Es liegt an den Unternehmen, die Menschen von ihren Produkten zu überzeugen.
Magdeburg: MDCC (aktiv) / OpenInfra (zurückgezogen) / Deutsche Glasfaser (in Planung)
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Beispiel: Große Sporthalle mit Tribüne(500 Plätze), vormittags Schulbetrieb, Nachmittags und WE Nutzung exklusiv durch eine Verein. Da sind viele Liga-Spiele.
Also will der Verein ca. 2000 € in die Hand nehmen und Netzwerktechnik (Ubiquiti APs etc.) aufrüsten/einbauen.
Spiele sollen gestreamt werden. Was sie benötigen ist statt der DSL-Leitung ein GF-Anschluss.
Da die Halle dem Landkreis gehört, müssen Sie die GF beauftragen.
Der Landkreis sperrt sich jetzt seit einem Jahr.
Noch Fragen zur Technikfeindlichkeit in Deutschland?
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Es liegt an den Unternehmen, die Menschen von ihren Produkten zu überzeugen.
Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Hier erreichst Du mit dem alleinigen Vertrieb der Unternehmen irgendwas um die 10% Quote. Damit findet kein Ausbau statt.
Am Ende stehen die 10% ohne Glasfaser da. So wird das nix.
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Der Landkreis sperrt sich jetzt seit einem Jahr.
Noch Fragen zur Technikfeindlichkeit in Deutschland?
Aus Datenschutzgründen (für mich häufig in D ein Synonym für Unwilligkeit, Faulheit, Unkenntnis) geht das nicht...
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In reinen EFH-Siedlungen wird sich die Telekom hier nicht mehr blicken lassen.
Unwahrscheinlich, dass das so kommt, zumindest solange niemand sonst der Telekom zuvor kommt.
Die Telekom baut ja in zahlreichen Städten und Kommunen aus, und hat bisher rein rechnerisch eine TakeUp-Rate von insgesamt <15% (aktive Anschlüsse vs "Homes Passed"). Nach Deiner Argumentation müsste die Telekom da also bundesweit die Ausbauaktivitäten einstellen. Danach sieht es allerdings überhaupt nicht aus.
Die Telekom ist als Bestandsanbieter nicht so sehr darauf angewiesen dass möglichst viele Einwohner sofort auf das neue Netz wechseln (auch wenn ihr ein höherer TakeUp sicher recht wäre). Sie verdient ja an den Kunden, unabhängig ob sie noch VDSL oder schon FTTH verwenden. Hauptsache sie nutzen eines der Telekom-Netze. Die Telekom kann es sich also leisten da etwas langfristiger zu agieren - und langfristig wird die Migration auf FTTH stattfinden.
Man kann also ziemlich sicher davon ausgehen dass auch der Telekom-Ausbau in Magdeburg in den nächsten Jahren weitergehen wird, so wie in diversen anderen Städten auch. Insbesondere solange es noch nicht per FTTH erschlossenen Stadtteile gibt.
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Unwahrscheinlich, dass das so kommt, zumindest solange niemand sonst der Telekom zuvor kommt.
Die Telekom baut ja in zahlreichen Städten und Kommunen aus, und hat bisher rein rechnerisch eine TakeUp-Rate von insgesamt <15% (aktive Anschlüsse vs "Homes Passed"). Nach Deiner Argumentation müsste die Telekom da also bundesweit die Ausbauaktivitäten einstellen. Danach sieht es allerdings überhaupt nicht aus.
Die Telekom ist als Bestandsanbieter nicht so sehr darauf angewiesen dass möglichst viele Einwohner sofort auf das neue Netz wechseln (auch wenn ihr ein höherer TakeUp sicher recht wäre). Sie verdient ja an den Kunden, unabhängig ob sie noch VDSL oder schon FTTH verwenden. Hauptsache sie nutzen eines der Telekom-Netze. Die Telekom kann es sich also leisten da etwas langfristiger zu agieren - und langfristig wird die Migration auf FTTH stattfinden.
Man kann also ziemlich sicher davon ausgehen dass auch der Telekom-Ausbau in Magdeburg in den nächsten Jahren weitergehen wird, so wie in diversen anderen Städten auch. Insbesondere solange es noch nicht per FTTH erschlossenen Stadtteile gibt.
