Beiträge von Phino

    Jein. Mesh beschränkt sich nicht auf WLAN. Zwischen den Boxen ist ein Kabelverbindung und diese wird genutzt erst später, je nach Situation wird der Datenstrom per WLAN weiter geleitet.

    Vorrangig sollte es über Kabel gehen und dann per WLAN verbinden. Wobei je nach repeater der Durchsatz sinken kann. Es hängt sehr stark von den Modellen ab, die du hast. Dabei wäre dann die Reihenfolge wichtig. Die kleinen von AVM halbieren den Durchsatz, die großen (3000/6000) geben die volle Geschwindigkeit weiter weil sie 2* 5 GHz Einheiten verbaut haben. Am besten immer AP mit Kabel anschließen.

    Wenn ich diese Informationen schon im letzten Jahr bekommen hätte wäre der Thread gar nicht erforderlich gewesen! Aber sich ständig ändernde Auskünfte der Hotline, unklare Infos auf der Homepage und nicht beantwortete Emails haben doch starke Zweifel aufkommen lassen.

    Du musst es so sehen. Selbst die Chefs wussten mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einem Jahr noch nicht, wer bei dir ausbaut und welche Hardware es wird.
    Solch einen Entwicklungsprozess mit komplett neuer Technik muss man schon mit einer gewissen Gelassenheit angehen. Das geht da um Kosten/Nutzen und hintendran auch noch, dass irgendjemand die Sache am Laufen bekommt.

    Bin tatsächlich auch bei O2 mit dem VDSL Anschluss.

    Festnetz und Mobilfunk flat war bei den Initialen 50MBit inklusive, beim Upgrade auf 250MBit blieb die Leistung als Goodie (kündigen und besseres Angebot erhalten, die übliche Leier) erhalten.

    Preis Leistung ist selbst heute noch quasi unschlagbar.

    Aber ja, sollte sich das Gesamtpaket ändern, sehe ich auch kein Problem darin, dass zu trennen und die Telefonie zu einem separaten SIP Provider o.ä. um zu ziehen.

    Ja, hatte ich bei meiner Mutter auch, glaube 28 €.
    Aber als Glasfaser kostenfrei angeboten wurde, habe ich es beauftragt. Es war abzusehen, das wir die Wohnung vermieten werden, um das Pflegeheim quer zu finanzieren. Und die Gf mit 250 kam man dann gut an bei den Mietern.

    Sehe ich genau so.

    Wer "Festnetztelefonie" mit einem eigenen Router nutzt, sollte die ortsgebundene Rufnummer bei einem, vom Internet-Provider separierten, SIP/VoIP-Anbieter eingerichtet haben.

    Vorteil: Sehr flexibel in Anwendung und Nutzung.

    Aber die sind häufig teurer als die ISP.
    Bei O2 und Telekom bekommt man die Telefonflat in alle Netze meistens dazu. z.B. bei 300/150 für 44,90 €.

    Oh, ich sehe schon Sinn in Festnetztelephonie, nur muss die nicht vom ISP kommen... das koennen SIP Provider eigentlich besser.

    Allerdings sind meine Telephonieanforderungen so niedrig, dass ich bisher beim ISP geblieben bin, zahle ja so oder so dafuer.

    Wenn man z.B. seine Internetverbindung bei Telekom oder O2 ist, bekommt man extrem günstig an die Mobilfunk-Flat vom Festnetz-Anschluss. Habe bei Muttern extra Glasfaser 150/75 (39,90 €) genommen, da ist Telefonflat in alle Netze dabei, da kann sie zu allen Handys der Enkel telefonieren.

    Eben nicht. Die "Allgemeinheit" hat dafür sämtliche Erlöse aus dem Börsengang der Telekom erhalten, und die sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden von den Käufern der Telekom bezahlt.

    Ganz normales Verkaufsgeschäft: einer gibt Geld und erhält dafür die Leitungen.

    Ob der Verkauf sinnvoll war, ist ein anderes Thema, wo ich jetzt nicht darauf eingehen will.

    Nein, es geht um die Vorleistung und das Investitionsrisiko.
    Das hatte die Telekom nullmäßig, es war alles fertig gebaut vom Staat und die Anschlüsse brachten schon Geld. Es war kein Risiko, insbesondere die Internetsparte mit ISDN und DSL brachte die vollen Gewinne.
    Und genau dies ist bei den ganzen, vornehmlich kleinen lokalen Anbieter überhaupt nicht der Fall. Sie rechnen, dass sich es "vielleicht" lohnt, wenn sie 30 % der Anschlüsse aktiv schalten können, aber natürlich nur, wenn diese bei ihnen buchen und nicht sofort abwandern. Und daher wird man bei den lokalen Anbietern immer die min. 2 Jahre-Bindung haben. Und selbst wenn sie Open Access bauen, heißt es noch lange nicht, dass sich jemand(1&1) für solch kleines Netz einer Stadt interessiert.
    Die Alternative wäre, dass, wie auch bei Kupfer/Telekom*, jeder Neuanschluss 700 - 1000 € kostet. Dann ist das Geheule ja bei der Bevölkerung in Deutschland noch größer, mit ihrer Geiz-ist-Geil-Mentalität.
    Aber so funktioniert nun mal Investitionen in die Zukunft nicht. Aber das ist ein weit verbreitetes Problem, dass der Bürger nicht gewillt ist in die Zukunft zu investieren, habe da so meine Probleme in 3 verschiedene WEG´s.
    Dann soll BigWoelfi halt bei seinem Kupfer bleiben.

