Glasfaser-Vermarktung: „Ein relativ sinnloses Unterfangen“

  • Ich sehe kein echte Preisproblem:
    DSL250 Telekom 55€, GF-300 = 50, VF-Kabel = 50€, 1&1-DSL 35€-dauerhaft, 1&1 GF = 40€-dauerhaft.

    ja, puh, warum ist DSL250 bei der Telekom eig. so teuer? bei 1&1 ist es auch teurer geworden, nur bei den drillisch resellern ist der Preis günstig geblieben

    2 Mal editiert, zuletzt von BlackMage2 (1. März 2026 um 12:27)

  • Viele Telekom-Kunden denken, Telekom Internet sei das einzig Wahre. Deshalb ist dort der Preis mehr oder weniger egal.

    Bei 1&1 gab's immer wieder die Möglichkeit, schon während der Laufzeit in einen rabattierten Neuvertrag zu gehen, der günstige Preis muss dann dadurch ausgeglichen werden, dass es langfristig teurer ist.

  • Haben die günstigen Drillisch Reseller Anbieter eigl. irgendwelche Nachteile?

    btw. und ich bekomme das Gefühl 1&1 macht mehr so Schnapp-JETZT-zu Angebote

    bei 1&1 gibt es nur 16mbits für 35€

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  • ja, puh, warum ist DSL250 bei der Telekom eig. so teuer?

    Weil die Telekom damit Gewinn erwirtschaften will und in einem gesaettigten Markt wie dem Festnetz geht das halt nicht mehr ueber Gewinn neuer Kunden, statt dessen muss der Umsatz pro Kunde (neudeutsch ARPU, average revenue per user) erhoeht werden, und das macht die Telekom halt seit ein paar Jahren recht konsequent (gerade erst auch bei DSL Bestandskunden), zusaetzlich ist DSL250 das maximal Moegliche fuer viele Kunden, und damit der "Halo-Tarif", und darf/soll daher deutlich ueber dem naechst-niedrigeren Tarif liegen. So ein Halo-Tarif dient auch dazu die unentschiedene Kundschaft (die oft gar nicht weiss welche Kapazitaet sie benoetigt) zum naechst-niedrigeren Tarif zu lotsten, d.h. selbst wenn die Telekom keinen DSL250er verkaufen wuerde aber durch dessen Existenz, mehr Kunden DSL100 statt DSL50 kann sich das fuer die Telekom bereits rechnen. Und dann kommt halt noch dazu, dass die Telekom mehr Kunden organisch auf ihr FTTH Netz lenken will (da wo dieses bereits ausgebaut wurde) und ist dabei die vergliochbaren DSL Preise uber den FTTH Preisen anzusiedeln (das ist besser fuer die ARPU als die FTTH unter die DSL Preise abzusenken).

    Tl;dr: weil die Telekom ein Unternehmen ist, dass voll in unserem marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystem mitspielt und primaer an der eigenen Profitmaximierung interessiert ist.

  • Viele Telekom-Kunden denken, Telekom Internet sei das einzig Wahre. Deshalb ist dort der Preis mehr oder weniger egal.

    Das kommt dazu, die Masse der Internetkunden in Deutschland ist gar nicht so preissensibel wie wir hier im Forum das oft annehmen. (Das heisst natuerlich nicht, dass Preis komplett egal ist, oder dass es gar keine preissensiblen Kunden gibt).

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  • Viele Telekom-Kunden denken, Telekom Internet sei das einzig Wahre. Deshalb ist dort der Preis mehr oder weniger egal.

    Bei 1&1 gab's immer wieder die Möglichkeit, schon während der Laufze

    viele Leute denken das, obwohl vielleicht nur wenige den Vorteil von DualStack nutzen möchten, denn z.B. bei 1&1 gibt es aussschliesslich IPv6 Anschluss (was den meisten auch reichen wird). Ebenfalls, wie erwähnt, sehe ich zumindest die Chance deutlich höher, dass eine Störung eines Telekom-Kunden schneller behoben ist wie die Störung eines Reseller-Kunden, schon alleine wegen der Weiterleitung der Störung über mindestens eine zusätzliche Stelle. Und JA, es ist mir 5€ im Monat Wert, oder 60€ im Jahr, die Sicherheit zu haben, dass es zumindest so schnell wie möglich behoben ist. Wir reden ja nicht von 500,-€ die Woche, sondern von ner halben Schachtel Kippen im Monat (wobei ich damit vor 5 Jahren aufgehört habe).

