Strategien im Kampf um die Kunden. (Das "Mein Provider ist besser als deiner" Thema.)

  • Herr Salman meinte mir heute Abend, dass es schon nächste Woche mit den ersten Terminen losgeht. Er sagt mir in kürze welche Straßen als erstes dran sind. Falls jemand versucht aus ihrem DNS:Net-Vertrag zu kommen, könnte diese Seite vom Herrn Gustke in Falkensee hilfreich sein: https://www.gustke.info/glasfaser

    Hallo,

    ich bin Thomas Gustke, ... habe mich hier mal schnell registriert :)
    Ich hatte ja vorgestern mal zum Test eine Online-Bestellung simuliert und heute ist der Bestellvorgang völlig anders.
    Man bekommt nun vor dem kostenpflichtigen bestellen eine E-Mail mit der Vertragszusammenfassung.
    Die Widerrufsbelehrung ist aber immer noch hinter den AGB versteckt.
    Eigentlich sollte diese im Bestellvorgang wie bei anderen Internetseiten z. B. durch einen extra Haken bestätigt werden. Bei anderen Verträgen muss man häufig auch 2 x unterschreiben.
    Einmal den Vertrag und darunter die Widerrufsbelehrung.

    Na mal sehen, ob die das auch noch ändern ;)

  • Soweit ich weiß hat DNS in Brieselang Nord den ersten Spatenstich getan. Vielleicht teilt sich dann Brieselang mit Glasfaser in Nord (mit DNS) und Süd (Open Infra) auf. Doppelt wird ja sicher nicht ausgebaut.

    Schade das es so undurchsichtig ist. Herr Salman meinte letzte Woche zu mir, dass in dieser Woche die Arbeiten losgehen. Bin sehr gespannt. Auch wie die Hausdurchführung gemacht wird. Soll ja schon etwas professionell sein.

    Letztlich wird sich eh erst später zeigen, welches Netz das stabilere ist.

  • Der DNS:Net Spatenstich war wohl nur symbolisch, oder?

    Der BM weiß zu 100% schon Bescheid, dass es mit OI demnächst losgeht, da der Projektleiter von OI schon vor ca. 3 Wochen im Rathaus beim Bauamt war. Dann gab es plötzlich diese Schreiben in allen Briefkasten, die den Baustart von DNS:Net in Brieselang ankündigten und zwei Spatenstiche am selben Tag (Brieselang und Dallgow).

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  • Vielleicht hängt das Auftauchen in Brieselang mit dem Fall hier zusammen:

    Zitat von ThomasG auf Facebook


    Wie wär es, wenn die begonnenen Arbeiten erst beendet werden, bevor immer neue Spatenstiche erfolgen 🤔 Eigentlich sollte es letzte Woche in Petershagen-Nord so richtig losgehen, jedoch ist der Bautrupp plötzlich verschwunden und der Post mit den angekündigten Straßen für die 32.KW mit ihm 🤔 Was hat das wohl zu bedeuten?

  • Ist bestätigt. Die Firma ist einen Subunternehmen der Firma GeoDuct. Sorry aber ich habe es schon geahnt und hier gesagt (und dafür eine Abmahnung bekommen). Die Firma DNS:Net hält Kunden nur warm, baut sehr wenig aus und spielt stattdessen solche Kinderspiele. Bautrupps werden ständig hin und her geschickt um Präsenz zu zeigen. Es ist unter aller Sau was hier abläuft und die werden diese Spiele mit uns in Brieselang auch spielen. Die Firma hat mit OI nichts zu tun, ist aber dem ThomasG aus Petershagen als DNS:Net (Geoduct) Subunternehmen bekannt (und jetzt bei ihm verschwunden). Trotzdem sagte mir Herrn Salman vorhin, dass OI ab nächste Woche mit dem Ausbau in Brieselang anfängt.

