Also eine Linecard bei Bedarf aufzurüsten, scheint mir kein Hexenwerk.
Glasfaser NordWest - wie sieht der Ausbau in Zukunft aus? (Upgrade)
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Bei GFNW habe ich keine Ahnung, aber fuer die Telekom gibt es ein Umruestvideo in dem zu sehen ist wie nur-GPON Linecards ausgetauscht werden gegen solche die G und XGSPON koennen...
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Also eine Linecard bei Bedarf aufzurüsten, scheint mir kein Hexenwerk.
Na ja, Hexenwerk nicht, aber ist mit Kosten verbunden, macht man bestimmt nicht einfach nur so.
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"bei Bedarf" ist weit gestreckt
was soll das konkret heißen?
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Erst wenn die XGSPON Infrastruktur annähernd gleich viel kostet, wie die GPON Infrastruktur, dann werden die Provider auch nur noch XGSPON verbauen. Und bitte dran denken - Der Provider muss wahrscheinlich auch bei 95% der Anschlüsse den verbauten aktiven ONT tauschen.
Ausserhalb der Nerd-Blase sind Diskussionen bzgl. Routerfreiheit oder "Wie bekomme ich meine UNIFY Dreammachine via chang -ling(irgendwas) sfp angeschlossen?" völlig unbekannt. Da wird der OLT vom Provider genommen und gut is ...
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Oder endlich mal echten Wettbewerb vorschreiben so das sie gezwungen werden XGS einzusetzen.

Schweiz ist dank Wettbewerb bei fast 100% XGS Anteil im PON.
Angefangen hat 2018 die Salt damit, zieh mit oder verlier Marktanteil.Dadurch sind die "10G" bei einigen Anbietern das Standard Angebot für ~39sfr je nach Anbieter.
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Erst wenn die XGSPON Infrastruktur annähernd gleich viel kostet, wie die GPON Infrastruktur, dann werden die Provider auch nur noch XGSPON verbauen. Und bitte dran denken - Der Provider muss wahrscheinlich auch bei 95% der Anschlüsse den verbauten aktiven ONT tauschen.
Die Ausruester pushen deshalb kombiniert OLT Linecards und Optiken die im glechen PON Baum glechzeitig XGS und G PON liefern kennen, dann muss der ISP/die Kunden nur die ONTs austauschen an Anschluessen die auf XGSPON Umgestellt werden. Das schein zumindest das zu sein was de Telekom macht.
Ausserhalb der Nerd-Blase sind Diskussionen bzgl. Routerfreiheit oder "Wie bekomme ich meine UNIFY Dreammachine via chang -ling(irgendwas) sfp angeschlossen?" völlig unbekannt. Da wird der OLT vom Provider genommen und gut is ...
Hast Du da Zahlen zu, oder ist das reine Spekulation... ich teile wohl die Einschaetzung, dass inkludierte oder gemietete Provider-ONTs wohl den Grossteil der ONTs im Feld ausmachen duerften, aber zum einen ist das bei mir auch nur Spekulation, zum anderen ist "Grossteil" weit weniger mutig als Deine Aussage bezueglich Nerds, allein wegen AVMs Fiber-Routern.
Oder endlich mal echten Wettbewerb vorschreiben so das sie gezwungen werden XGS einzusetzen.

Was hat XGS mit Wettbewerb zu tun?
Schweiz ist dank Wettbewerb bei fast 100% XGS Anteil im PON.
MMn. ist das ein Missverstaendnis, in der Schweiz ist mMn. es das PtP Netz das Wettbewerb erlaubt, weil es ISP ermoeglicht ihre eigene aktive Technik zu betreiben und mit guenstigeren Vorleistungen zu arbeiten*, welche Technik ist da erst mal egal.
*) Und die aktive Technik an Orten zu lokalisieren an denen ausreichen viele Anschluesse liegen, dass auch ein Nischen-ISP wie Init7 damit rechnen kann mehr als die 39-64 Kunden zu finden die zum Break-Even notwendig sind/waren (Details hier: https://blog.init7.net/de/rentabilitatsrechnung/)
Dadurch sind die "10G" bei einigen Anbietern das Standard Angebot für ~39sfr je nach Anbieter.
