Beiträge von Phino

    Ich persönlich würde mir GF in den Keller legen lassen und es mit LAN-Kabel in die Wohnung lösen. Ethernetkabel kann man gut selber verlegen, optimal das Ganze im Leerrohr und gleich 2 oder mehr. Man benötigt meistens im Keller ja auch Internet. ;)

    Wenn du Leerrohr nutzt, kannst du später auch GF dort einziehen, wenn dein Bedarf über 10 GBit/s steigt. GF per fertigen konfigurierten Kabel.

    Auf das Angebot der Firma bin ich gespannt.

    Das ist ja auch die Umfrageergebnisse in den 5 bevölkerungsreichsten Ländern in der EU sehr interessant.

    Wenn zeitgleich 3 Fernseher in einem Haushalt Netflix in 4k streamen können und dafür 100 MBit/s reichen, sehen die meisten keinen Bedarf. ;)

    Zitat

    Zufrieden mit der Langsamkeit?

    Wirklich niedergeschlagen ob der Schlusslicht-Position hinsichtlich der Geschwindigkeit ihrer Internetverbindungen sind die hiesigen Verbraucher nicht. Im Gegenteil: Ähnlich wie in der Vorjahresumfrage gaben über drei Viertel an, mit den Services ihrer Internetprovider zufrieden zu sein.

    "Die Studienergebnisse legen nahe, dass sich die Leistungsfähigkeit von Glasfaser zumindest aktuell nicht sichtbar auf das Nutzererlebnis auswirkt", kommentiert Deloitte-Berater Dieter Trimmel die Umfrageergebnisse. Der Geschwindigkeitsvorteil von Glasfasernetzen lässt sich für ihn einfach noch nicht ausspielen, da die meistgenutzten Online-Anwendungen schlichtweg noch keine enorm hohen Bitraten erfordern. Es kommt hinzu, dass insbesondere im deutschen Markt der Wunsch nach einer stabilen, verlässlichen Verbindung dominiert.

    Breitband-Studie: Deutschland entdeckt die Langsamkeit für sich
    Deutschland hinkt in puncto Schnelligkeit der Internetverbindung im westeuropäischen Vergleich deutlich hinterher, wie eine Studie von Deloitte zeigt.
    www.heise.de

    Luleey LL-XS2510/dfp-34x-2c2 ==> leider nur direkt aus China beziehbar (falls jemand was anderes weiß, wäre super), hat natürlich den Vorteil dass ich die Modem-ID einfach einstellen könnte und soweit ich es.verstanden habe auch die VLAN ID direkt im Modul hinterlegen kann

    Sie versenden irgendwo aus Europa. Ist in 5-6 Tagen da.
    Sehr zuverlässig, habe es jetzt seit Mai 23 in eine Unifi UDM SE im Einsatz.

    Bei den laufenden Kosten dürfte es ziemlich unstrittig sein dass ein Glasfasernetz billiger zu betreiben und damit profitabler ist.

    Das sehe ich nicht so. DA zu muss man Glasfaser ja auch erst einmal in nennenswerter Stückzahl haben. Bei Kupfer würde ich sagen sind 99,9999 % angeschlossen und der ganze Kram ist jetzt bestimmt schon 3 mal abbezahlt.

    Sehr große Teile der Netze geben sie ja weiter, da haben sie dann nichts mehr mitzutun, aber es bleibt bei der wichtigsten Aussage des 2 Satzes, egal ob nun direkt bei der Telekom oder den Wiederverkäufen:
    Kupfer ist nicht tot zu bekommen, dafür reicht es wohl noch 80 % der Menschen in Deutschland hinsichtlich Service und Geschwindigkeit.

    Und genau deshalb sehe ich die Abschaltung der Kupfernetze noch in sehr weiter Ferne, jedenfalls bestimmt nicht zu 2030. ;)

    Nur: die Investitionen in den FTTH-Ausbau finden ja statt, und die Netze werden dem enstprechend ab Fertigstellung abgeschrieben. Diese Abschreibungen fallen zum guten Teil an egal ob 15%, 30% oder 60% der Haushalte das Glasfasernetz nutzen.

    Und das glaube ich nicht, es kommt bei der derzeitigen Situation sehr stark ins Stocken. Kapitaldecke wird dünner, es gibt nicht genug Personal, um die Bautätigkeiten in überschaubarer Zeit umzusetzen und der Bedarf wird bei den Kunden nicht gesehen,

    Aber der Satz vom Finanz-Chef tritt es doch genau.

    "Am Ende des Tages ist für mich das einzig Entscheidende, ob sich die Kunden für die Deutsche Telekom entscheiden. Und wenn sie sagen, mir reicht auch ein Vectoring-Anschluss in meiner Umgebung, Hauptsache, sie sind bei uns auf dem Netz."

