Beiträge von Phino

    Und wie oft es zu Problemen kommt, sieht man ja.

    Die einzigen Probleme, die ich in Kabelnetze kenne, ist die zu geringe Bandbreite an der Kopfstation für zu viele Nutzer ODER irgendwelche Wohnungsnutzer waren wiedermal der Meinung sie könnten selber Kabeldosen umbauen, verlängern oder dazu bauen.
    Aber das Kabelmodem Störungen verursachen, nee.

    Stellt euch vor den Spiegel und beantwortet euch folgende Frage ehrlich: Wollt ihr, dass euer Nachbar seinen ONT bei TEMU kauft und dann ans Netz anschließt? Ich erwarte keine Antwort, und erst recht keine nach dem Motto "wenn der kompatibel ist, warum nicht?". Ihr wisst nicht, ob er kompatibel ist, oder ob da nach 3 Wochen Dauerbetrieb ein Speicher überläuft und das Ding nur noch Unsinn verzapft. Und der Provider weiß es auch nicht - wenn er das Gerät nicht auf dem Schreibtisch hatte und getestet hat.

    Das ist dann dasselbe wie damals mit Telefonen und Analog-Modem. Böse ohne Prüfsiegel der "POST" haben trotzdem weltweit und in Deutschland funktioniert. Es reicht doch wenn die Teile die Vorgaben der ITU-T entsprechen.
    Ja und wenn nicht, dann wird der ONT einfach gesperrt. Bei den kleinen GF-Netzwerksegmenten im Gegensatz zu den Kabel-Bäumen schnell erledigt. Aber wenn jemand Bock hat, kann er auch einen L-Pointer draufhalten.

    Da ist die Suche echt schwierig.

    Das ist doch das kleinste Problem und von jedem Schüler im Informatik-Grundkurs zu lösen.

    Gar keine Frage.

    Nur ein Programmierer (und kein Network Praktiker) in Neu Delhi kennt das Problem vielleicht gar nicht, weil er immer alles und nur in HEX macht. Ich habe da schon reichlich Erfahrung mit so kleinen Kleinigkeiten bei Projekten gesammelt, insbesondere wenn es outgesource würde. Dann gehe auf einmal wieder kein Sonderzeichen bei PW, obwohl es vorher ging. :cursing:

    Ich würde Mal sagen: abwarten und Tee trinken.

    Erst wenn es tatsächlich so sein sollte, können wir immer noch jubeln.

    Allein mit fehlt der Glaube, ob meines technischen Hintergrundes und den Jahrzehnten langen Erfahrungen mit problematischen ISP.

    Beispiel eines kleinen Stolpersteines: der ISP erwarte die Modem-ID 16 stellig, im Modul/Modem kann sie aber nur 12 stellig hinterlegt werden. HEX oder ASCII?

    Ok, Danke.. ich vermute Platz ist genug.. Wir haben im Ort nur 14 Haushalte und nicht alle haben Glasfaser abgenommen :)

    Es wäre für meine Probleme halt echt geschickt wenn man einfach so mal kurz wechseln könnte..

    Ich hatte einen Techniker da.. Der hat am Handy von ONT auf mein GPON gebucht und wieder zurück. Das hat keine 5 Minuten gedauert.

    Die Frage ist halt nur, ob die Verwaltungssoftware es zulässt, dass bei einem Kundenanschluss 2 oder mehr ONT gebucht werden oder ob immer der alte hinausfliegt. Da wird er vor Ort keine Einfluss darauf haben.

    Hab die 5690 kaufen können. Gut man soll alles manuell neu konfigurieren. Das gilt aber hoffentlich nicht für das Telefonbuch, oder? Das kann ich schon von der 7590AX übernehmen, oder?

    Die 7590AX will ich dann als Mesh Repeater weiter nutzen.

    Absolut problemlos bei den Telefonbüchern. Du kannst ja auch deine Kontakte aus Google einbauen.
    Beim Sichern und Zurückspielen wirst du ja sehr genau gefragt, was du alles übernehmen möchtest.
    Dabei solltest du einen großen Bogen, um alles machen, was mit Internetzugang zu tun hat. Wenn es dann läuft, kannst du auch probieren, die Telefone zu übernehmen.

    Da hast Du aber echt Glück gehabt mit der Umstellung auf eigenen ONT. Bei mir hat das bisher immer mindestens 6 Tage gedauert und dann auch nur weil ich ab Tag 5 jeden Tag 2x angerufen habe. Mir hat einen vom KD gesagt man könnte auch 2 verschiedene Fritzboxen/GPON anlegen und wechseln nach Bedarf. Aber in Real hat das nicht funktioniert.

    Dass ein ISP für dich mehrere ONT-Konfigurationen hinterlegen kann, ist sehr gut möglich.
    Aber es gibt dafür verschiedene Stolpersteine.
    Zum grundsätzlichen ist dies wahrscheinlich sehr abhängig von der Hardware und ganz wichtig Verwaltungssoftware auf Seiten des ISP.

