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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. frank_m

Beiträge von frank_m

  • Vorvertrag mit Deutsche Giganetz 1. Teil

    • frank_m
    • 18. Februar 2024 um 19:30
    Zitat von K@trin

    Die schreiben, Vertragsschluss ist bei Vertragsannahme und nicht erst bei Anschluss, das bedeutet, die Mindestlaufzeit beginnt schon bald zu laufen. Im besten Fall dauert es dann noch 1,5 Jahre bis zum Anschluss und ich muss nur noch für 6 Monate bezahlen.

    Ja, der feuchte Traum der Verbraucherzentralen. Möglicherweise haben sie da sogar recht, aber gerichtlich feststellen lassen hat das bislang niemand. Die meisten Provider schicken die eigentliche Auftragsbestätigung auch erst kurz vorm Schalt-Termin, und erst mit dem Schalt-Termin beginnen die 24 Monate.

    Zitat von K@trin

    Denkt ihr, das ist eine gangbare Strategie?

    Es ist die einzig gangbare Strategie, wenn du in den nächsten 10 - 15 das Internet ununterbrochen nutzen willst.

  • EWE Kündigung Angebote

    • frank_m
    • 17. Februar 2024 um 14:53

    Das wollte ich damit auch gar nicht sagen. Das war lediglich eine technische Bewertung.

  • EWE Kündigung Angebote

    • frank_m
    • 17. Februar 2024 um 14:45

    Meine Mutter hat einen Telekom Regio Anschluss über EWE (allerdings DSL), ich kann nichts Negatives darüber sagen. Allerdings ist sie bei ihrem Konsumverhalten von der Peering-Problematik nicht betroffen, da sind nur die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen wichtig ;).

    Seit einiger Zeit betreibt die Telekom auch die Regio Anschlüsse selbst und vergibt sie nicht an Plusnet. Das war ein Schritt nach vorne.

  • ´

    • frank_m
    • 17. Februar 2024 um 14:41
    Zitat von flamy

    Hab es damals mit dem FB Editor gemacht.

    Geht das mit der Checksum da von allein? Weil sonst muss man die ja neu berechnen.

  • ´

    • frank_m
    • 17. Februar 2024 um 11:57

    Schau dich mal im Forum um, auch zu den vorhergehenden Versionen haben wir Threads dazu, wann die DG die Releases freigibt. Das kann einige Wochen dauern.

  • Eigenen Router wechseln - Freischaltung

    • frank_m
    • 16. Februar 2024 um 19:21

    Ja.

  • Telekom-Glasfaser eigene Gf-TA?

    • frank_m
    • 16. Februar 2024 um 19:20

    Da der GF-TA der regulatorische Übergabepunkt ist, werden die den selber setzen wollen.

    Das Kabel könnte klappen, aber besser ist es, wenn du nur den Leitungsweg vorbereitest.

  • Dämpfung Auswirkung auf den Ping ? Glasfaser

    • frank_m
    • 16. Februar 2024 um 16:29

    Nein. Wenn die Dämpfung zu groß wird, dann geht einfach gar nichts mehr. Dinge wie Interleaving gibt es bei Glasfaser nicht, und die FEC Mechanismen finden so weit unten statt, dass du davon nichts mitbekommst. Das ist anders als bei DSL, wo die Leitungen ja quasi permanent jenseits der physikalischen Gesetze betrieben werden. Glasfaserverbindungen sind da eher entspannt unterwegs.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 16. Februar 2024 um 14:52
    Zitat von Phino

    Nein. Die neuen Förderrichtlinien sind genau dafür da, um so etwas auszumerzen. Es muss halt nur nach den neuen Richtlinien für die Nachverdichtung gesorgt werden. Dies ist ein komplett neuer Vorgang mit neuer Antragsstellung.

    Ja, genau, man kann die Richtlinien anpassen. Aber wie du sagst: Das ist ein neues Projekt mit neuer Ausschreibung, neuen Randbedingungen und neuer Antragstellung. Und damit ist es für den vorliegenden Fall nicht anwendbar.

