Beiträge von frank_m
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Wenn man die Information über die Range hat, dann wird der Traffic dahin pauschal weitergeleitet? Sprich, könnte man einen der Ports an ein internes Ziel weiterleiten?
Ja, genau so ist es. Wenn ein Provider das anbietet, ist das für den Kunden eine recht elegante Möglichkeit, zumindest einige Dienste zu Hause erreichbar zu machen.
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Das wird bei frank_m in einer AON-Topologie ebenfalls so sein.
Ja, genau so ist es. Es ist knapp über 400/200, aber immer drüber. Zwischen 405 und 415, und zwischen 202 und 210.
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TL;DR: PCP ermöglicht trotz DS Lite am Anschluss zu Hause die WireGuard-Verbindung ohne Mehraufwand aus einem entfernten IPv4-only-Netz.
Ich hab das irgendwo auch schon mal für CGNAT Anschlüsse gesehen. Ich weiß leider nicht mehr, welcher Provider es war, aber das gibt es auch.
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Ok, ja, der Zugriff von Lets Encrypt ist natürlich ein Zugriff von außen.
Da bleibt dann nur die vServer Lösung oder so ein IP Tunnel von Kossmann oder NOEZ.
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Da ist die NOEZ Lösung günstiger. Die hab ich mal für einen Monat getestet, die funktioniert auch sehr gut. Man braucht natürlich ein passendes Endgerät, das dauerhaft läuft, auf dem der GRE Tunnel terminiert, ein Raspi zum Beispiel.
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Danke für den Hinweis auf fb_tools. Damit ich dich richtig verstehe: du überträgst damit konfigurationseinstellungen auf deine FRITZ!Boxen?
Nein, ich extrahiere sie. Der klassische Export der Fritzboxen speichert Zugangsdaten ja nur verschlüsselt. Die fb_tools hingegen geben die in der Fritzbox gespeicherten Zugangsdaten in sehr schöner, übersichtlicher Form in Klartext aus (Internet, VoIP, dyndns, WLAN, ...). Damit ist es beim Neu-Einrichten einfach nur Copy&Paste an die richtige Stelle ohne einen Tipp-Marathon oder eine Suche in 1000 Dokumenten, wo denn jetzt die Internet- oder VoIP-Zugangsdaten sind. Und wie war noch mal das WLAN Passwort und der Zugang für dyndns? Steht alles schon gebündelt übersichtlich da.
Nach einer neuen Einrichtung mache ich immer dreierlei:
- Konfig speichern. Man kann ja auch mal in die Situation kommen, die gleiche Box mit der gleichen Firmware wieder herstellen zu müssen. In dem Fall kann man die gespeicherte Konfig hernehmen
- Konfig Export mit den fb_tools. Das ist für den Fall, dass man die Zugangsdaten von Hand wieder eingeben möchte.
- Screenshots der Browserseiten der Fritzbox. Da kann man im Zweifel nachsehen, wie man diese oder jene Option gesetzt hatte beim letzten Mal. Wobei ich da nur selten reingucke, da ich von vielen Dingen weiß, wie ich sie haben will.
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Allerdings telefoniert der David Server ja von einer internen IP nach draußen und will die Pakete über Port 80/81 zurück.
Also entweder hab ich die Funktionsweise des Servers nicht verstanden, oder du hast kein Problem.
Wenn der Server nach draußen telefoniert, hast du auf jeden Fall eine ausgehende Verbindung, auf der die angesprochenen Gegenstellen antworten können. Das ist auch bei CGNAT kein Problem, dafür gibt es Connection Tracking in den Firewalls. Allerdings ist das eher die Arbeitsweise eines Clients, nicht eines Servers.
Ich vermute daher eher, dass der Server als klassischer Server arbeitet und von außen kontaktiert werden möchte. Da wäre dann die Frage: Wenn du andere Dienste bei dir mit 6tunnel nutzt, wo endet denn dieser Tunnel? Zwar kannst du 6tunnel nicht für David nutzen, aber vielleicht die Gegenstelle, um darüber auch David verfügbar zu machen, z.B. mit Wireguard.
