DG: HÜP wie schützen vor Beschädigung?

  • Hallo,

    wir bekommen ein GF-Anschluss von DG.

    Der von der DG eingesetze HÜP ist allerdings wohl so ausgeführt dass der Stecker von unten drangesteckt wird und dann herausguckt ohne weiteren Schutz.

    (siehe deutsche glasfaser hüp - Google Suche)


    Ich finde das etwas Suboptimal da gibt es bessere HÜP (Produkte) am Markt wo die Stecker innenliegen. Ich vermute aber mal dass man den Installateur nicht dazu bewegen könnte einen selbst gestellten HÜP Kasten zu benutzen. Daher die Frage wie schütze ich das ganze am besten?

    Der HÜP bei uns liegt im Hobbyraum. Es sind Regale an den Wänden. Kurzum ich habe da etwas Angst dass man eventuell eines Tages mal nicht aufpasst und irgendwie an den Stecker kommt mit etwas. Würde daher gerne irgendwas davor bauen. Was bietet sich da an?

    Breiter Kabelkanal unter den HÜP setzen?


    Das LWL Patchkabel verläuft im Leerrohr, nur Aufgrund der Bauform des HÜP kann ich das Leerrohr schlecht direkt bis zum HÜP führen und muss es ohnehin paar cm unter dem HÜP enden lassen.

  • Die von der DG beauftragten Installationsunternehmen haben teilweise selbst ein kurzes Stück eines Kabelkanals, der ungefähr den selben Querschnitt wie der HÜP hat, direkt unterhalb des HÜPs montiert. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass der HÜP in einen ausreichend großen "Kasten", der fest an der Wand montiert ist, installiert wird. Das sollte man bei der Hausbegehung festlegen. Du kannst so einen Kasten ohne Rückwand auch nachträglich über die Wanddurchführung und den HÜP setzen. Der HÜP braucht keinen Strom und wird nicht warm.

  • Daher die Frage wie schütze ich das ganze am besten?

    Der HÜP bei uns liegt im Hobbyraum. Es sind Regale an den Wänden. Kurzum ich habe da etwas Angst dass man eventuell eines Tages mal nicht aufpasst und irgendwie an den Stecker kommt mit etwas. Würde daher gerne irgendwas davor bauen. Was bietet sich da an?

    Als Alternative zu dem Vorgenannten kannst Du dir auch bei dem Schlosser deines Vertrauen ein Lochblech so zubiegen lassen (Hut-Profil), das es als Käfig über den HÜP passt. Mit passenden Schrauben und ggf. Dübeln hast Du damit den gewünschten Berührungsschutz.

  • Naja die Hausbegehung war schon und diese Dinge hatte ich da noch nicht auf den Schirm. Ich habe den Leitungsweg soweit auch schon vorbereitet und 10m Patchkabel LWL eingezogen was man mir bei der Hausbegehung gab und was auch abgesprochen war dass ich das soweit in Eigenregie mache. Es wurde aber nicht konkret eingezeichnet wo der HÜP nun genau sitzt auf den cm genau sondern er hat nen Foto gemacht und ich kenne die Stelle wo er ungefär hingesetzt wird. Aus dem Grund habe ich mein Leerrohr auch erstmal unter der Decke an der Stelle enden lassen. Den Rest installiere ich dann wenn der Kasten an der Wand sitzt weil es anders imo keinen Sinn ergibt.

    Ich vermute ich muss da sowieso nacharbeiten, eine Zugentlastung möchte ich beispielsweise ebenso haben für das abgehende Patchkabel.


    Wird überhaupt ein Gf-TA gesetzt werden? Mein Leerrohr endet im Netzwerkschrank. Darin liegt das Patchkabel, der SC Stecker ist im Schrank, der LC Stecker an der Stelle wo der HÜP hin soll.

    Oder wird der SC Stecker direkt in das Glasfaser Modem gesteckt? Ne Dose möchte ich im Netzwerkschrank nun eigentlich nicht haben. Ich habe ein modulares Patchpanel von Metz Connect. Dafür gibt es LWL Kupplungen die ich einfach einklippsen könnte. Das wäre in meinen Augen eine saubere Lösung.


    LWL / OpDAT modul LC-D APC (Keramik, grün) SM (metz-connect.com)


    Problem hier bei ist nur diese Bauteile gibt es nur für LC nicht für SC Stecker. Also müsste ich das Patchkabel dann nochmal tauschen.

