Beiträge von Elemir

    Ja, leider ist nicht in allen Steuereinheiten eine gepufferte Uhr enthalten, die den zweimaligen Wechsel im Jahr enthält. Daher die NTP-Abfrage, ganz gleich ob irgendwann die Umstellung abgeschafft wird oder nicht, man braucht sich um die Zeiteinstellung oder auch die Drift bei unsynchronisierten Uhren keine Gedanken mehr zu machen.

    NTP liefert aber nicht die lokale Zeit, sondern UTC. Also muss sich die Steuereinheit trotzdem Gedanken um die Zeitumstellung und dann neu auch um die Zeitzone machen.

    Dafuer muss er teurere XGS-ONTs rausgeben... aber das kann trotzdem sinnvoll sein, weil man so schneller Tarifwechsel durchfuehren kann und aggressiver versuchen die Kunden von teureren/breiteren Tarifen zu ueberzeugen.

    Außer er lässt den Kunden dafür bezahlen - kann auch in den versteckten Kosten sein.

    Und er kann mehr Kunden in einem Segment unterbringen, das spart auch Kosten ein.

    Dass ein weiterer Anbieter nicht die Infrastruktur nutzen kann und damit Quasi ausgeschlossen ist. Ich kenne Euren Vertrag nicht, aber ich kenne Fälle, wo die Kabel-TV-Infrastruktur im Haus dem Kabelnetzbetreiber gehört. Und da OXG zu Vodafone gehört, macht man mit der Glasfaser eben dasselbe, wen man es kann.

    Es kann und wird ja so sein, dass am Ende OXG sich die Installation über die Jahre plus Zinsen plus Gewinn am Ende doch von mir holt.

    Das machen aber alle Anbieter. Die Glasfaserverkabelung bei mir im Haus gehört auch der Telekom, nur die Kabelkanäle gehören mit.

    Der Anschluss wird für mich am Ende also teurer, als wenn ich ihn selbst bei einem Fachunternehmen beauftragen würde.

    Unwahrscheinlich, die werden keine verschiedenen Tarife anbieten. Auch wenn alles Dir gehört, wirst Du denselben Preis bezahlen müssen, und OXG/Vodafone freut sich über die initial eingesparten Einmalkosten.

    Bei geringerem bis faktisch rechtlich nicht vorhandenem Mitspracherecht. Denn am Ende stelle ich OXG eine Carte Blanche aus. Und das, wo OXG faktisch derzeit weder per Telefon oder Fax erreichbar ist.

    Ja, komisch sind die, bei uns tut sich auch nichts. Ich weiß nichteinmal, ob die Hausverwaltung die Einverständniserklärung überhaupt abgegeben hat, oder ob die einfach die vom TV-Kabelnetz verwenden. Denn laut Webseite wurde bei uns die Erklärung abgegeben.

    Aber das macht doch gar keinen Sinn. Man hat 65000 Ports jeweils bei TCP und UDP, wobei TCP üblicherweise deutlich intensiver genutzt werden dürfte.

    So geht das aber nicht: erstens hat man ausgehend in der Regel (kann man konfiguieren) nur die High-Ports ab 32768 verfügbar, also nur 32768 Ports, außerdem sind die pro IP-Adresse. Da hat ein CGNAT- oder oder AFTR-Server dann auch nur 32000 bis 65000 Ports pro eigener IP-Adresse verfügbar, nicht 65000 je genatteter Adresse. Insofern ist eine Beschränkung pro Kunde schon plausibel, würde jeder seine 1000 Ports voll nutzen, könnte das Gateway gerade mal 32 bis 65 Kunden bedienen. Dawill man eigentlich schon ein Limit pro Kunde haben.

    laut einer Studie der Hochschule Mittelhessen von K. Obermann gibt es sogar bedingungen unter denen 1 Gbps AON stromsparender ist als GPON und XGSPON.

    Bei meinem Anschluss beispielsweise, solange ich (laut der Fritzbox) der einzige Teilnehmer im Segment bin ;)

    Allerdings haben vermutlich sowohl die Telekom als auch ich die Erwartung, dass das nicht so bleiben wird ;)

    Da sehe ich nicht so das Problem, das ist einer der Faelle bei der man eine Verstaatlichung ganz gut begruenden kann (eben wegen des skizzierten Konflikts BWL gegen VWL). Es mangelt da IMHO* nicht an den rechtlichen Moeglichkeiten sondern am politischen Willen (und das ist IMHO durchaus OK so). Aber so oder so, ist das Resultat das gleiche ;)

    Ist leider nicht so einfach, hier wollte man das Wärme- (und in Folge Wasser-)netz wieder in kommunale Hohheit bekommen, aber beim Wärmenetz wurde das vom Gericht gestoppt, beim Wassernetz hat man es dann mit dem Argument des Wärmenetzes gestoppt.

    Der Bundesgerichtshof - Presse : Pressemitteilungen aus dem Jahr 2023 - Bundesgerichtshof zum Streit um das Fernwärmenetz Stuttgart

    Auch wenn die Argumente nicht komplett die gleichen sind, es dürfte schon in dieselben Richtung ausgehen.

