Beiträge von frank_m

    Ich weiß, dass nicht alles rund läuft bei der DG. Aber genauso sicher weiß ich, dass die permanenten Beleidigungen, die her ausgesprochen werden, falsch sind. Desinteresse, Ignoranz, Inkompetenz sind halt einfach Unsinn.

    Und die Art und Weise, wie hier über die Leute gesprochen wird, passt zu den Berichten der betroffenen Support-Mitarbeiter, wie mit ihnen kommuniziert wird. Die haben zuweilen gar keine Chance, das Problem konstruktiv anzugehen, weil sie angeraunzt werden oder direkt nach irgendwelchen Second-Level-Supportern gefragt wird, weil der, der als Erstes ans Telefon geht, ja eh keine Ahnung hat.

    Wenn man den Supportern gar nicht die Chance lässt, die erforderlichen Informationen einzusammeln, darf man sich auch nicht wundern, wenn die Entstörung nicht so läuft, wie man es erwartet.

    Mmmh, so ist das in solchen Fora, da werden Problemfaelle diskutiert und nur gelegentlich mal Erfolgsmeldungen.

    Richtig. Die Leute kommen nicht ohne Grund ins Forum. Mal drüber nachdenken.

    Und ja eigentlich sollte es Dir zu denken geben wenn Du in eine Situation kommt in der es so aussieht als seien ausser Dir hauptsaechlich Geisterfahrer unterwegs.

    In diesem Forum. Sonst eher nicht, jedenfalls nicht bei den DG Kunden, die ich kenne. Wäre die Quote der schlecht laufenden Supportfälle bei der DG so hoch, wie hier suggeriert wird, dann würde das Netz nirgendwo laufen.

    Ihr fühlt euch angesprochen? So so...

    Das war lediglich eine nüchterne Feststellung. Es gab eine Frage nach Router und ONT. Nach meiner Versicherung, dass da alles ok ist und der genauen Schilderung der Symptome und der Logeinträge ging das ganze seinen Weg. Da war nichts von Inkompetenz, Verzögerungstaktik oder Desinteresse zu spüren.

    Es mag durchaus sein, dass nicht alle Support Kontakte so laufen. Aber es ist schon merkwürdig, dass es hier im Forum so häufig vorkommt. Irgendwas passt da nicht.

    Wenn man mit dem DG Support vernünftig redet, kommt auch ein vernünftiges Ergebnis dabei raus. Bei uns war die Tage gegen 22:15 das Internet komplett weg. Glasfaser war noch hell, aber weder IPv4 noch IPv6 Adresse. Gegen 22:30 hab ich eine Störung aufgegeben, um 02:15 Uhr waren wir wieder online.

    Wenn man natürlich auf Krawall gebürstet und der Einstellung, dass dort eh nur Versager sitzen, dort anruft, dann fällt das wohl in die Kategorie "selbsterfüllende Prophezeiung".

    Dabei mache ich den anderen Router aber vom Strom immer weg, damit es keine Konflikte im LAN Bereich geben kann.

    Startest du die Clients zwischendurch auch neu? Wenn du auf der Vodafone Leitung warst, und der Router hat Vodafone IPv6 Adressen verteilt, und wechselst dann auf den DG Router, dann geistern die alten Vodafone IPv6 Adressen in deinen Clients rum, und die funktionieren dann nicht mehr. Apps, die IPv6 bevorzugen, kannst du auf die Weise bequem ins Nirvana schießen.

    Der FireTV stick funktioniert problemlos wenn ich ihn mit Vodafone WLAn verbinde. Bei DG WLan gehen nur die vorinstallierten Apps.

    Auch das kannst du problemlos mit deiner lokalen Netzwerk-Konfiguration erreichen, wenn du nicht höllisch aufpasst. Deshalb noch mal der Hinweis: Überprüfe, dass da wirklich alles sauber ist. Das, was wir bislang gesehen haben, war nicht sauber. Und die wirklich relevanten Infos hast du noch nicht mal gezeigt.

    das alte vodafone läuft noch 3 Wochen, aber unabhängig von Glasfaser. 2 komplett getrennte Systeme.

    Und wie wechselst du zwischen den Netzen?

    Wenn du das Problem lösen willst, musst du systematisch an das Problem herangehen. Ein Problem beim Provider ist im Moment noch nicht auszuschließen, aber deine Konfiguration ist definitiv nicht gut. Das sollten wir als erstes beseitigen, und dann kann man schauen, was von den Problemen noch übrig ist.

    Zunächst würde ich komplett auf VPNs verzichten und anfangen mit einem "ipconfig /all" in Windows. Mach auch mal einen Netzwerk-Test auf dem FireTV Stick, gerne auch mal mit und ohne VPN auf dem Stick.