    Das von DG gestellte Patchkabel würde ich durch dieses hier dann ersetzen:


    InLine® LWL Simplex Kabel, FTTH, LC/APC 8° zu LC/APC 8°, 9/125µm, OS2, 10m | FTTH Simplex Kabel | Patchkabel LWL | Kabel | Produktübersicht | INTOS ELECTRONIC AG - Onlineshop





    Auch weiß ich nicht ob die Installateure da nicht protestieren würden. Nur ne Gf-TA (Dose) wäre in meinem Fall echt Schwachsinn.

    Wenn ich das Kabel am Patchpanel enden lassen will muss ich das Kabel aber nochmal auswechseln gegen eine mit 2 LC APC Steckern auf beiden Seiten.

  • Wenn unbedingt ein Gf-TA gesetzt werden soll, dann lass den doch neben den HÜP installieren. Der Gf-TA hat den Vorteil, dass im Fall einer Beschädigung der Buchse ein Austausch ohne Spleißen möglich ist, weil im Gf-TA noch eine Steckverbindung ist. Eigentlich hätte bei der Hausbegehung besprochen werden sollen, was installiert wird und wo.


    Den SC-Stecker kannst du direkt in den NT stecken. Die Installateure sollen den NT aber fest anbringen. Wenn der NT beweglich ist, erhöht das die Gefahr, dass irgendwann aus Versehen am Glasfaserkabel gezogen wird oder es geknickt wird.


    Keystone-Modulareinsätze mit einer SC-APC-Kupplung gibt es auch, z.B. von Rutenbeck: KMK-SC OS2 APC grün rw.

  • eystone-Modulareinsätze mit einer SC-APC-Kupplung gibt es auch, z.B. von Rutenbeck: KMK-SC OS2 APC grün rw.

    Das nützt mir nur nichts in meinem Fall, weil ich das ganze ja in mein Patchpanel stecken will.

    GF-TA direkt neben den HÜP da seh ich aber nicht viel Sinn. 2 Übergänge, einmal im HÜP, dann nochmal im GF-TA. GF-TA würde in meinen Augen nur Sinn machen wenn dieser in der Wohnung ist oder zumindest im Stromverteilerkasten.

    Mein GF-TA im Netzwerkschrank würd ich aber wenn am liebsten über das Patchpanel lösen. Umbedingt brauche ich den aber nicht. Kann das Ende auch einfach so ins Modem stecken. Ein etwas robusteres Kabel zwischen HÜP und GF-TA fände ich nur praktisch. Nicht dieses dünnes Patchkabel.

    Wäre das von mir genannte denn dafür geeignet? Es hat sogar eine Metallarmierung.

  • Das nützt mir nur nichts in meinem Fall, weil ich das ganze ja in mein Patchpanel stecken will.

    Ich hatte erwartet, dass Metz dem verbreiteten Keystone-System folgt. Wenn nicht, würde ich persönlich eher das Patchpanel austauschen als das Kabel. An Kabeln kannst du aber alle Single-Mode OS2 Kabel nehmen, die du willst, solange sie die passenden Stecker (Form und Schliff) haben. Bedenke aber, dass es wahrscheinlich besser ist, wenn im Fall der Fälle das Kabel das schwächste Teil ist, das zerstört wird, anstatt dass du mit dem Kabel Geräte aus der Wand reißt. Das Ziel ist, die Notwendigkeit von Technikereinsätzen zu vermeiden, ganz besonders solche mit Spleißgerät.

  • Ich hatte erwartet, dass Metz dem verbreiteten Keystone-System folgt.

    Gibt es auch, habe mich aber bewusst für das andere System entschieden da dies den Vorteil besitzt die Träger der Module nach vorne herauszunehmen, und anschließend wieder von vorne in das Patchpanel hineinzuclipsen mit den Modulen. Sprich du kannst das Kabel durch Patchpanel führen, vor dem Patchpanel das Modul an Kabel machen und dann einfach zurückschieben. Bei dem Keystone System kann das Modul hingegen ausschließlich von hinten eingeklipst werden.

    Wie dem auch sei das passende Modul für LC-APC gibt es ja. Keystone finde ich eigentlich nur interesant wenn man eine Mischbestückung vor hat. Ich habe aber bis dato 100% nur RJ45. Da macht Keystone in meinen Augen keinen Sinn/Mehrwert. Bei einem Patchpanel tausch müsste ich auch alle Module tauschen, was keinen Sinn machen würde da beides nicht kompatibel zueinander ist.


    Habe mit LWL bis dato noch nix am Hut gehabt. Allerdings scheint der LC Stecker ja eher moderner zu sein als der SC. Versteh nicht wieso man nicht komplett auf LC setzt.

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