    1. Wie viele Kunden hängen an einem Baum? Wenn die Schnittstelle für 32/64 User ausgelegt ist und dort 32/64 angeschlossen sind, gibt es einfach kein Mehr an ONT zu hinterlegen.
    2. Wenn, wie hier in ländlichen Gebieten, die maximale Userzahl bei weitem nicht ausgelastet ist, können natürlich bis zur maximalen Anzahl ONT-Kennungen hinterlegt werden, wenn dies die Verwaltungssoftware zulässt. Es muss dort die Möglichkeit geben, die 2 oder mehreren ONT einem Kunden zuzuordnen, inklusive der Profile.
    Und dazu muss der Techniker auch in der Lage/berechtigt sein. Ich hatte das Glück in der Startphase bei uns mit einem "echten" Techniker zu kommunizieren. Der war dazu in der Lage. Und bei uns hängen nur so 10-12 Anschlüsse an einem 32er Verteiler. Ich habe daher meine FiberTwist (aktive) und sowohl das Zyxel als auch das LuLeey hinterlegt. Seine Aussage dazu, rufen sie aber bloß nicht bei Support an, dann wird es schwierig. ;):D

    Also technisch gar kein Problem, aber in den Verwaltungsabläufen der ISP einfach nicht vorgesehen.n8)

    Aber das ganze ist doch kein Auskundungs-/Planungsgesprächsprotokoll sondern nur ein Auftrag für einen Business Anschluss, ich glaube 2500 € hat hier noch keiner gezahlt. ;)

    Da fehlen doch Leitungswege und Fotos von problematisch Punkten. Kann meines von der Telekom nicht hochladen ist als PDF mit sehr vielen Seiten leider zu groß. Habe Mal zwei Screenshots angehangen.

    Ich befürchte, es gibt nur eine Lösung. Einfach einen neuen Vertrag machen und beten.

    Da schon die Leitungen liegen, wird es bestimmt gut gehen. :saint::saint::saint:

    Wenn du am alten Anschluss noch Rufnummer hast, die du benötigst, solltest du diese jetzt schon separat zu einem SIP-Anbieter portieren. Dann sind die save und du kannst sie über jede Art von Internetzugang nutzen.

    Für Privatkunden ist easybell oder sipgate gut, dusnet eher für Firmenkunden.

    Halbiert? Wird sie das? Habe ich bisher so nicht beobachtet.

    Gleich mal getestet:

    MacBook Air --- Wifi 5 GHz --- FritzRepeater 6000 --- Wifi 5 GHz --- FritzBox 4000 --- DG (Tarif 400/200) ...

    Das ganze hängt von der Hardware ab und wie Mesh umgesetzt wird. Bei AVM gibt es eine Kombi, die nutzt eine 2. Funknetz bei 5 GHz, da wird dann nichts langsamer.

    Aber grundsätzlich halbiert sich die WLAN-Geschwindigkeit bei Meshnetze, die denselben Kanal und Antennen nutzen. Die liegt daran, dass WLAN die Kommunikation in Zeitschlitze verteilt.

    Bei manchen AP kann man auch sagen Mesh per 5 GHz und zu den Client 2,4. Dies ist bei großen Meshnetzen hilfreich.

    Dein Fritz Repeater 6000 sollte es können. Ist aber auch kein Schnäppchen.

    2400 MBit/s (5 GHz, 4 x 4, 80 MHz)
    + 2400 MBit/s (5 GHz, 4 x 4, 80 MHz)
    + 1200 MBit/s (2,4 GHz, 4 x 4, 40 MHz)

    Also 8 Port. Aber welche Geräte sollen daran anschlossen werden?

    Ich würde auch schon zu 2,5 GB tendieren, weil aktuelle PCs dies auch schon als Schnittstelle haben. Auch wenn man ein keines NAS anschließt, haben diese meistens 2,5 GB-Ports.
    Na ja, und dein 5590 hat auch eine 2,5 GB Port.

    Dann wäre da noch die Option, dass man Geräte anschließt, die direkt per LAN mit Strom versorgt werden. Türklingel, Webcam oder ein AP.

    Mit 8x1 GB und PoE startet so um 115 € Ubiquiti UniFi Switch Ultra 60W
    8 x 2,5 GB ohne PoE ist im selben Bereich.
    Mit 8 x 2,5 und PoE ist man so bei 210 € TP-Link SG3210X-M2 Der hat sogar noch 2x SFP.

    Jetzt kann zwar Muenet sagen, Netzabschlusspunkt ist im Keller und damit endet deren Verantwortung dort. Du kannst jedoch die Verantwortung für die Gf-Verbindung Keller <-> Wohnung nicht auf den Mieter abschieben. Der TK-Anschluss gehört zur Mietsache, da der Mieter einen Anspruch auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten hat: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/…gung/start.html

    Du hast diesen Teil der BNetzA gelesen.