Einzige Chance hier in den EFH-Gebieten ist der Ausbau durch einen anderen Anbieter. Wie Du richtig schreibst, die Telekom ruht sich auf ihrem VDSL-Bestandsnetz aus und wird nichts(!) tun. Weder in 5, noch in 10 Jahren. Warum auch? Hier liegen keine Kabelnetze, also kann niemand wechseln.
Sollte dieses Forum in 2029 oder 2034 noch existieren, ich lege es mir auf Termin und wir schauen auf das was bis dahin in Magdeburg passiert ist.
Die 10% Glasfasernachfrager werden einfach ignoriert.
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Einzige Chance hier in den EFH-Gebieten ist der Ausbau durch einen anderen Anbieter. Wie Du richtig schreibst, die Telekom ruht sich auf ihrem VDSL-Bestandsnetz aus und wird nichts(!) tun. Weder in 5, noch in 10 Jahren. Warum auch? Hier liegen keine Kabelnetze, also kann niemand wechseln.
Wie gesagt: würde die Telekom so agieren wie Du es annimmst, würde ein guter Teil des aktuellen FTTH-Ausbaus der Telekom nicht stattfinden. Die Telekom baut bundesweit zahlreiche EFH-Gebiete aus, auch solche in denen es kein Kabelnetz gibt. Da müsste man jetzt annehmen dass Magdeburg ein Sonderfall ist bei dem andere Regeln gelten. Das halte ich aber auch für unwahrscheinlich, solange nicht die Stadtverwaltung der Telekom das Leben besonders schwer macht.
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Wie gesagt: würde die Telekom so agieren wie Du es annimmst, würde ein guter Teil des aktuellen FTTH-Ausbaus der Telekom nicht stattfinden. Die Telekom baut bundesweit zahlreiche EFH-Gebiete aus, auch solche in denen es kein Kabelnetz gibt. Da müsste man jetzt annehmen dass Magdeburg ein Sonderfall ist bei dem andere Regeln gelten. Das halte ich aber auch für unwahrscheinlich, solange nicht die Stadtverwaltung der Telekom das Leben besonders schwer macht.
Ja, ABER sie bauen hier in der Gegend nur die gerade neu entstehenden EFH-Siedlungen aus, die Alten fassen sie nicht an.
Zum Glück haben wir hier DNS:NET, die machen es.
DNS:NET ist aber hier schon stark vertreten, besonders weil sie der Telekom Kupfer(ehemals nur ADSL) abgenommen haben und alles auf VDSL hochgerüstet haben. Damit hatten sie sehr viele Kunden im Boot, die sie direkt anschreiben konnten zur GF-Vermarktung.
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Wie gesagt: würde die Telekom so agieren wie Du es annimmst, würde ein guter Teil des aktuellen FTTH-Ausbaus der Telekom nicht stattfinden. Die Telekom baut bundesweit zahlreiche EFH-Gebiete aus, auch solche in denen es kein Kabelnetz gibt. Da müsste man jetzt annehmen dass Magdeburg ein Sonderfall ist bei dem andere Regeln gelten. Das halte ich aber auch für unwahrscheinlich, solange nicht die Stadtverwaltung der Telekom das Leben besonders schwer macht.
Ich kann Dir nicht sagen, ob wir hier nun ein Sonderfall sind oder wer es hier wem gerade schwer macht.
Aus meinen Recherchen ein paar Beispiel:
- In 2023 fertiggestellte Anschlüsse: Eine mittlere 3-stellige Anzahl im Stadtteil Werder.
- Geplanter Ausbau im Stadtteil Cracau: Geplante Fertigstellung war 04/2023, nicht einmal begonnen, aktueller Fertigstellungstermin jetzt 04/2025
- Geplanter Ausbau im Stadtteil Stadtfeld-Ost: Geplante Fertigstellung war 11/2023, nicht einmal begonnen, aktueller Fertigstellungstermin jetzt 08/2025
- Gegenüber der Stadtverwaltung angekündigter Ausbau im Stadtteil Ottersleben (direkt neben der zukünftigen Intel-Fab) noch nicht einmal kommuniziert.
Zwischen den vollmundigen Pressemeldungen und der Realität hier vor Ort liegen Welten!
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Die Realität ist aber auch, dass die Telekom mit Abstand am stärksten ausbaut.