    Und auch das muss klar sein: Durch das nun laufende Projekt werden die betroffenen Haushalte als "homes passed" geführt, denn die Leitungen laufen bei ihnen vor der Tür entlang, und sie können sich daran anschließen lassen. Damit fallen damit garantiert aus jeder Förderung - auch nach neuen Richtlinien. Nirgendwo steht, dass die Anschlüsse kostenlos sein müssen, die BNetzA fordert lediglich generell im TKG (unabhängig von irgendwelchen Förder- oder Ausbauprojekten), dass der Anschluss zu "marktüblichen Konditionen" erfolgen muss. Und da sind wir beim vorliegenden Angebot deutlich drunter.

    Fazit: Es kann nur teurer werden, wenn man jetzt nichts macht.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 14. Februar 2024 um 20:14
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Nur sind wir vielleicht die Einzigen die den Mut und die Entschlossenheit aufbringen um die Entscheidungsträger damit zu konfrontieren.

    Du kannst dich ja mal umschauen, wie viele Beiträge es allein hier im Forum rund um die Nicht-Beachtung beim geförderten Ausbau gibt.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Perspektiven im Sinne von Hintergrundinformationen wie bestimmte Dinge technisch und organisatorisch funktionieren sind herzlich willkommen - danke dafür!

    Aber was hilft es dir, wenn du die Hinweise, die dir nicht in den Kram passen, einfach ignorierst oder widersprichst?

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Etwas anstrengend war der Umgang mit einigen Usern die das Narrativ "so ist das nunmal" und "findet Euch damit ab" pflegen ;)

    Dein "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" ist aber auch nicht besser. Wir haben wenigstens noch Gründe angeführt, warum es so ist. Bei dir kommt nur "aber es ist ungerecht".

    Was halt massiv stört, ist eure "Geiz ist geil" und "Silbertablett" Mentalität. Die Leistung, die die Verantwortlichen zweifelsohne erbracht haben, wird nicht respektiert. Den eingeschränkten Möglichkeiten und gesetzlichen Vorgaben einer städtischen Einrichtung wird nicht Rechnung getragen. Stattdessen wird nur gemosert und Vergleiche werden herangezogen, die nicht valide sind. So wird das nichts.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 14. Februar 2024 um 18:19
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Dieses zynische Bla kannst Du Dir sparen.

    Und das ist das Problem: das ist nicht zynisch, sondern die Realität, nur du erkennst es nicht oder willst es nicht erkennen.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Aber zu spät, also man hat uns bzgl. der Entscheidungen vor vollendete Tatsachen gestellt.

    Das ist überall anders auch so. Auch in den Gebieten mit den anderen Anbietern. Und bei uns war es auch so.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Nö, nicht alle. Wenn man nicht im DOKOM21-Ausbaugebiet ist hat mit dem Fördermist nichts zu tun.

    Damit fällt man aber nicht unter die Randbedingungen, folglich sind es doch alle.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Das Problem ist, dass DOKOM21 sich ausgerechnet unsere Wohngegend als Ausbaugebiet ausgesucht hat, mit einer halbherzigen Fördersituation.

    Du kannst es noch so oft vorbringen, es wird trotzdem keine Ungerechtigkeit daraus.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Wenn Stadt und/oder DOKOM21 keinen Schmufix machen würden, gäb's keinen Ärger.

    Sie haben keinen Schmufix gemacht, und trotzdem schiebst du hier ne Welle.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 14. Februar 2024 um 17:12
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Wie gesagt hat es ein Geschmäckle dass Gigabitkoordinator/Oberbürgermeister sich (z.B. in dem Artikel) als die großen Helden darstellen die es geschafft haben den Anwohnern auch ohne Fördermittel einen kostenlosen Glasfaseranschluss zu verschaffen, und dann ausgerechnet der "Musterschüler" DOKOM21 da querschießt.

    Wie kommst du darauf, dass DOKOM21 ein Musterschüler ist? Stichwort verschobene Erwartungshaltung.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Oder machen Stadt und städtisches Unternehmen gemeinsame Sache um sich an uns "gesundzustoßen"?

