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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Phino

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 14. Juli 2023 um 11:18
    Zitat von kingpin42

    Was soll daran nicht passen ? EON ist der Mutterkonzern, Westenergie Breitband betreibt den FTTH-Ausbau und die bestehenden DSL-Netze.

    Du hast auf die Ausführungen von HubeBube zu OpenAccess geantwortet.
    Die haben kein OpenAccess und werben auch nicht damit.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 14. Juli 2023 um 11:16
    Zitat von HubeBube

    Und hier greift endlich und glücklicherweise das im Dezember 2021 rechtswirksam gewordenen TKG an, das den Providern verbietet bestimmte Endgeräte zu verlangen. Lediglich ein Angebot Providerendgeräte zur Verfügung zu stellen, ohne Verpflichtung diese zu nutzen, ist statthaft. Der Netzabschlusspunkt ist passiv, sprich: hierfür wird kein Stromanschluss benötigt. Ein ONT/Router/Modem - gleich ob VDSL, Kabel, FTTH - benötigt immer einen Stromanschluss und ist daher ein Endgerät.

    Du hast meine Ausführungen nicht im Kontext zu dem Text von mike gesetzt. Er hat sich ja gerade darüber beschwert, dass er bei jeden Wechsel des Anbieters das »Modem« tauschen müsse.
    Ich habe ihm erklärt, warum dies grundsätzlich passiert. Ich habe nie gesagt, dass es passieren muss.
    Und gerade bei GF gibt es so extrem viele Fallstricke, wie ja hier immer wieder zu lesen ist, von Mitgliedern die überhaupt bereit sind sich in die Materie einzuarbeiten. Die 100.000ende von Nutzer interessiert es so gar nicht. Sie stecken die Geräte an und es muss funktionieren, wenn nicht »Hotline«.
    Endgerätefreiheit hin oder her, wenn diese Nutzer jetzt auch noch dem neuen Betreiber die Modem-ID, die bei jeden Hersteller anders geschrieben wird, übermittel soll, ist das Chaos vorprogrammiert.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 14. Juli 2023 um 11:05
    Zitat von kingpin42

    Westenergie Breitband/EON auch.

    Das passt nicht, da sind Westenergie und EON fest verbandelt. Einfach schon daran zu sehen, wenn du bei Westenergie auf Internet/Störungen im Footer klickst, landest du immer bei E.ON

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 14. Juli 2023 um 09:45
    Zitat von mike

    Phino ich verwechsel das hier nicht.

    Ich bezog mich auf VDSL Anschlüsse im letzten Beispiel um es nicht unnötig kompliziert zumachen.

    Wir können das Beispiel aber gerne auch mit Glasfaser machen. Wechsel ich von Telekom zu Vodafone gebe ich mein Glasfaser Modem 2 oder mein Miet Router ab und bekomme ein neues Gerät von Vodafone. Der Infrastruktur Anbieter beläst bei Privatkunden Tarifen selten Aktive Technik Vorort das ist bei GK gerne mal anders.

    Wie schon gesagt das CES HES Gerät gehört hier scheinbar immer OI. Wenn ich bei der Telekom nicht mehr bin sondern bei VF ist bei mir zuhause nichts mehr von der Telekom außer die Passive Infra. Und sollte der OpenAccess Glasfaser Entwurf so kommen wie die Telekom ihn Kritisiert. Wäre genau das, dass der CES HES von OI immer bleibt kein OpenAccess mehr laut Regelung. Wir warten also wie schon gesagt ab, da wir beide eh nicht entscheiden was am Ende OpenAccess Glasfaser in Zukunft bedeutet.

    Gruß Mike

    Bei VDSL hat der Netzbetreiber nie ein Modem gestellt. Warum? Weil die DSL-Technik immer dieselbe ist und eine Identifizierung über die Einwahl (PPPoE) erfolgte. Der Standard ist, dass ein DSL-Modem im Router verbaut ist. Es gibt aber auch einzelne DSL-Modem (Vigor 165...), dies kommen aber eigentlich nur im professionellen Bereich zum Einsatz.

