Beiträge von Lazze

    Hi liebe Forenmitglieder,


    ich wollte euch darüber informieren, dass das Glasfaserforum nun seinen ersten Geburtstag feiert! Nach einem Jahr sind wir nun 73 Mitglieder groß und es kommen regelmäßig neue Interessierte dazu! Das freut mich!


    Insgesamt und ohne SPAM wurden 387 Beiträge von allen Mitgliedern hier verfasst - in 79 Themen die eröffnet wurden. Vielen Usern und Lesern konnten wir schon helfen und ein reger, sowie freundlicher, Austausch fand bislang immer statt.


    Ich möchte mich bei allen bedanken, die hier bislang mit Freude mitmachen und auch das Forum, mit Ihren Meldungen und Handlungen von unnötigen SPAM sauber halten. Weiter so! :thumbup:


    Das Forum soll und wird Schritt für Schritt mit weiteren Funktionen ausgebaut. Wünsche können hier gerne geäußert werden.

    Mittlerweile sollte es bekannt sein, dass man seine Internetgeschwindigkeit zuhause mit mehreren Portalen messen kann. Von der Bundesnetzagentur wird die Website http://www.breitbandmessung.de empfohlen.


    Doch eine Frage bleibt und hier werden oft Fehler gemacht:


    Wie messe ich meine Anschluss-Geschwindigkeit richtig?

    Richtig ist, dass man die Website http://www.breitbandmessung.de aufrufen kann.


    Falsch ist, die Internetseite und somit die Breitbandmessung mit seinem Smartphone, mit seinem Tablet oder mit seinem Notebook, welches NICHT direkt am Router via Netzwerkkabel (LAN-Kabel) angeschlossen ist, durchzuführen. D.h. im Allgemeinen: Man sollte diese Breitbandmessung nicht über WLAN durchführen. Denn auch die WLAN-Verbindung kann hier ein zusätzlicher Flaschenhals zum Client, also zum Tablet, Smartphone oder Notebook, welches über WLAN verbunden ist, sein.


    Wenn man sich mit seinem Computer oder Mac direkt via LAN-Kabel am Router verbindet, sollte hier der schnellstmögliche und beste LAN-Port am Router gewählt werden. Manche Router bieten nur an den ersten Ports schnelle Bandbreiten für das Netzwerk an.


    Für die meisten Mitglieder hier im Forum scheinen diese Maßnahmen logisch zu sein. Für den ein oder anderen jedoch nicht. Es gibt weitere Punkte, die während einer Breitbandmessung beachtet werden müssen:


    - Man sollte darauf achten, dass keine weiteren Internetnutzer des gleichen Anschlusses aktuell das Internet nutzen.

    - Weitere Geräte, die mit dem Internet verbunden sind (Smarthome-Geräte, Voip-TV Receiver, Smartphones) können auch ohne eigenes Zutun eine Verbindung herstellen und das Ergebnis somit verfälschen. Auch diese Geräte sollten ausgeschaltet sein.

    - Man sollte zu unterschiedlichen Zeiten eine Breitbandmessung durchführen. So hat man einen guten Überblick und kann evtl vorhandene Netzschwankungen feststellen.


    Weitere Tipps können hier von der Community gerne ergänzt werden. Gerne auch mit eigenen Erfahrungen. :)


    Wann darf ich mit meinem Smartphone die Bandbreite messen?

    Selbstverständlich gibt es natürlich auch andere Anschlüsse, die generell via Mobilfunk realisiert werden. So kann man die Breitbandmessung natürlich auch durchführen, wenn man mit seinem Smartphone via LTE, 3G, 5G oder ähnlich online über seinen Mobilfunkanbieter surft. Beachten sollte man, dass nicht in allen Gebieten in Deutschland die volle Bandbreite zur Verfügung steht. In Ballungsgebieten ist das Mobilfunknetz mit 4G & Co. weitaus besser ausgebaut, als in ländlichen Räumen.

    Ich persönlich würde die Vorteile des Sat-Fernsehens behalten und diese mit der Internetkonnektivität eines Fernsehers- oder eine Sat-Set-Top-Box kombinieren. So lassen sich die Mediatheken trotzdem bequem abrufen. Nachteil: Man benötigt nicht nur ein Kabel, sondern zwei: Nach wie vor also das Koax-Kabel für den Sat-Empfang und ein Netzwerkkabel für das Internet.


    Einen Server dazwischen halte ich im Prinzip für unnötig, ist aber ganz nett, wenn an sich auf eine kombinierte Empfangsart festlegen möchte. ;)

    Zunächst einmal sollte man auf das Tarifangebot genau schauen. Dies ist natürlich von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Wenn ein Anbieter 1GB anbietet und keine ähnlichen Angaben ähnlich wie "bis zu" macht, dann sollte dieser dies auch so liefern. Wichtig ist allerdings immer auch, was in den jeweiligen AGB steht. Denn hier versuchen sich viele Anbieter auch "abzusichern", falls nicht gut geliefert werden kann.

    Wow, vielen Dank für deine Antwort. Das sind wirklich sinnvolle Anmerkungen. Bei uns ist noch nichts in Stein gemeißelt. ich werde den Routerstandort auf jeden Fall nochmal ändern - hier wird DECT genutzt, daher sollte der Router im Erdgeschoss stehen.

    Die Etagenswitches deshalb, weil ich mir die Möglichkeit offen halten möchte, in jedem Raum nicht nur über WLAN sondern auch über das Netzwerkkabel direkt online gehen zu können. Als Mediendesigner & Webentwickler mag ich gerne sichere und stabile Verbindungen. ;)

    Wie habt ihr bei euch zuhause das Internet verkabelt? Konntet ihr bereits auf bestehende Netzwerke im Haus zurückgreifen und vom Keller bzw. vom HÜP und CPE aus das Netz verteilen?


