Deutsche Glasfaser und mih - ein Digitalisierungsdesaster

  • Ah, gut zu wissen, so oder so zeigt das, 300/150 ist ein Tarif der ueber die UGG angeboten werden kann, daher vermute ich wird O2 da mittelfristig nachziehen.

    Aber weil das OT ist, sage ich nochmal besten Dank und versuch diesen Subthread auslaufen zu lassen ;)

  • Ah, gut zu wissen, so oder so zeigt das, 300/150 ist ein Tarif der ueber die UGG angeboten werden kann, daher vermute ich wird O2 da mittelfristig nachziehen.

    Aber weil das OT ist, sage ich nochmal besten Dank und versuch diesen Subthread auslaufen zu lassen ;)

    Soweit ich weiß können die ISPs in der Range 100 bis 1000 Mbit ihre Bandbreiten quasi selbst bestimmen, was sie zu welchen Konditionen anbieten wollen. - Ich finds jetzt auch nicht kiriegsentscvheidend, ob man 250 oder 300 Mbit im Downstream hat. - Ich brauche die Maximalbandreite nur bei größeren Downloads.

    Was besser werden muss ist der Kundenservice im Schadenfall. - Ich hatte vor 1,5 Jahren oder so 11 Tage kein UGG Netz wegen durchtrennter Glasfaser durch einen Bagger. - Ja, da kann die UGG nichts dafür, aber für mich als Kunden ist das aber schon blöd. - Damals hatte ich gottseidank noch den DSL Vertrag mit 100 Mbit der Telekom. - Wenn das heute passiert, wäre das ungleich schlechter.

    Wenn ich mir für 2025 was wünschen darf von der UGG,. dann sind das garantierte Entstörzeiten, egal, wie groß der Schaden an der Infrastruktur ist. Und als 2. Wunsch noch 1&1 und Vodafone auf dem UGG Netz. - Dann haben wir sowas wie Wettbewerb auf der Glasfaser. Das die Telekom auf Fremdnetzen ihre Leistung verkaufen will, ich glaube, das erleben wir in diesem Jahrzehnt nicht mehr.

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  • Aus mehreren Anbietern auf dem gleichen PON wählen zu können, ist doch kein Wettbewerb.

    In anderen Netzen kann es für dich vielleicht noch von Vorteil sein, wenn andere bessere Provider verfügbar werden. Aber bei der UGG bringt das nichts, da ist mit o2 das Optimum schon zu kriegen, größere Auswahl würde nur dazu führen, dass man sich wahrscheinlicher falsch entscheidet.

  • Bin selber zufriedener O2 Festnetz-Kunde, aber ich kann schon verstehen, wenn z.B. zufriedene VF-Mobilkunden da einen Kombo-Bonus mitnehmen wollen und auch Festnetz von VF wollen (aehnlich fuer 1&1).

    Selber mache ich das absichtlich nicht um mich nicht selber freiwillig zu sehr an einen Provider zu fesseln (ausserdem war doe O2-Netzabdeckung fuer meinen Nutzung nicht zufriedenstellend, das mag sich inzwischen geaendert haben, damals hiessen die noch E+ ;) ).

  • Mir hätte es damals bei der Entscheidung pro DG durchaus geholfen, wenn ich von den Abläufen bei mih schon vorher etwas gelesen hätte. Und DG habe ich nicht gebasht, sie sollten nur aufpassen, mit wem sie zusammenarbeiten.