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  • In der Schillerstrasse wird gebuddelt und zwar von DNS.NET bzw. dem genannten Subunternehmen. Hab extra angehalten und gefragt. Die Glasfaser-Schlacht um die Straßenzüge hat also begonnen. Bin mal gespannt, wo OI dann anfängt. Der Bereich um die Vorholzstr. ist ja nun wohl "verloren".

  • Dass ein Unternehmen baut, verhindert nicht, dass danach ein anderes baut. Es gibt keinen Monopolanspruch auf den öffentlichen Raum. Kunden sollten sich freuen, wenn sie mehrere Netze zur Verfügung haben, anstatt sich über die zukünftige Auswahlmöglichkeit bei der Bundesnetzagentur oder gar dem Verbraucherschutz zu beschweren. Ist es wirklich so schwer zu ertragen, wenn sich zwei Unternehmen um die Gunst der Kunden bemühen?

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  • Dass ein Unternehmen baut, verhindert nicht, dass danach ein anderes baut. Es gibt keinen Monopolanspruch auf den öffentlichen Raum. Kunden sollten sich freuen, wenn sie mehrere Netze zur Verfügung haben, anstatt sich über die zukünftige Auswahlmöglichkeit bei der Bundesnetzagentur oder gar dem Verbraucherschutz zu beschweren. Ist es wirklich so schwer zu ertragen, wenn sich zwei Unternehmen um die Gunst der Kunden bemühen?

    Schade nur, für die DNS:Net Kunden in Petershagen-Nord, die ihr Bautrupp verloren haben, damit DNS:Net in Brieselang bauen kann, obwohl ein anderer Anbieter in Brieselang sowieso ausbauen will. In Petershagen-Nord gibt es nur DNS:Net zur Auswahl. Deswegen sind sie abgehauen um hier zu bauen, ohne dort fertig zu machen - sie haben nichts zu verlieren wenn sie ihre Kunden dort so schlecht behandeln. Die Leute dort können sich auf eine lange Wartezeit beim DNS:Net einstellen. Das wird hier in Brieselang natürlich auch passieren. Sie schicken ihre Bautrupps hin und her um Präsenz zu zeigen.

    Es gibt sehr, sehr viele halb fertige DNS:Net-Baustellen rund um Berlin. Glaub mir, in Brieselang wird es nicht anders hinauslaufen. Irgendwann schreit der nächste BM nach dem Ausbaubeginn und der Show fängt von Vorne wieder an.

    Du weißt bestimmt, dass in den meisten Orten mit EFHern, dass ein Parallelausbau i.d.R. so gut wie ausgeschlossen ist.

  • Mal ne allgemeine Frage: Könnte man dieses Gebahren, sein "Revier zu markieren" durch angefangene Arbeiten nicht bei der Bundesnetzagentur oder Verbraucherschutz melden?

    Die Arbeiten sehen anders aus als in Falkensee bei OI. DNS:Net verlegt in Brieselang nur Leerrohr für die "Haupttrasse" was natürlich relativ schnell geht. In den einzelnen Hausanschlüssen steckt die ganze Arbeit. OI weiß das auch. In Falkensee hatte jedes Haus ein Leerrohr aus dem Boden stehen gehabt am Zaun.

    Irgendwann muss OI sich überlegen ob sie sich aus jedem Ort wegscheuchen lassen nur weil DNS:Net die einfache Haupttrasse (Leerrohr) schnell verlegt (und dadurch andere angefangene Baustelle stilllegen lässt). DNS:Net hat ganz offensichtlich keine Kapazität um die Leute ans Netz zu bringen. Siehe Michendorf, wo sogar die Hausanschlüsse schon im Dezember verlegt worden waren, wo die Leute immer noch nicht am Netz sind.

    Ein trauriges Spiel einer Firma, das sich rund um Berlin wiederholt und wiederholt. Statt einfach Ortschaften zum Ende auszubauen, wird Präsenz gezeigt in so vielen Orten wie möglich gleichzeitig. Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Bautrupp in Brieselang plötzlich in Dallgow auftaucht (es gab ja am selben Tag zwei Spatenstiche!!) um dort Präsenz zu zeigen. Dann wird alles viel langsamer ablaufen hier.

