Hallo,
Ich fühle mich etwas sehr außerhalb meines Elements und es wäre großartig, wenn ein Experte mir unter die Arme greifen könnten.
Ich wechsle bald den Anbieter zu den Stadtwerken Buxtehude um Glasfaser zu erhalten. Der Anschluss ist bereits installiert, es ist eine kleine weiße Box ohne extra Stromanschluss, also müsste es ja ein passiver ONT sein nach meinem Verständnis.
Ich muss einen neuen Router haben, welcher Glasfaser-fähig ist. Da dachte ich, ich ergreife ich die Chance und hole mir endlich ein Gerät worauf ich pfsense u.ä. packen kann. Da habe ich mir diesen Mini-PC rausgesucht. Der soll dann später als Router dienen.
Jetzt sagt mir mein Provider, dass ich bitte prüfen soll dass mein Router GPON-fähig ist und eine MAC aufgeschrieben hat, welche ich Ihnen geben kann.
Ich habe davon leider kaum Ahnung. Reicht es wenn ich ein SFP Modul kaufe, welches GPON-fähig sein soll und in den Mini-PC reinsteckem wie z.B. das hier? Gebe ich dann den Stadtwerken die MAC welche mir für das SFP Interface auf dem PC gezeigt wird?
Somit 2 Fragen: Ist mein Vorhaben möglich, den Mini-PC als Router zu verwenden, indem ich ein SFP direkt an den passiven ONT anschließe? Und muss ich den Stadtwerken dann lediglich die MAC des SFP geben?
Es wäre mega nett, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte!
Beste Grüße
Pfsense Mini-PC Router mit SFP Anschluss direkt an passiven ONT?
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Anon21490 -
20. September 2024 um 18:48
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Was du meinst ist eine Gf-Dose. Ein ONT ist immer eine aktive Komponente.
Darüber hinaus rate ich davon ab, wenn es dir nur um das Basteln geht. Das System ist recht groß dimensioniert und braucht entsprechend viel Strom.
Ob du bei deinem Provider ein GPON-SFP provisioniert bekommst, hängt von weiteren Faktoren ab. Vielleicht gibt es hier im Forum jemanden, der Erfahrung mit dem konkreten Provider hat.
pfSense/OPNsense hat gerade bei PPPoE-Verbindungen Nachteile.
Du wärst dann mit OpenWRT als Distribution besser aufgehoben.
Um Strom und Geld zu sparen, wäre stattdessen ein https://wiki.banana-pi.org/Banana_Pi_BPI-R4 besser geeignet. Oder der Vorgänger R3.
Aber da würde ich lieber den GPON-Medienwandler vorschalten.
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Jetzt sagt mir mein Provider, dass ich bitte prüfen soll dass mein Router GPON-fähig ist und eine MAC aufgeschrieben hat, welche ich Ihnen geben kann.
Bist Du wirklich sicher, das eine GPON-Topologie existiert? Bisher wurden AON Netzwerke errichtet: Stadtwerke Buxtehude weigern sich, einen passiven Netzabschluss bereitzustellen! (Gelöst)
Immerhin scheinst Du schon eine Gf-TA zu besitzen. Magst Du mit uns ein Foto des Kästchens teilen?
Die Angabe der MAC-Adresse macht im GPON keinen Sinn. Bist Du sicher das es wirklich die MAC-Adresse ist und nicht die völlig anders aufgebaute GPON Serial?
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Bist Du wirklich sicher, das eine GPON-Topologie existiert? Bisher wurden AON Netzwerke errichtet: Stadtwerke Buxtehude weigern sich, einen passiven Netzabschluss bereitzustellen! (Gelöst)
Der Herr vom Support sprach spezifisch von GPON, hat AON nicht einmal erwähnt. Er meinte auch dass sie mit Glasfaser-Nordwest grade wohl Probleme wegen des Abschlussgeräte haben und deswegen mein Vertrag bei der Telekom noch nicht gekündigt wurde. Er meinte das soll hoffentlich innerhalb der nächsten Woche passieren.
Immerhin scheinst Du schon eine Gf-TA zu besitzen. Magst Du mit uns ein Foto des Kästchens teilen?
Die Angabe der MAC-Adresse macht im GPON keinen Sinn. Bist Du sicher das es wirklich die MAC-Adresse ist und nicht die völlig anders aufgebaute GPON Serial?
Ich bin mir zu 80% sicher dass der Herr vom Support von MAC-Adresse sprach. Er meinte aber auch sowas wie "Die Nummer die auf dem Router steht"
Also vielleicht hatte er selbst keine Ahnung, bis jetzt kam es mir im Support leider immer vor als wenn die nur das allernötigste bis gar nichts wissen. -
pfSense/OPNsense hat gerade bei PPPoE-Verbindungen Nachteile.
Du wärst dann mit OpenWRT als Distribution besser aufgehoben.
Ja, die Distribution hatte ich auch noch nichts konretes im Sinn, ich wollte nur so am besten aussagen können dass ich nicht einen herkömmlichen Router verwenden möchte. Welche Distribution hätte ich dann rumprobiert. Openwrt oder Pfsense wär meine erste Anlaufstelle gewesen.
Um Strom und Geld zu sparen, wäre stattdessen ein https://wiki.banana-pi.org/Banana_Pi_BPI-R4 besser geeignet. Oder der Vorgänger R3.
Aber da würde ich lieber den GPON-Medienwandler vorschalten.
Am Ende des Tages geht es mir darum meinen eigenen Router nutzen zu können. Ich dachte, da wäre ein direkter Glasfaseranschluss am besten, ich hatte gehört Medienwandler können ungewünschte Interfernzen/Probleme ins Netzwerk einführen. Generell denke ich mir halt immer der direkte Weg ist am besten.
Aber wenn es teilweise so kompliziert sein kann und man sich mit dem Provider streiten muss, ist es das vielleicht nicht wert.
Ich sehe halt 3 Optionen:
1. FritzBox nehmen und damit hat sichs. Leider kann ich meinen Router dann nicht 100% kontrollieren aber naja.
2. Medienwandler, Mini-PC besorgen, sowie ONT vom Provider geben lassen. Da hatte ich aber schon angedeutet bekommen dass das wohl nur ungern passiert?
3. Direkten SPF Anschluss machen, wenn möglich.
Am liebsten wäre mir natürlich 3, aber ich weiß nicht 100% was ich da alles beachten muss, deswegen frage ich hier.
Generell habe ich mir mit den Stadtwerken schon die Finger verbrannt, weil es 6! Techniker-Besuche über einen 3 Monate Zeitraum gab, damit die mir das in die Wohnung führen.
Aber vielen Dank schonmal für die bisherigen Antworten!
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Glasfaser Nordwest (Kooperation von EWE und Deutsche Telekom) verbaut in der Tat GPON Netze, in wie weit da nun die Stadtwerke Buxtehude involviert sind, kann ich nicht sagen.
Der Telefonagent meinte sicherlich die Modem-ID (AVM Wording) auch als GPON-Setiennummer oder einfach als Serial bekannt.
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ich hatte gehört Medienwandler können ungewünschte Interfernzen/Probleme ins Netzwerk einführen.
Das liest sich jetzt für mich wie FUD.
Hast Du eine Quelle dieser Aussage?