Beiträge von Phino

    Mein Anbieter ist die EWE, wo man mir sagte, dass es ganz allein meine Entscheidung ist, welchen Router ich hinter dem Anschluss betreibe. Bei uns (AON-Anschlüsse) wurden die „aktiven“ ONTs (Glasfaser rein, Netzwerkkabel raus) gegen „passive“ ohne Strom (Glasfaser rein und wieder raus) zwangsgetauscht, sodass man entweder eine Fiber-Fritzbox betreiben kann oder per Medienkonverter auch jede andere FRITZ!Box. Mir wurde erklärt, dass dieser passive ONT eine Anschluss- ID hat und ab da ist es quasi meine Sache. Die 5690 Pro konnte ich jedenfalls ohne Probleme per Fritz-Assistent in Betrieb nehmen und sie läuft zur Zeit über den WAN-Port und ist mit dem Medienkonverter per CAT7-Kabel verbunden, da dieses Kabel bei mir schon recht aufwändig zum Aufstellungsort verlegt wurde und ich zur Zeit keine Notwendigkeit sehe, dieses durch Glasfaser zu ersetzen. Meine Endgeräte laufen alle über WLAN.

    Das Ganze ist bei AON-Anschlüssen kein Thema, dort musst du nicht den Netzbetreiber einbinden und er dein Gerät freigeben. Wenn es nicht funktioniert, ist es einzig dein Problem, es hat keine weitere Auswirkung auf die restliche Infrastruktur.
    Bei GPON hängen bis zu 64 Teilnehmer an einer Leitung und diese könnte gestört werden bei nicht konformen Geräten.
    Allerdings erschließt es sich bis jetzt nicht, warum die 5690 im Gegensatz zur 5530 / 5590 nicht mit ihrem SFP-GPON-Modul funktionieren soll, insbesondere weil mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alle großen Provider schon Vorserienmodelle zum Testen bekommen haben.

    Für mich bleibt der Eindruck, dass DG der unstrukturierste Haufen im Glasfaser-Geschäft ist.

    Du verwechselst da etwas.
    Der 5690 besteht aus 2 Teilen in einem Gerät.

    Da ist der ONT in Form des SFP-Moduls. Dieser muss bei GPON aktiv freigeschaltet werden beim Netzbetreiber.

    Und der 2. Teil, auf dem sich die Routerfreiheit bezieht, ist halt dieser in der Fritz!Box.
    Es steht dir vollkommen frei, die 5690 hinter dem ONT des Netzbetreibers als Router zu betreiben, nur halt nicht als ONT/Router-Einheit.

    Werde bei TNG mal nachfragen ob ich den ONT selber an einen anderen Ort verlegen darf.

    Schlechte Idee ;)

    Hatte den Monteur gesagt das er an einen anderen Ort soll. Antwort war das immer nach dem Wanddurchbruch der APL und ONT gesetzt wird.

    APL ja, ONT nein. Da war wohl jemand faul. Was wurde denn bei der Hausbegehung besprochen?

    Sollte es so sein das TNG das verlegen des ONT nicht gestattet hole ich mir die 5590. Dann klemme ich den ONT ab und gehe direkt auf den APL.

    TNG wird nein sagen. :(

    Dies wird die Lösung sein.

    Allerdings günstig ist, Ethernet vom ONT zum bevorzugten Standort der FB legen.

    Dies dürfte wesentlich einfacher werden als du befürchtest. ;)

    Bei der 5590 liegt ein Glasfaserkabel bei. Dies passt meistens in die verbaute Gf-TA. Alternativen sind bei Amazon zu bestellen. Wenn du uns mitgeteilst, welcher Anbietern es ist, können wir genaueres sagen.

    Die vorhandene Verkabelung von Ethernet funktioniert weiterhin. Bei der Kombnation GF und 5590 wird an allen Endgerät die volle Internetgeschwindigkeit anliegen. Bei Cat 5e ist bis 1 Gbit kein Problem.

    Das ist eben der Unterschied: Bei PPPoE-Providern reicht die Serial aus um die Provisionierung innerhalb einer GPON-Topologie zu ermöglichen. Die Authentifizierung geschieht dann via PPPoE.

    Anbieter, die DHCP/IPoE verwenden, benutzen für Provisionierung und Authentifizieung in einer GPON-Topologie deutlich mehr Informationen, die via OMCI abgefragt werden. So z.B. die Equipment-ID, Software-Version, Firmware, Vendor, MAC-Adressen, Serial, ...

    Ja, dies nutzen sie möglicherweise, das erscheint mir sinnfrei/ nicht notwendig, höchstens im Fehlerfall zur Analyse. Ansonsten bin ich da, wenn auch widerwillig, mal auf der Seite der Datenschützer.
    Wenn ich in einem PON-Netz das Endgerät mittels ID identifiziert haben und daraufhin die Schlüssel ausgetauscht sind, benötigt man aus administrativer Sicht keinerlei weitere Authentifizierungsmöglichkeiten. Das ist ja mit der Lokalisierung und dem Kunden verknüpft. Da reicht einfach DHCP.

    Alles andere ist doch nur irgendwelchen alten Firmenstrukturen oder Firmenpolitik geschuldet.
    Ich kann es noch verstehen, wenn sie eine Negativliste von Geräten führen, die in der Vergangenheit Probleme verursacht haben.

    Das scheinbare Rätsel ist schnell gelöst. Provider mit dem "alten" PPPoE haben andere, GPON-unabhängige, Mechanismen.

    Aber PPPoE setzt doch viel später ein, da hat sich das Modem/ONT schon längst verbunden und alles Notwendige für GPON veranlasst. PPPoE ist ja dann nur noch ab Internetprotokoll unterwegs. Natürlich würde ich mir auch eher DHCP wünschen.

