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Beiträge von Sowieso

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 11. August 2023 um 20:39
    Zitat von upD8R

    Vor einem halben Jahr hat die Telekom es sehr deutlich ausgeschlossen, dass sie in den kommenden 2 Jahren Anschlüsse von DNS:NET nutzen werden, es wird keinen Vertrag geben.

    Wer ist denn "die Telekom" in diesem Fall? Ich würde jetzt auch nicht unbedingt auf eine baldige Kooperation bauen. Aber ich denke in der Branche wird viel gesprochen. Und von vorne herein eine Zusammenarbeit für die nächsten x Jahre auszuschließen wäre eine seltsame Aussage.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 11. August 2023 um 20:35
    Zitat von ThomasG

    Nein - das ist geförderter Ausbau für ca. 2000 Adressen im Landkreis MOL - drum auch ohne Vertragszwang -

    Das alleine wäre kein zwingender Grund für einen geförderten Ausbau. Einen kostenlosen FTTH-Hausanschluss ohne Vertrag gibt es auch in Gebieten, in denen die Telekom eigenwirtschaftlich ausbaut.

    Aber wenn es sich um Adressen handelt die laut Breitbandatlas oder den Angaben des Landkreises ausgeschrieben wurden, dann wird es der geförderte Ausbau sein. Ein nachträglicher Ausbau nach Markterkundung durch einen anderen Anbieter ändert nichts daran. Die Telekom könnte höchstens das gesamte Ausbaulos zurückgeben (sofern sie noch nicht angefangen hat). Dann könnten nach einer neuerlichen Markterkundung diejenigen Haushalte die noch nicht vom Ausbau eines anderen Anbieters profitiert haben neu ausgeschrieben werden.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 11. August 2023 um 09:38
    Zitat von upD8R

    Ja, so langsam tendiere ich auch dahin. Ist auch wirklich noch gefördert: die Bestandserfassung erfolgte hier im Herbst 2016, als förderfähig galten alle Anschlüsse kleiner 30 MBit/s allerdings war die Kommunikation damals echt besch*ssen. Es war nicht so, dass die Haushalte angeschrieben wurden, sondern man musste das Thema kennen, dann konnte man sich damals registrieren.

    Es ist recht normal dass Markterkundungen ohne Beteiligung der Einwohner durchgeführt werden. Grundlage ist immer zunächst der Breitbandatlas, und dann können Internetanbieter eigene Ausbauplanungen bzw. bereits existierende Versorgung (die im Breitbandatlas fehlt) melden, so dass Adressen aus der Liste der förderfähigen Adressen rausfallen.

    Registrieren muss man sich für die Förderung als Privatperson eigentlich nicht. Wobei es sicher sinnvoll wäre abzufragen ob die initialen Angaben im Breitbandatlas stimmen um zu verhindern dass eigentlich förderfähige Adressen als "laut Breitbandatlas zu gut versorgt" rausfallen.

  • Problem mit Buchung des Glasfaseranschluss (Glasfaser Nordwest/Telekom) zB. über 1&1

    • Sowieso
    • 5. August 2023 um 18:08
    Zitat von Crash Override

    Das große T und V wird sich nirgends einmieten.

    Die Telekom pachtet und betreibt einige Netze von Stadtwerken. Es gibt auch erste Kooperationen wo die Telekom anscheinend nicht der Netzbetreiber ist. Auch mit M-Net, Netcologne und Wilhelm.tel gibt es Verträge über die Nutzung von Vorleistungen durch die Telekom auf deren FTTB/H-Netzen, wobei da meines Wissens noch nichts vermarktet wird (obwohl es ursprünglich mal hieß dass die Tarife über Wilhelm.Tel voraussichtlich Ende 2022 verfügbar sein sollten).

  • Problem mit Buchung des Glasfaseranschluss (Glasfaser Nordwest/Telekom) zB. über 1&1

    • Sowieso
    • 5. August 2023 um 18:02
    Zitat von Pifan

    Die Telekom Hotline hat uns versichert, dass die nicht Ihre Hand mehr darauf haben, "wir hätten unsere Zeit, die 2 Jahre, abgesessen.", dass der Anschluss zur Portierung zu einem anderen Anbieter, frei ist.