    * Ich musste vor 6 Jahren noch Kupfer/Telekom für 680 € mir ins neue EFH legen lassen, obwohl ich wusste, dass sie nur 6/1 MBit/s liefern, nur um dann zu DNS:NET gehen zu können, die VDSL mit 250/50 lieferten.

    Elemir und mbo77

    Ihr habt meine Einlassungen gegenüber dem BigWoelfi vollkommen missverstanden. Ich wollte ihm klarmachen, dass die Telekom ihre Kupferleitungen von der Allgemeinheit bekommen hat und nur etwas abstottern muss.
    Bei den neuen, besonders kleinen Glasfaser-Netzersteller liegt das gesamte Investitionsrisiko bei der Firma. Und genau aus diesem Grund ist eine 2-Jährige Bindung an diesen Netzwerkbetreiber aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt.

    Das war ja sein Mimimi, dass nicht jemand Glasfaser für ihn baut, er aber bei seinem Provider bleiben kann.

    SIP ist schon zickig.
    Ich habe 3 verschiedene Anbieter(DNS:NET, easybell,Dus.net) in der FB hinter einem Unifi UDM SE Router. DNS:NET ist der GF-ISP.

    Alles funktioniert, außer wenn ich über die DNS:NET Telefonnummer hinaus telefoniere wird nach 10 Min. aufgelegt. :evil: Wenn ich am 2. Telefon nur kurz ein Amt aufrufe, verlängert es sich um 10 Minuten.:!::?:Incoming-Gespräche keine Zeitbegrenzung.

    Bei den andere Anbieter keine Beschränkung.

    Woher bekommt OPIC, wenn sie ausbauen, denn eigentlich ihr Glasfaser für die Anschlüsse?
    So viel ich weiß, sind die Verteiler der Telekom in großem Umfang ja schon an Glasfaser angeschlossen und von da geht es per Kupfer zu den Häusern.
    Koppeln sich andere Anbieter an dieses Glasfasernetz an oder wie funktioniert das?

    OPIC Nord ist selber kein Netzbetreiber. Es sind die Glasfasernetze von vxfiber, die sie selber bauen oder mieten. Schein ein schwedisches Unternehmen zu sein.

    Hier findet man zu vxfiber die Verbindungen

    PeeringDB
    The Interconnection Database
    www.peeringdb.com

    Es gibt in größeren Städten sogenannte Peering-Points. In diesen schalten sich alle Internetanbieter zusammen. Somit wird sichergestellt, dass Daten von OPIC ins Netz von Google, Amazon oder Cloudflare kommen, dies sind die wirklich großen Player weltweit. Auch die Telekom ist in solchen Übergabestellen angeschlossen. Die Telekom war gerade in der letzten Zeit dafür bekannt, dass sie diese Übergabestelle nicht gut bedient hat.

    Neue Anfrage an OPIK gerichtet und heute Antwort erhalten, dass man zunächst mal einen Vertrag bei OPIK für 2 Jahre buchen muss und dann zur Telekom in ihrem Netz wechseln könne.

    Muss ich das verstehen? Ist das freie Anbieterwahl. Ich muss einen Knebelvertrag abschließen, der mir aller bisherigen Vorzüge entzieht?

    Das ist vollkommen okay, die Investitionen, insbesondere die Tiefbauarbeiten sind eine extrem hohe. Die "Telekom" konnte sich ja damals in das gemachte Kupfernetz der Post setzen was überwiegend vom Staat finanziert wurde. Die hatte keine Investitionen für die Leitungswege. Einzig wenn es sich um geförderten Ausbau handelt, da gibt es gleich Open Access.

    Danke für eure Tipps .

    Ich bin tatsächlich auf der Suche nach einem reinen SFP-Switch.
    sendai

    Danke die habe ich schon gesehen. Die können aber nur 1G und nicht 10G.

    Ich bin genau nach so einem Switch am Suchen aber der soll 10G machen können.

    Phino

    Ich habe genau den gleichen , nur die SFP Ports reichen leider nicht aus ☹️.

    Dann ist ja der USW-Aggregation, 8-mal SFP+ das passende. ;)

    Aber bei Connected/Activated muss es schneller gehen... das ist IMHO allerdings absehbar das das auch kommen wird... 2040 halte ich fuer arealistisch und nicht sonderlich sportlich, je nachdem wie nahe an 100% mann heran moechte um Erfolg zu erklaeren...