    Im IPPF gibt es einige Erfahrungsberichte für DSL und Glasfaser, und es ist praktisch jedes Mal gnadenlos schief gegangen. Oft blieb der Assistent in einem Loop hängen. Dann muss man abbrechen und die Box ist in einem undefinierten Zustand. Einige konnte Teile von Hand nachkonfigurieren, bei anderen half nur der Werksreset.

    Ums mit zwei Worten zu sagen: Vergiss es.

    Sehr ich anders.

    Habe es in den letzten Monaten 5 Mal gemacht funktioniert immer. 2 Mal 1:1 Tausch alt zu neu. Und 3 Mal von DSL auf GF.

    Wichtig ist die selben Versionen.

    Und ich habe immer erst da nackte Internet konfiguriert und dann die notwendigen anderen Daten eingespielt.

    Aktuell kann man beim Einspielen jeden Bereich einzeln nehmen, auch jede Telefonnummer.

    Dies macht Sinn, weil die selbe Telefonnummer jetzt ja beim anderen Provider liegt.

    Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ich möchte die 5690 Pro ja ohne ONT direkt am Glasfaseranschluss nutzen und das funktioniert eben noch nicht.

    Ja dies verstehst du falsch.

    Du sollst zum jetzigen Zeitpunkt einfach die 5690 ersetzen gegen die alte Box hinter dem ONT und komplett die Daten der alten übernehmen. Damit hast du alle technische Neuerungen der Box in Richtung LAN WiFi. Und wenn sich die DG bequemt hat steckst du es einfach um, also ONT raus und in die BoX den passenden SFP-Modul.

    Die Datenübernahme funktioniert zuverlässig.

    Einfach etwas entspannter sein ,;) ist halt so als Earlybird.

    Eine Klingelleitung als Daten Kabel zu missbrauchen funktioniert auf kurzen Wegen mit Einschränkungen.

    Es müssen 4 Adern vorhanden sein. Damit sind dann standardisierte 100 MBIT möglich. Angeschlossen wird nach Vorgabe auf beiden Seiten identisch (1:1). Die Pin 1,2,3 und 6 in einer Ethernet Dose. Kostengünstige Übergangslösung.

    Bei 2 Adern müsste aus dem GF Signal Ethernet erst ein DSL Signal gemacht werden. Ist teuer. da DSL eine Begrenzung bei 250 Mbit hat. Allerdings sinken dann auch die sehr gute performenswerte der Glasfaser. Einen Glasfaseranschluss,egal, dass jetzt nur ein kleiner Tarif gebucht ist, derart zu kastrieren, ist sinnfrei.

    Einzige zielführende Lösung kann nur sein ein Verlegekabel zu nutzen. Übergangsweise freiliegend, später unter Putz.

    Stellt sich aber die Frage warum nicht die Telekom den Anschluss in die Wohnung legt, dies ist bei denen doch im kostenfreien Anschluss enthalten wenn man einen Vertrag macht.

    Von welchen Providern weiß man denn, dass die 5690 im GPON Netz (problemlos?) läuft, außer Telekom?

    Bestätigen kann ich mangels 5690Pro es natürlich nicht, aber DNS:NET ist hierbei schmerzfrei. Ich habe hier jetzt schon GF-Modem 2 Telekom, Zyxel und LuLeey SFP sowie natürlich den hauseigenen ONT im Wechsel Betrieb. Ich habe einfach überall die selbe Modem-ID, Equipment-ID spielt scheinbar keine Rolle. Mit Nachbarn zusammen haben sogar die Equipment-ID wild geändert.

    Für mich ist dies eher ein firmenpolitische Entscheidung. Es macht so gar keinen Sinn, dass die überall funktioniertende AVM Produkte so eingeschränkt werden.

    Vielleicht haben sie bei AVM keinen "schönen" Mengenrabatt bekommen.

    Ja, dass mit den Handwerkerkolonne ist schon extrem unterschiedlich. Bei uns, Ringstraße, würde zeitgleich von 2 Trupps gebaut. Es gab sowohl Inder Vorgehensweise wie auch in der Ausführung Unterschiede. Und wir haben uns noch ein Jahr mit der Baufirma rumgeärgert, ist Privatstraße mit 26 Grundstücke und die Straße wurde erst ein halbes Jahr vorher fertiggestellt.

    Fun Fact nebenbei. In der HiFi-Voodoo-Welt würde bestimmt niemand so einen dünnen LWL akzeptieren. Da käme der Bass nicht richtig rüber oder die Klangfarbe wäre nicht harmonisch genug, oder so. Richtige Gf-Kabel müsssen mindestens daumendick sein.
    Hier gibt es richtige Kabel, nicht so ein dünner Firelefanz: https://www.highend-audiokabel.de/silent-wire-im…eiterkabel.html 1200 €/5m

    Das Ganze kann gar nicht sein. Das Internet spricht nur Infrarot, da reicht ein Schnürsenkel. :D:D

    Das Ganze ist doch Aufgabe der Telekom-Techniker. :/
    Sie legen die Leitung vom HÜP zu Glasfaser-Teilnehmeranschluss (Gf-TA). War bei uns auf einer Seite mit Stecker und andere Seite zum Spleißen.

    Wenn du nett bist, kannst du doch schon mal Zugdraht in die drei Leerrohre einbringen.
    Sie haben bei uns auch GF (ca. 2-3 mm stark) neben den Telefonleitungen bis in die Wohnung in die vorhandenen Leerrohre (Baujahr 1959) eingeschoben.