Verlegung Glasfaser durch Leerrohr für Standortwechsel Fritzbox

  • Wir wohnen in einem EFH (Keller, EG, OG, ausgebautes DG). Im Keller befindet sich unser Router (Fritzbox 7690), der bislang mit Telekom DSL (über die Telefonleitung), jetzt mit Telekom-Glasfaser (über Glasfasermodem, das neben der Übergabebox der Telekom hängt) verbunden ist. Die Fritzbox ist mit einer Netzwerk-Switch verbunden. Von dort gehen (über ein Patchpanel) mehrere Cat 7 Netzwerkkabel ab, die ich durch vorhandene Leerrohre (ehemals für Satellitenkabel genutzt) in die einzelnen Etagen des Hauses gelegt habe (2x EG, 2x OG, 3x DG). So kann ich meine Geräte mehr oder weniger WLAN-frei nutzen (WLAN bei uns im Haus oft wackelig).

    Über DECT sind zwei Fritzfons (EG u.d DG) mit der Fritzbox verbunden (DECT Repeater dazwischengeschaltet). Leider ist das Signal aber (aufgrund des Standorts der Fritzbox im Keller) sehr schlecht. Schon im EG hat man Aussetzer und eine sehr schlechte Verbindung.

    Meine Idee nun: Fritzbox in einem anderen Raum außerhalb des Kellers anschließen, um eine bessere DECT Verbindung zu bekommen. Vor Glasfaser und Netzwerkverkabelung hatten wir die Fritzbox (über eine Telefonleitung aus dem Keller) im DG stehen, da ging das mit den Telefonen einwandfrei.

    Ich würde nun (durch ein vorhandenes geriffeltes Leerrohr) ein Glasfaserkabel von der Übergabebox im Keller ins DG ziehen (ca. 8 Meter) und dort das Glasfasermodem und an diesen die Fritzbox anschließen. Von der Fritzbox würde ich dann ein Netzwerkkabel durch ein anderes Leerrohr wieder im den Keller zur Switch ziehen, die die anderen Räume versorgt. Die Netzwerkkabel aus dem DG würde ich dann direkt an die Fritzbox anschließen.

    Meine Fragen:

    • Ist das mit dem Verlegen des Glasfaserkabels realistisch (kenne den genauen Weg des Leerrohrs nicht, kann daher nicht beurteilen, wie ausgeprägt manche Knicke sind).
    • Macht es mit Blick auf die Datenübertragungsrate Sinn, das Eingangssignal aus dem Keller über Glasfaser ins DG zu leiten und von da (über Modem und Router) wieder in den Keller und von dort (über die Switch) weiter in EG und 1. OG)?
    • Wenn das alles keinen Sinn macht: Was wäre eine bessere Lösung?

    Danke für eure Hilfe, Michael

  • Ist das mit dem Verlegen des Glasfaserkabels realistisch (kenne den genauen Weg des Leerrohrs nicht, kann daher nicht beurteilen, wie ausgeprägt manche Knicke sind).

    Prinzipiell schon. Wenn da vorher ein Netzwerkkabel drin lag kann es gar nicht so stark geknickt sein das ein Glasfaserkabel nicht durchgehen würde. Das Problem ist eher welches GF Kabel du einziehen möchtest. Ein vor konfektioniertes Kabel (aka Patchkabel) hat ja auf beiden Seiten schon einen Stecker dran und der verhakt sich dann schonmal ganz gern in den Ecken. Kommt natürlich auch auf den Durchmesser des Leerrohrs an.
    Es gibt aber mittlerweile auch spezielle Kabel bei denen nur die Ferrule angeschweißt ist und man den Stecker nach dem Einziehen aufschieben kann.

    Macht es mit Blick auf die Datenübertragungsrate Sinn, das Eingangssignal aus dem Keller über Glasfaser ins DG zu leiten und von da (über Modem und Router) wieder in den Keller und von dort (über die Switch) weiter in EG und 1. OG)?

    Meinst du das im Bezug auf Signalverluste? Bei den Kabellängen in einem Wohnhaus ist das absolut zu vernachlässigen. Ein Cat7 Kabel macht bis 100 meter (und mehr) ganz locker Gigabit und ein GF Kabel kann noch viel länger sein ohne das es da probleme geben würde.

  • Ich würde bei der Konstellation eine ONT im Keler montieren und dann ein LAN Kabel ins DG ziehen um die Fritz Box anzuschließen. Dann ein zweites LAN Kabel vom DG in den Keller, um die LAN Verkabelung anzuschließen.

    Evtl. steht die Fritz Box aber besser im EG oder OG.

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.