    Bei Kabelanschlüssen sieht es schon wieder anders aus. Hier wird grundsätzlich ein Modem oder Modem/Router vom Netzbetreiber gestellt. Hintergrund: Es handelt sich um eine Sharemedium. Dies bedeutet, dass auf jeder Leitung eines Hauses alle Daten aller Beteiligter fließen und anhand der MAC des Modems, der den dir zustehende Datenstrom herausgefiltert und du nicht in den der anderen schauen kannst.

    Bei Glasfaseranschlüssen gibt es verschiedene Übertragungstechnologie.
    So nutzen die Telekom (fast immer), VF, DG, 1&1, DNS:NET, aber auch die meisten anderen die Technik GPON.
    GPON funktioniert wie Kabelanschlüsse, es sind auf einer Faser die Datenströme von bis zu 32/64 Teilnehmer. Die Identifizierung des Teilnehmers und die entsprechende Verschlüsselung erfolgt anhand der Modem-ID des ONT. Es muss also dafür gesorgt werden, dass der Netzbetreiber in seiner Infrastruktur die Modem-ID hinterlegt ist, sonst gibt es keine Verbindung. Außerdem können die GF-Netze auch unterschiedliche technische Eckdaten haben (Übertragung der Lichtfrequenz, GPON oder XGS-PON). Die passiert am einfachsten mit dem Versenden des netzbetreibereigenen ONT.
    Dies ist der Grund, warum bei GPON-Netze immer der ONT getauscht wird, weil es zu fehlerträchtig wären auch noch die Modem-ID von einem zum anderen Netzbetreiber zu übertragen. Hier müsste der Verbraucher tätig werden. So gibt es unterschiedliche Schreibweisen(Hex/ASCI) und die ID kann 12 oder 16-stellig sein. Der Supportaufwand würde extrem steigen und Geld kosten.
    Bei der Technologie AON, die z. B. OI nutzt, ist es viel einfacher.

    Hier hat jeder Teilnehmer aus dem PoP eine einzelne Faser und wird darüber identifiziert. An die Glasfaser wird nur ein einfacher Medienwandler gesetzt. Dieser muss nur gewechselt werden, wenn er kaputtgeht oder er aufgrund der technologischen Entwicklung überholt ist. Dabei ist es dann ganz egal, wer der Netzbetreiber ist oder wird.

    AON ist die deutlich teurer Technik für den Netzbetreiber in der Aufbauphase und stromintensiver im Betrieb.
    Der große Vorteil von AON ist, dass sich Teilnehmer die verfügbare Bandbreite nicht teilen – anders als bei passiven Glasfasernetzwerken GPON. Auf einer GPON-Leitung teilen sich 32/64 Teilnehmer 10 GB download und 2,5 GB upload. Bei AON stehen hier bis 10 GB/sec die Übertragung als synchron zur Verfügung pro Teilnehmer.

    Daraus ergibt sich, warum die Netzbetreiber mit GPON-Netzen immer den ONT (z.B. Glasfaser Modem 2) tauschen werden, was bei einem AON-Netz nicht notwendig ist.

    Ein Grund ist wohl auch, dass es sich aus Kostengründen ein Tausch des Medienwandlers nicht lohnt. Für mich als Endkunde kostet ein SPF-GPON-Modul ab 45 €, ein SFP-AON-Modul ca. 15 €. Dies wird für die Provider-Geräte ähnlich sein.

    Was mit dem Router passiert, ist dabei völlig belanglos. ;)

    Unter dem Begriff Open Access wird im Allgemeinen verstanden, dass ein Netzbetreiber verschiedene ISP ermöglicht, verschiedene Dienstleistungen über sein Netz anzubieten, noch ein Grund, dass der Medienwandler von OI nicht getauscht wird. Diese Dienstleistungen erfolgen in einer höheren Netzwerkschicht und haben mit der Netzwerkstruktur nichts zu tun.

  • UGG/o2 miserabler Ping

    • Phino
    • 13. Juli 2023 um 13:17
    Zitat von frank_m

    Darüber hinaus - wie gesagt - erreicht der Wert keine Höhe, die in irgendeiner Form besorgniserregend wäre, auch nicht für Echtzeit-Anwendungen wie Online Gaming oder Telefonie.