Und jeder Anbieter muss zusehen, wie er sein Geld (oder das der Bank) investiert.
Wenn das alles ein Selbstläufer wäre, könnte jeder Anbieter ganz einfach überall ausbauen. Die Realität ist aber auch, dass viele wieder abspringen oder ihr Engagement zurückfahren.
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Leider betreibt die Telekom auch das Rosinenpicken (bei eigenwirtschaftlichem Ausbau). Dies hat für dieses Unternehmen zwei Vorteile:
- Der Mitbewerber wird fern gehalten, in dem für ihn nur Randlagen übrig bleiben und das nicht rentabel ist.
- Die Randlagen streben natürlich auch einen Anschluss an, dieser wird dann aus Steuergeldern erfolgen (geförderter Ausbau). Hier ist natürlich die DTAG weit vorne dabei.
Außerdem hatte das Unternehmen durch die staatliche Bevorzugung der unausgesprochenen Kupfer- vor Glasfaser- Strategie deutliche Marktvorteile und immer noch hinreichend finanzielle Reserven. Wir dürfen nicht vergessen, das die Bundesrepublik Deutschland mit Abstand das größte Aktienpaket besitzt.
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Ja, ABER sie bauen hier in der Gegend nur die gerade neu entstehenden EFH-Siedlungen aus, die Alten fassen sie nicht an.
Das mag in Deiner Gegend so sein. Die Telekom kann nicht überall gleichzeitig ausbauen, und wird auch nicht 100% selbst ausbauen.
Mein Punkt war: generell ist die Telekom auch in vielen EFH-Siedlungen unterwegs, um FTTH auszubauen. Auch dort wo sie mit FTTC bisher der einzige Anbieter ist. Auf FTTC "ausruhen" macht langfristig keinen Sinn, schliesslich will die Telekom perspektivisch die Kupfernetze abschalten (auch wenn das natürlich noch eine ganze Weile dauern wird). Abgesehen davon steigt natürlich mit der Zeit das Risiko, dass ihr andere Anbieter zuvor kommen. In den nächsten Jahren wird der Pool an Gebieten ohne bisherigen FTTH-Ausbau rapide abnehmen, der für einen Erstausbau zu verteilende Kuchen wird als immer kleiner.
In Deinem Fall geht es aber wohl noch nicht mal um Gebiete mit einem Telekom-FTTC-Ausbau. Da war DNS:NET mit einem FTTC-Ausbau zuvor gekommen, und auch die haben natürlich eine Motivation ihre FTTC-Gebiete auf FTTH auszubauen.
e16 : Ich verstehe den Frust darüber, dass Dinge länger dauern als geplant. Auch in meiner Stadt hatte die Telekom vor 3 Jahren ein Ausbaugebiet angekündigt und ewig daran rumgewerkelt. Jetzt scheint das endlich weitgehend abgeschlossen und es gibt Ankündigungen für zwei neue. Auch von anderen Anbietern habe ich gelesen dass sich manche Ausbauvorhaben um manchmal deutlich verzögern, teils um Jahre. Mag gut sein dass auch in Magdeburg aus irgendwelchen Gründen die bisherigen Gebiete länger gedauert haben als geplant. Ich würde aber trotzdem davon ausgehen dass es weitere Ausbaugebiete geben wird, sobald man da etwas aufgeholt hat, zumindest solange es noch unversorgte Stadtteile gibt. Auch wenn es manchmal länger dauert ändert sich ja nichts daran dass die Telekom ihr Kupfernetz nicht ewig Weiterbetreiben will.
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Leider betreibt die Telekom auch das Rosinenpicken (bei eigenwirtschaftlichem Ausbau).
Alles andere wäre ein Skandal. Alle Unternehmen unterliegen marktwirtschaftlichen Mechanismen.
Wenn wir etwas anderes wollen, hätten wir den Markt anders aufstellen müssen. Schweden fällt mir das als Vorbild ein.
Außerdem hatte das Unternehmen durch die staatliche Bevorzugung der unausgesprochenen Kupfer- vor Glasfaser- Strategie deutliche Marktvorteile und immer noch hinreichend finanzielle Reserven. Wir dürfen nicht vergessen, das die Bundesrepublik Deutschland mit Abstand das größte Aktienpaket besitzt.