  • Wenn sich politisch nichts in Richtung Wholesale-Regulierung von Monopolnetzen tut, gehe ich fest davon aus, dass in Zukunft Doppelausbau zum Normalfall wird. Die Preise, die sich die aufstrebenden von Rentenfonds finanzierten Netzbetreiber vorstellen, um Konkurrenten auf ihr Netz zu lassen, sind offenbar unattraktiv, so dass es mit steigender Marktabdeckung ein reines Rechenexempel wird, ob man selbst Glasfasern legt. Die Glasfasertechnik ist billig. Im Moment scheitert das noch an knappen Baukapazitäten, und die Unternehmen können in bisher unversorgten Gebiete auf absehbare Zeit konkurrenzlos sein, also ist Doppelausbau noch eine Rarität. Das wird sich ändern, wenn die Glasfaser-Monopolisten nicht gezwungen werden, Angebote zur Mitnutzung zu machen, die anderen ISPs konkurrenzfähige Angebote ermöglichen.

    Dem Verbraucher sollte nicht als erstes einfallen, einen möglichen Doppelausbau zu verhindern. Nichts ist besser für die Kunden als Unternehmen, die sich anstrengen müssen, um Kunden nicht an die Konkurrenz zu verlieren.

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  • Also insgesamt sollte man hier im Berliner Speckgürtel (A10-Ring) sich nicht so hektisch zeigen.

    Aktuell ist die Grundversorgung mit DSL doch recht gut, ja es gibt kleine Ausnahmen.
    Insgesamt hat man da doch Zeit, ob nun morgen oder zu Weihnachten und durch wen ist doch egal.

    Es gab Zeiten, da wollte man ISDN bestellen bei der Telekom und musste sich anhören: "Ja, nein, da werden sie wohl noch 10 Jahre warten müssen. Sie sind ja in ein strukturschwaches Gebiet gezogen"
    Wohnort war Kleinmachnow, 70m von der Berliner Stadtgrenze entfernt und das ganze so Ende der 90er Jahre.

  • Könnt ihr hier vllt. alle mal wieder die Glaskugeln einpacken und mit dem Fanboy-gebashe des Mitbewerbers aufhören?
    Hier gehts um Brieselang (und nicht um Peterhagen). Schreibt einfach, was wirklich passiert und hört auf, das Orakel zu spielen! Danke!

    Einfach weiterscrollen oder den Thread nicht lesen wenn es dir nicht gefällt. Es geht um Brieselang, nicht um Finkenkrug.

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  • Ich denke, dass eine Diskussion über Doppelausbau und dessen Auswirkungen grundsätzlich thematisch noch zu einem Ort passt, in dem zwei Unternehmen Glasfaseranschlüsse anbieten. Der Thementitel nimmt auch Bezug darauf. Die wiederholten Versuche, einen der Konkurrenten schlecht aussehen zu lassen, könnten aber in der Tat mal aufhören. Der Anspruch, dass nicht zu sehr vom Thema abgewichen wird, ist grundsätzlich berechtigt, weil sonst die Benachrichtigungsfunktionen und Themen-Abos unbenutzbar werden, also ist ein "geh doch wenn's dir nicht gefällt" nicht angebracht. Zurück zum Thema, und jetzt wieder etwas konkreter.

  • Dass ein Unternehmen baut, verhindert nicht, dass danach ein anderes baut. Es gibt keinen Monopolanspruch auf den öffentlichen Raum. Kunden sollten sich freuen, wenn sie mehrere Netze zur Verfügung haben, anstatt sich über die zukünftige Auswahlmöglichkeit bei der Bundesnetzagentur oder gar dem Verbraucherschutz zu beschweren. Ist es wirklich so schwer zu ertragen, wenn sich zwei Unternehmen um die Gunst der Kunden bemühen?

