Beiträge von Merlin_GF

    Das Vorgehen finde ich schon sinnvoll. Allerdings: zuvor wurde ja geschrieben das die Gf-TA in die Wohn-/Geschäftseinheit gehört - wenn ich mir selbst als Kunde oder als Vermieter eine Verlängerungsbox in höherer Qualität zuvor besorgt habe, sollte das doch identisch zu Variante 2 Leitungsweg nicht vorbereitet sein - in beiden Fällen gilt die Verlängerungsbox doch nicht mehr als NE4 und Zuständigkeit/Eigentum des Providers, oder? Das Providernetz endet an der Gf-TA am Hausanschluss.

    Bei Kabeln die nicht von der Telekom sind, hört auch die Zuständigkeit auf... idR wollen die dann Messprotokolle und Datenblätter haben. Ich denke aber nicht dass dies bei einem ZFH relevant ist, Im Gegenteil der Monteur wird sich freuen... er klemmt dann nur noch am HÜP an und fertig ist die Laube. Problematisch wirds dann nur wenn ein DTAG eignener Monteur kommt oder wenn es mal eine Störung gibt.

    Ja, den ONT kriege ich aber ich dachte trotzdem an einen Router mit ONT-Modem (FRITZ!Box Fiber).

    Mein Gedanke > soweit/soviel mit Glasfaser wie möglich. Oder ist das gar nicht nötig?

    Sondern GF lediglich vom HÜP zum ONT im Keller der Rest Cat7-Kabel. Auch WAN zum Router im 1.OG und zurück zum Switch/PatchPanel im Keller und von dort mit Cat7 verteilt in alle Zimmer reicht und Ende....

    Welcher Anbietter baut denn dort Glasfaser aus ?

    Wenn Du ein ONT bekommst und dahinter einen eigenen Router betreibst, wäre vllt folgende Idee besser.

    Gf-TA im Keller, daran das ONT anschliessen, durch das Leerrohr dann CAT Kabel bis ins 1.OG dort dann den Router dran und den Rest dann per LAN Kabel in den Keller/DG...

    Ja, grundsätzlich geht deinVorhaben. Du benötigst jedoch keinen Switch, sondern einen optischer Splitter. Es ist jedoch wichtig zu wissen, das immer nur an einem Ende ein Glasfaserendgerät angeschlossen sein darf und die Leitungsdâmpfung ansteigt.

    Beispiel:

    Bei einem 1 auf 4 Splitter darf immer nur an einem der 4 "Endfasern" ein Endgerät angeschlossen sein.

    Nur als visuelles Beispiel und nicht als Kaufempfehlung:

    Elfcam - Optischer Splitter Glasfaser-PLC-Splitter (Fasersplitter) SC/APC Simplex Singlemode 0,9 mm, 1X4 https://bit.ly/49KrTUI

    mhhh das bedeutet +7db Dämpfung für den optischen Splitter, ich würde von dieser Lösung die Finger lassen... Zumal man eh nur 1 ONT/SFP anschliessen kann...

    Was vllt noch eine Lösung darstellen könnte, wenn man vom Keller in jede Etage eine Gf-Leitung zieht und in jeder Etage dann eine Gf TA installiert... dann noch eine Gf TA am HÜP und man könnte dann umstecken... macht aber imho keinen Sinn... wenn Leerrohre vorhanden sind dann die Technik in den Keller verbauen (GF Modem, Router + ggfs Switch) und CAT Kabel in die Etagen legen.

    Sind mit "geplanten Fasern" die eingeblasen Fasern gemeint oder die gebuchten?

    Dies könnte bedeuten, das in einem 10 Wohnungen MFH bei einer vorliegenden Buchung tatsächlich 10 + N Fasern im HÜP gespleißt werden würden?

    Ein MFH mit 10 WE wird mit 10 Fasern geplant + SL (Sonderleitungen, Fahrstuhlnotruf o,ä.), in dem Fall werden die 10 Faser für die Wohneinheiten + ggfs Sonderleitungen gespleißt und gemessen.

    Die restlichen Fasern liegen als Reserve rum aber da ist es auch wieder abhängig ob ein HÜP oder eine OneBox verbaut ist...

    In einer OneBox sind ja optische Splitter verbaut also würden dann 12 Fasern zur Verfügung stehen, diese werden dann auch gemessen...

    NVT: 3 Fasern von einem 1:8 Koppler gehen auf das VZK, in der OneBox kommen diese 3 Fasern dann widerum auf 1:4 Koppler... 3 * 4 = 12

    D.h. angenommen es gibt 4 Fasern und aktuell 2 gebuchten GPON Anschlüsse, dann würde auf das einmal vom Tiefbauer eingezogene Glasfaserkabel nur 2 Pigtails aufgespleißt werden und nichtmal innerhalb des HÜPs oder der Onebox wird das abgeschlossen (und durchgemessen?!)