Die versprechen (fast) alle im Kleingedruckten nur 8 Gbps und in der Schweiz gibt es auch kein einfaches Kuendigungs- und Minderungsrecht bei Minderleistung. Mir persoenlich unklar warum "10G" fuer Internetzugang so attraktiv sein sollten, wollt ihr eigenen ISP-Betrieb eroeffnen oder grosse Download-Server betreiben? Weloche Nutzungen habt ihr um auch nur 1 Gbps zu saettigen?
P.S.: Wie angedeutet erwarte ich, dass ein langsamer Schwenk zu XGSPON hin stattfindet, weil das mMn. fuer ISPs zukunftssicherer ist als auf reines GPON zu setzen, wenn es um Anschaffungen fuer die naechste Dekade geht. Aber dieselben ISPs duerften kein gesteigertes Interesse haben ONTs zu tauschen, egal ob das wie bei der DG auf Kosten des ISPs ginge, oder wie bei der Telekom auf Kosten der Endkunden, kein attraktiver Upgradepfad wenn man Hardware fier > 50 Euro kaufen muss.
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ist denn jetzt nicht schon XGSPON fähige HW im EInsatz?
der Anbieter ist ja nicht gezwungen auch wirklich XGSPON Tarife anzubieten
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Das Video, das Pufferüberlauf verlinkt hat, erklärt es doch recht gut, oder nicht?
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Das Video, das Pufferüberlauf verlinkt hat, erklärt es doch recht gut, oder nicht?
da wird ja nur der Wechsel von einer GPON zu ner XGSPON Linecard gezeigt, was soll da erklärt worden sein?
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Wie man mit wenig Aufwand ein Netz für XGS-PON ertüchtigt.
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ist denn jetzt nicht schon XGSPON fähige HW im EInsatz?
Das das nicht Deine Behauptung hier im Thread? Woher kommt Deine Information, dass das der Fall sein sollte?
der Anbieter ist ja nicht gezwungen auch wirklich XGSPON Tarife anzubieten
Ist er nicht, aber die Frage draengt sich auf warum ein ISP teureres Geraet kaufen soll als er braucht? Klar, gut moeglich, dass ma Tarife erst anbieten will wenn man auch X% der Anschluesse damit versorgen kann, aber das Ziel beim Einsatz von XGS_PON faehigen Linecrads duerfte schon darin liegen irgendwann Tarife anzubieten die darauf basieren, oder?
Wie man mit wenig Aufwand ein Netz für XGS-PON ertüchtigt.
Wobei das Video wohl nicht die ganze Wahrheit zeigen duerfte, das gezeigte Chassis hatte, wenn ich das richtig interpretiere, gerade mal einen einzelnen 10 Gbps Uplink fuer bis gut 6000 Anschluesse, das erscheint mir gerade im Lichte des durch Erweiterung ermoeglichten 2/1 Gbps Tarifs etwas niedrig. Mein Verdacht istz, das Video zeigt gar nicht die komplette XGS-PON Ertuechtigung sondern nur den Teil m it den Linecards und Optiken (und den zusaetzlichen Splittern)... aber ich kann auch falsch liegen, wer weiss wie viele/wenige Anschluesse tatsaechlich an dem OLT aktiviert sind.
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pufferueberlauf Die 95% Provider ONT Anteil nehme ich aus meiner Blasenstichprobe von Freunden, Bekannten und Verwandten mit Glasfaseranschluss. Trotz ca. 60% Anteil von technikaffinen Menschen bzw. Ingenieuren/Informatikern kenne ich bei 30 Glasfaseranschlüssen genau zwei, die keinen Provider ONT einsetzen. Das macht zwar keine 95%, jedoch bin ich überzeugt, dass sich bei Vergrößerung der Grundgesamtheit der Anteil gegen 95% bewegt. Leider veröffentlichen die Provider dazu kein Daten.
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Ist er nicht, aber die Frage draengt sich auf warum ein ISP teureres Geraet kaufen soll als er braucht? Klar, gut moeglich, dass ma Tarife erst anbieten will wenn man auch X% der Anschluesse damit versorgen kann, aber das Ziel beim Einsatz von XGS_PON faehigen Linecrads duerfte schon darin liegen irgendwann Tarife anzubieten die darauf basieren, oder?
