mal. Der gute Mann hat bisher nur in Beratungsunternehmen und nicht in der Branche selbst gearbeitet.
Ein Vergleich von D und GB hinkt in vielerlei Hinsicht, schließe mich den Vorposts an.
Und primär (weil an erster Stelle genannt) "geizigen" Kunden den schwarzen Peter zuzuschieben ist eine Frechheit. Nach meiner Erfahrung hier in Magdeburg ist es eben keine Frage des Preises, sonst wäre die Quote der OpenInfra gegen den Wettbewerber Deutsche Telekom bei nahe 100%.
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