Beiträge von sunday

    Vielen Dank für eure Erläuterungen bzw. Ergänzungen! Aber noch mal zur Erinnerung: Ich bin ja nun doch nicht (leider?) bei OpenInfra, sondern bei DNSNet gelandet.

    Die immer wieder falsch interpretierte Routerfreih* beginnt nämlich nicht hinter dem ONT, sondern bereits am (passiven) Netzabschlusspunkt. Das ist üblicherweise ein Gf-TA/Glasfaser-Dose, diese benötigt keinen Stromanschluss.

    Wie man im Bild unten sehen kann, benötigen meine ONT-Dosen einen Stromanschluss. Was meint ihr denn aber zu der linken Dose, die nicht funktioniert, ist da etwas defekt, falsch angeschlossen oder nur gesperrt, weil kein 2. Anschluss beantragt wurde? Der Signalpegel (wie ich jetzt gelernt habe) schien ja zu funktionieren.

    Erfahrungsbericht Teil 6: Auf der Zielgeraden

    Am 30. Mai hatte ich den Termin mit dem Techniker, der den unteren Teil der ONTs montieren sollte. Da es hier sicher immer wieder Neueinsteiger (wie ich vor kurzem) gibt, die mit den Begriffen noch nicht so sattelfest sind, eine kurze Erklärung. Ein ONT (Optical Network Termination) ist die Bezeichnung für den Abschlusspunkt des Glasfasernetzes im Haus. Die ONT-Box wandelt die Lichtsignale der Glasfaser in elektrische Signale um, die dann vom Router verarbeitet werden können. Deshalb wird sie (die Box) auch als Glasfasermodem bezeichnet.

    Für die beiden Wohneinheiten bei mir hat er also 2 Boxen zügig montiert. Er meinte, dass die linke (Box siehe Foto) den etwas besseren Datendurchsatz hätte, obwohl es mich gewundert hat, dass es da einen Unterschied gibt. Den von DNSNet zuvor gelieferten Aufsatz hat er darum auch erst links aufgesetzt.

    Das Signal für die Stromnetzversorgung (links) erschien nach wenigen Sekunden. Da er es eilig hatte (etliche weitere Kunden) wollte er nicht warten, bis die mittlere Diode leuchtet. Er meinte, dass dies eine Weile dauern könnte. Als diese auch nach Stunden kein Signal gab, habe ich das bei DNSNet als Störung gemeldet.

    Der versprochene Rückruf am nächsten Tag blieb leider aus. Auch das ganze Wochenende fing die Diode nicht an zu blinken, obwohl ich mehrfach einen Neustart nach Netztrennung versucht habe.

    Also habe ich am Montag wieder angerufen. Es war ein anderer Mitarbeiter, der mir den Rat gab, das zugeschickte Oberteil mal auf die andere Box zu setzen. Das habe ich gemacht und siehe da: Das Blinken begann zügig und nach relativ kurzer Zeit leuchtete die mittlere Diode dauerhaft, was laut Anleitung bedeutet, dass eine Verbindung zum Rechenzentrum von DNSNet und Konfiguration des ONT erfolgt ist.

    Für mich stellt sich jetzt die Frage, warum die linke Box nicht funktioniert. Kann es sein, dass die nicht aktiviert ist, weil nur ein Glasfaseranschluss für unser Haus angemeldet ist oder hat der Monteur beim Anschluss einen Fehler gemacht bzw. hat die Unterbox einen Fehler?

    Kann es zudem wirklich sein, dass die linke Box etwas schneller arbeitet? Dann hätte ich ja jetzt einen kleinen Nachteil.

    Erfahrungsbericht Teil 5: Irrungen und Wirrungen (andere Teile in #1,11,21 und 23)

    2 Tage nach Montage der Optibox 4 erhielt ich eine Anfrage von DNSNet: "Bitte teilen Sie uns mit, ob in Ihrer Wohnung bereits eine verkabelte Glasfaser-Anschlussdose installiert wurde. Klicken Sie hierzu bitte auf einen der beiden nachfolgenden Buttons. Ich habe dann auf "Ja" geklickt.