Auch Vodafone nutzt ihr Kupfernetz, solange sich das lohnt. Hier wäre es ebenso ein Skandal, wenn die ihr Potenzial nicht nutzen.
Die Realität ist doch, dass mehr als 30 Mio Haushalte im Kupfernetz Geschwindigkeiten größer 100 Mbps im Download buchen können, sehr viele von diesen sogar 250 Mbps.
Jetzt müsste man mal gucken, wie viele das tatsächlich machen. Ich habe die Zahlen nicht mehr zur Hand, aber auch hier sind wir weit von einer Auslastung entfernt.
Und den finanziellen Reserven sind auch enge Grenzen gesetzt. Das Unternehmen wurde mit gewaltigen Schulden (Stichwort Aufbau Ost) in den Markt entlassen.
Diesen Nachteil haben viele der Wettbewerber nicht und können frei agieren. Aber auch die picken kräftig Rosinen und wollen sich per Quote vorab 30% oder mehr des Marktes möglichst ohne großen Aufwand sichern.
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Das mag in Deiner Gegend so sein. Die Telekom kann nicht überall gleichzeitig ausbauen, und wird auch nicht 100% selbst ausbauen.
Die Gegend ist ziemlich großflächig Brandenburg.
Nur in den Städten sind sie unterwegs, Rosinen picken.In Deinem Fall geht es aber wohl noch nicht mal um Gebiete mit einem Telekom-FTTC-Ausbau. Da war DNS:NET mit einem FTTC-Ausbau zuvor gekommen, und auch die haben natürlich eine Motivation ihre FTTC-Gebiete auf FTTH auszubauen.
Das stimmt, insofern hat hier die Telekom komplett versagt. Bei uns kamen nur 6 MBit/s an, und dies fast im ganzen Ort Brieselang (12.000 Einwohner, 80 % EFH). Dann gab es den Bau eines Mobilfunkmasts und die Versorgung der Neubau-EFH-Siedlung mit GF um 2010 drumherum, der Rest blieb lahm. Dann kam 2016 DNS:NET und hat alle Kisten mit FTTC versorgt und VDSL angeboten.
Man sieht, dass sie eindeutig ein Bogen um EFH machen und dasselbe in den angrenzenden Gemeinden Wustermark (10.000 Einw.), Falkensee (25.000 Einw.) oder Schönwalde-Glien (8.000 Einw.).
Alles Gemeinden mit überwiegend EFH.
Zum Glück mittlerweile fast flächendeckend von DNS:NET oder OpenInfra versorgt oder im Aufbau.
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Alles andere wäre ein Skandal. Alle Unternehmen unterliegen marktwirtschaftlichen Mechanismen.
Der Skandal ist, das sich ein Unternehmen, das zu einem großen Teil in Staatsbesitz ist, aus einer Stadt nur die rentabelsten Örtlichkeiten herauspickt und die anderen in Folge aus durch Steuergeldern gedeckten Erschließungen ins Netz bringt.
Ich habe mal gelernt, das in der Bundesrepublik Deutschland die soziale Marktwirtschaft herrscht und nicht die kapitalistische Marktwirtschaft. Ganz im Sinne von Grundgesetz, Artikel 14, Abs.2
Ich stelle mal die Frage in den Raum: Würde das marktmächtige Unternehmen DTAG auch eigenwirtschaftliche Rosinenpickerei begehen, wenn in Folge die Brotkrumen durch geförderten Ausbau unter expliziter Ausklammerung des rosinenpickenden Unternehmens durchgeführt werden würde?
Eine Antwort erwarte ich an dieser Stelle nicht, das ist eher als anregende Frage gemeint.
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Der Skandal ist, das sich ein Unternehmen, das zu einem großen Teil in Staatsbesitz ist, aus einer Stadt nur die rentabelsten Örtlichkeiten herauspickt und die anderen in Folge aus durch Steuergeldern gedeckten Erschließungen ins Netz bringt.
Ich habe mal gelernt, das in der Bundesrepublik Deutschland die soziale Marktwirtschaft herrscht und nicht die kapitalistische Marktwirtschaft. Ganz im Sinne von Grundgesetz, Artikel 14, Abs.2
Ich stelle mal die Frage in den Raum: Würde das marktmächtige Unternehmen DTAG auch eigenwirtschaftliche Rosinenpickerei begehen, wenn in Folge die Brotkrumen durch geförderten Ausbau unter expliziter Ausklammerung des rosinenpickenden Unternehmens durchgeführt werden würde?