    Abhängig vom Ausbautyp...

    ftth 1.7 (Altprozess) = alle geplanten Fasern werden im HÜP gespleißt und mittels Pegelmessgerät gemessen

    GBGS (Neuer Prozess) = alle geplanten Fasern werden im HÜP gespleißt und vorbildlicher Techniker prüft auf Durchgang und Vertauschung (es wird nicht weiter definiert wie der techniker dies zu prüfen hat...im Idealfall mittels Pegelmesser welcher von der Telekom zugelassen ist um den korrekten OLT Port sicher zu stellen). Die eigentliche Messung findet erst bei der Installation der Gf-TA statt.


    Ich kann es zwar nicht ändern wenn sie es so bauen, aber ich fände es ehrlich gesagt nicht wirtschaftlich sinnvoll. Die Servicetechniker später haben doch i.d.R. nur fertig konfektionierte Dosen oder Patchkabel dabei und sind nicht alle mit einem Spleißgerät und entsprechender Qualifizierung ausgestattet, oder?

    Unterschiedlich...

    Als Beispiel EFH, Kunde kommt mit Wunsch verlängerter Leitungsweg bis 20m

    Leitungsweg nach Vorgaben vorbereitet: Gf-TA kommt an Wunschort des Kunden, Installations Gf Kabel wird eingezogen und wird an TA und HÜP gespleißt

    Leitungsweg nicht vorbereitet: Gf-TA wird neben dem HÜP montiert und Kunde bekommt Verlängerungsbox.

    Ist wirtschaftlicher für alle... kein Folgetermin für Kunde und Monteuer, Keine Wartezeit für Kunden, Kunde kann nach Verlegung der Verlängerung den AS selbst in Betrieb nehmen ohne auf neuen Termin zu warten.

    Ich hätte jetzt mindestens die Vorstellung, das in einem abgeschlossenem HÜP auf allen Fasern ein Pigtail ist, um sie wenigstens von einer Seite mal durchmessen und wenigstens im System als funktional oder eben defekt markieren zu können. Sonst kann bei einem späterem Auftrag doch nur geraten werden, ob man jetzt mit einem Patchkabel, einem Spleißgerät oder einem Anhängerkompressor aufgekreuzt werden muss..

    siehe oben

    So eine Genehmigung hätte die sowieso nicht interessiert, wenn es derselbe Trupp ist, der auch bei uns den Ausbau durchgeführt hat. Bei uns war der Tiefbau nicht mal richtig angekündigt, schon lag abends die orangene Spule direkt am Haus.

    Die interessiert sehr wohl und du hast diese bereits vermutlich mit Antragstellung unterschrieben... nennt sich NVGG...

    das reib ich den Kunden zu gern unter die Nase ;)

    Bei meinen Eltern im Viertel (Hohen Neuendorf) wurde gestern gebuddelt. ich vermute mal das war die Telekom. War wohl komplett unangemeldet und bisher auch nur am Gehweg und noch nicht bis zum Haus.

    Nur rein Interessehalber, wenn nur auf dem Gehweg die Längstrasse gebaut wird, warum sollte man beim Kunden sowas anmelden ?

    Macht vllt nur dann Sinn wenn man die Einfahrt aufreisst... aber sonst sehe ich da keinen Grund...

    Wenn du Besitzer oder Mieter eines EFH bist, was willst du mit 12 Fasern ?

    Du müsstest ja dann für jede Faser die du nutzen willst einen Vertrag abschliessen... mir erschliesst sich der Sinn nicht, zumal mal selbst mit 4 Fasern theoretisch noch 16 Anschlüsse realisieren könnte.

    Bei der DTAG/GFNW und GFPlus kommen ja Splitter/Koppler zum Einsatz so dass max 32 Nutzer auf einen OLT Port passen. Normalerweise kommen EFH im NVT auf einen 1:32 Koppler wenn es zB6 Wohnungen in einem Haus gibt würden im NVT 2 Fasern von einem 1:8 Koppler auf das Verzweigerkabel gehen und im Haus werden aus diesen 2 Fasern mittels 1:4 Koppler dann 8 nutzbare Anschlüsse.

    Naja wenn die Verbände erst von x Tagen in die Erde kamen und der Anbieter diese noch nicht im Netzplan dokumentiert hat, kann das schon vorkommen...