    Am 15. Mai bekam ich dann zu meiner Überraschung einen Brief, in dem die Aktivierung für den 27.05. angekündigt wurde. Außerdem kam per Mail die Bitte bei einem Problem bei der Rufnummernmitnahme zu helfen. Die hatten einen Zahlendreher eingefügt. Das habe ich korrigiert.

    Ich war etwas verwirrt, weil ja eigentlich zuvor noch ein Mitarbeiter kommen sollte. Also habe ich angerufen und die Sachlage geschildert. Der meinte, dass es doch kein Problem wäre. Ich sollte den Deckel nach links zur Seite drehen und die andere Box nach Erhalt aufsetzen.

    Also habe ich mir mal die Box genauer angesehen und geöffnet. Den Deckel musste man aber nach vorn abziehen (siehe Foto Optibox 4). Außerdem kam wenig später Post mit dem ONT-Aufsatz, der nun gar nicht auf die vorhandene Box passte.

    Also habe ich noch einmal bei DNSNet angerufen. Wenigstens dauert es nicht so lange, bis man durchkommt. Allerdings ist die Kompetenz der Mitarbeiter wohl auch unterschiedlich. Es hat aber sicher auch mit den Abteilungen zu tun, wo sie sitzen.

    Jedenfalls klang es dieses Mal so, als ob mir eine veraltete oder nicht ganz passende Box montiert worden sei. Mir wurde außerdem eine Anschrift in Havelsee (bei Brandenburg) genannt, wo ein Fachmann sitzen würde, der ONT-Boxen montiert. Den konnte ich aber zunächst nicht erreichen.

    Stattdessen rief jemand von der Telekom an und fragte, ob es mit meiner Kündigung wirklich so in Ordnung sei. In dieser unklaren Situation habe ich dann widersprochen, nachdem er mir versichert hatte, dass ein neuer Portierungsauftrag ebenfalls nach einem Monat wirksam würde. Ich hatte schon Bedenken, dass ich bald ohne Internet und Festnetztelefon dastehen würde.

    Erst als ich dann erneut DNSNet informierte hatte ich einen Mitarbeiter dran, der mir erklärte, dass die Optibox 4 für Zweifamilienhäuser gedacht sei.

    Immerhin habe ich dann am nächsten Tag den Herrn aus Havelssee erreicht und mit ihm einen Termin für die Montage der ONTs vereinbart.

    Fortsetzung folgt.

    Ich hatte Brandenburger Sand und damit selbst gegraben, nachdem die Leute vom Anbieter schöne Schleifen gelegt hatten.

    In welcher Ecke von Brandenburg ist das? Auf dem Bild kann man an der gegrabenen Stelle vor der Mauer erahnen, dass wir auf dem Grundstück mehr Lehmboden haben. In der Gemeinde ist allerdings auch eher Sand verbreitet, was ich sonst so gehört habe.

    Danke Openinfra für symmetrische Datenraten und V6

    Das sind anscheinend die technischen Vorteile bei OpenInfra. Kannst du mir erklären, was genau diese Vorteile bewirken? Eigentlich wollte ich (wie geschildert) ja auch lieber zu denen, aber die haben hier wohl kapituliert - zumindest im Ortsteil Siedlung.

    Erfahrungsbericht Teil 4: Es geht voran

    Ein paar Tage später klingelte es plötzlich bei mir und ein einzelner Bauarbeiter sagte etwas von Glasfaser. Ich verstand dann aus seinem bruchstückhaften deutsch, dass er weiter draußen etwas machen wollte. Schließlich kapierte ich, dass er die eigentliche Glasfaser durch das Leerrohr bis vor die Hauswand bringen wollte. Dazu schien er nur etwas auf einer App zu bedienen und tatsächlich erschien nach einer Weile die Glasfaser. So richtig verstanden habe ich den Vorgang nicht, denn draußen war ansonsten in der ganzen Straße niemand zu sehen. Er verabschiedete sich dann mit der Ankündigung, dass bald wieder jemand kommt.