    Bei uns ist der Anschluss noch nicht ready, aber wir nutzen aktuell Renovierungsmaßnahmen für eine Neuverteilung unserer Netzwerkverkabelung:


    - Router im Keller beim Anschluss

    - Netzwerkkabel CAT7 gehen direkt vom Switch über den Gigabit Port in jede Etage (Erdgeschoss -> Verteilung über Zwischendecke in alle wichtigen Räume, 1. OG -> Verteilung über Dachboden in alle wichtigen Räume)

    - Verteilung pro Etage über Switch in alle notwendigen Räume

    - Restabdeckung über WLAN (Mesh)



    Wie würdet ihr das machen?

    Entschuldigt, dass es diesmal so lange gedauert hat.


    Zwei Spammer entfernt,

    Inhalte gelöscht

    IP-Adressen und IP-Bereiche dauerhaft geblockt.


    Danke fürs melden!

    Es gibt Neuigkeiten für Büren und die Ortschaften drumherum:


    Die Deutsche Glasfaser hat in sieben Ortschaften die 40% Hürde schon geknackt und die Innogy bietet wohl offenbar nun auch Rabatte im ersten Jahr an. Egal wie sehr sich die beiden nun bekriegen - preislich kommt das für den Kunden sehr entgegen. Ein Überbau einer zweiten Glasfaserleitung will man offenbar vermeiden. Weitere Informationen gibt es hier:


    https://www.nw.de/lokal/kreis_…die-Schlussoffensive.html

    Dann kann ich die Unruhe gut verstehen. In diesem Fall würde ich mich auf die Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser konzentrieren und zusehen, dass hier die 40% erreicht werden. Dann hat man wenigstens echtes Glasfaser für einen günstigeren Tarif-Preis mit mehr Bandbreite.


    Da das Angebot der Innogy mehr als schwammig ist, würde ich hiervon Abstand halten oder weitere Infos einfordern. Konnte man auf der Innogy-Infoveranstaltung in der Stadthalle nicht konkret nachfragen?

    In westfälischen Büren, zwischen Rüthen und Willingen gibt es eine Besonderheit. Hier wollen gleich zwei Anbieter ein Glasfasernetz bauen. Was anfangs schön klingt, da man mit zwei Anbietern immerhin eine Wahl bzw. eine Alternative hat, bringt in Wirklichkeit auch Probleme mit sich.


    Die Innogy und die Deutsche Glasfaser duellieren sich beim Glasfasernetz um die Kundschaft und beide Anbieter haben zeitgleich in Büren und den umliegenden Ortschaften eine Nachfragebündelung gestartet. Das Problem: Um auszubauen, benötigt mindestens ein Anbieter 40% aller Haushalte in Büren - dies wird dann in einer sogenannten Nachfragebündelung erfasst. Kämpfen jetzt allerdings zwei Anbieter um die selbe Kundschaft mit dem selben Produkt, wird es schwer, dass überhaupt eine der beiden Anbieter die Nachfragebündelungsquote erreicht.


    Wenn es nach der Stadt Büren geht und dem Bürgermeister geht, würde man sich freuen, wenn die Kunden der Firma Innogy das Vertrauen schenken würden. Doch so einfach ist das nicht. Denn die Preise bei der Konkurrenz, die ebenfalls gerne Glasfaser ausbauen möchte, sind günstiger. Und da kann die Innogy nicht mithalten. Andererseits hat die Innogy schon jetzt bis zu 4 Millionen Euro im Stadtgebiet investiert.


    Gekämpft wird auch in Facebook-Gruppen, denn längst sind Anwohner gespalten. Einerseits wird von wahrlich unfreundlichen Haustür-Werbeaktionen der Innogy gesprochen, in dem schlecht über die DG gesprochen wird, andererseits beklagt man sich auch über die Kommunikationspolitik beider Unternehmen. Letztlich eine echte Besonderheit. Denn in der Regel ist es ungewöhnlich, dass sich im ländlichen Raum gleich zwei Anbieter um die Kundschaft streiten.


    Was meint ihr dazu? Gibt es Meinungen? Ich bin gespannt. Vielleicht finden sich auch betroffene Bürener hier, die Wasserstandsmeldungen abgeben können.


    Quelle: https://www.nw.de/lokal/kreis_…ser-Kunden-in-Bueren.html

    Es ist erstaunlich zu wissen, wie sehr ich noch im Bereich Glasfaser- und Netzwerktechnologie dazu lernen kann. Mir war gar nicht klar, dass so ein Medienkonverter/Transceiver Modul so kompakt ist und möglicherweise ausreicht um seine Fritzbox quasi direkt ans Glasfaser anzuschließen. Oder habe ich hier einen Denkfehler?


    Danke alfalfa für diese tollen und kompetenten Infos.

    Kurze Frage: Wir sprechen ja alle immer über die High-End Fritzbox schlechthin. Was spricht zum Beispiel gegen bzw. für eine 7560. Im Prinzip müsste man hier doch nur mit einer geringeren LAN- und WLAN Geschwindigkeit rechnen, richtig? Die Ausstattung ist ja in der Regel auch nicht schlecht oder gibt es noch weitere Punkte?

    Ich weiß nicht, ob es speziell Glasfaser-Monteure gibt, aber es gibt sicherlich den ein oder anderen Fachmann hier. alfalfa kann evtl helfen. Kommt auf deine Frage an. ;)