HTP verweigert DSL wegen Glasfaser

  • Wenn sich bei o2 (was hier auch zu empfehlen ist) und Telekom/1&1/Vodafone der Tarif mit 16 Mbit/s buchen lässt, bringt dir der Dampfhammer rein gar nichts.

    Die Buchung von ADSL ist ja unabhängig vom Betreiber des VDSL-Netzes.

  • Ich habe ja ausgeführt, dass man erst den Betreiber der letzten Meile herausfinden muss, wenn Telekom und Co., dann kann es sein, dass man nur 16 MBit/s (ADSL) bekommt.

    Sollte die letzte Meile HTP gehören, was es in Neubausiedlungen sein kann, dann sollte er gleich BNetzA und Presse nutzen.

  • Das kommt drauf an. Wem gehört denn die letzte Meile bei euch? Und wer hat die DSLAMs ausgerüstet? Je nach Konstellation kann das teuer werden für HTP, wenn sie die Leitung von jemanden anders mieten müssen. Das werden sie vermutlich vermeiden wollen.

    Das ist mit Sicherheit der selbe Fall wie bei mir. Das gehört alles HTP, wo selbst die Telekom sich daher nicht einmieten will für VDSL.

    Ich würde in dieser Situation überlegen, ob ich überhaupt ein Kunde von htp sein möchte. Vermutlich behandeln die ihre Glasfaserkunden gleich.

    Vermutlich ist HTP die einzige Alternative in dem Ort.

    Spoiler anzeigen

    ISP: HTP Surf & Fon 1.000 MBit/s Download / 500 MBit/s Upload (Glasfaser)

    Router: MikroTik CCR2004-16G-2S+ (RouterOS 7.22.1) + Genexis Fibertwist F2110-2 (Rev2.0) @ AON (1000BASE-BX)

    VoIP: Gigaset N670 IP Pro Mini Multicell (Firmware 2.67.0), Cisco ATA-191-MPP 2-Port Phone Adapter (Firmware 11-3-2MPP0001-225), Gigaset Fusion (Firmware 2.0.1)

    Handset: Gigaset SL800H Pro (Firmware 131.013.04)

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  • Die BNetzA kann nur jemanden zur Grundversorgung verpflichten, wenn sich kein Anbieter findet, der ein Angebot macht. Deshalb wird htp nicht gezwungen werden können, mit dir einen Vertrag einzugehen, wenn es Alternativen gibt. Dazu gehört auch Mobilfunk, solange er die Mindestanforderungen erfüllt (10 MBit/s Down, 1,7 MBit/s up, 150 ms Latenz = 300 ms Ping, https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/…icationFile&v=3). Wichtig: Der Anschluss muss zu marktüblichen Preisen realisiert werden. Wenn da also noch Anschlussarbeiten ausgeführt werden müssen, dann werden die 1900 EUR Gebühr plötzlich real. Da muss man sich fragen, ob sich das lohnt für 6 Monate.

    Deshalb ist es wichtig, Alternativangebote zu prüfen. Nur wenn es die nicht gibt, könnte da was bei rauskommen. Wobei man sich auch darüber klar sein muss: Bei den Vorlaufzeiten, die das ganze zur Folge hat, ist die Glasfaser geschaltet, bis bei DSL was passiert.

    Einmal editiert, zuletzt von frank_m (25. Oktober 2023 um 09:27)

  • Vielen Dank für eure schnelle und sehr ausführliche Hilfe! Das hilft mir auf jeden Fall schon mal.

    Ich hab tatsächlich auch jetzt von einigen anderen Stellen ähnliche Probleme mit htp gehört. Auch wenn das wahrscheinlich alles länger dauern wird und Glasfaser bis zur Lösung ausgebaut ist. Aber vielleicht hilft das ja Kunden in der Zukunft.

  • Die BNetzA kann nur jemanden zur Grundversorgung verpflichten, wenn sich kein Anbieter findet, der ein Angebot macht. Deshalb wird htp nicht gezwungen werden können, mit dir einen Vertrag einzugehen, wenn es Alternativen gibt. Dazu gehört auch Mobilfunk, solange er die Mindestanforderungen erfüllt (10 MBit/s Down, 1,7 MBit/s up, 150 ms Latenz = 300 ms Ping, https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/…icationFile&v=3). Wichtig: Der Anschluss muss zu marktüblichen Preisen realisiert werden. Wenn da also noch Anschlussarbeiten ausgeführt werden müssen, dann werden die 1900 EUR Gebühr plötzlich real. Da muss man sich fragen, ob sich das lohnt für 6 Monate.

    Deshalb ist es wichtig, Alternativangebote zu prüfen. Nur wenn es die nicht gibt, könnte da was bei rauskommen. Wobei man sich auch darüber klar sein muss: Bei den Vorlaufzeiten, die das ganze zur Folge hat, ist die Glasfaser geschaltet, bis bei DSL was passiert.

    Sein Vormieter hat ja schon in der Wohnung ein DSL-Anschluss. Also kann außer normale Anschlusskosten nichts passieren.
    Wenn, wie ich vermute aufgrund Erkenntnisse aus einem anderen Ort, HTP alleiniger Betreiber des Kupfernetzes ist, kann dies die BNetzA sehr wohl.
    Na ja, die versprochenen Glasfaserausbautermine sind doch immer Wolkenkuckucksheim. Das hat doch hier eigentlich schon jeder erlebt.

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  • Sein Vormieter hat ja schon in der Wohnung ein DSL-Anschluss.

    Da weiß man halt nicht, über welchen Anbieter der kam.

    Wenn, wie ich vermute aufgrund Erkenntnisse aus einem anderen Ort, HTP alleiniger Betreiber des Kupfernetzes ist, kann dies die BNetzA sehr wohl.

    Ja, genau. Dann gibts aber vermutlich auch keine alternativen Anbieter.