Beiträge von HubeBube

    Bist du dir sicher dass du etwas anderes als den ONT verwenden kannst? Mir ist nicht bekannt das westconnect so etwas offiziell zulässt.

    Sie müssen, nach TKG §73 Abs. 1 bzw. Abs. 3 sind alle Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze dazu verpflichtet!

    Allerdings hapert es bei fast allen an der Umsetzung. Ohne Hinweis auf die Beschwerdestelle der Bundesnetzagentur stellen sich viele Anbieter bockig und drängen dem Kunden lieber ihren Zwangs-ONT auf.

    Hm, im QR Code steht auch lediglich 05M350K. Allerdings entspricht das der 7-stelligen Telekom Glasfaser-ID.

    Sowieso hat ja bereits aus der Upload-Rate gemutmaßt, das es ein Telekom Anschluss sein kann. Es deutet alles darauf hin.

    Zu dem Peering-Thema. Meiner bescheidenen Meinung nach wird das deutlich überbewertet. Wenn das so dramatisch schlecht wäre, dann hätte die Deutsche Telekom schon längst nicht mehr diese Stellung am Markt, die sie heute besitzt. Etwaige Engpässe sind meßbar und ggf. für Power-User oder Gamer spürbar. Solltest Du dich zu den genannten zählen, dann kannst Du entsprechend handeln. Bedenke jedoch, das die Telekom der Glasfaser-Provider ist, der es am einfachsten ermöglicht ein kundeneigenes Endgerät (Modem, Router, SFP-Modul) an der Faser zu betreiben. Andere Provider kennen nur ihren eigenen ONT und bestenfalls eine AVM FRITZ!Box der 55x0 Serie, dann ist Schluss.

    Aber irgendwo müssen die Glasfaserkabel ja angeschlossen werden, und die weitergehende Frage, die ich an die Baugenossenschaft stellen muss, ist wohl, an welchen Netzbetreiber? Verstehe ich das richtig?

    Es gibt einen Rahmenvertrag mit der Vodafone für Kabelfernsehen (5€/Monat). Vielleicht ist das schon ein erstes Indiz...

    Zufälligerweise darf der Vermieter 5€/Monat als sogenanntes Glasfaserbereitstellungsentgelt (§72 TKG) pro Monat geltend machen. Allerdings auf eine Laufzeit von 5 Jahren begrenzt. Kann er durch ausführliche Darlegung von Rechnungen dir gegenüber belegen, das die 300€/Wohneinheit nicht reichen, dann darf auf maximal 9 Jahre verlängert werden.

    Garantieren kann ich das natürlich nicht, es scheint jedoch ein Vodafone Glasfaservertrag dahinter zu stecken.

    Übrigens darf ein Vermieter dir ab Juni 2024 kein Kabelfernsehen über die Nebenkostenabrechnung in Rechnung stellen!

    Trotzdem bin ich verunsichert – war das ein Haustürvertreter der mich in irgendwas drängen wollte oder geht die Telekom wirklich so rigoros mit „Druck machen“ vor?

    Und was ist dran an seiner Aussage – die Telekom (ist hier Netzeigentümer) schaltet das Kupferkabel ab und ich stehe dann ohne Internet da muss aber meinen DSL Vertrag weiterhin bezahlen – ist das so? Was muss ich tun? Was ist wenn ich gar nichts tue?

    Die Telekom beauftragt sehr häufig die Firma "Ranger Marketing", die in magentafarbenen Outfit auftreten und deren Drückerkolonnen für ihre aggressiven und unseriösen Praktiken bekannt sind.

    Am besten den Dienstausweis zeigen lassen und sobald dort Ranger Marketing oder "im Auftrag der Deutschen Telekom" darauf steht das Gespräch beenden.

    Sobald diese Damen und Herren auftauchen ist dies ein Zeichen dafür, das ein Mitbewerber der Telekom den Glasfaserausbau vorbereitet. Es geht darum, dem Konkurrenten das Geschäft zu verderben. Als Deutsche Glasfaser bei uns vor einigen Jahren den Ausbau vorhatte, tauchte ebenfalls Ranger Marketing auf und wollte meine Schwester sofort und ohne Arbeiten an Haus und Grundstück an das Glasfasernetz der DTAG anschließen. Was nicht gesagt wurde, das auf diesem Weg ein 24 Monate VDSL Neuvertrag erzwungen werden sollte.

    Grundsätzlich hast Du alles richtig gemacht, dennoch würde ich mit deinem im Haus wohnen Vermieter das Gespräch bezüglich des Gf-Ausbaus suchen. Aktuell werden auch MFH erschlossen und häufig wird sogar mit sehr geringen Kosten (wenn überhaupt) der Innenausbau durch die Provider übernommen. So günstig wird dein Vermieter nie wieder an einen Anschluss gelangen. Er kann sogar pro Wohnung bis zu 60€/Jahr maximal über 9 Jahre als Glasfaserbereitstellungsentgelt (§72 TKG) verlangen.