    Es ist schon ein deutlicher Unterschied, ob man mit 1-3 im LAN oder mit 10-15 oder gar mit 50 ms über das Internet bei Zocken unterwegs ist, gerade bei den Shooter ist man da schneller tot.

  • UGG/o2 miserabler Ping

    • Phino
    • 13. Juli 2023 um 13:14

    Ich verstehe nicht das Negieren von Messwerten des Ping.

    Wenn man von DSL kommt und die viel beworbene Performanz des GF-Anschlusses, dem aber nicht gerecht wird, macht man sich schon Gedanken.
    Meistens ist es ja, dass man beim OnlineGaming oder Telefonieren Probleme feststellt.

    Dann schaut man sich sein Netz an und ist der Meinung, es passt. Dann schaut man nach draußen.
    Der erste Weg ist nun mal zu dem Problem-Server (Gaming,SIP) mal Tracert oder ähnliches zu machen.

    Warum sollen explizit schlechte Werte kein Kriterium für einen Fehler sein?

    Gerade in meinem und mit mir viele anderen User bei DNS:NET hatten genau damit angefangen zu recherchieren und haben Übereinstimmungen gefunden mit diesem profanen Mittel.

    Und nach dem genügenden Druck entstanden ist bei der Firma, waren alle Probleme von einem auf den anderen Tag weg.

    Was also ist falsch an der Bewertung von Ping-Zeiten? Ja es ist kein Allheilmittel. Aber wenn ich Symptome habe, die auf Netzwerkprobleme schließen lassen und sie die Probleme über Tage an einer Stelle konzentrieren, dann gibt es einen Grund.

    Und genau hier kann ich nur den Kopf schütteln, von wegen gebetsmühlenartigen verteufelt wird, die Aussage PING kann man nicht glauben, der Ping zählt nicht.

    Jedenfalls hat genau dies oft genug schon den Finger in die richtige Wunde. gelegt.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 12. Juli 2023 um 23:41
    Zitat von mike

    Du bist schon wieder viel zutief vom Thema und betrachtest es aus deiner Welt.
    Es geht hier aber wie schon gesagt darum das Endkunden bei einem Wechsel von Mr.Fuxx zu InternetNord den CTS HES behalten 1:1, dass ist halt eigentliche untypisch für OpenAccess.
    Weil jeder Anbieter sein eignes Gerät hat als Abschluss wenn man es Mietet.

    Da ist egal das du sowas nicht machst, es geht darum wie es bei X Tausend Kunden läuft bei OI.
    Und wie es bei X Tausend Kunden bei einem Wechsel von Telekom zu VF eben nicht geht.
    Der Speedport geht zur Telekom zurück wenn ich vom Glasfaser Anbieter auf VF Wechsel.


    Denke aber mit dem Thema sind wir auch durch.
    Du machst sowas nicht verstanden , aber es geht ja um den Standard Aufbau bei einem Ottonormal Nutzer und dem Vergleich OpenAccess Netz vs. OpenService Netz.

    Gruß Gerd

    Alles anzeigen

    Das Ganze hat nichts mit der Tiefe zu tun, sondern so funktionieren die unterschiedlichen Glasfaser-Netze.

    Du verwechselt leider diese Geräte und ihre Notwendigkeit bei den verschiedene Technologien ( OI= AON, Telekom/VF/DNS:NET=GPON).
    Bei OI ist dieses Gerät CTS HES nur ein Medienwandler, dieser funktioniert weiter, weil der Router dahinter das entschiedene Teil ist. Daher muss der Medienwandler nicht getauscht werden. Er macht nur aus Licht elektrische Signale, aber es bleibt bei Ethernet. Und der Router wird bei den beiden ISP auch getauscht, wenn es ein Mietgerät ist/war.
    Das Gerät bei Telekom, DNS:NET und VF ist ein ONT. Hier wird er bei Otto-Normalverbraucher getauscht, weil er mit der Modem-ID den Endkunden in dem jeweiligen anderen GPON-Netz identifiziert. Sollte man z.B. eine Fritz!Box 5530 od. 5590 nutzen, die ja direkt an der Glasfaser hängt, muss man dem Netzbetreiber die Modem-ID der FB mitteilen.