    Genau. Es ist ein städtisches Unternehmen. Die anderen haben Venture-Kapital oder große Anteilseigner und damit andere Möglichkeiten. Eben einen anderen Businesscase. Ein städtisches Unternehmen muss öffentliche Vergaberichtlinien, Steuergesetzgebung etc. im Auge haben. Niemand darf in den Verdacht der Veruntreuung kommen, und wenn man den Leuten außerhalb der Förderregion kostenlose Anschlüsse anbietet, dann könnte es schon genau das sein, denn wenn es kein Fördergeld für eure Anschlüsse gibt, müsste man eure Anschlüsse aus Steuergeld querfinanzieren, und das geht nicht.

    Und nein: Das ist für dich nicht relevant, weil die anderen Anbieter an anderen Orten agieren. Und es hat auch kein Geschmäckle, wenn sich der Gigabitkoordinator das auf die Fahne schreibt, denn er hat es geschafft, die an Land zu ziehen. Ihr solltet euch eher fragen, was an eurer Gegend so unattraktiv ist, dass es für solche Investoren uninteressant ist. Vielleicht ist es die Kundenstruktur? Hmm ... wie komme ich nur darauf?

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Was hilft uns denn dann, um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen?

    Es gibt keine Ungerechtigkeit. Es gibt ein Angebot auf Basis der für euch gültigen Randbedingungen. Das könnt ihr annehmen oder ablehnen. Letzteres heißt, dass ihr euch für Jahre oder Jahrzehnte vom digitalen Zeitalter verabschiedet, aber es ist eure Entscheidung. Niemand zwingt euch. Ihr könnt auch in Erwägung ziehen, in ein Gebiet umzuziehen, in dem es bessere Angebote gibt.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Es ist normal dass eine Kommune ihre Anwohner anschreibt ("Bringschuld") wenn es konkret deren Wohnadressen betrifft.

    Nein. Gab es bei uns auch nicht. Es gab Flyer, Informationen auf Webseiten, in unserem örtlichen Informationsblättchen und Stellwände mit Werbung vom Betreiber. Dann Informationsveranstaltungen. Aber niemand von der Gemeinde hat uns angeschrieben, dass es bei uns Glasfaser geben wird.

    Das ist auch nicht vergleichbar mit der Information über Diensteinschränkungen bei lebenswichtigen Versorgungen wie Strom oder Wasser.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Wenn alle Anwohner bezahlen müssten würden wir das auch ohne Einwände tun und dann gäbe es diesen Dialog hier nicht.

    Es müssen alle Anwohner zahlen, die unter die entsprechenden Randbedingungen fallen. Also keine Förderung und keine strategisch wichtige Adresse. Wie gesagt, es gibt keine Ungerechtigkeit.

    Warum hast du dir dein jetziges Grundstück gekauft und nicht eins auf der anderen Seite? Oder eins an einer strategischen Adresse? Oder im anderen Stadtteil mit den anderen Anbietern? Bist du jetzt selber Schuld an der Situation? Nein. Aber die Betreiber sind auch nicht daran Schuld, dass du da wohnst, wo du wohnst. Die machen dir ein Angebot auf Basis ihrer kommerziellen Betrachtung in Abhängigkeit von Fördermöglichkeiten und Ausbaustrategie. Das ist nicht ungerecht. Das ist Marktwirtschaft.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    WTF meinst Du denn damit?

    Auf Kunden wie euch verzichtet man besser als Anbieter. Viel Ärger, wenig Einkommen. Damit rechnet sich der Businesscase nicht, auch nicht, wenn man die Anschlüsse zum Tarif vorher teuer verkauft.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 14. Februar 2024 um 15:27
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Also gilt:

    • DOKOM21 nimmt Fördergelder und Geld von Anwohnern ungeförderter Anschlüsse.
    • Die anderen Anbieter nehmen keine Fördergelder und kein Geld von Anwohnern ungeförderter Anschlüsse.