    Die Aussage der Hotline, dass man sich erstmal zwei Jahre an die Telekom binden muss bis der Anschluss zur Portierung frei ist ist übrigens auch bei Telekom-Anschlüssen Unsinn. Bei einem Ausbau direkt durch die Telekom sind o2 und 1&1 sofort in der Vorvermarktung verfügbar, bevor das Netz überhaupt gebaut ist.

    Bei GFNW sind auch neben Telekom, EWE (und EWE-Regionalmarken) auch ein paar andere Anbieter verfügbar, meist regionale Stadtwerke. Aber die großen üblichen Verdächtigen (o2, 1&1, Vodafone) haben noch keine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen, wie schon gesagt wurde.

  • Glasfaser - welcher Anbieter? Welche Geräte?

    • Sowieso
    • 18. Juli 2023 um 23:16
    Zitat von Filly82

    Das "Glasfaser Modem 2" ist zwar von der Telekom, aber damit würde ich auch weiterkommen wenn ich bei Vodafone einen Tarif wähle, denn soweit ich das verstanden habe, kann ich den Anbieter frei wählen und Vodafone kann auch das Glasfasernetz der Telekom benutzen, welches ja bei mir verwendet wird

    Du kannst frei wählen zwischen allen Anbietern, die über Telekom-FTTH Tarife anbieten. Bisher sind das meines Wissens Telekom, o2, 1&1. Vodafone hat zwar eine Vereinbarung mit der Telekom, hatte aber bisher noch nicht mit der Vermarktung angefangen. Du wärst der erste von dem ich höre dass Vodafone Tarife über Telekom-FTTH verfügbar wären. Habe gerade mal bei einer durch die Telekom versorgten Adresse geschaut (ohne Vodafone-Kabel), da gab es von Vodafone noch keine Glasfaser-Angebote.

    Der Gigabit-Tarife über Glasfaser ist bei Vodafone regulär eigentlich auch nur 10 Euro günstiger als bei der Telekom (70 vs 80 Euro/Monat). Bist Du sicher dass Du nicht mit einem Gigabittarif über TV-Kabel vergleichst?

  • Deutsche Glasfaser: Nach Schaltung vor wenigen Wochen ~980Mbit, nun nur noch 88-94Mbit (wie bei einem 100Mbit-LAN)

    • Sowieso
    • 17. Juni 2023 um 10:09
    Zitat von Tobias Claren

    Da waren es seit Schaltung über Jahre bei 1und1 50Mbit, und irgendwann hat dann die Deutsche Telekom dann ohne 1und1 oder den Kunden zu informieren auf 25Mbit runter gesetzt, um den 50er Port Neukunden geben zu können.

    Es gab nie "50 Mbit/s-Ports" und "25 Mbit/s-Ports". Das sind die gleichen.

  • Um welchen Glasfaseranschluss handelt es sich ?

    • Sowieso
    • 8. Juni 2023 um 17:50
    Zitat von DrAcid

    41747 Viersen

    Auf der Verfügbarkeitskarte sind für Viersen noch keine größeren FTTH-Gebiete eingezeichnet. FTTH gibt es nur bei einigen Flecken, vermutlich Neubauten/Neubaugebiete. Das würde ja dazu passen dass es sich laut deiner Aussage um einen Neubau handelt. Komisch ist dann allerdings, dass du eine TAE-Dose in der Wohnung hast, denn Neubauten die von der Telekom direkt per FTTH erschlossen werden bekommen eigentlich keinen klassischen Telefonanschluss mehr.

    Ansonsten gibt es einen geplanten FTTH-Ausbau der Telekom in der Stadt. In der oben verlinkten Karte ist da zwar auch noch nichts blau markiert, aber wenn man z.B. im Ortsteil Rintgen rumklickt bekommt man schnell die Verfügbarkeit von "Magenta Zuhause Giga" angezeigt. Eine Adressprüfung zeigt dann (z.B. für die Hermannstr. 14), dass der Ausbau ab Juni 2023 geplant ist und bis März 2025 fertig sein soll. Vielleicht geht es bei der dir genannten Verfügbarkeit auch um diesen noch zu erfolgenden Ausbau? Was sagt dir denn die Verfügbarkeitsprüfung für deine Adresse?

  • Ein Glasfaseranschluss für insgesamt 3 Häuser?