    In einigen Regionen wird die Abschaltung des kupferbasierten TK-Netzes erwogen und vorangetrieben:

    Bundesnetzagentur: Vertrauliche Pilotprojekte zur Kupferabschaltung in Arbeit - Golem.de
    Die ersten regionalen Abschaltungen des Kupfernetzes in Deutschland sind gar nicht mehr so fern. Es laufen laut Bundesnetzagentur konkrete Planungen dazu.
    www.golem.de

    Bis es allerdings so weit ist, werden noch Jahre vergehen. Es wird aber kommen, das ist sicher. Im ersten Schritt werden die Zugangspreise in den betroffenen Regionen für das Kupferkabel so weit erhöht, das es unwirtschaftlich für den Kunden wird.

    Genau so wurde bei der Abschaltung der analogen Telefonie vorgegangen.

    mein Vertrag bei EON Highspeed (Westconnect) läuft zum 10.12.2023 aus.

    Ab dem 11.12.2023 habe ich ein Vertrag bei 1&1 (Glasfaser 250).

    Seit dem Jahr 2016 ist im TKG folgendes vorgeschrieben:

    Zitat

    Der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugang ist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt.

    Weiterhin unterscheidet der Gesetzgeber zwischen den Betreibern öffentlicher Telekommunikationsnetze und Anbietern öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste insofern ist in erster Linie der Netzbetreiber für die Installation eines Gf-TAs verantwortlich, freilich kann er dem Diensteanbieter die Installation eines Gf-TAs gestatten.

    Westconnect hätte dir spätestens im Dezember 2021 einen Gf-TA installieren müssen. Wie vielen andere TK-Provider ebenfalls, schert sich Westconnect einen feuchten Kehrricht um das geltende TKG. Jetzt kannst Du den langsamen Weg über die Verbraucherzentrale und die BNetzA beschreiten und die nachträgliche Installation eines Gf-TA erzwingen oder Du gehst den schnelleren und pragmatischen Weg, so wie es von frank_m angedeutet und von mbo77 beschrieben wurde. In der technischen Ausführung wird beides identisch sein (LC/APC auf LC/APC Kupplung in einem Gehäuse).

    O2 hat ein ähnliches Forum wie "Telekom-hilft", auch dort sind Supportmitarbeiter aktiv.

    Allerdings sind die genannten Unternehmen auch bereits mehrere Jahrzehnte im Massenmarkt aktiv und haben entsprechende Erfahrungen gesammelt.

    Deutsche Glasfaser und alle kleineren Unternehmen haben noch riesigen Aufholbedarf in Richtung Servicequalität bei dem Kunden-Support. Jedoch hat es bei der Telekom mehrere Jahrzehnte gedauert bis dieser Stand erreicht war. Das soll eine DG,DGN,... nicht freisprechen, in einem Wachstumsmarkt zählen jedoch erst einmal Homes Passed. In der aktuellen Umbruch- und Konsolidierungsphase wird auf Homes Connected geschaut und leider erst in einem dritten Schritt auf die Customer Experiance um mal beim Neudeutsch zu bleiben.

    Thom_87 Du hast sicherlich einen Zugang zum Kundenportal von Deutsche Glasfaser. Schau doch dort einmal nach, welcher Genexis dort eingetragen ist. Sofern ich mich richtig erinnere, sollte bei dir dort Titanium und nicht Fibertwist stehen.

    Falls das so ist, mache den Kundendienst darauf aufmerksam. Ebenfalls sollte dieser prüfen, ob der Router nicht versehentlich in den Bridge Modus versetzt wurde. In diesem Modus musst Du einen an dem Titanium angeschlossenen Router benutzen. Das ist ja bei dir nicht gewollt?

    Es gäbe noch die Möglichkeit sich ein kurzes Schuko-Verlängerungskabel anzufertigen und daran den devolo Giga Bridge Adapter anzuschließen. Damit fände dieser Teil sicher im Sicherungskasten einen Platz und das Opfern einer Koaxverbindung ist ja möglich.

    Das wäre ein minimalinvasiver Eingriff.

    Letztlich muss man sich aber durchrechnen, ob ein zusätzlicher VDSL-Vertrag nicht auch eine Option in gleicher Kostenhöhe zu den GIGA Bridge Adaptern ist.

    Alternativ, wenn WLAN möglich ist, dann wäre sicherlich das Szenario mit dem flachen LAN-Kabel und Montage der 7590 außerhalb des Sicherungskasten die günstigste Lösung.

