Ja, ULA oder auch generell GUA können auch von einem DHCPv6-Server vergeben werden. Im Falle der Fritzbox (in der Rolle eines "stateful" DHCPv6-Servers) müsstest du dafür aber die Option "DNS-Server, Präfix (IA_PD) und IPv6-Adresse (IA_NA) zuweisen" konfiguriert haben. Default ist hier aber die Option "DNS-Server und IPv6-Präfix (IA_PD) zuweisen" ("stateless" DHCPv6-Server und PD-Upstream-Router).
Deutsche Glasfaser - Probleme mit einigen Android Apps
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Ich würde eher vermuten, es gibt einen zweiten RA Verteiler im Netz. Nutzt du einen Repeater oder sowas?
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Tipp: Wenn du wissen willst, was passiert, mach an einem Windows-PC einen Paketmitschnitt per Wireshark (npcap mitinstallieren). Lass den so etwa 15 Minuten laufen.
Filtere anschließend das Ergebnis per icmpv6.type==134. Das zeigt dir alle empfangenen RA an.
Klappe alle ICMPv6-Inhalte eines RA auf und poste das Bild hier. Dann kann ich das mal erläutern.
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Die spannendste Frage bleibt unbeantwortet. Was machen denn jetzt die Apps etc.?
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Die spannendste Frage bleibt unbeantwortet. Was machen denn jetzt die Apps etc.?
Hat er doch schon in #117 beantwortet.
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Ich würde eher vermuten, es gibt einen zweiten RA Verteiler im Netz. Nutzt du einen Repeater oder sowas?
Jup, 2 FritzRepeater und eine weitere Fritzbox als AccessPoint, alle per LAN angechlossen.
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Dann hast du die Box vermutlich nicht als IP-Client, sondern als Router über IP konfiguriert. Und die verteilt nun munter fremde RAs.
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Ja , das ULA-Präfix der Fritzbox ist "fd26:f054:7320::/64". Die Adressen an deinem PC stammen aber aus "fded:e996:4e99:166::/64".
Also gibt es im LAN noch einen anderen RA-Funker.
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IPv6 ist Teufelszeug, einmal nicht aufgepasst, und ruck zuck ist dein Rechner aus dem Internet erreichbar

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Nö, nur wenn man die IPv6-Firewall (z.B. im Router und/oder Endgerät) dafür öffnet.
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Doch, weiß nicht obs das noch gibt, aber über Teredo wurde man einfach durchgetunnelt, und das hatten einige Betriebssysteme per Default aktiviert.
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Auch mit dieser kaputten/verstaubten Krücke aus IPv6-Anfangstagen bekommst du nur eine Outbound IPv6-Connection - ich müsste vermutlich heutzutage ziemliche Kopfstände machen, um Teredo überhaupt zum Laufen zu bekommen.
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IPv6 ist Teufelszeug, einmal nicht aufgepasst, und ruck zuck ist dein Rechner aus dem Internet erreichbar
Eigentlich nicht, wenn man aufpasst. Router wie Fritzboxen sorgen auch standardmäßig dafür, dass von außen erst mal alles zu ist, und man muss explizit Dinge freigeben, die von außen erreichbar sein sollen.
Das ist bei anderen Router aber ggf. anders. Ich hab hier schon einige Fälle von Konfigurations-Überforderung auf Unify oder TP-Link Geräten gesehen, wo es schon für die Einrichtung des Internetzugangs nicht reichte, und als es dann lief, war die Firewall komplett offen. Ob es hilft, wenn man drauf hinweist? Ich hatte nicht den Eindruck, Rückmeldung auf die Hinweise gabs jedenfalls nie mehr. Wahrscheinlich war das "never touch a running system" wichtiger als eine korrekte Firewall.
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