    • Sowieso
    • 6. Juni 2023 um 20:22
    Zitat von Phino

    Das wäre nach meinem Kenntnisstand neu, dass ein Netzbetreiber einen Anschluss legt, ohne dass ein Vertrag zustande kommt.

    Telekom macht das, andere machen das zumindest bei gefördertem Ausbau auch (wenn der kostenlose Anschluss Teil der Ausschreibung war).

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 22:52
    Zitat von Phino

    Das wäre ja kein Thema, wenn die geförderten Firmen bauen würden. Aber was ist hier passiert, 3 Jahre lang nichts

    Vertragsvergabe war 2020, Ausbaustart laut Seite des Landkreises 2022, mit der Priorität bis Ende 2022 erstmal die Bildungseinrichtungen zu versorgen.

    FTTH-Ausbau dauert lange, oft länger als erwartet. Sieht man hier ja auch regelmäßig hier im Forum. Das ist bei gefördertem Ausbau nicht anders. Gerade bei großen Projekten, wo verteilt in einem ganzen Landkreis gebaut werden muss dauert das typischerweise Jahre. Schon in der Pressemitteilung von Januar 2020, als der Landkreis nach der Ausschreibung die endgültigen Förderzusagen bekam um die Verträge abschließen zu können, ist von einem Ausbau bis 2024 die Rede. Da kannte der Landkreis ja auch schon die Angebote, die sicher auch Zeitpläne beinhalteten.

    Es ist ja auch nicht so, dass die Anbieter bei Erteilung eines Zuschlags alles stehen und liegen lassen und sich sofort auf diese eine Projekt konzentrieren (können). Hier mal als Beispiel ein Fördersteckbrief aus dem aktuellen bayrischen Förderprogramm: FTTH-Ausbau für 315 Haushalte, Vertragsabschluss September 2022, geplanter Abschluss September 2026. Es ist nicht so dass man die 315 Haushalte nicht schneller ausbauen könnte, aber die Telekom genehmigt sich in ihrem Angebot eben vier Jahre, um das (relativ kleine) Projekt in ihre Ausbaupipeline einzufädeln. Und vier Jahre sind in den Fördersteckbriefen mit Projekten der Telekom Standard.

    Von daher sehe ich da nichts ungewöhnliches wenn es z.B. in Falkensee drei Jahre zwischen Vertragsabschluss und Ausbaubeginn gedauert hat. Ich glaube auch nicht dass der tatsächliche Ausbaubeginn jetzt unbedingt etwas mit dem Ausbau durch andere zu tun hat. Wenn man bis 2024 fertig werden will musste das sowieso irgendwann erfolgen.

    Zitat

    Es wäre ja auch möglich, die Subversionen daran zu binden, ob bis zum Ausbau schon die geforderten Internet-Bandbreiten vorhanden sind. So etwas wäre gesamtwirtschaftlich zielführend.

    Dürfte schwierig sein eine Ausschreibung zu starten, bei der der Leistungsumfang nicht klar definiert ist. Könnte auch das Interesse dämpfen, was jetzt auch nicht unbedingt für die Zahl der Angebote vorteilhaft ist...

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 18:53
    Zitat von Phino


    Ich kann nur davon berichten, wie es hier und in den umgebenden Gemeinden gelaufen ist. Und es scheint mir kein Zufall zu sein, dass in 5 Gemeinden in 25-km-Umkreis genau dasselbe mit dem subventionierten Ausbau passiert ist. Irgendein Regional baut marktwirtschaftlich aus und plötzlich kommt die Telekom um die Ecke, die jahrelang die Leute hingehalten hat. Und wenn man die einschlägigen Medien verfolgt, passiert dies bundesweit.

    Problem dürfte hier eben die lange Laufzeit der Förderprojekte sein. Laut der Zeitschiene des geförderten Ausbaus des Landkreises Havelland war die Markterkundung 2017, die Ausschreibung 2018, und die Vertragsunterzeichnung 2020. Mittlerweile tummeln sich einige Anbieter im Speckgürtel von Berlin, und es gibt damit viel Ausbauinteresse, dass zur Zeit der Markterkundung 2017 nicht da war. Klar kann man sich ärgern wenn es an den gleichen Adressen einen geförderten und einen eigenwirtschaftlichen Ausbau gibt. Aber dort eigenwirtschaftlich auszubauen wo bereits ein geförderter Ausbau vergeben war, ist und bleibt eben auch eine bewusste Entscheidung der Anbieter.

