Wir hatten hier schon einen Bericht, da hatte jemand mit der 5590 an einem GPON Anschluss eine 10er Adresse. Das ist der Adressbereich für die Aktivierungsseite. Leider hat er den Vorgang dann abgebrochen und nicht durchgezogen.
Beiträge von frank_m
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Hätte mir Donnerstag jemand an der Hotline gesagt, so wie heute, das vor Dienstag nix passiert, hätte ich weniger Zeit damit verbracht zu hoffen.
Die subjektive Qualität einer Support Aussage hängt auch immer davon ab, was man hören will. Ich will dir nicht zu nahe treten oder dir irgendwelche Illusionen nehmen, aber du glaubst nicht wirklich, dass sich ab Dienstag eine Taskforce darum kümmert, deine 5590 ins Netz zu bringen, oder?
Dass die 5590 im Moment keinen Link bekommt, ist kein Zufall. Es ging ja schon mal für kurze Zeit. Das heißt, die Entscheidung wurde bewusst getroffen, die Zulassung zurückzunehmen. Das meinte ich oben mit den guten Gründen, die es für die Situation gibt, und die wir nicht kennen. Vermutlich funktioniert irgendwas mit der 5590 einfach noch nicht.
Das heißt aber auch, dass zunächst dieses grundsätzliche Problem beseitigt werden muss. Vielleicht sind dafür nur Änderungen im DG Netz nötig, vielleicht auch ein Firmwareupdate für die 5590. Wie dem auch sei: Es passiert garantiert nicht am Dienstag. Wenn das Problem dann gelöst ist, muss die Lösung in den einzelnen Anschlussbereichen eingespielt und das Training der 5590 wieder zugelassen werden. Aus der Erfahrung mit der 07.29 für die 5530 wissen wir, dass einige Monate vergehen können, bis das überall der Fall ist. Und dann kannst du es wieder versuchen, deine 5590 im DG Netz zu aktivieren, aber nicht vorher.
Bis dahin kannst du beruhigt deinen ONT dran lassen und verpasst garantiert gar nichts.
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Nur der Vollständigkeit halber: Wenn es keinen Gf-TA gibt, kann man auch am HÜP problemlos das mitgelieferte Kabel der Fritzbox verwenden. Dort passen die Stecker ebenfalls. Gf-TAs sind ja auch häufig in einer Einheit mit dem ONT verbaut. Je nach Aufsatz hat man dann den aktiven ONT auf der Bodenplatte oder den passiven Gf-TA.
Übrigens hätte ich schon lange den Router hinter den ONT gehängt und nicht ohne Internetzugang tagelang darauf gewartet, dass irgendjemand was umstellt. Das Einhängen der Fritzbox ist ein aktiver Vorgang, den du über die Aktivierungsseite lostreten musst. Solange du das nicht machst, passiert da gar nichts, denn dafür reichen auch die Modem-ID und so nicht aus, die du hingeschickt hast, da werden deutlich mehr Parameter ausgetauscht. Deshalb würde ich nicht tagelang aufs Internet verzichten. Sobald die Voraussetzungen im DG geschaffen sind, die 5590 einzuhängen, wird man dir das mitteilen, und dann kannst du loslegen.
Wenn man dann den Pfad der Tugend verlässt, ist man natürlich selber für eine passende Verkabelung verantwortlich. Man kann kaum erwarten, dass die DG für alle Glasfaser Endgeräte Beschreibungen zur Verkabelung bereithält.
Ich finde es im Grunde richtig, auf passive Anschlüsse und das TKG zu beharren. Aber man muss eben auch die Ressourcen berücksichtigen, die einem Anbieter zur Verfügung stehen. Die Kollegen haben nicht unendlich Zeit, neue Endgeräte für ihr Netz zu qualifizieren. Und was würden die Kunden sagen, wenn aufgrund der Integrationsarbeiten für irgendein neues Routermodell dann die Stabilität mit den Standard-Komponenten der DG leidet? Dafür hätte wohl niemand Verständnis, vor allem nicht die 95% oder 97% der Kunden, die darüber ihren Internetzugang realisieren (das war ein Hinweis auf die Relevanz, die das Unterfangen intern bei der DG haben dürfte).