    Ein gesetzlicher Rechtsanspruch auf einen leitungsgebundenen Anschluss besteht nicht. Vielmehr darf die Versorgung auch drahtlos erbracht werden. Hierfür kommen unter anderem der Mobilfunk und der Satellitenfunk in Betracht. Entscheidend ist dabei allein, dass die Anforderungen aus der TKMV gewahrt sind.

    Da reicht auch wenn er ein WLan hin stellt.;)

    Ich finde es mehr als anstrengend, dass hier immer wieder auf das Rechtliche eingegangen wird, wenn der Themenhersteller nur technische Fragen stellt.

    Auf jeden Fall sieht man gut wie sehr sich Realität vor Ort und Forums Theorie unterscheidet.

    Der Hausbesitzer macht für sich und seine Mieter alles richtig und spielt nicht don quijote bei ISP und Stadtverwaltung. :thumbup:

    Das Leben ist zu kurz für sinnlose Kämpfe.

    Also bevor der Anbieter den GPON nicht freigeschaltet hatte, ging auch nichts. Du meinst ich kann dann aber solange ich noch auf den GPON der 5530 geschaltet bin auch die 5590 nutzen kann? Der Techniker sagte mir die schalten jedes GPON bzw FB einzeln frei. Wenn das nicht gemacht wird, gehts nicht.

    Nein. Du kannst nur das GPON Modul zum Funktionstest von 5590 in 5530 stecken.

    Die Logik gegenüber dem Provider steckt in der jeweiligen Fritzbox. Wenn die 5590 eingesetzt wird, muss diese neu angemeldet (priosieren), die alte sollte raus fliegen.

    Habe ich es richtig verstanden, dass du auch noch den ONT benutzen kannst? Dies wäre ungewöhnlich. Ich könnte mir vorstellen das beim ISP ein falsches Profil hinterlegt ist.

    Mit der Endgerätewahlfreiheit, abschwächend und verfälschend Routerfr* genannt, ist dies 2016 in eine Neufassung des TKG eingeflossen. Gut geschätzt...

    Ich hatte beruflich hauptsächlich mit dem strafprozessualen Teil (§ 100a ff StPO) und deren Auslegungen zu tun. Aber gerade bei den Begriffbestimmungen nahm diese ja ihren Ausgangspunkt im TKG und TMG. Also musste man auch da auf dem Laufenden bleiben, wenn auch nicht aus Verbrauchersicht. ;)

    Das Schlimmste ist, dass die Ahnungslosigkeit des Gesetzgebers seit 2000 nicht viel besser geworden ist, vieles immer noch mit der heißen Nadel gestrickt auf Druck der EU.
    Aber auch der "besonder deutsche" Datenschutz ist nicht überall hilfreich, genauso wie in der Sozialhilfe und Co.

    Alle normalen Provider schicken die Daten, das würden sie kaum machen, wenn diese der Meinung wären, es wäre nicht vorgeschrieben.

    Also ich habe seit 1987 (SLIP-analog-Zugang) immer meine Zugangsdaten von jeden Provider bekommen und dies waren viele, lange vor dem TKG. Damals hieß es noch FAG (FernmeldeAnlagenGesetz bis 1997). Ich glaube, diese Verpflichtung ist erst so zw. 2015 und 2017 ins TKG eingeflossen.

    Es ist halt eher so, dass es da einige schwarze Schafe gibt, die es nicht verstehen, aber es ist nicht durchgängig.

    Es gibt Provider, da kann man das nicht abwählen. Woher will das Provider da wissen, was der Kunde vor hat?

    Na ganz pragmatisch. ;)

    Der Kunde bekommt den Mietrouter oder die Daten. Ein Problem ist es doch erst, wenn er sie nicht raus gibt.

    Bei meinem ISP DNS:NET gibt es immer den Brief und es steht alles hübsch auf der Internetseite, auch SIP. Sind nicht alle böse. :D

    Dann lies bitte den TKG § 73 nochmal genau durch. Der ist eindeutig formuliert und Deine Interpretation entspricht nicht dem, was da steht:

    "Notwendige Zugangsdaten und Informationen für den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen und die Nutzung der Telekommunikationsdienste haben sie dem Endnutzer in Textform unaufgefordert und kostenfrei bei Vertragsschluss zur Verfügung zu stellen."

    Unaufgefordert bei Vertragsschluss und nicht erst, wenn der Kunde sie zum Anschluss eigener Geräte benötigt. Mir ist allerdings unklar, was an dem Text nicht einfach sein sollte. Höchstens, den so zu interpretieren, dass man daraus folgert, dass man es dem Kunden nicht sofort geben müsste.

    Aber er benötigt doch gar keine Zugangsdaten, wenn er sich für einen vorkonfigurierten Router des ISP entschieden hat. Und wenn der nicht funktioniert, ist der ISP dran mit Ausgleichszahlung. ;)