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So richtig schlau wird man aus dem von Netcom BW Geschriebenen nicht.
Zitat
Von der NetCom BW wird vorrangig eine sternförmige Verkabelung über Glasfaser oder ein Netzwerkkabel min. Cat. 6 oder besser empfohlen. Der Abschlusspunkt in den einzelnen Wohn- oder Geschäftseinheiten ist an einer zentralen Stelle innerhalb der Wohn-/Geschäftseinheiten zu wählen.
- Die gebäudeinterne Verkabelung kann via Glasfaserkabel oder Kupfer-Netzwrtkkabel erfolgen.
- Der Abschlusspunkt der einzelnen Einheiten soll zentral sein. So legt es das Bild auf Seite 7 auch nahe.
Im TKG §73, Abs. 1, Satz 1+2:
Zitat
Der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt.
Laut TKG wird der Abschlusspunkt mit dem Endnutzer vereinbart. In einem Mehrparteienhaus liegt dieser üblicherweise in der jeweiligen Wohnung. Damit entspricht der Inhalt der Broschüre nicht dem geltenden Recht. Der HÜP/APL ist zentral, der Gf-TA/die Glasfaserdose (passiver Netzabschlusspunkt) befindet sich in der jeweiligen Wohnung. Ein ONT (hier Konverter genannt) ist ein aktives Gerät (Stromanschluss!) und wird an den Gf-TA angeschlossen.
Jeder Netcom Konverter kann nur eine einzige Wohnung bedienen!
Rechtskonform wäre die Verlegung von Glasfaserkabeln vom HÜP bis in die Wohnung zum Gf-TA.
Die Länge des Glasfaserkabels zwischen HÜP und ONT darf sehr lang sein, 30 oder 90 oder 200 Meter spielen hierbei keine Rolle.
Von der Idee die bestehende Telefonleitung nutzen zu können, musst Du dich allerdings verabschieden. Das CAT 6 oder höher Kabel beinhaltet pro Endpunkt 8 "Drähte", die darüber hinaus noch geschirmt sind. Du hast aber nur 4 ungeschirmte Telefondrähte. Damit ist gar keine LAN/Ethernetverbindung möglich.
Es gibt spezielle Wandler, die Ethernet auf Telefondrähte umsetzen. An jedem Ende des Telefonkabels muss jeweils eines dieser Geräte platziert sein. Für z.B. zwei Wohneinheiten benötigst Du 4 Geräte