    Das mag auch ein Grund sein warum es in den Fällen von Überbau die in letzter Zeit in der Presse diskutiert wurden wohl nicht um Subventionen ging, sondern um einen doppelten eigenwirtschaftlichen Ausbau. Denn wenn man dort ausbaut wo spätestens seit Auftragsvergabe 2020 klar ist dass ein anderer Anbieter ausbauen wird ist es auch etwas unsinnig sich laut über Doppelausbau zu beschweren.

    Vielleicht haben die Anbieter auch darauf spekuliert, dass das gleiche passiert wie z.B. vor etwa 2 Jahren im Landkreis Rostock. Dort hatte die Deutsche Glasfaser einen signifikanten Teil eines Ausbauloses zwischenzeitlich eigenwirtschaftlich ausgebaut. Der Anbieter der die Ausschreibung gewonnen hat (nicht die Telekom) hat daraufhin das Los zurück gegeben. Es ist ja auch für den gefördert ausbauenden Anbieter ein Nachteil wenn die Kalkulationsgrundlage sich ändert, weil ein guter Teil der Haushalte plötzlich schon versorgt ist. Für die Haushalte die nicht von der DG ausgebaut wurden bedeutete das ein Neustart des Verfahrens, und damit eine längere Verzögerung des Ausbaus.

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 17:56
    Zitat von Schnurz

    Jein. Es gibt ja unterschiedliche Möglichkeiten bei der Förderung. Z.B. Finanzierungslückenmodell oder auch Betreibermodell. Und die meistem Provider spekulieren auf das Lückenmodell ...

    Ja, meine Formulierung oben war auf das Wirtschaftlichkeitslückenmodell ausgerichtet, was ja auch in den meisten Fällen zur Anwendung kommt.

    Beim Betreibermodell suchen die Kommunen/Landkreise nicht einen Anbieter der baut und betreibt (und dann auch Eigentümer des inkl. Fördermitteln errichteten Netzes ist), sondern zum einen Baufirmen für den Netzausbau und dann einen Pächter für das Netz.

    Welches Modell zur Anwendung kommt entscheiden die Kommunen/Landkreise, und ausgeschrieben werden muss immer...

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 17:35
    Zitat von Phino

    Es ist genau umgekehrt. Die Gemeinden haben irgendwann vor ewiger Zeit(bei uns 2017) gemeldet, dass in der Straße X von Hausnummer 30 -60 nur 6 MBit/s anliegen. Danach haben sie keinen Einfluss mehr darauf. Somit kann jemand, der in Darmstadt sitzt, sich sagen, beantragen wir mal Subventionen, genau wie für noch weitere 10.000 Straßenzüge bundesweit. Das ganze Verfahren zieht sich über Jahre hin.

    Weder die Telekom noch ein anderer Anbieter kann einfach Subventionen beantragen, nur weil eine Adresse unterversorgt ist. Wie schon geschrieben: geförderter Ausbau geht immer von der Kommune oder dem Landkreis aus. Die müssen tätig werden um in einem ersten Schritt festzustellen welche Adressen in ihrem Gebiet nach den aktuellen Regeln förderfähig sind, eben über die "Markterkundung". In einem zweiten Schritt muss dann die Kommune/der Landkreis diese Adressen ausschreiben, alle oder einen Teil davon. Sonst gibt es keinen geförderten Ausbau. Anbieter können dann ein Angebot abgeben. Der Zuschlagsgewinner muss dann ausbauen und bekommt dann die geforderte Summe.

    Geförderter/subventionierter Ausbau ist ein Ausbau auf Bestellung. Und die Kommunen oder der Landkreis sind der Auftraggeber. Ohne Ausschreibung durch Gemeinde oder Landkreis gibt es keinen geförderten Ausbau.

    Und ja: die Förderung ist ein bürokratischer Prozess, er dauert lange, er kann zu Flickenteppichen führen. Und wenn ein anderer Anbieter zwischenzeitlich ausbaut (z.B. der von Dir genannte FTTC-Ausbau von DNS:NET) dann hält das ein einmal begonnenes Förderverfahren nicht auf, wenn die Markterkundung schon durch ist. Der Punkt bleibt aber: Überbau wird nicht gefördert, es sei denn das überbaute Netz wurde selbst erst nach Beginn des Förderverfahrens angekündigt und gebaut.