Damit er immer deutlich weniger anbieten kann, als ihm zur Verfügung steht. Um die Kunden halt so richtig schön auszumelken, das denen das Hören und Sehen vergeht
Ja Sicher irgendwann, z.B. dann wenn die Hälfte der 100 Jahre-Laufzeit ausgelaufen ist, oder wie?oder am besten noch ein Jahr bevor die Laufzeit ausgelaufen ist, damit das Gerät auch abbezahlt wurde
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Was hat XGS mit Wettbewerb zu tun?
In dem genannten Zusammenhang, Technologie Wettbewerb.
Du kannst dich auf deinem GPON nicht ausruhen wenn andere XGS einsetzen, du hast das schlechtere Produkt.
Es erzeugt zwang das die Wettbewerber mitziehen müssen.
Das ist der Grund der hohen XGS Durchdringung in der Schweiz nun, Salt hat 2018 damit angefangen.MMn. ist das ein Missverstaendnis, in der Schweiz ist mMn. es das PtP Netz das Wettbewerb erlaubt, weil es ISP ermoeglicht ihre eigene aktive Technik zu betreiben und mit guenstigeren Vorleistungen zu arbeiten*, welche Technik ist da erst mal egal.
*) Und die aktive Technik an Orten zu lokalisieren an denen ausreichen viele Anschluesse liegen, dass auch ein Nischen-ISP wie Init7 damit rechnen kann mehr als die 39-64 Kunden zu finden die zum Break-Even notwendig sind/waren (Details hier:
https://blog.init7.net/de/rentabilitatsrechnung/)Wie gesagt es geht drum das Wettbewerb auf er Faser auch druck ausübt neuere Technologien eher einzuführen. Und zwar ab dann wenn einer mit anfängt und die Preiswert vermarktet.
Die versprechen (fast) alle im Kleingedruckten nur 8 Gbps und in der Schweiz gibt es auch kein einfaches Kuendigungs- und Minderungsrecht bei Minderleistung. Mir persoenlich unklar warum "10G" fuer Internetzugang so attraktiv sein sollten, wollt ihr eigenen ISP-Betrieb eroeffnen oder grosse Download-Server betreiben? Weloche Nutzungen habt ihr um auch nur 1 Gbps zu saettigen?
Für die "10G" der gleiche wie für 1G Bulk Datentransfers so schnell wie möglich erledigen.
Sie sind attraktiv weil sie da sind durch die eingesetzte Technologie. -
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Das Problem was ich sehe ist, das Deutschland längst keine so hohe Abnahmerate von hohen Internet-Geschwindigkeiten hat, wie in anderen Länder. Ich meine wer gutes schnelles Internet will der sucht es definitiv nicht in Deutschland.
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Das Problem was ich sehe ist, das Deutschland längst keine so hohe Abnahmerate von hohen Internet-Geschwindigkeiten hat, wie in anderen Länder. Ich meine wer gutes schnelles Internet will der sucht es definitiv nicht in Deutschland.
Ja weil sie es extra bepreisen bei uns.
3-4 Tarife bis du dann beim z.b. 1Gbit angekommen bist für 60€+
Sie wollen Bandbreite an Privatkunden verkaufen, der fehlenden Wettbewerb ermöglicht dieses Geschäftsmodell.Es gibt auch vernünftigere Ausnahmen bei uns, interessanter weise gerade die, die PtP gebaut und Active-Ethernet betreiben und noch nicht mal "Open-Access" betreiben.
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Damit er immer deutlich weniger anbieten kann, als ihm zur Verfügung steht. Um die Kunden halt so richtig schön auszumelken, das denen das Hören und Sehen vergeht
Unklar warum ein ISP der nur GPON anbieten will in XGSPON Faehigkeit investieren sollte, es sei denn Kombo-Geraet waere billiger als reines GPONb Geraet, oder reines GPON-Geraet nicht verfuegbar. Dass ein ISP es darauf anlegt seine Kunden zu quaelen bezweifle ich.
Ja Sicher irgendwann, z.B. dann wenn die Hälfte der 100 Jahre-Laufzeit ausgelaufen ist, oder wie?
