MFH: FTTB + Verteilung im Haus == Kabelanschluss?

  • @All

    Vielen Dank für Eure Zeit. :thumbup::thumbup:

    Als Fazit zu mir muss ich erkennen, daß dieses Verhalten der regionalen Anbieter klar auf ein letztes Aufbäumen vor dem Untergang hindeutet. Einige hoffen warscheinlich noch auf den Verkauf ihrer regionalen Netze an einen der Bigplayer.

    Aber auf der anderen Seite deutet es sich ja auch an, daß mit dem verlegen von Glasfaser bis in die Wohnung der Anbieterzwang wegfallen wird & diese regionalen Firmen einfach dem Leistungsanspruch der Kunden nicht mehr entsprechen können.

  • daß mit dem verlegen von Glasfaser bis in die Wohnung der Anbieterzwang wegfallen wird

    Leider nicht. Deine Auswahl erweitert sich nur auf die Provider, welche das Vorleistungsprodukt des Glasfasernetzes der Telekom in Anspruch nehmen. Die daraus resultierende Tarifauswahl ist zwar deutlich besser und auch in naher Vergangenheit deutlich verbessert worden, aber immer noch weit entfernt von toll.

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  • Das Gebäude ist aus den 50ern. Typischer 3 Geschosser mit Spitzdach hier aus der Region. Alles kernsaniert vor etwa 10 Jahren. Es gibt keine direkten Versorgungsschächte im Haus, keine alten Schornsteine, diese sind restlos beseitigt worden.

    Um noch mal dieses Thema aufzuwärmen.

    Erste Frage: ist es eine WEG oder gehört das Haus einer Gesellschaft. Als Mieter steht man ja immer hinten an bei Innovationen. Ich würde einfach mal die Verantwortlichen fragen, wie sie zur Digitalisierung in Deutschland stehen und warum sie

    Mit Verweis auf die verbaute Technik des regionalen Anbieters im Keller, lehnt die Hausverwaltung einen zusätzlichen Ausbau mit Glasfaser im Haus ab. Soweit so gut.

    Interessant ist ja, wer diesen Deal mit der https://www.aepnet.de gemacht hat, es gab doch gar keinen Grund dafür, wenn vorher Vodafone drin war.
    Und zusätzlich gibt es noch TV per SAT von der Hauseigen Kopfstation?

    Und zweite Frage: Wenn es kernsaniert wurde, stellt sich die Frage, wie die Leitungen für Telefon und TV verlegt wurden. Dies hätte doch eigentlich schon Leerrohre sein sollen. Sollte es welche sein, würde man bestimmt in die für Telefonie noch zusätzlich GF hineinbekommen.

    Die meisten HV haben ja Angst vor Baumaßnahmen im Objekt. Bei uns (WEG - Baujahr 1959) gab es tatsächlich schon Leerrohr für Telefon im Treppenhaus. Da waren dann alle begeister das es keine Kabelkanäle gibt und schon haben alle zugestimmt und einige bei der Telekom bestellt.

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  • Hier wieder so eine Stilblüte, die sich aus dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs stammt.

    Ich frage mich, warum eigentlich noch die Heizkosten nicht auch direkt abgerechnet werden wie Strom und Gas. Vattenfall liefert z.B. Fernwärme, die könnten ja auch direkt abrechnen. Da fallen die Kosten für die zwischengeschaltete Firmen und HV weg.

    Verbraucherschützer mahnen Anbieter ab: Mieter sollen für Kabel-TV ohne Vertragszustimmung zahlen - Golem.de
    Ein Wohnungsunternehmen und ein Anbieter für Kabel-TV schließen für Mieter neue Verträge. Aus Sicht von Verbraucherschützern ist das rechtswidrig.
    www.golem.de
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