    PS: Speedport ist nur ein Oberbegriff. Die Telekom versteht darunter sowohl den reinen ONT wie aber auch Varianten mit Router und oder WLAN-Funktion.

  • Zwangstrennung bei 5590

    • Phino
    • 12. Juli 2023 um 22:52
    Zitat von upD8R

    Moin,

    ich habe gestern kurz vor 11 Uhr erstmals meine 5590 in Betrieb genommen, eingerichtet unter "anderer Internetanbieter" direkt an der Faser bei DNS:NET mit öffentlicher (nicht statischer) IP.

    Heute um 11 hat er knallhart die Zwangstrennung durchgeführt, also würde ich das gerne in die Nacht schieben aber den Punkt gibt es bei mir unter Zugangsdaten nicht - wo isses hin?

    Einfache Lösung: Einfach vor dem Schlafen gehen einmal die Box neu starten, vielleicht am Samstag, weil die meisten da spät ins Bett gehen. Dann ist es immer um die Zeit, bis zum nächsten Neustart. Bei mir ist es immer um 20:43 Uhr. Da ich aber eine Redundante VDSL habe, merke ich es nicht. Der Cache bei Netfilx überspielt die paar Sek.

  • FB 7590 behalten oder 5590

    • Phino
    • 12. Juli 2023 um 22:40
    Zitat von TDubs

    Ich bekomm meine aktuellen vollen 250k von der Leitung per WLAN sowie maximale Latenz von 20. ich hab da keine probs und merk da kein unterschied für die wenigen shooter die ich zock :D

    Ich würde in meinem Alter gar nichts mehr merken, bin immer gleich tot.
    Aber mein Sohn merkt da wohl schon etwas, reicht, schon wenn ich ein Download anschiebe.
    Ich habe per LAN je nach Gegenstelle 9 -13 ms, bei WLAN 20-25 ms.

  • FB 7590 behalten oder 5590

    • Phino
    • 12. Juli 2023 um 18:44
    Zitat von TDubs

    Dann die 7590 oder andere vorschläge? PC und Gaming benutz ich aktuell über WLan ohne jegliche probleme, sei es speedverlust oder latenz probleme

    ;) Aber dann ist das Gaming eher Richtung Aufbauspiele. Für Shooter ist jedes WLAN zu langsam. :D
    Vor allem mit WLAN verschenkst du einen der großen Vorteile von GF: sehr geringe Latenz, was beim Spielen ausgesprochen nice ist.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 12. Juli 2023 um 09:34
    Zitat von mike

    Hi,
    es ging nicht um Routerzwang oder ähnliche Themen (da bist du scheinbar zu Tief).
    Es ging darum das man das Modem/Router bei den ISPs die über OI Arbeiten nicht wechseln muss wenn man den gestellten nutzt. Wenn ich aber von Telekom zu VF Wechsel und den vom Provider nutze bekomme ich ein anderen. Also bei Telekom ein Speedport bei VF ein Fritzbox.

    ;)
    Man muss genau unterscheiden zw. Router und Modem/ONT.
    Man muss nie seine Router wechseln!
    Wenn du ein Mietgerät hast, muss du dieses natürlich zurückgeben an den alten ISP, dies ist aber auch so bei den verschiedenen ISP, die OI nutzen.
    Anders sieht es mit dem Endgerät an der Glasfaser aus. Es ist schon mal die Frage, was betreibt der Netzbetreiber als Technik: AON od. GPON. Bei einem Technikwechsel muss zwingend ein anderer ONT/Medienwandler vor den Router gesetzt werden.
    Sollten beide Netzbetreiber dieselbe Technik nutzen, muss man nichts wechseln.

    ABER bei GPON-Netz muss man dem neuen Netzbetreiber mindestens meine Modem-ID mitteilen, ansonsten kommt man nicht an den Datenstrom.
    Hat man sich eine Fritz!Box 55xx gekauft, verfügt man über beide Technikmöglichkeiten.
    Ich selber nutze ein GPON-Modem in der Bauform SFP für eine Unifi UDM SE. Das Modem funktioniert getestet bei Telekom, Deutsche Glasfaser und DNS:NET, vermutlich bei allen GPON-Netze.
    Sollte ich an ein AON-Netz (z. B. OI) angeschlossen werden, benötige ich nur einen Medienwandler in SPF-Bauform (ca. 30 €) und mein Router funktioniert weiter.
    Miet-Router nutze ich schon seit Anbeginn meiner Internet-Nutzung (30 Jahre*) nicht.