    In dem Fall war das dann schon Mai, als jemand mit gutem Bohrhammer und anderem Werkzeug erschien. Das war auch nötig, denn ich habe einen recht stabilen Betonkeller. Den Durchgang hat er gut bewältigt. Er fragte mich dann, ob es ein 1- oder 2-Familienhaus wäre. Ich bestätigte die Einliegerwohnung, die aber hauptsächlich für Besuche genutzt wird.

    Er hat dann die im Foto zu sehende Box und den Rohrabschluss montiert und meinte zum Schluss, dass sich bald wieder jemand meldet. Der Kasten nennt sich Optibox 4 von Huber + Suhner.

    Erfahrungsbericht Teil 3: Start der Durchführung

    Nach der Unterzeichnung des Vertrags mit DNSNet Ende Januar bekam ich Ende Februar eine Mail von der Fa. mih, die die bauliche Ausführung vornehmen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber gerade einen Urlaub in der Karibik angefangen.

    Also verzögerte sich der Planungsbesuch auf Ende März. Da im vorderen Bereich auf meinem Grundstück es etliche andere Zuleitungen und zudem Baumwurzeln gibt, haben wir einen schmalen Korridor hinten ausgesucht, den der Mitarbeiter auf dem Gehweg draußen mit Pfeil und Hausnummer markiert hat. Nicht einig waren wir uns zunächst über den Hauseingangspunkt. Der Vertreter, bei dem ich den Vertrag unterzeichnet hatte, hatte meine Idee für möglich gehalten, dass die Leitung an der Hauswand hoch geht. Mein Arbeitszimmer liegt nämlich im Dachgeschoss. Da hätte man hinter der Seitenwand nach der Dachschräge einfach eine Verbindung schaffen können. Ich weiß, dass es andere Länder gibt, wo so etwas durchaus üblich ist. Er bestand aber darauf, dass der Eingang hinten im Keller sein müsse. Die Stelle hat er dann markiert (s. Foto).

    Im April kam dann ein Bautrupp um die Abzweigung von der Hauptleitung bis vor mein Haus zu verlegen. Deutsch (bis auf ein paar Brocken) konnte keiner, aber wenigstens sprach einer gut englisch. Da sie mit einer Rakete unter dem Boden schießen wollten, machte ich ihm klar, dass sie sehr vorsichtig sein müssten, weil in dem Bereich auch mein Gartenteich mit Folie anfängt (s. Foto). Das haben sie recht gut gemacht, indem sie zunächst auf dem Grundstück eine Zwischenstation ausgebuddelt haben, von wo aus die Richtung geändert wurde und zwischen Kellerwand und dem Pfeil endete. Dort schaute dann das rote Rohr aus dem Boden.

    Fortsetzung bald

    Schau noch einmal genau in die Vertragsunterlagen bzw. in die letzte Telekomrechnung!

    Dort steht 1 Monat als Kündigungsfrist. Daher war ich nicht beunruhigt.

    Deine Festnetznummer wird erst zum Ende der Vertragsaufzeit des Telekomvertrages zu DNS.net portiert.

    Ich habe heute mit 2 sehr netten Mitarbeiterinnen der Telekom (eine sogar aus Griechenland) gesprochen, und es ist jetzt wohl alles klar. Die Rufnummernmitnahme erfolgt zum 5.7.24. DNSNet habe ich entsprechend informiert, obwohl die sicher auch von der Telekom eine Mitteilung bekommen.

    Ich habe mal bei Verbraucherzentralen gesucht und dies gefunden.

    "Verbraucher:innen dürfen nicht länger als 2 Jahre an einen Vertrag gebunden sein. Diese 2 Jahre beginnen laut Bundesgerichtshof (Az. VIII ZR 14 /12) zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Da viele Verbraucher:innen schon während der Bauphase einen Vertrag abschließen, beginnt der Vertrag oft schon Monate, bevor das Internet bereitgestellt werden kann.