    Da ich auch aus Kleinmachnow komme und heute meine seit Mitte Dezember freigeschaltete Leitung in Betrieb habe (seit der Angebotsbündelung schon über ein Jahr, Tiefbau war, afaik im Frühjahr, ich habe dann 3 Wochen auf die Portierung der Telefonnummer gewartet, obgleich natürlich die GF bereits in Betrieb war, denn die Portierung war ja an Kündigung des T-Com-Anschlusses gebunden), will ich mal eine Lanze für MIH brechen -- es lief vom Ausbau in der Straße bis zum HÜP und der Aktivierung problemlos und sehr sauber! Alle Termine wurden eingehalten, der Kontakt war einwandfrei, Wunschtermine für den Wanddurchbruch und später die Aktivierung wurden akzeptiert. Die vermutlich aus Serbien o. Ä. stammenden Arbeiter haben bei den Tiefbauarbeiten teils bis in die Abendstunden gearbeitet, nichts von wegen 17 Uhr und Feierabend (wie man es von manchem dt. Handwerker kennt, den man um 17 Uhr v.a. auf der Bundesstraße rasend sieht ... okay, das war polemisch inkorrekt)! Ja, die haben um 20 Uhr noch meinen Boden/Pflaster in der Einfahrt mit dem Rüttler verdichtet, weil mir das etwas zu locker saß. Respekt. Ja, offenbar gab es hier und da Probleme, zB wurden mit der Erdlanze wohl immer wieder Stromleitungen der Straßenbeleuchtung zerstört, manche Pflasterarbeit war schnell und schlampig (die Kommune fasst da aber gleich nach und lässt nachbessern! und es wurde nachgebessert) oder ein Kleinbagger stand auf den Gehweg (was in Kleinmachnow manchen biederen Gartenzwerg ausrasten lässt). Wobei für mich nicht immer klar war, ob das MIH war oder der parallel in anderen Stadtteilen stattfindende Ausbau durch eine anderen Glasfaseranbieter.

    Zum angedeuteten Problem des Urlaubs: Ja, das ist halt so, wenn die Leute inzwischen alle vom Balkan oder sonstwo her kommen, weil hierzulande keiner (?) mehr diese Arbeit machen will (?) oder schlicht betriebswirtschaftlich nicht mehr machen kann. (Vermutlich ist es eine Mischung.) Ganz MIH scheint mir eine Firma zu sein, die v.a. vom Balkan dominiert wird, bis in die Geschäftsführung. Die Arbeiter wohnten hier wochenlang, fernab der Familie (der Herr, der den HÜP setzte, videochatte während des Spleißens mit seiner Gattin weit weg, die gerade ein paar Fragen hatte auf Serbokroatisch hatte und das Kind zeigte, das nicht alt war) und Heimat. Nun fahren sie über Weihnachten halt für ein paar Wochen nach Hause, ruhten sich aus, freuten sich an Kind und Gattin -- vermutlich so wie meier2 in Kleinmachnow. Ist das schlimm? Nein. Ist es ärgerlich, wenn man wartet, ja. Kann MIH was daran ändern? Na ja, eher nicht. Digital-Deutschland? Schon, aber das will ja nicht (es pflegt seine Gartenzwerge und lehnt sich zurück). Und auch der TE will vermutlich nicht die Preise zahlen, die bundesdeutsche Tiefbauer aus Fürstenwalde aufrufen.

    Alles andere, obwohl ich hier Horrorgeschichten las bez. Routing, IPv6, Geschwindigkeit, war bisher total problemlos. Die alte FB 7530 tut es nach Werksreset am ONT der DGF und bedient wie gewohnt das Heimnetz. 1000/500 liegen sauber an. Telefon geht. Dass ich mich jetzt wg. CGNAT bei IPv4 mit IPv6 beschäftigen muss, um wieder via VPN von extern auf mein NAS zu kommen (oder mir halt was an Diensten im Netz mieten muss, um das umzusetzen), das wusste ich. Ich verbuche es unter Fortbildung. (Habe allerdings für den Übergang und die Familienmitglieder prophylaktisch eine Nextcloud-Instanz bei Hetzner gemietet.)

    BTW: Danke an alle im Forum hier! Ich habe bereits viel gelernt.

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  • Ich glaube den verschiedenen Tiefbautrupps, egal von welchen Firmen gibt es solche und andere. ;)

    Wir hatten hier den direkten Vergleich in der Straße. Von derselben Firma mit 2 verschiedene Vorgehensweisen sowohl auf der Straße wie bei den Hauseinführungen. Aber man konnte mit dehnen irgendwie Kommunizieren und nach 3 Tagen waren 23 Hauser auf 300 m Straße bis ins Haus gut angebunden.

    Wo wir bei DNS:NET raus sind, ist IPv6, sollte ja schon zu DSL-Zeiten kommen, ist aber noch nicht absehbar, ich bin nicht böse. ;)

    Aber wir haben "echte" IPv4-Adressen, ohne extra zu bezahlen.