    * 28.8 US Robotics mit selbst geschriebene SLIP-Script am Amiga zum UNI-Netz. Ab 1998 2 MBit-DSL-Leitung und D´Link ADSL 302.

  • FB 7590 behalten oder 5590

    • Phino
    • 11. Juli 2023 um 13:33
    Zitat von Mister Knister

    Ich habe das beim Wechseln vom Telekom VDSL zur DG bei meiner 7590 mit der Fw 7.56 nicht gemacht und es hat trotzdem problemlos geklappt. Mir war das zuviel Konfigurationsaufwand neben den zwingend notwendigen Änderungen noch den ganzen anderen Rest wie Telefonbücher, Anrufbeantworter, Smart Home, DECT, Namen der Heimnetzgeräte usw. neu einzupflegen. Hätte ich Probleme gehabt wäre die manuelle Neupararmetrierung Plan B gewesen. Vielleicht hat AVM auch mit der Zeit in paar Bugs behoben, die bisher einen Reset mit anschließender Parameterneueingabe erforderlich machten. Ich würde auf alle Fälle zuerst eine Parameteranpassung ausprobieren.

    Ja, würde ich auch machen, ABER ich habe eine Idee welches Fehlerbild wozu führen kann.
    Davon ist Otto Normalverbraucher meilenweit entfernt. Deshalb wird diese sinnvolle Empfehlung immer gegeben werden.
    Mittlerweile bietet aber die FB an, einzelne Bereiche zu sichern/wieder herzustellen.
    Den Teil des Internetzuganges würde ich immer komplett neu machen, ist man einfach auf der sicheren Seite und spart Nerven/Zeit.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 10. Juli 2023 um 17:04

    DAs ganze ist eine sehr große Gemengelage. Die Übergänge sind in Teilen fließend zw. Netzbetreiber, Netzbetreiber/ISP und nur ISP.

    Zitat von mike

    Ich erkläre es nochmal grob von Endkunde bis Internet Exchange am Beispiel
    Telekom + VF und dann die Vermutung OI / InternetNord+Mr.Fuxx und meine damit am Ende genau das gleiche. Sie haben scheinbar 0 Technik als ISP.

    Telekom hat seine Technik, genauso wie Vodafone seine eigene. Sie sind Netzbetreiber.
    Aber sie sind auch ISP für ihr eigenes Netz.
    Und dann kommen da die freien ISP ohne Technik (außer für Rechnungslegung), das ist Freenet, Conster etc. Die mieten sich ein wie es sich für sie rechnet. Dann ist da noch 1&1, haben keine eignen Netze, aber haben trotzdem in einigen Liegenschaften eigen NetzwerkTechnik.
    OI ist da ein Zwischending. Sie versuchen ein eigenes GF-Netz zu bauen wie Deutsche Glasfaser, wollen aber gar nicht ISP sein im Gegensatz zu DG. Deshalb haben sie erst einmal keine örtlich ISP sich gesucht und hoffen, wenn sie in ein/zwei Jahren genug GF-Anschlüsse haben, Freenet oder 1&1 zu ihnen kommt.

    Am ehesten kann man OI mit DNS:NET vergleichen, die sind schon länger als ISP mit eigener Technik im Geschäft und bauen jetzt Glasfaser. Sie behaupten, dass sie OpenAcesses bauen, was abzuwarten ist. Zurzeit kann man nur direkt bei ihnen bestellen, wie bei Deutsche Glasfaser.

    Diese Situation macht Vodafone aber meist nur zähne knirschen, wo sie keine eigenen Netze bis zum Endkunden haben, sie aber insbesondere umziehende/Altkunden halten wollen und sie ihr Kabel-Netze nicht sinnvoll ertüchtigen können. SChließlich zählen unteranderen Kundenzahlen bei Aktionären sehr viel. 8o
    Sie haben mich ja auch versucht zu halten beim letzten Umzug. Sie wollten mich tatsächlich von 1GB-Kabelanschluss auf eine angemietete Telekomleitung mit keine 16 MBit schieben.