    Da die Verluste aber erst hinterm Netz des Providers auftreten, können sie auch ein Server Problem sein. Man bräuchte mehrere Vergleichsmessungen zu anderen Zielen, um beurteilen zu können, wo das Problem auftritt.

    Die automatische IPv6 Adressvergabe muss auch an sein.

    Ganz ehrlich, das Facebook über DG Probleme macht, höre ich zum ersten Mal. Das sollte auch ohne IPv6 problemlos laufen. Es kann gut sein, dass du in einer Gegend wohnst, in der es IPv6 Probleme gibt bei der DG. Aber durch deine Einstellung hast du dafür gesorgt, dass nur IPv4 aktiv ist, und da sollte es keine Probleme geben. Da ist irgendwas faul bei dir. Vielleicht ist die Konfiguration mit den 2 parallelen Routern unsauber, es gibt IP oder DNS Konflikte oder sowas.

    Um welchen Provider es geht, ist doch vollkommen irrelevant. Fehler in der Heimnetzkonfiguration kommen bei allen Providern vor, und die sollte man ausschließen. Das geht schneller, als auf eine Störungsbeseitigung des Providers zu warten, die in dem Fall gar nicht helfen kann.

    Welchen Teil genau meinst du mit Heimkonfi? Ich kann gerne einen Screenshot machen

    Die IPv6 Seite der Heimnetz-Konfiguration:

    Dazu die komplette Ausgabe von "ipconfig /all" und "tracert -6 http://www.heise.de" aus der Konsole.

    Wenn allerdings auch ein VPN nichts hilft, dann ist die DG raus, und das Problem muss auf Applikationsebene auftreten. Dann können nämlich weder IPv6 noch IPv4 der DG eine Rolle spielen, da der Datenverkehr über das VPN läuft. Oder das VPN wurde falsch eingerichtet. So oder so muss man sich die Sache ansehen. Mit einem einfachen "liegt mal wieder am IPv6 des Providers" kommt man nicht weiter.

    Nein, man hat sich kein Problem geschaffen, sondern das System nutzt einfach kein IPv6 mehr.

    Was schlicht Unsinn ist, da ja alle anderen Netzwerkadapter (inkl. localhost) noch über IPv6 Adressen verfügen.

    Das deaktivieren von IPv6 in den Einstellungen des Netzwerkadapters ist die beste Option für solch ein einzelnes Gerät.

    Wenn man wirklich sicher verhindern will, dass ein Gerät über IPv6 kommunizieren will, dann stimmt das nicht.

    Bei einer FritzBox könnte man noch IPv6 für das gesamte Heimnetz deaktivieren.

    In dem Moment, wo IPv6 auf Provider-Ebene nicht funktioniert, wäre das der bessere Weg. Was nützt es einem, wenn dann ein einzelnes Gerät auf IPv6 verzichtet, aber alle anderen ihre Pakete immer noch ins Nirvana schicken?

    wie kommst du darauf?
    Das ist ganz einfach.
    Netzwerkadaptereinstellungen in den Netzwerkverbindungen aufrufen und dort bei IPv6 den Haken raus und dann ok klicken.
    Dazu muss man nicht mal ansatzweise in die Registry.

    Damit hast du einer Netzwerkkarte die IPv6 Adresse geklaut, bist aber weit davon entfernt, IPv6 im System deaktiviert zu haben. Je nachdem, welche Dienste nun für die IPC oder auch für externe Kommunikation IPv6 nutzen wollen, hast du dir damit ein sehr gründliches Problem geschaffen.

    Wie die Kollegen sagen, lass es einfach an. Wenn man IPv6 nicht nutzen will, weil es von Provider-Seite aus nicht funktioniert, gibt es andere Methoden, die mit weniger Nebenwirkungen zum Ziel führen.

    Da gibt es kein IPv6. Das erklärt, warum die Messungen damit scheitern. Entweder ist es in der Heimnetz-Konfiguration der Fritzbox deaktiviert, oder in Windows, wobei letzteres gar nicht so einfach ist und nicht irrtümlich passieren kann, sondern schon ein sehr zielstrebiges Handeln zum Deaktivieren von IPv6 voraussetzt (inkl. Änderungen in der Registry). Deshalb vermute ich den Fehler in der Fritzbox.

    0.2% - das ist weit von den Paketfehlerraten entfernt, die du oben feststellen konntest. Das bestätigt die Vermutung, dass es nicht unmittelbar an deinem DSL-Anschluss liegt.

    Es wird also irgendwo auf dem Weg zum Gaming Server oder auf dem Gaming Server selbst passieren. Dabei ist es auch denkbar, dass es außerhalb deines Einflussbereiches passiert.