Eine Antwort erwarte ich an dieser Stelle nicht, das ist eher als anregende Frage gemeint.
Ihr müsst mal von dem Begriff "Rosinenpicken" in dem Zusammenhang wegkommen. Das machen alle Unternehmen, da es das Ziel einer kapitalistischen Unternehmung ist. Und die Deutsche Telekom AG ist wohl ein solches Unternehmen, oder?
Die soziale Marktwirtschaft wird durch den Staat gelenkt und begleitet. Das heißt nicht, dass dies direkten Einfluss auf die Unternehmen nimmt. Hier ist es ganz gut erklärt: https://www.bwl-lexikon.de/wiki/soziale-marktwirtschaft/
Wir sind weiterhin mit einem großen Anteil an der DTAG beteiligt, aber können mit dem Anteil von 16,6% trotzdem nur begrenzt Einfluss nehmen.
Wenn wir es hätten anders machen wollen, hätten wir die Infrastruktur nicht verkaufen dürfen. Dann hätten wir weiterhin sehr direkten Einfluss darauf.
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Das stimmt, insofern hat hier die Telekom komplett versagt. Bei uns kamen nur 6 MBit/s an, und dies fast im ganzen Ort Brieselang (12.000 Einwohner, 80 % EFH). Dann gab es den Bau eines Mobilfunkmasts und die Versorgung der Neubau-EFH-Siedlung mit GF um 2010 drumherum, der Rest blieb lahm. Dann kam 2016 DNS:NET und hat alle Kisten mit FTTC versorgt und VDSL angeboten.
Tja, so war das regulatorische gewollt: Jeder Anbieter konnte sich Kabelverzweiger reservieren und hatte dann 12 Monate das Recht dort FTTC+Vectoring auszubauen, und dann (aus technischen Gründen) das exklusive Recht VDSL Vectoring zu betreiben. Das ging nach dem "wer zuerst kommt mahlt zuerst"-Prinzip. Die Telekom hat sich so gut 80% der Haushalte gesichert, die anderen Anbieter etwa 10%, weitere etwa 10% haben keinen FTTC-Ausbau bekommen. Ob 88% des FTTC-Ausbau (80% von 90% versorgten Haushalten) "komplettes Versagen" ist, da kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein.
Das System war darauf angelegt, dass die Telekom nicht überall die ersten sind. Und die Erwartung dass die Telekom immer und überall ausbaut ist eben auch etwas aus der Zeit gefallen.
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Das machen alle Unternehmen, da es das Ziel einer kapitalistischen Unternehmung ist. Und die Deutsche Telekom AG ist wohl ein solches Unternehmen, oder?
Die soziale Marktwirtschaft wird durch den Staat gelenkt und begleitet.
Das Thema ist ja durchaus nicht neu, siehe hier: https://www.teltarif.de/paralleler-aus…news/58593.html
In meinen Augen ist es besonders im Falle der DTAG ungehörig und ja, hier hat der Staat als Lenker versagt.
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Das Thema ist ja durchaus nicht neu, siehe hier: https://www.teltarif.de/paralleler-aus…news/58593.html
In meinen Augen ist es besonders im Falle der DTAG ungehörig und ja, hier hat der Staat als Lenker versagt.
Das ist nicht ungehöriger als jedes andere Unternehmen. Ich maule ja auch nicht herum, dass Vodafone sein Kabelnetz mit DOCSIS aufrüstet und so den Glasfaserausbau ausbremst.
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Ihr müsst mal von dem Begriff "Rosinenpicken" in dem Zusammenhang wegkommen. Das machen alle Unternehmen, da es das Ziel einer kapitalistischen Unternehmung ist. Und die Deutsche Telekom AG ist wohl ein solches Unternehmen, oder?
Nein, denn das Rosienen picken können sich die kleinen Anbieter nicht leisten. An diesen subventionierten Ausbau, der basieren auf veralteten Daten möglich ist, sind sehr hohe administrative Hürden gebunden. Dafür haben die Kleinen kein Personal.
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