    Gut zu wissen: Der erste reguläre Kündigungszeitpunkt eines laufenden Glasfaservertrages ist in der Regel 2 Jahre nach Erhalt der Auftragsbestätigung und nicht nach der Schaltung des Anschlusses. Achten Sie auf den Kündigungszeitpunkt im Bestätigungsschreiben. Weisen Sie den Anbieter bei einem fehlerhaften Datum darauf hin und fordern Sie ihn zur Korrektur auf."

    Einige Anbieter haben das in ihren AGBs bzw. Verträgen stehen. Ist das hier auch der Fall?

    Bei OpenInfra steht dazu nur, dass Kunden bei einer Kündigung 497 € zahlen müssen (vor Baubeginn). Über Lieferfristen steht dort leider nichts. Allerdings habe ich den Vertrag eigentlich mit Mr. Fuxx geschlossen, wo nichts zum Thema steht.

    Ich meine aber mal gehört zu haben, dass es in Deutschland bestimmte Termine für Lieferfristen gibt.

    Und dann kann man auch sowohl über Kupfer als auch Glas telefonieren, wenn man zwei Router betreibt. Alles eine Frage des Setups.

    Leider nicht nur - ich habe hier noch einen alten Router der Telekom (Speedport W 700 V) rumzuliegen, aber leider ist der nicht geeignet für VoIP.

    Erfahrungsbericht Teil 2: DNSNet und OpenInfra im Duell:

    Nachdem ich zu meiner positiven Überraschung im März 2022 den Flyer von DNSNet bekommen hatte, war klar, dass sich bei uns endlich etwas zum Thema Glasfaser entwickeln würde. Da ich aber schon lange zufriedener Kunde der Telekom bin, habe ich zunächst geforscht, ob die demnächst auch bei uns dabei sind. Da war aber nichts geplant.

    Also habe ich in Berlin bei DNSNet angerufen und um einen Beratungstermin gebeten. Ob die dort noch im Aufbau waren oder was sonst schief lief - keine Ahnung. Jedenfalls meldeten die sich nicht. Vor Ort war damals auch noch keiner.

    Ende April standen dann plötzlich 2 nette Herren am Gartentor, die sich als Vertreter von OpenInfra und Mr. Fuxx entpuppten. Nach einem längeren Gespräch habe ich mit denen einen Vertrag unterschrieben.

    In den folgenden Monaten sah es zunächst so aus, als ob ich auf das richtige Pferd gesetzt hätte. An immer mehr Zäunen gab es dieses Infoschild der beiden Anbieter. Einige Zeit später erfolgten zunächst an einigen Hauptstrecken Bauarbeiten und Glasfaserkabel wurden verlegt. Im Oktober 2022 lagen schon erste Kabel auf einigen Grundstücken. Ab Januar 2023 erfolgten dann etliche Anschlüsse. Berichtet wurde da drüber u.a. von Herrn Salman in der Facebookgruppe "Schönwalde Up to date". Ich freute mich, weil hier in der Gruppe gepostet wurde, dass die Glasfasertechnik bei OpenInfra noch etwas besser wäre. Den Grund habe ich allerdings vergessen.

    Von DNSNet sah man bis dahin so gut wie nichts - außer Werbung. Im Gegensatz zu OpenInfra gab es aber eine recht ordentlich besuchte Versammlung, bei der das Projekt vorgestellt wurde. Angestrebt wurde eine Kooperation mit der Gemeinde, wozu es aber nicht kam. Als es hieß, dass mindestens 30% der Anwohner mitmachen müssen, damit ein Ausbau erfolgt, habe ich mich gemeldet und gefragt, warum sich die beiden Anbieter die Kunden abjagen, statt sich abzusprechen und die Ortsteile aufzuteilen. Darauf sind sie aber nicht eingegangen. Jedenfalls drohte die Gefahr, dass in vielen Ecken dann überhaupt nicht angeschlossen wird.