    Zitat von mike

    2. VF Selbst hat beim Endkunden ein Modem / Router stehen dieses kommt von VF selbst

    und nicht von der Telekom. Im nächste Straßenverteiiler ist noch alles von der Telekom weiter bis zum AMT an Technik.

    An dieser Stelle ist Vodafon wie 1&1. Die Sache mit dem vodafone-eigenen Router ist hinfällig, so nicht zulässig.

    Zitat von mike

    4. Wenn jetzt eine Störung bei den Zentralen Services der Telekom auftritt merkt der VF Kunde garnichts weil er ja ab HH schon garnicht mehr im Telekomnetz ist sondern schon ausgekoppelt wurde.

    Das liegt aber daran, dass hier VF eine Darkfaser (in dem Falle die letzte Meile-Kupfer) von der Telekom hat. Daher ist es von Layer 1-7 alles so, als ob Vodafone selber gebuddelt hätte.

    Das ist dasselbe wie ich im vorherigen Post beschrieben habe bei DNS:NET. Nur haben sie es kleinteiliger gemacht, was auf dem Land sinnvoll ist. Einmal eigene GF-Backbon zum KVz gelegen, eigene Technik eingebaut. Aber die letzte Meile (bei mir 75m Kupfer) musste ich mir für teures Geld (720€) von der Telekom legen lassen. Das sind Sachen, die sind in der Stadt seit Jahrzehnten/-hunderten ;) schon vorhanden und keiner macht sich mehr so richtig den Kopf macht, wem sie gehören.

    SO Kaffeepause vorbei. ;)

  • Deutsche Glasfaser verringert Internetgeschwindigkeiten in neuen Tarifen MASSIV !

    • Phino
    • 10. Juli 2023 um 11:29
    Zitat von kingpin42

    Ich würde da jetzt, ohne nähere Details zu kennen, vorsichtig mit solchen Äußerungen sein. Die beobachteten Phänomene können nicht mit Sicherheit auf diese Ursache eingeschränkt werden. Deine Kenntnis ausländischer GF teile ich auch nicht, das sollte man hier fairerweise auch nicht direkt als Maßstab verwenden.

    Du hast recht, man sollte nicht verallgemeiner. Ich hoffe OI macht es besser.
    Ich kann es nur für DNS:NET so sehen. Wir konnten es durch Messungen belegen. Und erst auf medialen Druck (Tageszeitung, Facebook) passierte etwas.

    Und wenn du dir dieses Diagramm anschaust, merkt man, dass sie sehenden Auges in das Problem gegangen sind. Das hat das interne Monitoring bestimmt schon früher gesehen. Und das ist genau das Zeitfenster, bei dem sie mit tausenden Neuanschlüssen bei GF ans Netz gegangen sind.

    Das sollte ja selbst einem Netzwerk-Azubi, insbesondere wenn er zockt, auffallen. :D

  • Deutsche Glasfaser verringert Internetgeschwindigkeiten in neuen Tarifen MASSIV !

    • Phino
    • 10. Juli 2023 um 11:01
    Zitat von DLMttH

    Mit Verlaub, in Brandenburg herrschen keine bundestypischen Verhältnisse.

    Stimmt in großen Teilen von MeckPomm, Sachsen-Anhalt aber auch Bayrischen Wald sieht es schlechter aus.

  • Deutsche Glasfaser verringert Internetgeschwindigkeiten in neuen Tarifen MASSIV !

    • Phino
    • 10. Juli 2023 um 10:59
    Zitat von DLMttH

    VDSL oder Glasfaser?

    Schlechte Frage, steht ja im Text das es DSL ist. nicht VDSL.
    Dieser Tarif wird als „DSL light“ bezeichnet. Da die offizielle Downloadrate 384 Kbit/s beträgt, wird zuweilen auch „DSL 384“ als Bezeichnung verwendet.

