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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von frank_m

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 20:05
    Zitat von HubeBube

    Und natürlich wird der Marktzugang von Hardwareherstellern vom Gesetzgeber nicht behindert. Höchstens von den Providern, die nur ihren Zwangs-ONT an der Faser sehen wollen.

    Weil du von ihnen verlangst, Prozesse und Rahmenbedingungen festzulegen, um ein Gesetz einzuhalten, das es nirgendwo anders gibt. In der Folge werden Geräte aus der Liste der technisch kompatiblen ONTs herausfallen, und der Marktzugang wird erschwert.

    Zitat von HubeBube

    Mit welcher Begründung? Ist das Telekom Glasfasermodem 2 für das Netz von Deutsche GigaNetz gefährlich?

    Vielleicht nicht gefährlich, aber wenn es seitens des Providers nicht getestet ist, kann die einwandfreie Funktion nicht gewährleistet werden, vor allem auch im Zuge zukünftiger Updates der Infrastruktur. Und wer bekommt den Support-Anruf, wenn es plötzlich nicht mehr funktioniert? Der Provider, oder der Hersteller des Modems, das Kunde unbedingt wollte? Und wehe, der Provider traut sich dann an der Service Hotline zu sagen, "das Gerät unterstützen wir nicht, da müssen sie sich selbst drum kümmern". Was meinst du, was 2 Minuten später in einem Forum wie diesem los ist?

    Klar, es steht auch im Gesetz, nur technisch geeignete Geräte, und Provider muss erforderliche technische Parameter dokumentieren, und Kunde muss sich darum kümmern, eine geeignete Auswahl zu treffen. Nur wer soll mit einer Reihe ITU, RFC, TR und sonstwas Norman am Ende noch abschätzen, ob sein Gerät wirklich zu der vom Provider veröffentlichten Liste passt? Und was, wenn der Provider die Liste irgendwann ändert, und das eigene Gerät rausfällt?

    Eine Norm, ein global standardisiertes Vorgehen zum Onboarding, eine Nummer in der Liste der Provideranforderungen. Mehr ist dem Durchschnittskunden nicht zuzumuten. Solange es das nicht gibt, wird die Endgerätefreiheit ein Wunsch bleiben.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 19:00
    Zitat von HubeBube

    Zunächst einmal ist im ITU-T Regelwerk das Provisionierungsverfahren von ONTs beschrieben und damit in die Onboardingsysteme abbildbar.

    Offenbar dann nicht scharf genug, wenn so viel Interpretationsspielraum besteht.

    Zitat von HubeBube

    Den Vorwurf den sich die Anbieter gefallen lassen müssen ist der folgende:

    Und das sollen die deutschen Anbieter dann für sich allein machen? An allen internationalen Gremien vorbei? Zum einen wird das nicht funktionieren, zum anderen dürfte das dann ganz sicher ein Verstoß gegen die EU Verordnung sein, die auch vorschreibt, dass durch keinerlei Maßnahmen der Marktzugang für Geräte aus anderen Teilnehmerländern beschränkt werden darf.

    Zitat von HubeBube

    Also in Kurzform: in Deutschland muss ich nach deutschem Recht agieren. Nur weil es in Land x oder y anders ist, darf ich das geltende Recht in D nicht ignorieren, andernfalls handle ich unrechtmäßig.

    Grundsätzlich richtig, solange die Regelungen in Deutschland nicht gegen EU Recht verstoßen (was ich hier aber nicht sehe, wie ich ausdrücklich betonen möchte). Dennoch muss man sich halt fragen, ob man sich einen Gefallen damit tut, aus der Reihe zu tanzen. Gerade in so stark globalisierten und schnelllebigen Märkten, wie dem Telekommunikationsmarkt, ist es problematisch, wenn man sowas anders macht, als alle anderen.

  • Unsere Grüne Glasfaser UGG GmbH Telefonica O2

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 18:23
    Zitat von Taipan

    Das verstehe ich nicht. Das einzige, was sich ändert, ist die Örtlichkeit und die Länge des Glasfaser-Kabels zwischen HÜP und ONT (ganz normales LC/APC-SC/APC Kabel).