Ohne praezise Zahlen zu haben vermute ich die Einsatzdauer von so etwas wie Linecards duerfte mit ca. 7-10 Jahren angesetzt werden, dann sind die "reif" fuer einen Austausch, und das ist der Moment wo der ISP sich ueberlegt was er in den naechsten 7-10 Jahren wohl anbieten will/muss.
oder am besten noch ein Jahr bevor die Laufzeit ausgelaufen ist, damit das Gerät auch abbezahlt wurde
Das ist in der Tat eine relevante Ueberlegung fuer einen ISP, Austausch vor Amortisierung ist nur dann attraktiv wenn man dadurch entweder viel mehr UMsatz macht oder starke Umsatzverluste vermeidet.
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Ich verstehe diesen Punkt nicht und werde ihn wohl nie verstehen.
Dass Provider weltweit Bandbreite verkaufen, ist der absolute Normalfall.
Das hat damit zu tun, dass der Mensch halt immer gerne eine Auswahl haben möchte. Ich kenne kaum ein Produkt, wo das nicht der Fall ist.
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In dem genannten Zusammenhang, Technologie Wettbewerb.
Du kannst dich auf deinem GPON nicht ausruhen wenn andere XGS einsetzen, du hast das schlechtere Produkt.Nur in einem Markt in dem die Kunden entweder heiss auf das Label XGS sind, oder aber auf Datenraten die nur mit XGSPON realisiert werden koennen, beides sehe ich beim deutschen Massenmarkt eher nicht. Ansonsten bin ich auch ein grosser Freund vom schweizer Modell und dem dadurch ermoeglichten Wettbewerb, aber ohne die strukturellen Voraussetzungen bei uns zu aendern glaube ich nicht, dass so etwas bei uns passieren wird.
Es erzeugt zwang das die Wettbewerber mitziehen müssen.
Das ist der Grund der hohen XGS Durchdringung in der Schweiz nun, Salt hat 2018 damit angefangen.Jain, das alleine reicht nicht, wenn die Kunden da nicht mitgehen.
Wie gesagt es geht drum das Wettbewerb auf er Faser auch druck ausübt neuere Technologien eher einzuführen. Und zwar ab dann wenn einer mit anfängt und die Preiswert vermarktet.
Wunschdenken. Vodafone bietet seit Jahren Kabel1000, also deutlich hoehere Kapazitaet als mit DSL moeglich immer wieder zu Kampfpreisen weit unter DSL250 an, und hat es gerade mal geschafft seine Zahl an Kabel-Internetnutzern zu halten. Warum meinst Du waere das bei FTTH8000 ueber XGSPON auf einmal magisch anders?
Für die "10G" der gleiche wie für 1G Bulk Datentransfers so schnell wie möglich erledigen.
Sie sind attraktiv weil sie da sind durch die eingesetzte Technologie.OK, ich akzeptiere das als Deine Position (und danach hatte ich gefragt): ich bin jedoch nicht ueberzeugt, dass diese Sicht repraesentativ fuer den Massenmarkt ist.
Ja weil sie es extra bepreisen bei uns.
Halt auch weil bei uns die AUsbaukosten recht teuer sind, Frankreich geschaetzte Kosten im provatwirtschaftlichen AUsbau pro Anschluss, 200-300 Euro, bei uns 2000-4000 Euro, das ist 10 mal so viel, und den richtig teuren Ausbau gibt es nur mit Foerderung.
3-4 Tarife bis du dann beim z.b. 1Gbit angekommen bist für 60€+
Sie wollen Bandbreite an Privatkunden verkaufen, der fehlenden Wettbewerb ermöglicht dieses Geschäftsmodell.Das ist halt Marktwirtschaft, Kunden sind bereit fuer mehr Kapazitaet (etwas) mehr Geld zu zahlen und mit zunehmendem Preis halt immer weniger, ist ein Optimierungsproblem da die Tarifstruktur zu finden die fuer den Anbieter am besten ist... Und die Kunden akzeptieren ja Zugangskapazitaet als Preisdifferenzierungseigenschaft (IMHO um laengen besser als die unsaeglichen Datenvolumen im Mobilfunk).
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