    Grundsätzlich würde ich von den Räumen in Richtung Übergabepunkt planen. Üblicherweise würde man neben einer Antennendose (vermutlich SAT) min. eine 2fach Ethernet-Dose setzen. In großen Räumen wie Wohnzimmer so etwas immer diagonal an gegenüberliegenden Wänden (auch für SAT). Das verhindert fliegende Verkabelung, kommt bei Hausfrauen nicht gut an. Auch Steckdosen mit aufrüsten. Im Büro kann es nichts schaden auch gleich 2x Doppeldosen zu setzen, hier kann man je nach Hobby/Arbeit auch an eine Glasfaser zum Keller nachdenken, wenn man dann mal eine 100 GBit/s Leitung benötigt, 10 GBit/s gehen locker über Kupfer.
    Und dann auch gleich noch pro Etage einen Ausgang an der Decke für den WLAN-AP.
    Nächste Überlegung ist dann, was benötigt man draußen. PV-Anlage, Haustür-Klingel, Webcams, Wallbox und WLAN-AP (für den Rasenmäher ;)) Ich habe an jeder Ecke des Dachkastens ein Kabel.
    Alles in allem lieber ein Kabel mehr als zu wenig. Und es ist immer besser Geräte per Kabel und nicht per WLAN anzuschließen.

    Bei den Kabeln sollte es Cat. 7 sein. Leerrohr muss nicht zu jeder Dose, das wird nur unnötig teuer.
    Aber auf jeden Fall Leerrohr in jede Etage an zentraler Stelle, um in 10 Jahren + nach rüsten zu können.

    Und dann endet alles im Keller, da stellt man am besten einen kleinen Schrank hin und bringt Geräte darin unter, die sich für die Haussteuerung und Kommunikation ansammeln.

    Einfach mal durchs Haus gehen und schauen, was da so herumsteht oder nach der Renovierung noch dazu kommen könnte.

    Das sieht dann so aus. ;) von Vorne

    von hinten

    Die Belegung und die Geräte in der Softwareübersicht.

      

    Und in Gänze

    Ich möchte keinesfalls -wie von der DGN auf deren HP vorgeschlagen- die Hausbohrung überirdisch.

    Unser Haus ist jetzt 26 Jahre alt, deshalb gehe ich davon aus, dass da veraltete und langsame Leitungen liegen. Kann man Glasfaserleitungen auch innerhalb eines Hauses unter Putz verlegen lassen?

    Da gibt es ein Für und Wider. Wenn euer Haus 26 Jahre alt ist, werdet ihr noch keine Mehrsparteneinführung haben. Bei diesen ist eine Einführung unterhalb der Erdoberfläche ja sicher möglich. Somit müsst ihr eine geeignete Lösung finden, damit nicht Feuchtigkeit/Wasser eindringen kann. Daher wird gerne von dem Netzbetreiber der Übergang oberhalb des Erdbodens genutzt.

    Das heißt die Gemeinde oder der Landkreis sollte vor der Ausschreibung erstmal an den potentiellen Adressen abfragen wer sich tatsächlich anschließen lassen würde, und nur die Adressen/Haushalte die das Zusagen werden ausgeschrieben? Klingt relativ bürokratisch...

    Und sorgt letztlich dafür dass Adressen nicht ausgebaut werden, nur weil aktuelle Eigentümer da nicht hinterher sind.

    Aktuell muss ein Anbieter eben alle ausgeschriebenen Adressen zumindest bis zur Grundstücksgrenze ausbauen. Dass ein bestimmter Prozentsatz das Angebot nicht nutzt ist das Risiko des Unternehmens. Aber die Adresse ist zumindest "Homes Passed" und damit ist FTTH an der Adresse verfügbar, auch wenn spätere Eigentümer da dann Interesse haben.

    Aber wenn die Adresse gleich zu Anfang aus der Förderung geflogen ist, dann ist das nicht so einfach.

    Wie ich schon vorher geschrieben habe, keine Ausschreibung, die Netzbetreiber bauen und bekommen, um so langsamer die Anschlüsse waren, um so mehr Kopf(Gebäude)prämie im Nachhinein. Somit steigt die Motivation, möglichst viele Gebäude zu erschließen. Und für einige ergibt sie Homes Passed automatisch.

    Was meinst Du damit? Eine Verpflichtung für Haushalte, sich bei gefördertem Ausbau zumindest den Hausanschluss legen zu lassen?

    Dies würde ich auch so sehen, nur dann gibt es Fördermittel. Und wenn es erst einmal im Haus ist, werden sie auch Kunden haben, vielleicht nicht sofort, aber mit den entsprechenden Angeboten beim nächsten abgelaufene Abo. Nur wenn es nicht schon im Haus ist, werden die Kunden nicht so schnell aufspringen.