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 15:56
    Zitat von Phino

    Also bauen die Regionalen eigenwirtschaftlich und dann kommt plötzlich die Telekom mit ihrer "langen Leitung" um die Ecke und überbaut, obwohl an den Standorten schon längst schnelles Internet haben.

    Das mag sein, ist aber eine andere Diskussion. Ich sage nicht, dass es keinen Überbau gibt. Ich sage nur, dass Überbau nicht gefördert wird - außer eben eventuell wenn der überbaute Anbieter sich in ein laufendes Förderverfahren "reingedrängelt" hat und ein Gebiet ausgebaut hat in dem das Förderverfahren schon lief.

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 10:24
    Zitat von Hans_OI

    [DNS*Net hat das Telekom-Netz für VDSL exclusiv gepachtet, von Telekom oder anderen Anbieter gab und gibts hier kein *DSL.]

    Der Einsatz von VDSL mit Vectoring ist aus technischen Gründen immer exklusiv. Deswegen können sich Anbieter die Telekom-Kabelverzweiger reservieren und dann exklusiv mit FTTC und Vectoring ausbauen.

    Zum Ausgleich sind die Anbieter dann allerdings auch grundsätzlich verpflichtet Bitstrom-Vorleistungen für Andere anzubieten. Wenn es dann trotzdem keine alternativen Anbieter gibt kann das am mangelnden Interesse anderer Anbieter oder den Preisvorstellungen des primären Anbieters liegen. Ich weiß nicht wie die Preise reguliert werden, eine Vorleistungspflicht bei komplett freier Preisgestaltung wäre ja auch irgendwie sinnlos...

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 30. Mai 2023 um 10:19
    Zitat von Phino

    Die einzigen, die derzeit aufgrund von Subvention, die vorhandene GF überbauen, ist die Telekom.

    Für den Überbau von vorhandener Glasfaser (FTTH) gibt es keine Subventionen (Ausnahme: siehe zweiter Absatz). Für einen subventionierten/geförderten Ausbau müssen konkrete Adressen von der Gemeinde oder dem Landkreis ausgeschrieben werden. Und damit die diese Adressen überhaupt ausschreiben dürfen muss vorher in einer Markterkundung geklärt werden ob die Adressen förderfähig sind. Das bedeutet: Versorgung unterhalb einer gewissen Schwelle (bis Ende letzten Jahres <100 Mbit/s im Download), und kein eigenwirtschaftlicher Ausbau in den nächsten drei Jahren geplant.

    Ausnahme: ein Anbieter baut eigenwirtschaftlich FTTH an Adressen aus die sich bereits im Förderverfahren befinden, z.B. in Ausschreibung sind. Dann kann der Förderprozess trotzdem weitergehen. Dann wäre es natürlich besser gewesen der Anbieter hätte seine Pläne schon während der Markterkundung angegeben, dann hätte es den geförderten Ausbau nicht gegeben. Oder man baut dort aus wo das Förderverfahren nicht bereits läuft.

  • Falkensee Sachstand FTTH DNS:Net und Mr. Fuxx

    • Sowieso
    • 23. Mai 2023 um 20:36
    Zitat von chrislu

    Auf meiner Radrunde gestern morgen habe ich in Paaren oberhalb von Brieselang einen Bautrupp gesehen, die Glasfaser verlegt haben. Geoduct war das nicht. sPnzz seid ihr das von OI?

    Zitat von sPnzz

    Hi, wir haben dafür ein Projekt angelegt, aber bauen tun wir dort nicht. Evtl die Telekom mit Ihrem Graue / Weisse Flecken Programm

    Die Telekom-Netzabdeckungskarte zeigt dort zumindest den Ausbau von ein paar Adressen. Dürfte vermutlich in der Tat geförderter Ausbau sein.

  • Glasfaser Nordwest Ausbau

    • Sowieso
    • 17. Mai 2023 um 20:04
    Zitat von southy1234

    Gibt es im "Glasfaser Nordwest-Ausbaugebiet" eigentlich auch die Option für einen Vermieter, den Anschluss kostenfrei legen zu lassen, ohne gleich einen Internet-vertrag abzuschließen?