    Im Frühjahr 2023 glaubte ich schon kurz vor der Ziellinie zu sein, weil im vorderen Teil unserer Straße Unter den Linden Kabel von OpenInfra verlegt wurden. Gleichzeitig hatte nun aber auch DNSNet erste Kabel verlegt. OpenInfra senkte daraufhin die Preise deutlich. Ein Nachbar bekam fast den gleichen Vertrag wie ich zu deutlich besseren Konditionen. Viel gebracht hat das aber wohl trotzdem nicht.

    Im Sommer 2023 kam dann der Schock. DNSNet bzw. genauer die ausführende Firma mih verlegte in unserem Teil der Straße die Hauptleitungen. Da sich die Anbieter nach meinem Wissen die Kabel nicht teilen, dämmerte mir so langsam, dass OpenInfra wohl nicht bei mir verlegen würde.

    Herr Salman bat bei telefonischer Nachfrage von mir um Geduld. Die Aktivitäten von OpenInfra wurden aber immer geringer, während mih im Auftrag von DNSNet immer mehr zulegte.

    Im Herbst habe ich mich zunächst bei Mr. Fuxx gemeldet. Die verwiesen wegen der Bauarbeiten aber auf Open Infra. Dann habe ich mal bei deren Zentrale in Schweden angerufen. Was ich da hörte, klang ziemlich pessimistisch. Mit einer Auflösung des Vertrages waren sie trotzdem nicht einverstanden. Dafür wollten sie 500 € haben. Stattdessen wurden nichtssagende Mails an etliche Standorte verschickt, die hier an anderer Stelle veröffentlicht wurden.

    Da ich irgendwann niemand mehr von OpenInfra gesehen habe, habe ich im Herbst 2023 Herrn Salman angerufen. Dabei kam heraus, dass die Truppe jetzt im Spreewald tätig ist.

    Erst habe ich noch gezögert, aber nachdem im Januar wieder eine Werbung von DNSNet kam mit der Ankündigung, dass nach Abschluss der Arbeiten in dem Bereich ein Hausanschluss 1000 € kostet (+ 249 € falls der Eingangspunkt im Haus über 10 m von der Grundstücksgrenze entfernt ist) habe ich Ende Januar einen Vertrag mit denen abgeschlossen.

    Meine Frage dazu: Weiß jemand, ob meine Vorstellung richtig ist, dass man nach 24 Monaten kostenlos von einem Vertrag zurücktreten kann, wenn keine Lieferung erfolgt?

    Vielen Dank erst einmal für die Hinweise!

    Oh, das war nicht gut. Es ist nicht nur hier im Forum nachzulesen, dass man niemals selber in die Abläufe der Portierung eingreifen sollte.

    Im Normalfall hätte ich das nicht gemacht. Da der Glasfaseranschluss zu dem Zeitpunkt noch nicht funktionierte, schien mir die Gefahr akut zu sein, dass ich evtl. zeitweise ohne Internet dastehe.

    Es ging aber nur um eine Verschiebung der Kündigung und nicht um einen neuen Vertrag. Zumindest telefonisch hat mir der Mitarbeiter versichert, dass die 4 Wochenfrist dann neu beginnt.

    Allerdings muss ich mich nun am Montag selbst an die Telekom wenden um klarzumachen, dass ich die Portierung nun möchte.

    Da wir überhaupt nicht wissen, auf welche Information du dich da beziehst, können wir nicht einschätzen, wann die Portierung wirksam wird.

    Ich habe mit der Telekom einen VDSL-Vertrag mit einer Kündigung von 4 Wochen.

