HubeBube Bei MFH habt ihr hier aller alle nur diese kleinen schnuckligen Häuser im Auge.
Folgende Situation an viele Stellen in Berlin, aber auch Hamburg, Ruhrpott, Frankfurt oder München.
Beispiel: Berlin, Märkisches Viertel. Gebaut 1963-1974. Westdeutscher Plattenbau (Beton). 17.000 Wohnungen. Das meiste sind 7 - 14 Geschosser. Aktuell in dem Komplex meines Sohnes (8 Geschosser á 4 Whg, 5 Aufgänge) gibt es nur Kabelfernsehen/Internet von Vodafone. Vor seinem Einzug vor 10 Jahren war schon keine Kupfertelefonleitung mehr auffindbar. Die Koaxial-Leitungen sind aus den 60er, je nach Witterungslage(Feuchtigkeit i. V.m. Mobilfunk) gehen die Bandbreiten extrem in den Keller(10-20 MBit/s). Vodafone legt nur bis ins Haus Koaxial, Rest gehört zum Haus, das fassen sie aus gutem Grund nicht an. 
Die Telekom und Deutsche Glasfaser waren zu Ortsbegehungen. Alle sagen, ja GF bis ins Haus, Weiterverteilung Haussache. In den alten Plattenbauten Leitungen zu legen, ist halt extrem arbeitsintensiv. 
Aussage der »Deutschen Wohnen«, zu der das Gebäude meines Sohnes gehört: "Sie haben doch 1 GBit/s von Vodafone.“
Und das sind Stückzahlen (17.000 Whg.), die von den Netzanbietern gerne hochgerechnet werden. Die Telekom legt seit 2 Jahren GF im Märkischen Viertel in die Straßen, nach den Erkenntnissen der verschiedenen Mieterbeiräte ist noch keine Gesellschaft mit In-House-Verkabelung tätig geworden.
PS: Der Wegfall des Nebenkostenprivilegs beim Kabelfernsehen ist der größte schwache Sinn. Früher wurde Kabelanschlüsse mit größeren Stückzahlen günstiger. Deutsche Wohnen nimmt 10.000 de von Anschlüssen bei Vodafone oder Tele Columbus ab. Die monatlichen Kosten pro Wohnung lagen bei 4,50 bis 7 €. Jetzt müssen die Mieter sich selber kümmern!!! und zahlen 10 €. Und die 10 € muss man auch zahlen, wenn man nur Internet haben möchte, um darüber fernsehen zu schauen.
Das Ganze mit dem Wegfall führt außerdem noch dazu, dass zur Zeit Heerscharen von Drückerkolonnen durch die Plattenbauten ziehen. Die meisten Älteren sind damit überfordert und verstehen es nicht.
Es gibt bei der Sache so gar kein Mehrwert für den Endkunden. Er kann sich ja dadurch nicht seine TV- und Internetanbieter frei aussuchen. Wenn ins Haus Vodafone hereingeht, gibts keinen Anderen.