    Schade das sich Eigentümer/Architekt/Elektriker genau 0 dabei gedacht haben die Glasfaser im Sicherungskasten terminieren zu lassen und keine LAN-Infrastruktur aufzubauen. Wenn letzteres nicht gewollt ist, muss mindestens der Gf-TA frei zugänglich im Wohnraum zugänglich sein, so wie eine TAE-Dose.

    Bin bei der Recherche auch schon auf diese Giga Bridge Adapter gestoßen. Nur habe ich für meinen Fall die Funktionsweise nicht ganz begriffen. Muss dann in einen der Adapter das LAN Kabel, was aktuell am WAN-Port der FRITZ!Box hängt?

    Genau, in den einen Adapter das LAN-Kabel vom ONT und in den anderen das LAN-Kabel zum WAN-Port der Fritze.

    Hier mal ein Bericht, da wurde jedoch das Telefonkabel und nicht das Koaxkabel verwendet.

    Devolo Giga Bridge im Praxis-Test: Heimvernetzung ohne neue Kabel
    Perfekt für Glasfaser: Gigabit-schnelles Netz im ganzen Haus über alte Telefon- oder TV-Verkabelung: die Devolo Giga Bridge im Test. Zur Wahl stehen Devolo…
    www.computerbild.de

    Das war auch meine erste Idee, ich denke für einen Adapter reicht der Platz nicht aus.

    ONT_trouble Du kannst dir ja mal die Abmessungen eines Adapters ansehen und bewerten, ob der Platz im Sicherungskasten ausreicht:

    Giga Bridge Coax – Glasfaser im Haus verteilen | devolo
    Die devolo Giga Bridge bringt das Internetsignal über die Koaxleitung mit bis zu 1 Gbit/s durch das ganze Haus zum Ziel. Für bestes IPTV und perfektes…
    www.devolo.de

    Wie von frank_m geschrieben, damit geht für ein Zimmer die Möglichkeit TV über Koaxkabel zu schauen flöten, da dort der zweite Adapter installiert werden muss.

    OK. Das ist ein nativer Glasfaseranschluss über den auch das TV realisiert wird.

    Der ONT ist von Huawei und koppelt das TV-Signal (das wurde früher über eine separate Wellenlänge über die Faser gesendet) aus und wandelt es in ein elektrisches Signal um, welches über den Kabelanschluss an den 1:3 Verteiler übergeben wird.

    Über den Kabelanschluss wird kein Internetaccess realisiert, sondern nur TV.

    Internetaccess ist nur über das herabhängende LAN-Kabel möglich.

    Hat denn jemals Festnetztelefonie über ein an einer TAE-Dose angeschlossenes Telefon funktioniert? Falls ja, dann sicher nicht über die verbaute Hardware im Sicherungskasten.

    Anschlüsse für LAN-Kabel sehe ich auch nicht auf den Fotos. Das WLAN-Signal ist sicher so schwach, das es bei geschlossenem Kasten unbenutzbar ist?!

    Da ist nun Glasfaser in der Wohnung, jedoch nicht wirklich nutzbar. Ein Klassiker nach dem Motto "gewollt aber nicht gekonnt".

    Als pragmatische Lösung fällt mir lediglich ein, das Ethernetsignal des ONTs mit einem flachen Patchkabel, wie diesem hier (in der Hoffnung das sich die Tür des Kastens noch schließen lässt) https://www.reichelt.de/1m-cat-6-flach…1ws-p91125.html nach außen zu führen und die 7590 dort anzuschließen. Zumindest hast Du damit besseren WLAN-Empfang als vorher.

    Der ONT wurde bereits beim Vorbesitzer installiert. DG verschickt diese Hardware nicht, sondern diese wird von dem Installationsteam angebracht und aktiviert. Durch den Eigentümerwechsel bedingt wurde der Anschluss wieder deaktiviert. Ein erneutes Durchmessen wäre natürlich sinnvoll, jedoch ist der ONT kein dummer Medienkonverter, sondern durchaus in der Lage die Sende- und Empfangsleistung dem Provider zu übermitteln.

    Die Bekanntgabe der Serial dem Support gegenüber sollte zu einer schnelleren Lösung als das Warten auf den Nachanschluss führen.

    Das schwarze Kästchen ist der ONT (DG bezeichnet den als NT). Auf der Seite, die zur Wand zeigt, ist die Serial abzulesen. Diese beginnt mit ALCL. Diese solltest Du nicht in Facebook oder Twitter, sorry X, veröffentlichen. Jedoch ist dies ein Merkmal mit dem der Anschluss zugewiesen werden kann. Diese Seriennummer kannst Du dem Support mitteilen. In der Tat sehe ich da keine Notwendigkeit einen Techniker hinauszuschicken.

    Die rote Alarm-LED sagt lediglich, das dieser Anschluss nicht aktiviert ist.