    Die Portierung einer Festnetznummer findet üblicherweise erst statt, wenn
    der aufnehmende Anbieter mit der Portierung beauftragt wurde

    Die Portierung wurde schon bei der Vertragserteilung beauftragt. Durch einen Zahlendreher hat DNSNet deswegen Mitte Mai bei mir angefragt, weil ich zunächst von der Telekom trotz Name und Anschrift als unbekannt eingestuft wurde. Nach meiner Korrektur wurde das gleich neu beantragt und akzeptiert.

    der TK-Vertrag mit dem abgebenden Anbieter endet

    Die Aktivierung fand schon am 27. Mai statt. Ende Mai rief mich ein Mitarbeiter der Telekom an, ob ich nach so langer Zeit (fast 30 Jahre) wirklich wechseln möchte. Mein Argument "Glasfaser" hat er akzeptiert, weil dies von der Telekom bei uns nicht angeboten wird und ein Wandel nicht abzusehen ist.

    Als ich aber erwähnte, dass der Glasfaseranschluss bei mir noch nicht funktioniert, konnte er mich überzeugen mit der Kündigung noch zu warten. Die wurde also storniert.

    Ich habe das auch gemacht, weil mir zuvor ein Bekannter aus der Heinestraße erzählt hatte, dass es bei ihm nach der Aktivierung Ende Februar zu einer wochenlangen Verzögerung kam, bis der Anschluss lief. Es war wohl etwas falsch verspleißt worden. Ich wollte einfach der Gefahr aus dem Weg gehen, dass ich evtl. zeitweise ohne Internet und Telefon dastehe.

    Wie schon ab und an erwähnt ist es vorteilhaft eine zweite, billige FRITZ!Box (z.B. 7412) nur für die Telefonie am DSL-Altanschluss zu verwenden und den vorhandenen Router an dem neuen Glasfaseranschluss zu betreiben.

    Das ist ein interessanter Gedanke, falls es zu weiteren Problemen kommen sollte. Mit ISDN hatte ich nie zu tun.

    Nach einem Brief von heute von DNSNet muss ich mich jetzt aber erst einmal um die Kündigung bei der Telekom kümmern. Die haben wegen meines Widerspruchs den erneuten Auftrag zur Portierung abgelehnt.

    Vielleicht gibt es am Glasfaseranschluss auch temporäre Rufnummern, auf die du weiterleiten kannst.

    Danach werde ich mich mal bei DNSNet erkundigen, oder ich muss wohl die 4 Wochen abwarten, bis mir die Telekom den Anschluss still legt. Der Portierung müssen sie natürlich vorher zustimmen.

    Vor etwa 2 Jahren habe ich mich hier angemeldet und einiges gelernt, da ich zuvor ziemlich ahnungslos im Bereich Glasfaser war - dafür zunächst einmal herzlichen Dank an die aktiv hier Mitwirkenden! Mehrfach habe ich mich u.a. an den Diskussionen in den recht aktiven Threads unserer Nachbargemeinden Brieselang und Falkensee beteiligt. Eine Gruppe Schönwalde habe ich in der Zeit nicht bemerkt und möchte sie daher hiermit zwecks Erfahrungsaustausch gründen.

    Auch wenn ich schwerpunktmäßig etwas über Schönwalde-Siedlung im Allgemeinen und meine inzwischen umfangreichen Erfahrungen im Besonderen berichten möchte, soll diese Gruppe natürlich für alle Ortsteile wie z.B. Pausin, Wansdorf usw. offen stehen. Ich hoffe, dass bei Fragen und Anmerkungen aber auch andere helfen wie in den anderen Threads.

    Mit einer Frage von mir soll es auch losgehen. Da hängt nun nach Überwindung etlicher Hindernisse das ONT von DNSNet bei mir im Keller und seit 2 Tagen leuchtet endlich auch die mittlere Diode grün als Zeichen dafür, dass der optische Link aktiviert ist. DNSNet hatte mir dazu per Schreiben bereits eine Aktivierung zum 27. Mai mitgeteilt.