Den Wireguard Tunnel baue ich zwischen meinen mobilen Geräten und der UDM Pro auf. Darüber komme ich auch an alle IPV4 Adressen im Heimnetz.
Dann ist es ja kein Problem, darüber auch den David Server anzusprechen. Kannst du alle Clients mit Wireguard Zugang versorgen? Auf der UDM wird es ja kein Problem sein, den Zugang auch auf den David Server zu beschränken, falls die nichts anderes sehen sollen.
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Ich betreibe einen David Server (Unified Messaging System) hinter einem DG Privatanschluss, also DSLITE.
Nein, es ist kein DS-Lite, sondern CGNAT. Das ist ein Unterschied, der gerade in deinem Fall einen Unterschied machen kann.
Alle anderen benötigten Dienste habe ich über Wireguard und 6Tunnel am laufen.
6tunnel ist ein Problem, wenn der Dienst so gar kein IPv6 spricht, aber Wireguard sollte auch in diesem Fall funktionieren. Man muss lediglich die entsprechende Weiterleitung auf der Gegenseite, also z.B. einem VPS, einrichten.
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Ich hab einfach viel zu oft (und ich meine VIEL ZU OFT) - auch in jüngerer Zeit - die Erfahrung gemacht, dass es Probleme gab, die sich durch Werksreset und saubere Konfiguration lösen ließen. Daraus hab ich für mich zwei grundlegende Handlungsrichtlinien abgeleitet:
- Kein Import von Konfigurationen. Auch nicht von Teilen daraus
- Bei größeren funktionalen Änderungen wird eine frische Konfiguration gemacht
Damit bin ich immer extrem gut gefahren. Diese vielen kleinen Hakeleien, von Ping Spikes bis zum Handover im WLAN Mesh, über die es so viele Berichte gibt, sind bei mir einfach nicht vorhanden. In der Folge gibt es im Home Office keine Probleme und die Dame des Hauses kann ihre Serien jederzeit streamen. Ja, das kostet Samstag ne Stunde Arbeit. Mehr ist es nicht, wenn man gut vorbereitet ist (Screenshots aller Seiten und Klartext Export aller Zugangsdaten). Die fb_tools machen einem das Leben da an vielen Stellen sehr einfach. Aber die Stunde ist es wert, wenn man danach über Monate die Nerven schonen kann.
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Da so ein Wechsel der Major Release wie üblich mit einem Werksreset und frischer Einrichtung einhergeht, werde ich mir das fürs Wochenende aufsparen.
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Alo sollten wir auf keinen Fall Powerline zur Signalverteilung nutzen?
Sagen wir mal so: Powerline ist die absolute Notlösung wenn gar nichts anderes geht. Solange es Alternativen gibt, würde ich die bevorzugen.
Wäre es dann theoretisch besser, z.B. einen Fritz Repeater 1200 AX oder einen anderen direkt über dem Kellerraum zu platzieren, per WLAN mit der FB zu verbinden und die FB mit GF direkt anzuschließen oder ist da die Option mit der FB im Wohnzimmer immer noch besser?
WLAN Verbindungen über Stockwerke hinweg sind immer tückisch. Zwar besser als Powerline, aber wenn es ein Kabel vom Keller ins EG gibt, dann nutze das Kabel. Falles es ein OG gibt, kannst du vom EG ins OG dann im Zweifel immer noch per WLAN arbeiten.
Und ist eigentlich ein Bandbreitenverlust oder eine Latenzerhöhung durch ein aktives ONT vor der FB spürbar oder überhaupt vorhanden?
Der ist nicht vorhanden.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Den Router im Keller an den ONT anschließen und dann per LAN ins Wohnzimmer und dort Switch/Repeater usw. unterbringen.
Alternativ Router ins Wohnzimmer und per Kabel an den ONT anschließen. Daran kannst du ebenfalls Geräte per LAN Anschließen und sparst so vielleicht den Repeater/Switch.