Ich bin ein Freund technisch sinnvoller und stabiler Lösungen. Wenn die Rahmenbedingungen passen, dann ist das der Glasfaser Router direkt am Gf-TA. Da gibt es keinen aktiven ONT, also eine Komponente für Latenz, Fehleranfälligkeit und Energieverbrauch weniger. Macht Sinn.
Aber wenn es einfach nicht läuft, aus was für Gründen auch immer, dann kann man sich ein ganzes Pfingstwochenende damit versauen, ohne Internetzugang auf den Provider zu schimpfen, obwohl man die guten Gründe dafür (die es garantiert gibt) gar nicht kennt. Man kann aber auch einfach ohne technische Nachteile den Router hinter den ONT hängen und entspannt die neusten Filme streamen, während draußen die Gewitter toben. Ab dem Punkt hab ich dann für die Versessenheit kein Verständnis mehr. Der Anschluss muss laufen, so optimal wie möglich unter den vorhandenen Randbedingungen. Die Randbedingungen ändern sich aber nicht einfach so innerhalb von Tagen, die muss man ein Stückweit akzeptieren. Das ist ein langwieriger Prozess. Und so lange macht man das Beste daraus, das ist aber garantiert nicht, stundenlang auf die blinkende Fehlerleuchte des Routers zu starren.
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Ich glaube, in dem Szenario würde ich auch auf separate DECT Stationen auf den Stockwerken setzen, zumal die Rufnummern getrennt sind. Die Gigaset Geräte hat HubeBube ja schon genannt.
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Weiß man was zur Ursache? Vielleicht was mit der MTU oder so? Oder ICMPv6?
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Nun, da bin ich mir halt nicht so sicher. Wenn man z.B. dieses Dokument auf Seite 5 liest, kann man den Eindruck bekommen, es ginge eben nicht.
Das schau dir noch mal genau an, und achte darauf, wann vom ONT, vom Router und vom "Betriebssystem" (damit sind die Clients gemeint) die Rede ist. Dann wirst du schnell feststellen, dass in einem Fall der DHCP Client des Routers und im anderen Fall der DHCP Server gemeint ist. Damit ist deine Annahme natürlich hinfällig.
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Offenbar ist dir nicht wirklich klar, wie ein Router funktioniert.
Ein Router hat (mindestens) zwei IP-Adressen: Eine WAN und eine LAN Adresse. Seine Aufgabe ist es, die Pakete aus dem LAN ins WAN Netz zu routen. Dabei nutzt er ggf. Mechanismen wie NAT, meistens für IPv4. Bei IPv6 routet er üblicherweise vollwertig. WAN und LAN Netz müssen sich unterscheiden, damit ein Router vernünftig funktionieren kann.
Die LAN Konfiguration kannst du meistens selber festlegen, inkl. der Adresse und des verwendeten Subnetzes. Die WAN Adresse kommt vom Provider, und zwar entweder per DHCP oder per PPPOE. Statische Adressen sind an Privatkundenanschlüssen sehr selten, an Business Anschlüssen gibt es sie öfter. Aber auch dann werden sie vom Provider zugeteilt.
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Der Router, welcher am Genexis ONT betrieben werden soll, muss offenbar seine IP-Adresse per DHCP erhalten. Das will ich aber nicht, sondern ich möchte ihm eine feste IP zuweisen.
Warum um Himmels Willen sollte man das wollen?

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Ein ONT arbeitet nur in den seltensten Fällen als Router. An ihn werden die Router angeschlossen.
Die ONTs verteilen IPs direkt aus dem Providernetz, üblicherweise ungeschützt durch Firewalls und ähnliches. Darüber hinaus gibt es Provider, die maximal eine IP Adresse am ONT ausgeben und auch nur alle 60 Minuten ein neues Gerät akzeptieren.
Fazit: Nie Gerät direkt am ONT betreiben. Man sollte immer einen Router einsetzen, als zahlreichen Gründen.
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Ach so, das ist natürlich unkritisch. Ich hatte das so interpretiert, dass du sie in den Einstellungen der Fritzbox irgendwo eingetragen hast.
Wir sind sehr gespannt auf deine Fortschritte. Ggf. wäre es interessant, nach dem Versuch die erweiterten Support-Daten auszulesen. Dort findet sich ggf. mehr, als im normalen Log, vor allem für die Fehleranalyse.