    Nein, da ist noch ein GF-TA im Spiel. Wenn der nicht separat als Gerät vorhanden ist, ist er im ONT integriert, und das ist dann der Netzabschluss. Und wie gesagt, häufig nicht gesteckt, sondern gespleißt, und damit verbietet sich ein Umzug ohne Fachpersonal.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 15:52
    Zitat von HubeBube

    Die EU hat übrigens die Definition, wie der Netzabschlusspunkt gestaltet wird, an die Mitgliedsländer delegiert, es gibt keine feste Vorgabe EU-seitig:

    Das sehe ich anders. Die Regelung nimmt explizit nur Bezug auf die "Lage des Netzabschlusspunktes".

    Die EU Verordnung 2015/2120 regelt den Zugang zum offenen Internet, und dort ist in (5) geregelt:

    Zitat

    Die Endnutzer sollten beim Zugang zum Internet frei unter den verschiedenen Arten von Endgeräten im Sinne der Richtlinie 2008/63/EG der Kommission (4) wählen können. Die Internetzugangsanbieter sollten über die von den Herstellern oder Händlern der Endgeräte im Einklang mit dem Unionsrecht angewandten Beschränkungen hinaus keine weiteren Beschränkungen auf die Nutzung von Endgeräten, die die Verbindung zum Netz herstellen, anwenden.

    Schaut man in die genannten Richtlinie, so ist dort zu finden:

    Zitat

    Im Sinne dieser Richtlinie sind

    1. „Endeinrichtungen“:

    a)

    direkt oder indirekt an die Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Einrichtungen zum Aussenden, Verarbeiten oder Empfangen von Nachrichten; sowohl bei direkten als auch bei indirekten Anschlüssen kann die Verbindung über Draht, optische Faser oder elektromagnetisch hergestellt werden; bei einem indirekten Anschluss ist zwischen der Endeinrichtung und der Schnittstelle des öffentlichen Netzes ein Gerät geschaltet;

    Also zwischen der Endeinrichtung beim Kunden und dem öffentlichen Netz befindet sich noch ein Gerät. Diese Möglichkeit sieht die europäische Verordnung explizit vor.

    Klar besteht die Möglichkeit, dass in Deutschland die EU Vorgabe enger gefasst wird. Das ist das kein Verstoß gegen diese Regelung. Allerdings birgt die engere Auslegung in Deutschland einen gravierenden Nachteil:

    Es ist eine deutsche Sonderlocke. Wie früher schon beschrieben, fehlt bei GPON die technische Spezifikation des Onboardings fremder Komponenten im Provider-Netz, was momentan zum völligen Wildwuchs der Vorgehensweisen führt. Von der Modem-ID über CWMP Accounts und Equipment-IDs bis hin zu PLOAM-Passwörtern oder ONT-Installationskennungen wird alles mal benutzt oder auch nicht. Für den Kunden ist es ein Abenteuer, das passende Equipment für den eigenen Anschluss zu identifizieren. Ohne abgeschlossenes IT Studium fast nicht möglich. Bevor das nicht geregelt ist, sehe ich keine endkundentaugliche Umsetzung der Endgerätefreiheit.

  • Unsere Grüne Glasfaser UGG GmbH Telefonica O2

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 14:00
    Zitat von Taipan

    Sollte ich mit dem Umziehen des ONT besser warten, bis die Schaltung erfolgt ist? Womöglich gibt es bei der Schaltung Probleme, jemand kommt vorbei und ereifert sich dann über den manuellen Eingriff.

    Bereite die Verkabelung vor der Schaltung vor und lass den ONT vom Provider direkt an den finalen Installationsort setzen. Später ist es zu spät, dann kannst du den ONT nicht mehr umziehen, der ist Provider-Eigentum, und der Netzabschlusspunkt ist darauf ausgerichtet. Häufig gibt es da auch keine Steckverbindungen, sodass ein Fachmann mit Spleißgerät anrücken muss.

    Zitat von Taipan

    Sollte ich den ONT besser, solange er noch unten hängt, behelfsmäßig mit Strom versorgen (schon vor dem Schaltzeitpunkt), damit UGG oder O2 Zugriff hat? Brauchen die den zum Vorbereiten der Schaltung?

