Deutsche Glasfaser - wie geänderten DSL-"Alt"anbieter vor Anschlussübernahme mitteilen?

  • Hallo,

    mein Status

    02.02.26 Anschluss bestellt, Auftragseingangsbestätigung, Auftragsbestätigung samt Aktivierungsdaten erhalten (Die beworbenen 12 Wochen laufen an...)

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    10.04.26 Loch in der Kellerwand - Kabel durch


    Bei der Anschlussbestellung erteilte ich meine Kündigungsfreigabe meines bisherigen DSL-Anbieters 1&1 deren Mindestvertragslaufzeit Anfang Mai ausläuft, also fast taggenau zu den 12 Wochen.

    Aber zwischenzeitlich habe ich (in der Befürchtung, dass es länger dauert) mich für einen günstigeren anderen monatlich kündbaren DSL-Anbieter entschieden: O2. Portierungstermin DSL zu DSL am 04.05.

    Im kundenportal.deutsche-glasfaser finde ich keine Angaben zur damals beauftragten Rufnummernübernahme (nur in der Auftragsbestätigung)

    Fragen:

    - Wie teile ich der DG erfolgreich mit, dass der ihnen bekannte Altanbieter 1&1 nicht mehr zu Portierung zur Verfügung steht, und ...?

    - Erhalte ich dann eine aktualisierte Auftragsbestätigung (auf telefonische Zusicherungen möchte ich mich nicht verlassen)?

    - ...oder einfach abwarten bis DG merkt, das da was nicht stimmt?

    - Was ist besser: DG mit den neuen DSL-"Alt"anbieter O2 mit Anschlussübernahme nach Kündigung frühestens ab Juni zu beauftragen, oder DG die "Anschlussübernahme" zu canceln, ohne Rufnummernportierung Glasfaser parallel zum DSL aktivieren zu lassen? Oder gelten die Tarifkonditionen nur mit Rufnummerportierung?


    Ich präferiere gerade die doppelten Anschlüsse, da ich nur eine 7490 habe und ich mich um die Inhouse-Hardware selbst kümmern wollte. An die 1.000er Leitung am ONT die "überforderte" 7490er zur Aktivierung hängen und falls der Keller-Router keinen anständige WLAN-Reichweite hat, flugs zurück in den EG-Flur zum DSL-Anschluss zurück. Und dann in Ruhe zusammen mit euch rumgrübeln, über das technische Wie (es besser geht)

    Danke euch fleißigen Mitforisten.

    Einmal editiert, zuletzt von Blondie Of Glass (10. April 2026 um 12:35)

  • Die gesetzliche Regelung ist klar, die Festnetznummer bleibt bis zum Vertragsablauf beim Altanbieter, also bei 1&1. Erst nach Ablauf dieses Vertrages kann die Nummer portiert werden.

    Wie sich nun DG mit O2 auseinandersetzt und wie das Rennen um die Portierung ausgeht, kann ich dir mit Sicherheit nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, das irgendetwas nicht funktionieren wird.

    Wenn es um die Festnetznummer geht, wie wäre es denn die Rufnummer zu einem unabhängigen SIP/VoIP Anbieter zu übertragen? Da wäre es dann völlig wurscht, wer dein Provider für den Internetacces ist. Um dies zu bewerkstelligen musst Du den O2 Vertrag zunächst widerrufen und DG mitteilen, dass die Rufnummerportierung nicht erwünscht ist. Da solltest Du auf eine Bestätigung von Seiten DG pochen. Hast Du diese, kannst Du die Nummerportierung bei dem SIP/VoIP Anbieter beauftragen.

    Den größten Fehler, den man bei einem Wechsel bei seinem Anbieter mit der Kombination Internetaccess + Telefonie machen kann, ist der dem geordneten Portierungsprozess Steine in den Weg zu werfen. Dies hast Du nun bereits mit dem Auftrag an O2 getan. Der Ausgang ist offen...

    Btw. die gesetzliche Regelung sieht ebenso vor, dass alles beim Alten bleibt, wenn der Anbieterwechsel nicht tagesgenau stattfindet. Dein Vertrag mit O2 ist aus diesem Hintergrund unnötig.

