Welche Inhouse-Leitungsführung

  • Hallo,

    bei mir wird bald von der Deutschen Glasfaser der Anschluß bereitgestellt.

    Jetzt weiß ich nicht, wie ich am besten die Inhouse-Verkabelung machen soll. Der Router ist in meinem Büro im ersten Stock. Jetzt kann ich entweder vom HÜP die Glasfaser bis ins Büro legen, wobei ich dabei erst mal in den Dachboden und von dort wieder in´s Büro muß, was dann mit 20 Meter vielleicht knapp wird. Oder ich installiere GF-TA und NT im Keller und verlege dann ein LAN-Kabel in´s Büro. Das wäre dann ca. 6 - 7 Meter kürzer.

    Verliere ich durch das Kupferkabel viel Geschwindigkeit oder wäre das zu vernachläßigen? Bei der 2. Lösung wäre ein Teil der Technik im Keller und damit mein Büro ein wenig aufgeräumter.

    Viele Grüße

    Alfred

  • Hallo Alfred,

    GF-TA und NT in den Keller, der Rest im Haus per LAN-Kabel verteilen. 1GBit (CAT 5) gehen da locker drüber und im neuen Standard dann auch schon 10 Gbit (CAT 6a).

    Glasfaser als Inhouseverkabelung ist ein bisschen drüber ;)

  • Tipp: Jetzt kostenlos registrieren, mitmachen und das Forum ohne Werbebanner nutzen.
  • Willkommen im Forum!

    Verliere ich durch das Kupferkabel viel Geschwindigkeit oder wäre das zu vernachläßigen? Bei der 2. Lösung wäre ein Teil der Technik im Keller und damit mein Büro ein wenig aufgeräumter.

    Die Bandbreite können wir bei den gegenwärtigen Up/Downloadraten, die bei DG für Privatkunden buchbar sind, vernachlässigen.

    Ich würde jedoch bei Neuverlegungen kein Kupferkabel mit einer Spezifikation unterhalb CAT 7 verwenden, auch wenn theoretisch noch CAT 5 ausreichen würde.

    Zu der Positionierung der DG Hardware möchte ich nur so viel sagen:

    Der HÜP kommt in die unmittelbare Nähe der Hauseinführung, das ist gesetzt.

    Üblicherweise wird heute ein Gf-TA installiert. An diesen Steckkontakt (mehr ist es nicht) wird der NT angeschlossen.

    Nun musst Du bedenken, das DG für die Verbindung bis und einschließlich NT verantwortlich ist. Nicht nur für Installation, sondern auch für den Betrieb! Im Störungesfall musst Du belegen, das es nicht an deiner eigenen Verkabelung liegt. Von daher würde ich den Provider erst so spät wie möglich aus seiner Verantwortung entlassen, daher Gf-TA und NT in das Büro.

    Freilich liegt es auch an den Gegebenheiten vor Ort. Ist die Leitungslänge zwischen HÜP und Gf-TA größer als 20 Meter oder die Leitungsführung zum Einziehen eines 2 mm Gf-Kabels durch DG ungeeignet, dann scheidet das natürlich aus.

    Btw. Dir ist bewusst, das DG die berufliche Nutzung eines Privatkundentarifes abseits des sogenannten Home-Office in den AGBs ausschließt?