  • Deutsche Glasfaser verringert Internetgeschwindigkeiten in neuen Tarifen MASSIV !

    • Phino
    • 10. Juli 2023 um 10:21
    Zitat von DLMttH

    Tjo, im durchschnittlich entwickelten Dorf gibt's aber schon Supervectoring incl. Buchbarkeit bei sämtlichen Resellern für knapp 700€ in zwei Jahren und und dagegen ist es wiederum schwach. Also aus Mietersicht müssen sie sich was Besseres überlegen.

    Unsere Gemeinde hat 12.000 Einwohner. Wir haben hier viele Straßenzüge, bei den kommt auf Kupfer nur 16 MBit an, nix mit VDSL. Meine gehörte übrigens dazu, bei uns kamen in Teilen sogar nur 6 MBit an.
    Zum Glück kam schon im Vorfeld zum GF-Ausbau DNS:NET vor 2 Jahren um die Ecke. Sie legten GF bis zum Straßenverteiler, mieteten die Telekom-Leitung als »Darkfaser« und legten nur für unsere Straße VDSL in den Kasten. Trotzdem musst natürlich jeder für den Hausanschluss 720 € bei der Telekom bezahlen.
    Den GF-Anschluss habe ich jetzt kostenlos bekommen von DNS:NET. Und meine 1000/500 Leitung ist für die nächsten 2 Jahre 5 € pro Monat günstiger als die 250-VDSL-Leitung. :D

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 10. Juli 2023 um 10:10
    Zitat von mike

    Das ist eben nicht so bei der Telekom.

    Als mal deren Einwahl Server oder DNS oder andere Zentrale Dienste Gestört waren gab es keine Ströungen bei Vodafone. Da liegt aber daran das die anderen Anbieter teilweise pro Groß/stadt oder Landkreis eine Übergabe haben.

    Du hast den Unterschied zwischen ISP und Netzbetreiben noch nicht verstanden.

    Telekom(Kupfer/Telefon), Vodafone (Kabelnetze),OI Glasfaser sind Netzbetreiber.
    ISP sind nur Dienstleister und Vermarkter von Internet, Telefonie, TV etc.
    So bekommst du eine Telefon-Neuanschluss nur von der Telekom gelegt. DIese Leitung können dann ISP nutzen. Dabei gibt es Unterschiede in der Verwendungstiefe. 1&1 mietet Leitung und Technik bei der Telekom oder Vodafone. Bei uns hat DNS:NET nur die Telefon-Leitung der Telekom gemietet und eigene Technik inklusive eigene Glasfaseranschluss für VDSL eingebracht. Wenn DNS:NET eine Störung hat, sind nur Kunden von DNS:NET betroffen, obwohl sie eine Telekom-Leitung haben. Aber es ist auch umgekehrt, wenn die Telekom ein Problem hat, bemerken DNS:NET-Kunden nichts davon.
    1&1 nutzt je nach Verträgen die Leitungen von unterschiedlichen Netzbetreiber. Dies war am Anfang nur die Telekom, dann kam Vodafone hinzu, mittlerweile sind es auch einige Netze von Stadtwerke. Aber sie verbauen keine eigene Technik. Wenn also Vodafone ein bundesweites Problem hat, haben dies auch alle 1&1 Kunden, die über Vodafone verbunden sind. Genau umgekehrt ist es, wenn die Telekom ein Problem hat.

    Zitat von mike

    EDIT: Und ich wetter hier nicht gegen den Infrastruktur Betreiber , bin nur immer wieder sehr Verwundert wie sehr OI mit seinen Service Providern verzahnt ist.
    Da ich alles bei OI kaufen müsste wenn ich in das Netz will. Die Zeit wird es zeigen wer hier von uns drei Recht hat ob es wirklich OpenAccess Netz oder mehr OpenAccess Service ist.

    Wie würdest du denn an Stelle von OI vorgehen?
    OI ist ein Netzbetreiber. Also direkter Konkurrent für Telekom, Deutsche Glasfaser, Vodafone etc.
    Wenn ich als Netzbetreiber keine ISP habe, kann ich mein Netz nicht »verkaufen« an den Endkunden.