    Naja, wenn man über Amazon kauft, was defekt ist kriegt man zu 99,99% das Geld zurück.

    Und zu Amazon:

    Gerade bei Amazon wundert mich das sehr. Ich habe da bei Prime Lieferungen ganz andere Erfahrungen gemacht.

    Amazon Marketplace ist nicht gleich wie Amazon. Und wenn es etwas nur bei Amazon Marketplace, aber nicht bei Amazon selber gibt, dann hat man keine Wahl

    Ja, und Amazon selbst hat zwar noch einen guten Service - fährt aber eine seltsame Produkt- und Preispolitik.

    Das stimmt, manches findet sich nur noch im Marketplace oder kommt dann (mit extra-Versandkosten) zwar von Amazon aber aus dem Ausland. Muss man nicht verstehen.

    Ganz angenehm sind oft die "kleinen" unabhängigen eBay-Händler.

    Da hat man aber wieder dasselbe Problem wie bei Marketplace, wenn es an die Gewährleistung geht. Warum sollte sich ein kleiner Händler bei E-Bay anders verhalten als bei Amazon. Der, den ich inzwischen auf dem Kieker habe, verhält vermutlich sich bei beiden Plattformen gleich. Bei Amazon (97% positiv) fällt auf, dass einige Negativbewertungen genau dasselbe Problem bei Reklamationen hatten - aber nur bei aktuellen Bewertungen. Alles ältere ist nur positiv. Da kann man sich denken, was da läuft ...


    Update: bei Amazon 97% positiv, aber bei Google: au weia. Nur 1,7 Punkte.

    Und aktuell ein solcher Kommentar:

    Der Händler glänzt durch Nichtreaktion auf Anfragen. Mängelgewährleistung werde trotzdem einfordern. Die Ware wurde nicht original verpackt geliefert. Nach kurzer Zeit 3 Monaten gab es Schwierigkeiten, nach 5 Monaten ist der Artikel defekt. Über den Amazon Service wurden 5 Mails nicht beantwortet. Keinerlei Bemühungen um eine Regulierung. Ich werde jetzt das gerichtliche Mahnverfahren betreiben. Anders geht es wohl nicht. Schade, dass derartige Händler bei Amazon gelistet sind. Eigentlich müsste es Minusbewertungen geben, die dies nicht möglich ist, 1 Stern.


    Also genau meine Erfahrungen, aber bei Amazon nichts negatives zu finden.

    Wie Amazon Markingplace. :(

    OT: Ganz schlimm - und wenn dann innerhalb der 1-jährigen Gewährleistung was ist, und der Händler zickt, kann man den Händler auch nicht mehr bewerten, weil der Kauf zu lange her ist. Amazon hilft einem da nicht mehr, und alles andere lohnt den Aufwand bei Kleinbeträgen nicht mehr. Vom Marketplace bin ich (leider) geheilt.

    TP-Link router sind bei der Deutschen GigaNetz als Providergeräte unterwegs. Dafür müssten sie PPPoE über DSLite eigentlich unterstützen.

    Nicht unbedingt, sie könnten bei den Kunden, bei denen sie einen TP-Link hinstellen, ja auch IPv4 über CGNAT statt DSLite machen. Wäre zwar nicht sinnvoll, aber wenn der Provider sparen will ... ;)

    Bei uns mit Provider-Fritz natürlich DSLite.

    Die PtP Netzstruktur ist flexibler als Point-to-Multipoint mit Splittern draussen im Feld, aber auch etwas teurer und hat etwas mehr Platzbedarf. Fuer die Telekom mit ihren existierenden Vermittlungsstellen fuer Kupfer und analoge Waehltechnik sollte der Platz da sein, andere ISP ohne existierende grosszuegige Vermittlungsstellen haben da groessere Probleme.

    Auch für die Telekom ist das ein Thema, denn das Grundstück der bisherigen Vermittlungsstelle hier will sie für Wohnungsbau verkaufen, ob sie es verkauft hat weiß ich nicht, das Angebot ist nicht mehr online. In der Ausschreibung stand noch drin, dass in den zu errichtenden Gebäuden Platz für einen Technikcontainer der Telekom vorgesehen werden muss.

    Demgegenüber stehen Berichte, dass es in EFH keine Hausbegehung durch die Deutsche Telekom gibt, sondern nur in MFH.

    Bei mir wurde im EFH eine Hausbegehung für einen Telekom-FTTH-Anschluß gemacht. Mit Klärung des Leitungswegs und Festlegung des Montageorts für den Gf-TA. Dass es der Monteur dann anders installiert hat, ist eine andere Sache: für beide Seiten einfacher - bei der Begehung wollte der "Begeher" einen neuen Wanddurchbruch, der Monteur hat es dann einfach durch den bestehenden geschoben ("das bekomme ich da locker durch"). War mir natürlich recht.