    Gestern konnte ich nun endlich auch das 30 m lange Netzwerkkabel befestigen, dass durch 3 Wände vom Keller (Beton) bis zu meinem Arbeitszimmer im DG geht, wo mein Router die Fritzbox 7490 angeschlossen werden soll. Ich traue mich aber noch nicht das zu unternehmen, weil ich befürchte, dass ich dann über 3 Wochen ohne Festnetztelefon dastehe.

    Die Portierung der Telefonnummer wurde zwar vor 2 Tagen erneut beantragt, wird aber wohl erst Ende Juni wirksam oder verstehe ich da etwas falsch?

    Bisher habe ich VDSL 100 bei der Telekom und VoIP. Ich kann doch sicher nicht parallel über Kupfer und schon Glasfaser telefonieren. Daher zögere ich mit dem Umstellen bei der Fritzbox 7490. Vielleicht könnt ihr mir von euren Erfahrungen bei der Umstellung berichten.

    Parallel dazu will ich mal für Neueinsteiger (und auch andere zum Vergleich) über den Ablauf bei mir berichten. Wegen der Menge der Ereignisse teile ich es in mehrere Abschnitte auf.

    1) Vorgeschichte

    Ich bin zwar schon seit Jahren Senior, interessiere mich aber für neue Techniken. So habe ich diese Woche mit Hilfe ein Balkonkraftwerk im Garten aufgestellt. Das funktioniert auch, obwohl die App noch Probleme macht. Mit Computern habe ich seit Jahrzehnten zu tun, im Netzwerkbereich bin ich aber nicht so bewandert. So habe ich erst bei der Bestellung des 30 m Kabels mitbekommen, dass es nicht nur bei der Abschirmung Unterschiede gibt. Meine bisherigen Cat 5 Kabel (und vermutlich niedriger) taugen für die bestellte Geschwindigkeit (400 Mbit/s Down, 200 Mbit/s Up) nicht. Daher habe ich mir gleich Cat 8 gegönnt. Das habe ich zumindest vor dem Verlegen erfolgreich getestet.

    Immerhin habe ich schon ein paar Jahre VDSL 100. Diese Möglichkeit ist wohl auch der Grund, warum die meisten meiner Nachbarn bei VDSL bleiben wollen. Da ich aber Glasfaser für die Zukunft halte, wollte ich rechtzeitig einsteigen. Zusätzlich gibt es bei mir noch einen praktischen Grund. Ich betreibe seit 10 Jahren einen YouTube-Kanal und lade auch längere Videos in UHD-Auflösung hoch. Das dauert doch schon etwas länger. Auch bei der maximal möglichen VDSL-Geschwindigkeit von 250 Mbit bleibt es bei 40 im Upload. Abgesehen davon hätte ich mir auch eine neue Fritzbox kaufen müssen, obwohl ich mit der 7490 sehr zufrieden bin.

    Daher war ich positiv überrascht, als ich im März 2022 eine Werbung von DNSNet für Glasfaser im Briefkasten fand.

    Fortsetzung folgt

    Fragt sich nur, warum du das tun solltest. Auch in x * 2 Jahren wird der Anschluss von Openinfra das Beste sein, was du bekommen kannst.

    Darum hatte ich ja vor 2 Jahren bei denen unterschrieben. In unserer Ecke tut sich aber nichts mehr von OpenInfra. Die Truppe ist momentan im Spreewald tätig, wie ich in einem Telefonat erfuhr.

    Besser ein GPON Anschluss als gar keinen. So einfach ist das.

    So sehe ich das auch. Darum habe ich im Januar zusätzlich bei DNS-Net unterschrieben, weil der Hauptstrang schon vor unserem Haus lag. Der Schlauch wurde vor einer Woche an unsere Hauswand verlegt. Vorhin wurde das Kabel eingeblasen.

    Mein Vertrag bei OI ware/sind 500/500 MBit zu 22,50 € für 24 Monate(540 €) ohne Telefon, ein Schnäppchen.

    Das wäre echt sehr günstig gewesen. Mich hätte es mehr gekostet, wäre mir aber trotzdem lieber gewesen wegen der besseren Technologie.