    Da die großen ISP (z.B. 1&1) nicht mit einem spielen, wenn man noch kein Netz hat, muss man sich Kleine suchen. Allerdings verfügen die kleine ISP nicht über die Glasfaser taugliche Technik. Somit muss OI als neuer am Markt gegenüber seine gewonnen ISP auch die Technik betreuen. Die ISP sind halt erst einmal für das Abrechnen zuständig. Wenn man dann in 2-4 Jahren genug Anschlüsse vorweisen kann, werden andere größere ISP auch Interesse an den Netzen haben, insbesondere da bei Glasfaser ja selten doppelte Leitungen liegen und man ja irgendwie auch in Zukunft an die Haushalte möchte.

  • Deutsche Glasfaser verringert Internetgeschwindigkeiten in neuen Tarifen MASSIV !

    • Phino
    • 9. Juli 2023 um 17:48
    Zitat von Hiddensee

    Nur weil bei ADSL und co. technisch nichts anderes möglich ist, muss man es bei GF genauso machen?

    Rein peeringtechnisch wird sich das Nutzungsverhalten nicht auf "alle betreiben Server" ändern, insofern sehe ich keinen Grund ausser Marketing dahinter.

    DNS:NET hat ja durch die Vermarktung extrem viele Neukunden gewonnen, die mit einer nachvollziehbaren Erwartungshaltung den GF-Anschluss gebucht haben. Wenn in unserer Gemeinde von 4500 Haushalten 3500 eine GF legen bekam, ist dies schon eine Hausnummer. Und das weiß DNS:NET seit ca. einem Jahr, dasselbe in anderen Brandenburger Gemeinden. Da hätte man Bandbreiten-Probleme voraussagen können, was vermutlich die Techniker auch gemacht haben. Wie ich es aber aus gewinnorientierten ausländischen Firmen kenne, sagt die Leitung: Ach wir warten bis sich genügend beschweren und es in FB und der Zeitung steht. Wieder 100.000 € Peering-Gebühren für 6 Monate gespart. :roll:

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 9. Juli 2023 um 17:35
    Zitat von mike

    Ich finde dieser Störung bestätigt meine Vermutung das OpenInfra und viele der Anbieter die hier die Infrastruktur nutzen stärker Verzahnt sind Miteinander als andere Deutsche Anbieter.

    Zum Vergleich kann man hier das Telekom Netz und Vodafone / 1&1 als Service Anbieter nehmen. Grad bei Zentralen Störungen bei Telekom merkt man als Vodafone Kunde halt nichts mit VDSL/Glasfaser. Nur wenn Regionale Störungen aufkommen (Ort/Straße) sind eben alle Betroffen, da Läuft es aber auch über den gleichen Straßen Verteiler was ja Verständlich ist.

    Ja das Spart sicher Geld aber heißt auch, hat OpenInfra eine Zentrale Störung sind wohl auch die Service Anbieter betroffen. Was ich schon echt schade finde, ist aber nun mal so.

    Irgendwie finde ich die Argumentation nicht schlüssig.

    Wenn OI oder Telekom als Netzbetreiber ein landesweites Problem haben, dann habe es alle, die da an der Leitung hängen, egal wer der ISP ist. Wenn es im Vodafone-Netz eine großflächige Störung anliegt, dann hat die nicht OI und Telekom.

    Und was spart Geld?
    Zentrale Störungen sind nie Hardware-Problem, sondern immer im Steuer-/Softwarebereich. Ich erinnere mich noch gut an den Milliardenfachen-Aufschrei als kein WhatsApp/Instagram/Facebook für ca. 12 Stunden Welt weit nicht ging als einer eine falsche DNS-Konfig eingespielt hat. Und eins hat META, etwas mehr Geld und Redundanz als alle deutschen Netzwerk-Anbieter zusammen. Aber auch dort kann es in die Hose gehen.

    Ich verstehe nicht, warum du so gegen einen unabhängigen, neuen Netzbetreiber mit bester AON-Technik wetterst und ihm nicht Fehler unterlaufen können/dürfen. Ich habe den Eindruck, dass du keine Idee hast wie komplex WWAN-Netze sind im Gegensatz zu einem Heim-/Firmennetz.

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