    Der Maschinist der mit dem Horizontalbohrer eine andere Leitung trifft sollte auf jeden Fall anfangen mit Lotto spielen ^^

    Alleine der unsinnige Vergleich zu Kabelinternet zeigt, dass es eben Unsinn ist.

    Dort hängen viiiiel mehr als nur 32 Teilnehmer an einem Knoten. Bei weniger Bandbreite.

    AON könnte bestenfalls Vorteile bei der Latenz ausspielen. Und das gilt es in der Praxis noch zu beweisen.

    Der schönste und teuerste AON-Port bringt rein gar nix, wenn im PoP oder weiter hinten im Netz die Kapazitäten fehlen.

    AON bietet also nur höhere Kosten bei nicht vorhandenen Vorteilen. Da ist doch klar, dass die Anbieter auf PON umsteigen. Dort gibt es heute bereits OLTs, die verschiedene PON-Varianten parallel auf der gleichen Faser realisieren. Und wenn der Bedarf steigt, wechselt man auf 25 bzw. 50G.

    Das stimmt, wenn du einen Strassenzug mit 100 Adressen in AON baust, benötigst du je nach Fasertyp Kabeltyp 1-2 Kabel bis in den PoP, bei PON benötigst du 4 Fasern wenn 32er Koppler/Splitter verbaut sind.

    Nehmen wir mal 144 Fs Kabel als Beispiel: max 144 WE in AON

    144 * 32 = 4608 WE in PON

    das sind natürlich nur rein theoretische Zahlen... aber als Veranschaulichung passt das ganz gut...

    Ich bin davon ausgegangen, das sich jedes Tiefbauunternehmen von den in Frage kommenden Stellen (Strom, Wasser, Gas, Kabel, TK) eine Planauskunft einholt, bevor gegraben wird. Andernfalls wird das Ausheben zum Glückspiel. Gerade, wenn vermehrt ein Überbau stattfindet, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Dem Anwohner/Kunden ist das nicht aufzubürden.

    Ich glaube wir reden hier komplett aneinander vorbei... der TE berichtet dass die Tiefbau Firma zuerst an der falschen Seite vom Grundstück den Anschneider der Längstrasse vorbereitet hat...

    Mein Posting bezieht sich dann auf die Planung früher/heute... Früher: Megaplan mit bekannter Lage der Kupfertrasse...

    Heute: QGIS, damit wird die Lage der Kupfertrasse aussen vor gelassen und der Tiefbauer ist angehalten dies vor Ort mit dem Kunden zu klären was aber zT unnötig ist da ja meistens die Lage der Kupfertrasse für den Kunden von Relevanz ist.

    Vllt den ganzen Thread im Auge behalten und Zusammenhänge verstehen und nicht nur auf den letzten Post reagieren.

    Darum ging es mir primär gar nicht... Es ging mir eher darum dass, wenn eine Planauskunft vorhanden gewesen wäre, der Tiefbauer vermutlich gleich anders gebaut hätte.

    Aber da hast Du Recht... teilweise sind die Maße mit der Bierflasche ausgelotet, wenn man dann über eine eigene Dokumentation von seinem Grundstück verfügt ist das Gold wert.

    ich habe mich letztens mit einem Planer und einem Baubegleiter der DTAG unterhalten, bis vor einiger Zeit haben sich die Planer an der Kupfertrasse bzw Haueinführung orientiert... Die Daten stammen aus digitalisierten (früher handgefertigten) Lageplänen...

    Man kann sich hier mal so einen Lageplan für private Zwecke einholen

    Mittlerweile wird aber viel über QGIS geplant, dies ist dann eigentlich nur noch eine grobe Planung, der Rest wird vor Ort ausgekundet.

    Eigentlich schade... da ja die Grunddaten vorliegen, könnte man dem Kunden und auch dem Tiefbauer eine Menge Arbeit und Diskussion ersparen.

    ??? Beim regulären Telekom-Ausbau ist der Hausanschluss kostenlos. Danach bucht man dann den Wunschtarif beim Wunschprovider.

    Ist das so ? meiner Info nach kostet der AS 799 Euro...

    Grundsätzlich würde ich erstmal mit der Tiefbau Firma sprechen dass der Anschluss idealerweise dort hin soll/muss. Das sollte machbar sein da der Auftgragnehmer ja jeden Meter ausserhalb der Inklusivleistung abrechnen kann.

    Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, nicht geht, dann bleibt nur der vorbereitete Leitungsweg.

    Bis max 20m packt die Telekom dann eine Verlängerungsbox rein, dafür müssen dann alle Durchbrüche vorhanden sein und auf der kompletten Trasse muss Kabelkanal verlegt sein.