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

  • denn z.B. bei 1&1 gibt es aussschliesslich IPv6 Anschluss

    Nein, bei 1&1 bekommt man Dual Stack derzeit wohl recht unkompliziert, indem man danach fragt. Das finde ich auch richtig so, die Produkte sind teuer genug, dass man einen vollwertigen Internetanschluss erwarten darf.

    zumindest die Chance deutlich höher, dass eine Störung eines Telekom-Kunden schneller behoben ist wie die Störung eines Reseller-Kunden

    Das würde ich in jeder Konstellation gelten lassen außer bei der Telekom. Die Telekom sorgt durch das vorsätzliche Underpeering bei all ihren Kunden für permanente Störungen, welche der Kundendienst niemals beheben kann. Der Service riet erst kürzlich dazu, sich ein kostenpflichtiges VPN zu holen, um über den Telekom-Anschluss einen uneingeschränkten Zugriff zu erhalten.

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  • einfach mal in die Leistungsbeschreibung gucken (auch wenn vom Link her nicht erkennbar, diese habe ich über die Abfrage nach einem GF-Anschluss als Link angezeigt bekommen: https://content.1und1.de/vvi/1und1_Leistungsbeschreibung.pdf = IPv4 sucht man da vergebens (dementsprechend nur IPv6, was sich auch finden lässt).

    Ich gehe davon aus, dass deine Einschätzung zum Support der Telekom ähnlich hohe Qualität hat.

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

  • Du scherzt, oder? Andernfalls zeig mir doch mal, wo in der Leistungsbeschreibung der Telekom Festnetztarife die öffentliche IPv4-Adresse auftaucht.

    Der Support der Telekom ist bestimmt überdurchschnittlich, da das hier sowieso eine ziemliche Servicewüste ist. Die Kernprobleme des Telekom-Internetdiesntes kann der aber nicht lösen, da das Underpeering nunmal gewollt ist.

  • ich bin jetzt nicht dein google-Assitent. Von der Telekom weiss ich, dass es DualStack ist, so wie ich von 1&1 aus Zahlreichen Postings weiss, dass es nur IPv6 ist

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

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  • Ja, von der Telekom bekommt man standardmäßig Dual Stack und von 1&1 falls per Versatel versorgt standardmäßigen DS Lite. Aber auf !Nachfrage! bekommt man auch dort Dual Stack und hat dann einen besseren Internetanschluss als die Telekom mit ihrem Gammelpeering anbieten kann.

    Öffentliche IPv4 ist auch bei der Telekom kein Bestandteil der Leistungsbeschreibung. Das googelt alle paar Monate mal jemand und wundert sich dann. Gleiches gilt auch bei o2.

  • ich sag ja nur wie es ist und Versatel-GF-1&1 haben 5000 Nutzer in Deutschland ? bei mir wäre es zumindest der Telekom GF-Anschluss, so wie bei den meisten Nutzern wohl auch

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

  • Du kennst dich gar nicht aus und das ist ok. Nur bitte verbreite nicht dein Unwissen. Es ging mir um 1&1 Internet, welches über das Telekom-Zugangsnetz in den Versatel-Backbone mündet. Das ist in nahezu allen Ballungsgebieten und somit für weit mehr als die Hälfte der Haushalte verfügbar.

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  • ich bin jetzt nicht dein google-Assitent. Von der Telekom weiss ich, dass es DualStack ist, so wie ich von 1&1 aus Zahlreichen Postings weiss, dass es nur IPv6 ist

    Das ist zwar der status quo, aber garantiert ist das weder im Vertrag, in der AGB, oder der Leistungsbreschreibung. Und nein ds-lite ist nicht "nur IPv6".

  • wie dem auch sei: 1&1-Internet, zumindest via Glasfaser (ich meine aber auch via DSL), ist nur IPv6 (also über den Standardweg = Telekom GF-Anschluss)

    Telekom Glasfaser 300 über Fritzbox 5690pro

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  • Das ist zwar der status quo, aber garantiert ist das weder im Vertrag, in der AGB, oder der Leistungsbreschreibung. Und nein ds-lite ist nicht "nur IPv6".

    Gut, ein kaputtes IPv4 kommt obendrauf. Für viele ausreichend. Die würden aber auch den Squid-Proxy beim ISP nicht bemerken.

  • Gut, ein kaputtes IPv4 kommt obendrauf.

    In der Tat leiden die meisten IPv4-Mangelantworten unter Nachteilen gegeueber echten IPv4 Adressen, aber wenn man ganz ehrlich ist faengt das schon damit an, dass ein ganzes Heimnetzwerk meist mit nur einer IPv4 Adresse versorgt wird... Man kann schon argumentierewn, dass IPv4 fuer das aktuelle Internet prinzipiell kaputt ist.

    Die würden aber auch den Squid-Proxy beim ISP nicht bemerken.

    Erinnere mich, wie passt der mit dem inzwischen ueblichen HTTPS/TLS zusammen?