    Darum geht es gar nicht.

    1. Wird nirgends doppelt ausgebaut. Wo abgegrast ist, baut kein zweiter. Das wurde mir von beiden Anbietern gesagt (könnte natürlich eine weitere Marketing-Lüge sein).

    2. Es geht darum sich ein Areal zu reservieren wie ne Liege im Hotel. Passieren tut aber dann lange Zeit nichts. Meiner Meinung nach könnte sowas illegal sein bzw. den Wettbewerb verzerren.

    3. Man wird von beiden Partien absichtlich vera****t und belogen. DNS.NET wollte mich im Mai im Glasfaser-Netz haben und OI wollte August fertig sein.

    2 Mal editiert, zuletzt von Danman (18. August 2022 um 15:22)

  • Also insgesamt sollte man hier im Berliner Speckgürtel (A10-Ring) sich nicht so hektisch zeigen.

    Aktuell ist die Grundversorgung mit DSL doch recht gut, ja es gibt kleine Ausnahmen.
    Insgesamt hat man da doch Zeit, ob nun morgen oder zu Weihnachten und durch wen ist doch egal.

    Es gab Zeiten, da wollte man ISDN bestellen bei der Telekom und musste sich anhören: "Ja, nein, da werden sie wohl noch 10 Jahre warten müssen. Sie sind ja in ein strukturschwaches Gebiet gezogen"
    Wohnort war Kleinmachnow, 70m von der Berliner Stadtgrenze entfernt und das ganze so Ende der 90er Jahre.

    Lustig, bin auch von Kleinmachnow nach Brieselang gezogen. Hatte damals Kabel Deutschland.

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  • Die wiederholten Versuche, einen der Konkurrenten schlecht aussehen zu lassen,...

    Für mich ist das Verhalten der Firma und wie die Firma mit seinen Kunden in anderen Orten umgeht ein wichtiges Thema. Ich klinke mich also wieder aus, wenn selbst das nicht zur Rede gestellt werden darf. Das Thema wird letztendlich von der Politik stark beeinflusst. Es ist etwas utopisch aus meiner Sicht das ganze als "normales Geschäft" zu betrachten. Es ist eine Art Goldrausch was hier passiert.

    Vielleicht möchte ThomasG sein Senf dazu geben. Er ist soweit ich weiß vom Rückzug aus Petershagen persönlich betroffen.

  • Mein Eindruck ist, dass beide Unternehmen und deren Klinkenputzer aggressiv werben, auch mit Schmutz und Halbwahrheiten, und die Unternehmen viel anfangen aber wenig fertigstellen. Ich kenne es aus deutlich weniger heftig umkämpften Gebieten, dass Glasfaserausbau lange dauert und terminlich viel versprochen und wenig gehalten wird. Das muss also keineswegs an der Doppelangebotssituation liegen sondern zieht sich quasi durch die ganze Branche. Das bei einem Unternehmen anzuprangern und vielleicht sogar Beschwerde darüber einzulegen, dass dieses Unternehmen irgendwo baut, wo man lieber ein anderes Unternehmen sähe, scheint mir nicht ganz so unparteiisch zu sein, wie du das darstellen möchtest.

    Hier hat dieses Belauern der angeblichen Absichten nichts zu suchen, weil es mangels Gedankenleser nicht zu einer vernünftigen Diskussion führen kann. Tatsächlicher Baubetrieb ist erstmal positiv zu werten. Dass es dann nicht morgen funktionierende Anschlüsse gibt, ist normal und kein Grund, die Bundesnetzagentur oder den Verbraucherschutz zu belästigen. Wenn es nicht möglich ist, über konkrete Entwicklungen zu diskutieren, ohne dass irgendjemand immer wieder einem der beiden Unternehmen Steine in den Weg legen will, muss ich aus diesem Thema einen Glaubenskrieger-Thread herausoperieren. Habe ich keine Lust zu, also versucht's bitte zivilisiert.