  • dem geordneten Portierungsprozess Steine in den Weg zu werfen. Dies hast Du nun bereits mit dem Auftrag an O2 getan. Der Ausgang ist offen...

    Wie sich nun DG mit O2 auseinandersetzt ...

    SIP/VoIP Anbieter zu übertragen? Da wäre es dann völlig wurscht, wer dein Provider für den Internetacces ist.

    Na ich hoffe doch, dass ich noch vor dem Portierungsprozess bin und DG kann sich noch nicht mit O2 auseinandersetzen, weil sie davon ja noch nichts weiß. Außer 1&1 verrät beim gescheiterten Portierungsprozess dass O2 mit im Boot ist. Und ob sich DG mit O2 auseinandersetzt, .... vielleicht sogar ohne mich, ... glaube ich nicht.

    Ich bin nicht auf Festnetztelefonie fixiert, ich dachte nur von der Anbieterseite ist es wichtig den bisherigen Anbieter zu kündigen und die Rufnummernportierung ist die "Trophäe" damit DG der Festnetz-Monopolist in meinem Haus wird und hofft, dass ich das noch lange bei Ihnen bleibe. (Sie berechnen ja sogar bis zu 12 Monate bis Rufnummernübernahme ihren Anschluss nicht.) Aber aus deiner Antwort lese ich, das es DG egal ist, ob ich noch zusätzlich DSL und wenn es das hier auch noch gäbe einen Kabel-Internet-Anschluss hätte.

    Somit würde ich der DG lediglich mitteilen, dass weder Kündigung von 1&1 noch Portierung durch DG zu veranlassen ist.

    ...und mal sehen, ob ich dann die Altnummer in den aktiven Glasfaser-Vertrag nachträglich portiert bekomme. Ansonsten ist sie bei späterer Kündigung O2 futsch.

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  • Den größten Fehler, den man bei einem Wechsel bei seinem Anbieter mit der Kombination Internetaccess + Telefonie machen kann, ist der dem geordneten Portierungsprozess Steine in den Weg zu werfen. Dies hast Du nun bereits mit dem Auftrag an O2 getan. Der Ausgang ist offen...

    Ja das klingt abenteuerlich. DG ist nicht als herausragend flexibler Anbieter bekannt. Ich würde ein Ticket eröffnen und hoffen, dass ein DG-Mitarbeiter im System bis zum Schaltungstermin die Änderung vornimmt. Ist ja erst in einigen Wochen.
    Ist es nicht so, dass die Telefonnummer auch zur Identifikation gegenüber dem Altanbieter gilt, um den Übergang zeitlich zu terminieren?
    Danke dass wir live dabei sein dürfen ...

  • 02.02.26 Anschluss bestellt, Auftragseingangsbestätigung, Auftragsbestätigung samt Aktivierungsdaten erhalten (Die beworbenen 12 Wochen laufen an...)

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    10.04.26 Loch in der Kellerwand - Kabel durch

    Bei der Anschlussbestellung erteilte ich meine Kündigungsfreigabe meines bisherigen DSL-Anbieters 1&1 deren Mindestvertragslaufzeit Anfang Mai ausläuft, also fast taggenau zu den 12 Wochen.

    Aber zwischenzeitlich habe ich (in der Befürchtung, dass es länger dauert) mich für einen günstigeren anderen monatlich kündbaren DSL-Anbieter entschieden: O2. Portierungstermin DSL zu DSL am 04.05.

    Ich verstehe nicht, wie man sowas machen kann. Wir sprechen hier ja nicht über Jahre sondern über Wochen. Selbst wenn DG es nicht direkt zum Auslaufen des 1&1Vertrags hinbekommen hätte, dann wäre der Vertrag eben noch 1 oder 2 Monate weitergelaufen. Na und? Dann hätte die Portierung aber sicher und problemlos geklappt.

    FTTH DG 1000/500 | FRITZ!Box 5590 Fiber | 2 mal FRITZ!Repeater 3000AX als Access Points