    Ja, aber es sind andere Anbieter. Andere Gegend, andere Kalkulation, anderer Businesscase. Für dich nicht relevant. Ich hab dir schon mal gesagt: Schau nicht woanders hin, das hilft dir nicht weiter.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Wenn Du also meinst dass man regelmäßig mögliche Informationsquellen abchecken muss für den Fall dass sich da vielleicht irgendwann mal irgendwas was tun könnte, erinnert mich das an den Witz:

    Sorry, wenn ich das so deutlich sage, aber ihr seid die perfekte Verkörperung von "Geiz ist Geil" und "Silbertablett" Mentalität. Ich will alles haben, aber umsonst, und derjenige, der es mit kostenlos beschaffen soll, hat sich auch gefälligst bei mir zu melden und es mir hinterherzutragen. Nicht, dass ich noch einen Finger rühren muss oder gar einen Cent bezahlen. Es geht ja auch nur um die digitale Zukunft des Haushaltes, der Kinder, der Altersvorsorge, usw. Das wäre echt zu viel verlangt, sich darum auch noch selber kümmern zu müssen.

    Vielleicht wäre es besser, wenn ihr bei euren 6 MBit/s DSL bleibt.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 14. Februar 2024 um 13:40
    Zitat von Phino

    Aber es gibt ja neue Förderrichtlinien, die genau dies erkannt haben und eine „Nachverdichtung“ zulassen. Da muss dann der Gigabit-Koordinator mal ran.

    Das ist jetzt zu spät, und auch wenn ihr es nicht hören wollt: Auch das ist gut so. Denn wenn jeder mit einem laufenden Förderprojekt es einfach verzögern könnte, weil er auf bessere Förderbedingungen hofft, die es irgendwann vielleicht mal gibt, dann könnt ihr euch vorstellen, was passiert.

    Nein: Das Projekt wurde zu den damals geltenden Richtlinien bewilligt, und dabei bleibt es nun auch. Daran wird kein Gigabit-Koordinator der Welt was ändern.

    Ich kann den Unmut ja nachvollziehen, aber es bleibt festzuhalten, dass in diesem Fall formal alles sauber und vorbildlich gelaufen ist. Der Umstand, dass die Betroffenen überhaupt auf Glasfaser hoffen dürfen, ist ein Glücksfall, siehe den Fall von Sven als Gegenbeispiel. Man, ihr habt Schwein gehabt! Ergreift die Chance beim Kopf, denn sie kommt garantiert nicht wieder.


    Immer dran denken: Die Glasfaserstatistik ist glücklich, wenn dort "Home passed" steht. Das ist die Statistik, nach der sich die Kupfernetzabschaltung und der politische Erfolg richtet. Dafür muss das Haus nicht angeschlossen werden. Wenn das Kabel vor eurem Haus liegt, aber ihr seid nicht dran, dann habt ihr verloren, denn zukünftig kümmert sich kein Schwanz mehr um euch. Kupfer wird abgeschaltet, und Glasfaser liegt in der Straße, aber nicht im Haus. DAS ist dann Pech, aber nicht die Situation, dass es nun ein paar Euro kostet.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 14. Februar 2024 um 12:06
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Aber dass alle Adressen auf der anderen Straßenseite gefördert werden, wird dadurch nicht erklärt - es erscheint doch abwegig dass die wirklich alle unterhalb der Aufgreifschwelle liegen und es dort nirgendwo DSL-Ausbaupläne gab, sondern nur auf unserer Seite.

    Doch, das ist durchaus denkbar. Es ist gängige Praxis, dass eine Straßenseite durch ein Anschlussgebiet versorgt wird, und die andere Straßenseite durch ein anderes. Wenn nun für ein Anschlussgebiet ein Ausbauplan für VDSL vorliegt, für das andere nicht, kommt es genau zu dieser Situation. Wir haben Fälle hier im Forum, da betrifft es einzelne Häuser einer Straße, weil in dem einen Anschlussgebiet die Kabel ausgingen, und da wurde für spätere Bauten aus anderen Gebieten Kapazität rübergeführt. Da die Leitungslängen dann auch unterschiedlich sind, führt das ebenfalls zu unterschiedlicher DSL Verfügbarkeit in benachbarten Häusern. Schau dich in den typischen Foren um - diese Fälle sind zahlreich in Deutschland.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Wieso "hinreichende Bandbreite"??

    Viele von uns haben nur 6 Mbit/s.