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Ich würde auf jeden Fall zu einer Variante ohne Powerline raten. Das macht einfach zu häufig Ärger, wenn man sich so durch die Foren liest. Von daher finde ich die Variante mit dem Ethernet Kabel sehr charmant.
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Und selbst wenn alle Clients kaum Traffic haben, zeigt er mir z.T. sogar 4Gbit Anbindung an,
Auch wenn es nur wenige Daten sind, können die mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden.
Die tatsächliche Performance deines WLANs kannst du nur über längere Messungen mit den Clients herausfinden. Die Anzeige der Brutto-Rate kann allenfalls einen Hinweis geben, wenn es Probleme gibt. Für die Beurteilung der Netzqualität im Ganzen ist sie unbrauchbar.
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Entweder sind da externe Störer im Spiel - oder es ist schlicht der Energiesparmodus. Die Verbindung läuft ja nicht permanent auf Vollspeed, sondern immer nur so schnell, wie sie sein muss. Die Geschwindigkeit wechselt mehrere tausend mal pro Sekunde, die Anzeige in der Box nur alle 10 Sekunden. Es ist allenfalls Glückssache, wenn zufällig gerade mal die Geschwindigkeit aktiv ist, die angezeigt wird.
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Meiner ist schon von 2016, also aus der Anfangszeit der DG. Ich wohne auch nicht weit weg von deren "Home Base". Wenn die Laufzeit des Anschlusses eine Rolle spielt, dann sind es die alten Anschlüsse, die nicht bei Vodafone verfügbar sind.
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- Kann ich mittels Konverter oder Adapter das ankommende Signal des Glasfaser-Providers auf die vorhandene Koax-Kabel-Infrastruktur übertragen und hätte ich dadurch irgendwelche Einbußen?
Prinzipiell ja. Es gibt Umsetzer für Ethernet-Signale auf Coax Kabel. ABER: trivial wird das nicht. Du musst dafür sorgen, dass das Haus-Netz sauber vom Provider-Netz getrennt wird. Dann musst du sicherstellen, dass die Umsetzer sich nicht die IP vom Provider krallen, die für den Router bestimmt ist. Besonders bei der DG ist das äußerst kritisch, die verteilen nur eine IP pro Anschluss, und nicht selten haben wir Fälle, da haben sich genau solche Umsetzer (g.hn, Powerline, ...) diese IP geschnappt.
Ob es Einbußen gibt, hängt massiv von der Inhaus Verkabelung ab. Gibt es Stichleitungen? Wird noch TV darüber genutzt? Das ist schwer von außen zu beurteilen. Bei einer reinen, sauberen Punkt-zu-Punkt Verbindung wird es klappen. Hast du was anderes, wird es ein Glücksspiel.
- Wenn möglich, könnte ich dann an jeder Kabeldose im Haus eine FritzBox oder einen Accesspoint anschließen, so dass ich in jeder Etage Internet über WLAN und Ethernet und zwar mit dem maximal möglichen Durchsatz hätte?
Nein, auf keinen Fall. Wenn du die Kabel-Infrastruktur schon nutzt, um das WAN Signal vom Keller zum Router zu bekommen, kannst du sie nicht mehr fürs LAN nutzen. Entweder, oder: WAN oder LAN. Wenn du das Kabel-Netz für die LAN Verteilung nutzen willst, muss die Glasfaser anders zum Router geführt werden.
- Bräuchte ich eine neue FritzBox, die für Glasfaser geeignet ist oder könnte ich meine vorhandene 6690 weiterverwenden?
Bei der DG hast du Glück, denn die nutzen kein PPPOE. Die 6690 sollte sich also über den WAN Port weiter nutzen lassen, mit dem ONT des Providers.
- Würde ein (Glasfaser)Router direkt im Keller mehr Sinn machen, bevor das Signal in die vorhandene Kabel-Infrastruktur geht?
Das wäre eine Möglichkeit, wenn du dein Kabel-Netz für die Verteilung des LANs nutzen möchtest.
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Ja, bei mir auch noch. Ich habs darauf geschoben, dass ich im AON Gebiet wohne.
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Wohnst du in einem AON Gebiet?