    Um es aus meiner Sicht festzustellen, die ganze Sache mit den Subventionen, um somit den flächendeckenden Ausbau zu erreichen, ist weltfremd aufgebaut worden. Ob der Bürger nun per Kupfer oder GF sein Internetzugang bekommt, ist ihm egal.
    Also hätte man es doch einfach so gemacht: Für jeden neu erstellten Anschluss per GF gibt es Geld, gestaffelt nach den tatsächlichen, zum Zeitpunkt des Anschlusses vorhandene Geschwindigkeiten. Um so langsamer die Versorgung war, um so mehr Geld gibt es. Also einfach los bauen, abgerechnet wird danach, nicht mit großen Ausschreibungen. Wobei Homes connected meiner Meinung nach für die Förderung ausreicht, Homes activated freut den ISP und Home passed zählt nicht.

    Gemäß Breitandatlas (auf den ich mich ja beziehe) liegt in Brieselang die FTTC-Versorgung >= 30 Mbit/s bei 32%. Das kann laut Deinem Screenshot und der Telekom-Karte gut hinkommen. Dank FTTH-Ausbau liegt der Anteil >= 30 Mbit/s jetzt mittlerweile bei 97,4%.

    Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht worauf Du eigentlich hinaus willst. Meine Aussage war, dass man sich beim FTTH-Ausbau nicht auf Gebiete mit nur ADSL (oder <30 Mbit/s) konzentrieren kann (wie vorgeschlagen), weil das nur noch wenige Prozent der Haushalte betrifft, und diese meistens auch noch verstreut und/oder ländlich sind.

    Brieslang mag bis vor einem Jahr ein Beispiel gewesen sein für einen Ort in dem es noch einen größeren Cluster an unterversorgten Haushalten gab. Insofern nur folgerichtig dass der mittlerweile ausgebaut ist. Aber selbst wenn es noch 20 Brieslangs gibt ändert es nichts an der grundsätzlichen Aussage. Alleine schon wenn man bedenkt dass wir von einem jährlichen Ausbauvolumen von 4 Mio HH reden (10%), also doppelt so vielen Haushalten wie sich insgesamt noch in der Kategorie "<30 Mbit/s" befinden.

    Was ich vergessen habe, es wurde von DNS:NET eigenwirtschaftlich ausgebaut.

    Und seit 3 Monaten wird nun noch von der Telekom subventioniert ausgebaut, weil wir ja vor 5 Jahren unterversorgt waren und Sie bauen überall nur bis zum Zaun, die Besitzer wollen nicht 2-mal buddeln lassen. Da haben wir die absolute Verschwendung von Steuergeldern.

    Die 5% beziehen sich auf die Definition von "weißen Flecken", also weniger als 30 Mbit/s im Download. Das ist im wesentlichen ADSL, vielleicht auch mal langsames VDSL. Da liegt ein Anschluss mit 6-12 Mbit/s komfortabel drunter. Und selbst wenn man da noch einen Statistikfehler aufschlägt: so langsame Anschlüsse sind in Deutschland mittlerweile eben ziemlich selten. Was eben bedeutet dass man den Großteil des Ausbaus nicht auf solche Gebiete ausrichten kann.

    Hier mal die Karte von vor dem Mai 2023 in Brieselang (13.500 Einwohner, im Speckgürtel Berlin) bevor wir von DNS:NET Glasfaser im Ort erhalten haben.

    Wobei Gebiete in denen man nur ADSL bekommt in Deutschland mittlerweile recht selten sind. Das betrifft weniger als 5% der Haushalte, und diese sind zum großen Teil eher ländlich und relativ teuer auszubauen. Das ist ja der Grund warum sie noch "übrig" geblieben sind. Da wird auch viel ausgebaut, aber dann eben meist gefördert.

    Das Problem sind aber nicht nur ADSL, sondern auch VDSL auf dem Land. Bei uns gab es VDSL, aber auf Grund der Entfernung und der alten Leitungen (Extreme Dämpfung nach längerem Regenfällen) lagen nur 6 - 12 MBit in unseren Bereich an. Und damit wird es deutlich mehr, wir liegen in einer Gemeinde mit 13.000 Einwohner.

    Gut, mittlerweile haben wir GF und der Ort ist flächendeckend erschlossen, wobei 3500 Anschlüsse tatsächlich gesetzt wurden und dies bei ca. 4500 Grundstücke im Ort. Aber hier war der Bedarf / Druck groß, in unserer Straße haben 24 von 27 Grundstücke einen Anschluss sich legen lassen.

    Was vielleicht noch zu bedenken ist die Lage der Kabelführung. Wenn sie auf der Südseite mit direkter Sonneneinstrahlung verbaut werden muss, würde ich noch darüber nachdenken das man in dem Kabelkanal auch Outdoor-taugliches Kabel zu legen. Die Konstruktion soll ja 10 Jahre plus halten. Ist vielleicht erst einmal etwas teurer, wird aber länger halten.

    Die Temperaturen steigen bei Sonneneinstrahlung erheblich und die Kabel von dem oben beschriebene Produkt sind ja eher für die Innenverlegung.