    Noch mal ganz deutlich nur für dich: Es interessiert niemanden, was ihr habt, sondern es interessiert ausschließlich, was zum Ausschreibungszeitpunkt als mögliche Bandbreite dokumentiert war. Das ist für die Förderung maßgeblich. Und nur das.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Und unabhängig von dem leidigen Thema Förderung gibt eben in jedem Fall die Benachteiligung dass wir in einem Ausbaugebiet liegen das von dem einzigen Anbieter ausgebaut wird der "eigenwirtschaftlich" so interpretiert...

    Es ist eher die Ausnahme, dass die anderen es kostenlos anbieten. Vor allem, weil die Preise bei euch noch recht human aussehen. Da gibt es deutlich teurere Varianten. Also: Nicht ihr habt Pech, die anderen haben Glück.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Und Gigabitkoordinator/Oberbürgermeister stellen sich (z.B. in dem Artikel) als die großen Helden dar die es geschafft haben den Anwohnern auch ohne Fördermittel einen kostenlosen Glasfaseranschluss zu verschaffen.

    Das ist tatsächlich eine Leistung, die nicht selbstverständlich ist.

    Das Problem ist augenscheinlich, dass du eine sehr verschobene Erwartungshaltung hast.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 13. Februar 2024 um 21:07
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Aber wenn man liest dass es immer wieder zu Planungsfehlern kommt, sollte man nicht "bewährt" schreiben...

    Planungsfehler haben nichts mit den Förderrichtlinien zu tun, und auch nichts mit deiner Situation. In deinem Fall sind die Richtlinien richtig und nachvollziehbar angewendet worden, denn die 40 MBit/s sind ja im System. Woher, ist für die Planung und die Förderrichtlinie erst mal egal.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Denn es ist ja auffällig dass eine Trasse voll genutzt ist und die andere Trasse fast leer ist.

    Woher willst du das denn wissen? Es ist doch noch gar nicht klar, wie viele Häuser erschlossen werden.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Aber bei der Aufteilung der Stadtgebiete war es anscheinend kein Problem, den geförderten Ausbau durch DOKOM21 mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau beliebiger Anbieter zu kombinieren.

    Das ist tatsächlich ein Riesenglück für euch. Normalerweise würdet ihr jetzt auf Jahre in die Röhre gucken.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Die Gegenfrage ist: Warum doch?

    Damit es für euch nicht noch teurer wird? So gibt dann schon mal die Trasse, und die Hausanschlüsse werden günstiger.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Das wollte uns keiner erklären - genau wie man uns nicht erklären wollte wieso wir auf unserer Straßenseite benachteiligt werden.

    Ihr werdet nicht benachteiligt. Auf eurer Straßenseite ist schon eine hinreichende Bandbreite verfügbar, deshalb fallt ihr aus der Förderung. Der Anschluss im eigenwirtschaftlichen Ausbau kostet Geld. Das ist vollkommen normal, auch wenn du es nicht einsehen willst.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Also man muss erstmal wissen wer es war, damit man denjenigen konfrontieren kann...

    Was soll das bringen? Es wird nichts ändern.

  • Umstellung auf Glasfaser, reicht ein Medienkonverter o.Ä.?

    • frank_m
    • 13. Februar 2024 um 18:33
    Zitat von neueGlasfaser

    Jedenfalls meinte er daraufhin gleich das kann ich mir sparen, ich muss nur darauf achten das ich das AON Modul nehme.

    Ja. Mal gucken, ob er das auch noch meint, wenn es eine Störung am Anschluss gibt.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • frank_m
    • 13. Februar 2024 um 18:10
    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Ja das ist ein typisches Problem in der deutschen Bürokratie:

    Fehler machen, Fehler nicht wahrhaben wollen, Fehler nicht zugeben wollen, die Fehler nicht korrigieren wollen.

    Moment, das sind Föderrichtlinien, und die haben durchaus ihre Berechtigung. Das mag bei euch zu merkwürdigen Situationen führen und sich ungerecht anfühlen, aber die haben sich auch häufig bewährt.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Andere Anbieter bauen hier auch aus, eigenwirtschaftlich, greifen keine Fördermittel ab, und bieten trotzdem kostenlose Anschlüsse an.

    Nur DOKOM21 will anscheinend doppelt abkassieren:

    Erst die Fördermittel und dann bei den Anwohnern!