    Vertrag war vom 19.01.2022, also jetzt 2 Jahre. Aber das wird wohl nichts mehr.

    Der Vertrag ist inzwischen ungültig.

    Aber, dass Einer von den Beiden überbaut, ist nicht zu erwarten

    Das habe ich auch befürchtet. Nachdem sich in 2 Anrufen in Schweden schon so etwas angedeutet hatte, habe ich gestern die telefonische Bestätigung bekommen. Zumindest in Schönwalde-Siedlung ist von OI längere Zeit nichts mehr zu erwarten. Das gilt in besonderem Maße für Straßen, wo schon Leitungen von DNS:Net liegen wie bei mir.

    Von DNS:Net beauftragte Firmen buddeln schon wieder fleißig hier, während die OI-Bautruppe jetzt wohl im Spreewald aktiv ist.

    Ich möchte nicht unhöflich sein, aber könnte es Sinn machen das Thema in einen separaten Beitrag auszulagern?

    Ich stimme dir zu und habe die weitere Diskussion auf Brieselang (unsere direkte Umgebung) verlagert. Falls noch jemand interessiert ist, wie schnell es plötzlich leider mit OpenInfra an einem Ort vorbei sein kann, der kann ja dort nachschauen. Gestern habe ich nämlich diese Nachricht bekommen.

    Ich habe von vornherein bei beiden hier in Brieselang unterschrieben.
    Hatte zwar auf OpenInfra gehofft, ist aber aufgrund umstrittener Promo durch den abgewählten Bürgermeister dann doch DNS:NET geworden. Die für mich ansprechendere Technik AON hat die Allgemeinheit nicht verstanden. X( Wobei 2x GF hätte ich auch nett gefunden, aber nicht erwartet.

    Ich zitiere das mal hier, weil die Leute in Magdeburg nicht viel davon profitieren. Hattest du denn keine Bedenken, dass du 2x zahlen musst, bzw. hättest du mit 2 Anschlüssen gleichzeitig etwas anfangen können?

    Wie alt ist denn der Vertrag mit OpenInfra inzwischen und gab es von denen eine Mitteilung, dass es nichts mehr wird?

    Ich hatte die Woche einen Anruf aus Schweden, dass es momentan eher schlecht aussieht mit weiteren Arbeiten in Schönwalde-Siedlung. Bei einer Kündigung von mir zu Ende April müsste ich jedoch über 500 € bezahlen. Das widerspricht meiner Meinung nach der deutschen Rechtslage, nach der man nach 2 Jahren ohne Lieferung kündigen kann. Er hat mir geraten, dass ich mich an DNS-Net wenden soll, und dass die die Kündigung erreichen können.

    Angeblich soll das schon mehrfach passiert sein. Der örtliche Vertreter (Herr Schenk) will davon aber nichts wissen. Am Montag kommt er zu einer Beratung und auch um sich die Örtlichkeit anzuschauen. Ich überlege nun, ob ich bei ihm zusätzlich einen Vertrag unterschreibe. Die Chance auf Realisierung ist weitaus höher, weil die Glasfaserleitung schon vor meiner Haustür liegt.

    Obwohl die Leitung vor der Haustür liegt, bekomme ich aber zu meinem großen Erstaunen unter Verfügbarkeit auf deren Homepage zwar die Hausnummern meiner direkten Nachbarn angezeigt aber nicht meine. Was ist denn davon zu halten?

    Inzwischen habe ich rausgefunden, dass Schönwalde-Glien gleich 2x aufgeführt ist - warum auch immer. Beim 2. Mal bin ich auch dabei.

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass man solche Vertrage nach 2 Jahren ohnehin kündigen kann, wenn kein Hausanschluss passiert ist. Eigentlich hätte ich Open Infra auch bevorzugt zumal ich lese, dass ihr in Brieselang in manchen Ecken manchmal heftige Einbrüche bei der Geschwindigkeit habt. Aber leider haben die wohl momentan hier kapituliert.