    So wie bei Mobilfunk. :/ 99% Erreichbarkeit der Bevölkerung, allerdings nur an ihrem Wohnort.
    Finde den Fehler " MOBILfunk vs. Wohnort". Dass es da reichlich große weiße Flecken besonders in den Naherholungsgebieten in Brandenburg und Meck-Pomm gibt, zählt nicht.
    Oder halt DAB+, ein einziger Flickenteppich.

    Das DSL / Telefonie per Kupfer in 8 Jahren abgeschaltet wird, passiert genauso wie das UKW 2020 abgeschaltet wird.
    HUCH, wir haben ja schon 2025 und immer noch gibt es UKW und wird nicht weniger.
    Und dann diese DAB Löcher, sogar mitten in der Stadt wie Berlin.
    Natürlich werden woanders auch Flughäfen in 5 Jahren gebaut, aber wir sind in Deutschland, da fällt mir sofort der BER ein.
    Außerdem hat unsere lahme Wirtschaft gar keine Ressourcen um das mit Gf voranzubringen, insbesondere da aufgrund der vielen Vorschriften der Ausbau in Deutschland besonders teuer ist. Alleine das Gf in einem MFH beim verlegen wie Strom und Gas bewertet wird, treibt die Kosten immens.
    Ich glaube, selbst 2040 ist sportlich, ich habe mit vielen Handwerksbetrieben zu tun. ;)

    Wird so nicht so einfach funktionieren, weil die im Keller immer beim Telefon "mitspielen" will. Daher ist es am einfachsten, dieser das zu überlassen und die Telefonie über das Mesh zu machen. Keiner sagt, dass es ein Mesh für DECT gibt, sondern die Telefonie wird über das Mesh an die zweite Box weitergeleitet. AVM nennt das in der Konfiguration eben "Telefonie über Mesh", und es ist einfacher, dann auch diese Begriffe zu verwenden, spätestens, wenn man das einrichten will, sonst findet man die Einstellungen dazu nicht.

    Man muss doch die FB im Keller nicht für Telefonie konfigurieren, zumindestens nicht als Master.

    Bei mir hängt die F!B auch hinter einem Router nur als Client via LAN und macht nur Telefonie.

    Insgesamt muss man sich erst einmal für das Verständnis mit dem Begriff MESH auseinandersetzen. Dieser ist nirgends festgeschrieben in seinen Abläufen und wird bei jeder Firma* anders interpretiert.

    Als Erstes muss man DECT und WLAN vollkommen getrennt betrachten, da sind die Abläufe bei AVM systembedingt unterschiedlich. Bei WLAN meint AVM, dass sie ein Netzwerk aufbauen zw. den AP´s per Funk und/oder Ethernet und Mesh ist, dass die Geräte überall sich einbuchen und weitergereicht werden.

    Bei DECT gibt es solch ein Mesh nicht. DECT kennt nur die Funktion des Repeater. Daher auch die AVM Aussage an beiden Fritz!Boxen, die ja Basic sind und keine Repeater, eintragen und per hand auswählen. Und diese Repeater können nicht per LAN-Kabel angebunden werden.

    Der DECT-Repeater 100 von AVM muss auch immer mit einer BASIC verbunden sein, man kann keine Kaskade von mehreren Geräten hintereinander erstellen.

    Mir erscheint es an sinnvollsten, GF mit 55xx im Keller und die alte FB bleibt im EG und wird nur als Client über LAN eingerichtet um VoIP-Zentrale zu sein und bei WLAN nur als AP zu fungieren, weiteren AP von AVM in OG. Federführend für Internet und WLAN ist die Box im Keller.

    Natürlich wäre der Austausch Koaxial = Glasfaser die Edellösung, am besten, wenn Koaxial sogar drinnen bleiben kann, man weis ja nie. ;)

    Hierzu wäre es aber auch deinen Anfragetext wörtlch zu kennen. Ohne den ist die Aussage nicht zu bewerten.

    Da hier um "Geschäftsgebaren" zu gehen scheint, hat es für mich ersteinmal nichts mit den technischen Bereich "Netzanschluss" zu tun.

    Nachdem innerhalb von 2 Wochen die 7590 komplett abgeraucht und die 6591 das 2,4 GHz Band verloren hat, haben wir uns jetzt die 5690 Pro zugelegt, Funktioniert mit DNS:NET und ONT einwandfrei über den WAN-Port.

    Und warum nicht ohne ONT? Gerade bei DNS:NET kein Problem, du musst bei Kundendienst als Erstes den passiven Deckel für den FiberTwist ordern. Im Anschluss dann wiederum anrufen, wenn der Deckel darauf sitzt und die Modem-ID durchgeben. Und sage dann dem MA, dass er die Modem-ID des ONT nicht herausnehmen soll.