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Ich habe sie jedenfalls mit angegeben.
Steht das in der Anleitung? Du bist dir darüber klar, dass du deine Versuche stören kannst, wenn du Dinge tust, die nicht in der Anleitung stehen?
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Es gibt natürlich Möglichkeiten, den Anschluss von außen nutzbar zu machen. Ein kleiner VPS, zu dem man einen VPN Tunnel aufbaut, könnte dann genutzt werden, um über dessen IPs den Zugriff ins Heimnetz zu leiten. Kosten ab 1 EUR pro Monat, was ggf. günstiger ist, als eine öffentliche IP-Adresse beim Anbieter. Kostet allerdings administrativen Aufwand und erzeugt vor allem Wartungsaufwand, darüber muss man sich klar sein.
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Ich habe nun gesehen dass die FRITZ!Box eine 10er IP Adresse von der OI Box bekommt.
Wenn ich nun pedantisch sein wollte, würde ich sagen, dass eine 10er IP streng genommen kein CGNAT, sondern NAT ist. CGNAT sind Adressen beginnend mit 100.
Da ich nicht pedantisch bin, sage ich es nicht. Für dich macht es in der Praxis eh keinen Unterschied, außer, dass du bei der Wahl deines Heimnetz-IP-Bereiches aufpassen musst, nicht mit dem Provider zu kollidieren.
Hast du zusätzlich eine IPv6 Adresse bekommen? Nur eine 10er NAT Adresse scheint mir dürftig, da man dir damit die Möglichkeit nimmt, auf deinen Anschluss von außen zuzugreifen.
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Das ist der Wortlaut. "Im 12. Monat ist gegen Zahlung ...".
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wie vermutet, der tracert bleibt an der FritzBox hängen:
Du hast zu früh abgebrochen, dass die ersten sieben Hops nicht antworten, ist normal:
Code
Alles anzeigenPS C:\Users\frank> tracert -6 heise.de Routenverfolgung zu heise.de [2a02:2e0:3fe:1001:302::] über maximal 30 Hops: 1 <1 ms <1 ms 3 ms 2a00:6020:...:2d1e 2 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 3 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 4 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 5 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 6 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 7 * * * Zeitüberschreitung der Anforderung. 8 10 ms 10 ms 10 ms 2a02:2e0:12:32::2 9 10 ms 9 ms 10 ms 2a02:2e0:3fe:0:c::1 10 10 ms 9 ms 9 ms redirector.heise.de [2a02:2e0:3fe:1001:302::]Wie gesagt, einfach nur IPv6 deaktivieren kann Probleme machen, da es durch die automatische Konfiguration wieder aktiviert werden kann.
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beim Tracert bekomme ich den Fehler:
Ja, da hat uns die Forensoftware einen Streich gespielt und ein http vor den Hostnamen gesetzt. Versuche es mal mit:
tracert -6 heise.de
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Du kannst sie anoymisieren, indem du den mittleren Teil der Adressen unkenntlich machst. Die ersten zwei Blöcke sind unkritisch (ist bei der DG immer gleich), und der letzte auch.
Aber wenn du auf deinem Windows eine IPv6 Adresse hast, und trotzdem wird bei wieistmeineip keine angezeigt, dann wird es merkwürdig. Da werden weitere Analysen nötig. Ein
tracert -6 heise.de
in der Eingabeaufforderung gäbe weitere Hinweise.
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Aktuell kocht hier jeder sein eigenes Süppchen und das nun auch immer häufiger Glasfaserfritzboxen provisioniert werden können, nutzt beispielsweise den Ubiquiti Nutzern herzlich wenig.
Was einfach daran liegt, dass zwar die Parameter zwischen ONT und OLT beschrieben sind, aber eben nicht, wie sie anzuwenden sind, bzw., was "Mandatorty" und was "Optional" ist. Das ist in einem geschlossenen System unkritisch, aber in einem offenen katastrophal, da es die Interoperabilität quasi von vornherein unterbindet. Es war nie die Intention der ITU, dass diese Schnittstelle offengelegt und zur Benutzerschnittstelle wird, dann hätten sie sie anders ausgelegt, was sie ja an anderer Stelle durchaus tun.