    Soweit ich weiß nicht.

    Wie hier schon erwähnt wurde gibt es diese Option bei der Telekom, aber eben nur in den Gebieten in denen die Telekom selbst das ausbauende Unternehmen ist. Das gilt bisher nicht für die Gebiete in denen Telekom-Joint-Venture (Glasfaser Nordwest, GlasfaserPlus) ausbauen.

  • Neubaugebiet Ausbau Telekom & Vodafone

    • Sowieso
    • 10. Mai 2023 um 10:03
    Zitat von DerMaas

    Strom war vorab schon relativ klar aber für den Breitbandausbau wurde mir dann die Telekom sowie Vodafone genannt. Bei der Telekom bin ich mir ziemlich sicher das die Glasfaser ausbauen werden in dem Gebiet aber bei Vodafone stellt sich mir die Frage ob die ebenfalls Glasfaser legen werden oder ob die alte Koxialtechnik immer noch verlegt wird in Neubaugebieten?

    Ist ein paralleler Ausbau mit der gleichen Technik denkbar? Man hat natürlich schon vom Thema "Überbau" gelesen aber in einem Neubaugebiet? ^^

    Wenn es dann Richtung Hausanschluss würde es ja keinen Sinn machen sich zwei Glasfaserleitungen legen zu lassen oder? Soweit ich weiß muss doch die Telekom das Netz für Mitbewerber öffnen, richtig?

    Ein paralleler Ausbau mehrerer Anbieter ist in Neubaugebieten nicht so ungewöhnlich, auch mit FTTH. Oft dann die Telekom sowie ein lokaler Anbieter (z.B. Stadtwerke), zusätzlich vielleicht der in der Region vertretene Kabelanbieter. In München z.B. dürfte es viele Neubaugebiete/-projekte geben, die in den letzten Jahren FTTH von M-Net und Telekom bekommen haben, zusätzlich einen Anschluss von Vodafone.

    Von Vodafone habe ich dabei in den letzten Jahren auch immer wieder gelesen, dass der Anschluss selbst ein Koax-Anschluss ist, also zumindest für die letzten X Meter über DOCSIS läuft. Ob das heute noch Standard ist weiß ich nicht.

    In Sachen Regulierung gibt es für die Glasfasernetze der Telekom eine "Regulierung light". Das bedeutet die Telekom muss grundsätzlich Wettbewerber auf ihre FTTH-Netze lassen, anders als bei Kupfer/DSL macht die Bundesnetzagentur a priori keine Vorgaben bei Preis und Konditionen.

    Unabhängig davon haben 1&1 , Telefonica und Vodafone schon vorher (Ende 2020/Anfang 2021) neue Rahmenverträge für Vorleistungen über DSL und FTTH abgeschlossen. 1&1 und Telefonica bieten schon FTTH-Tarife an, Vodafone noch nicht.

    Grundsätzlich muss man auch bedenken: Vodafone muss nicht zwangsläufig überall Tarife über Telekom-FTTH anbieten. Gut möglich ist z.B. dass sie dort wo sie mit einem eigenen (Kabel-)Netz vertreten sind das Telekom FTTH-Netz nicht nutzen wollen. Z.B. eben in Deinem Neubaugebiet.

  • Telekom und AON?

    • Sowieso
    • 6. Mai 2023 um 00:27
    Zitat von frank_m

    Das halte ich für ausgeschlossen. Dann müssten ja einzelne Fasern aus dem Switch gezogen werden und auf den passiven PON Splitter gespleißt werden - und ggf. wieder zurück, bei jedem Anbieterwechsel aufs neue.

    Kommt vielleicht auch darauf an, wie viele Fasern die Stadtwerke zur Verfügung haben.

    In einem Video aus einer Informationsveranstaltung zum Ausbau in Ludwigsburg ist auf jeden Fall eine Präsentation zu sehen, in dem die Aufteilung so benannt wird wie von mir vermutet: passives Netz von den Stadtwerken, Telekom mietet Glasfaser von den Stadtwerken und betreibt das aktive Netz für ihre Kunden selbst.

    Vielleicht gilt das nur für neu zu bauende Gebiete. Wobei oben auch explizit auf Gebiete Bezug genommen wird in denen der Ausbau bereits erfolgt ist.

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