    Du musst den Anschluss AUF JEDEN FALL mit dem originalen ONT in Betrieb nehmen.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 13:53
    Zitat von HubeBube

    Du glaubst doch nicht wirklich, das bei Erlass der Allgemeinverfügung durch die BNetzA die Provider einen Unterschied zwischen GPON und AON machen?

    Die Allgemeinverfügung wird so ausfallen, das keine Topologieunterschiede gemacht werden.

    Das ist vollkommen richtig, das sehe ich auch so. Aber bei der Formulierung der Allgemeinverfügung spielen die technischen Parameter von AON und GPON eine Rolle, und sie werden sich am kleinsten gemeinsamen Nenner ausrichten - in dem Fall an GPON, da das die größeren Einschränkungen hat. Und ich halte es für durchaus denkbar, dass das die Endgerätefreiheit kippt an Glasfaseranschlüssen, und dass wir zu einer Routerfreiheit im Sinne der EU Vorgabe zurückkehren. Mir gefällt der Gedanke auch nicht, aber passieren kann es.

  • AVM vor Verkauf

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 13:45
    Zitat von DLMttH

    Insbesondere, dass sie kein G.Fast hat, aber auch dass nur ein analoger Telefonanschluss vorhanden ist und kein S0. Und nur ein USB-Port.

    Alles sind natürlich sehr spezielle Anforderungen. G.Fast ist eine Sonderlösung für FTTB, wo es dann eh Providergeräte gibt. Mehr als ein Telefon in unmittelbarer Nähe zur Fritzbox ist ungewöhnlich, und für eine Verkabelung zum 2. Telefon eignen sich die TAE Anschlüsse nicht. S0 sollte man eh rauswerfen, wenn man es tatsächlich noch nutzt, da ja neben den AVM Boxen auch alles andere Equipment bereits ausgestorben ist. Und USB Ports kann man durch einen Hub erweitern, wenn man wirklich mehr als 1 USB Gerät an einer Fritzbox betreiben will, was aber auch wieder sehr ungewöhnlich ist.

    Von daher würde ich sagen, sind deine Einschränkungen für mehr als 90% der Kunden irrelevant. Das wird den Markterfolg nicht spürbar beeinflussen.

    Stattdessen ist die Kombination aus DSL, Glasfaser, Wifi 7 und Smart Home (inkl. Zigbee) durchaus attraktiv. Ich könnte bei mir auch direkt mehrere Geräte durch diese eine Box ersetzen. Dazu passt die Bauform besser für meinen Installationsort. Das ist durchaus eine Überlegung wert. Ich denke, diese Randbedingungen betreffen deutlich mehr Kunden.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 10:58
    Zitat von HubeBube

    Hat die Topologie nichts mit der Endgerätewahlfreiheit zu tun.

    Juristisch nicht. Technisch schon, denn es sind genau die technischen Randbedingungen, die eine Endgerätefreiheit schwierig oder einfach machen. Das ist ja das Argument der Netzbetreiber, das im Moment den Prozess aufhält. So ganz kann man die Topologie also nicht wegschieben.

  • Unsere Grüne Glasfaser UGG GmbH Telefonica O2

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 10:56
    Zitat von Taipan

    Muss sie das? Was spricht dagegen, hinter dem HÜP mit einem Glasfaser-Kabel nach oben zu gehen (sind etwa 5m) und dort die FB anzuschließen? Laut dem Techniker, der sich das bei der Begehung angeschaut hat, sollte das kein Problem sein.

    Dann würde man aber dort oben den ONT anbauen, und nicht unten.

  • AVM vor Verkauf

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 10:54
    Zitat von DLMttH

    Fast alle neueren Modelle haben einen Knackpunkt und die 5690 Pro schießt den Vogel ab.

    Was stört dich an der 5690 pro?

  • Unsere Grüne Glasfaser UGG GmbH Telefonica O2

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 09:31
    Zitat von Taipan

    Es gibt im Keller beim ONT derzeit auch gar keine Steckdose.

    Aber wie willst du die Fritzbox betreiben, wenn da kein Strom ist? Die muss ja da hin, wo jetzt der ONT ist.

  • Fritzbox 5590 SFP Modul (AON) - Was passiert bei höheren Temperaturen?