    Das ist kein doppeltes Abkassieren, denn für euch erhalten sie keine Fördermittel. Alles andere ist Marktwirtschaft. Wenn andere Anbieter die Anschlüsse kostenlos anbieten, können sie das tun, dafür sind vielleicht die Tarife teurer. Aber das macht halt längst nicht jeder so.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Aber anscheinend ist es problemlos möglich dass andere Anbieter mitmischen, die im eigenwirtschaftlichen Ausbau kostenlose Glasfaseranschlüsse für dir Anwohner anbieten!

    In den Förderprojekten mischen sie nicht mit. Jetzt vermischt du Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Die anderen Anbieter sind ein anderes Thema. Andere Kalkulation, anderer Business Case, nicht vergleichbar. Schau da nicht hin, das hilft dir nicht.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Aber weder der "Gigabitkoordinator" der Stadt noch DOKOM21 wollten uns erklären, welche Kriterien die "glücklichen" Ausnahmeadressen (bekommen einen kostenlosen Glasfaseranschluss) erfüllt haben und warum wir nicht.

    Müssen sie auch nicht. Sie legen fest, wem sie welches Angebot machen. Das ist ein rein kommerzieller Aspekt.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Welchen Grund kann es überhaupt geben für eine doppelte Glasfasertrassenführung in einer schmalen Straße ohne Bürgersteige?

    Aus der Aussage des Koordinators geht nicht hervor, dass es eine doppelte Trassenführung gibt. Es gab nur einen Antrag darauf. Und ja, das kann dann auch Bestandteil des Förderprojekts sein, warum nicht?

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Es ist auffällig, dass die beiden "strategischen Adresspunkte" in unserer Nähe von Firmeninhabern bewohnt werden - werden Leute mit wirtschaftlicher "Bedeutung" bevorzugt?

    Das fällt jetzt aber schon unter Verschwörungstheorie. Bleibt realistisch.

    Es gibt übrigens einen ganz einfachen Grund für die "strategischen Adressen": Dort wollen sie NVTs setzen.

    Zitat von GlasfaserrebellenDO

    Werden neue Leitungen neu verlegt oder wird Infrastruktur von der Telekom übernommen und dann ggf. aufgerüstet?

    Die Leitungen werden von der Telekom angemietet und nur punktuell ergänzt (sogenannte "Querkabel"). Die Infrastruktur, vor allem Outdoor-DSLAMs und die Glasfaserverkabelung zu den DSLAMs, wird vom neuen Netzbetreiber aufgebaut.

    Zitat von Phino

    Die Förderrichtlinien wurden doch erheblich angehoben, warum kann da nicht nachgelegt werden.

    Aber wenn das Projekt auf den alten Richtlinien bewilligt wurde, hilft das niemandem.

  • Welche Leitungen kurz lassen und welche dürfen länger sein? GF Modem (NT) zum Router oder GF-TA zu NT

    • frank_m
    • 13. Februar 2024 um 17:33

    Wenn es dir nur um die Kabellängen geht, lassen sich beide Varianten problemlos umsetzen. Du wirst bei keiner einen technischen Nachteil haben.

    Achte bei Variante A darauf, dass die Verbindung zwischen NT und Fritzbox exklusiv sein muss. D.h., du kannst nicht so ohne Weiteres auf beiden Seiten einen Switch anbringen und dann mit dem LAN Signal der Fritzbox übers gleiche Kabel zurück und dann über ein Patch Panel verteilen. Das geht nur mit VLANs auf einem Kabel.

  • Umstellung auf Glasfaser, reicht ein Medienkonverter o.Ä.?

    • frank_m
    • 13. Februar 2024 um 14:46

    Den Vigor als Modem brauchst du nicht mehr. Aus dem Medienwandler kommt ja kein DSL raus, der ist ja das Modem auf Ethernet.

    Aber wie gesagt: Inbetriebnahme mit dem Original-Equipment des Anbieters! Erst danach wechseln auf einen eigenen Medienwandler. Daran führt kein Weg vorbei.

    Danach ergeben sich auch die Einstellungen für das USG. In Kürze: VLAN richtig einstellen, IPv4 DHCP Client, IPv6 SLAAC aktivieren (für Router) und DHCP Client (für Adresse und Prefix).

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