    • frank_m
    • 16. September 2023 um 09:29
    Zitat von JohannesX

    Gerade in einer Amazon Rezension zur 5530 gelesen vom 27. Mai 2021:

    Bei der 5530 muss man vorsichtig sein in Bezug auf die Kundenberichte. Da gab es am Anfang eine Charge, die sehr heiß wurde und neu startete. Die Geräte wurden getauscht. Besonders betroffen war EWE, wir hatten auch einige Fälle im Forum. Vor allem am Anfang, als die 5530 noch schlecht lieferbar war, kam das vor. Diese Berichte sollte man nicht als Referenz nehmen.

  • Vorteil einer Fiber-Fritzbox gegen über DSL-Fritzboxen

    • frank_m
    • 15. September 2023 um 12:15
    Zitat von Thomas1978

    Die ONT der Hersteller liefern werden, soweit mir bekannt, mit einem GBit Ethernet Port ausgestattet.

    Das Glasfasermodem 2 der Telekom hat einen 2.5 GBit/s Port. Und bei einigen Anbietern mit Tarifen über 1 GBit/s gibt es solche Geräte ebenfalls.

  • Fritzbox 5590 SFP Modul (AON) - Was passiert bei höheren Temperaturen?

    • frank_m
    • 15. September 2023 um 10:13

    Ich würde versuchen, durch Kühlmaßnahmen die Temperatur so weit wie möglich zu drücken. Dann muss man abwarten, ob es stabil läuft. Allerdings gehe ich davon aus, dass die hohen Temperaturen sich auf die Lebensdauer auswirken. D.h., es ist wohl kein Garantiefall, wenn sich die Box oder das Modul innerhalb der ersten 5 Jahre verabschieden.

  • Nur Glasfaserhausanschluss

    • frank_m
    • 14. September 2023 um 22:23

    Bevor du in Erwägung ziehst, auf Glasfaser zu verzichten, wirf mal einen Blick hier rein:

    Thema

    Der Bagger kommt nicht wieder

    Ein interessanter Artikel für alle, die ernsthaft in Erwägung ziehen, einen Glasfaseranschluss nicht zu beauftragen:

    https://www.golem.de/news/glasfaser…309-177455.html



    https://www.teltarif.de/glasfaseransch…news/93006.html
    frank_m
    7. September 2023 um 09:51
  • FritzBox 5590 und htp

    • frank_m
    • 14. September 2023 um 17:26

    Bei Copy&Paste aus Webseiten oder Mails wird gern mal ein Leerzeichen oder gar ein Zeilenvorschub am Ende mitkopiert. Der ist in einer solchen Situation tödlich.

  • FritzBox 5590 und htp

    • frank_m
    • 14. September 2023 um 14:36

    Brauchst du vielleicht ein eigenes VLAN für Telefonie?

  • 99759 Glasfaser Thüringer Netkom

    • frank_m
    • 13. September 2023 um 17:56

    Ja, großartig. Der Trace ist wirklich blitzsauber. Kein Paketverlust, nicht mal ICMP Rate Limiting, und Latenzen absolut im grünen Bereich. Besser geht nicht.

  • "Die Telekom macht alles richtig" vs. "Erpressung aus Notwehr" beim Glasfaserausbau

    • frank_m
    • 12. September 2023 um 17:01
    Zitat von mbo77

    Was ist mit bestehenden FTTB-Netzen, gerade in MFH?

    Die sind prinzipiell erweiterbar zu "echten" FTTH Lösungen.

    Zitat von mbo77

    Wie ist es mit HFC, möglicherweise mit DOCSIS 4.0? Dürfen die überbaut werden und wenn ja, warum?

    Ja, weil technisch unterlegen. Und es macht auf Dauer keinen Sinn, zwei Infrastrukturen zu betreiben.

  • Traffic shaper verstellt sich von alleine

    • frank_m
    • 12. September 2023 um 16:52

    Ich denke, das dürften die realen Werte sein, auf die der Shaper optimiert, um ein bisschen Reserve für den kritischen Traffic (Telefonie) zu haben. Klar, sieht nicht schön aus, ist aber meines Erachtens ein rein kosmetisches Problem.

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