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Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

  • Silverio
  • 7. August 2026 um 08:16
  • Online
    BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 18:42
    • #581
    Zitat von pufferueberlauf

    Na ja, so wie Du Dir aussuchen koennen willst, welcher ISP Dir Internetzugang bietet, ebdnso duerften ISPs sich aussuchen wollen, wo sie Vorleistungeneinkaufen wollen und wo sie ihre Dienstleistung ueberbaupt anbieten.

    Deshalb ja die OpenAccess Diskussion, echter Infrastrukturwettbewerb/Ueberbau ist nur selten rentabel...

    Na, dafuer traegg die Telekom halt auch 50% der Investition?

    aber der Telekom gehört ja auch schon ein großer Teil im restlichen Netz. warum dürfen die quer durch Deutschland Gewinne einsacken ohne einen fairen Teil wieder zurückzugeben um so die Gesamtinfrastruktur zu stärken?


    Zitat von Funker

    Außer für den Endkunden. 😆

    das ist natürlich ein guter Punkt, es wird für Endkunden gebaut, aber im Endeffekt bekommen die nur eine Neuauflage von derselben alten Telekom-Infrastruktur, die über lange Jahre bestand hatte und den Fortschritt des schnellen Internets massiv verzögert hat.. aber hey, was weiß ich schon

    Einmal editiert, zuletzt von BlackMage2 (15. September 2026 um 18:48)

  • Phino
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    • 15. September 2026 um 19:01
    • #582
    Zitat von BlackMage2

    Ich dachte halt O2 wäre da auch mit drinn. wie gesagt ich finde das ist ein doofes Prinzip und das schadet dem offenem Wettbewerb.

    also OpenAccess heißt der Netzbetreiber darf beliebige Anbieter auf sein Netz lassen wie es ihm gefällt?

    Es ist umgekehrt.

    Der Netzbetreiber sagt: "openAccess" und ruft Preis X auf. Und dann überlegt irgendein ISP, ob er bei dem Vorleistungspreis und seine vorhandenen Tarifstruktur noch Gewinne machen kann.

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    • 15. September 2026 um 19:30
    • #583
    Zitat von BlackMage2

    aber der Telekom gehört ja auch schon ein großer Teil im restlichen Netz. warum dürfen die quer durch Deutschland Gewinne einsacken ohne einen fairen Teil wieder zurückzugeben um so die Gesamtinfrastruktur zu stärken?

    Nun ja, unser Wirtschaftssystem ist eine (soziale) Marktwirtschaft, und wir haben die graue Post/Telekom vorsaetzlich privatisiert, damit kann/soll/darf die Telekom agieren wie jedes andere Unternehmen auch.

    Zitat von BlackMage2

    das ist natürlich ein guter Punkt, es wird für Endkunden gebaut, aber im Endeffekt bekommen die nur eine Neuauflage von derselben alten Telekom-Infrastruktur, die über lange Jahre bestand hatte und den Fortschritt des schnellen Internets massiv verzögert hat.. aber hey, was weiß ich schon

    Unklar ob wissen hier das beste Verb ist, es geht ja eher um Gefuehl?

    Ich weiss worauf Du hinaus willst, aber der FTTC Ausbau der Telekom hat mit Sicherheit mehr Leute frueher mit ausreichend schnellem Internet versorgt als es ein FTTH Ausbau zuf gleichen Zeit getan haette. Ja wir waeren mit dem FTTH Ausbau jetzt etwas weiter aber im Vergleich zu ADSL ist bereits VDSL2 "schnelles" Internet.

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    • 15. September 2026 um 19:40
    • #584
    Zitat von Funker

    Außer für den Endkunden. 😆

    Nonsens.

  • Phino
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    • 15. September 2026 um 19:48
    • #585
    Zitat von BlackMage2

    aber der Telekom gehört ja auch schon ein großer Teil im restlichen Netz. warum dürfen die quer durch Deutschland Gewinne einsacken ohne einen fairen Teil wieder zurückzugeben um so die Gesamtinfrastruktur zu stärken?

    Weil sie es können. Sie sind ein privatwirtschaftliches AG-Unternehmen.

    Genau wie alle anderen Player in diesen Bereich.

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    BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 20:06
    • #586
    Zitat von pufferueberlauf

    Nun ja, unser Wirtschaftssystem ist eine (soziale) Marktwirtschaft, und wir haben die graue Post/Telekom vorsaetzlich privatisiert, damit kann/soll/darf die Telekom agieren wie jedes andere Unternehmen auch.

    Unklar ob wissen hier das beste Verb ist, es geht ja eher um Gefuehl?

    Ich weiss worauf Du hinaus willst, aber der FTTC Ausbau der Telekom hat mit Sicherheit mehr Leute frueher mit ausreichend schnellem Internet versorgt als es ein FTTH Ausbau zuf gleichen Zeit getan haette. Ja wir waeren mit dem FTTH Ausbau jetzt etwas weiter aber im Vergleich zu ADSL ist bereits VDSL2 "schnelles" Internet.

    Das ist jetzt im Moment nur so. Irgendwann wird es wieder soweit

    VDSL2 ist aber eine veraltete Technologie , sie ist aufgrund ihrere technischen Eigenschaften, eigentlich schon lange, an einem Punkt angekommen, da hätte man es man es komplett einstellen sollen und auf Fiber umsteigen sollen.

    Aber auch bei der heutigen Fiber-Technik sind die Einstellungen der Fiber-Betreiber eine Gefahr für die Zukunft. Denn wenn die Betreiber nichts machen, haben wir genau so einen Stillstand der Technik wie früher bei der Telekom.

    Und bspw. den Betreiber den ich genannt habe, der ist ja wirklich nicht weit von der Telekom entfernt.. selbes Prinzip

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  • Edding
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    • 15. September 2026 um 20:21
    • #587

    Deutschlands Take-Up Rate Probleme im FTTH Bereich sind hausgemacht und auf den schlecht regulierten markt zurückzuführen.

    Es fehlt der Symmetrisch Regulierte Markt von Anfang bis Ende.

    Wholesale auf passiver anstatt aktiver ebene.

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    pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 20:40
    • #588
    Zitat von BlackMage2

    VDSL2 ist aber eine veraltete Technologie , sie ist aufgrund ihrere technischen Eigenschaften, eigentlich schon lange, an einem Punkt angekommen, da hätte man es man es komplett einstellen sollen und auf Fiber umsteigen sollen.

    Na,ja, ethernet ist aus den 70ern, TCP aus den fruehen 80ern, alles Techniken die heute noch im Einsatz sind... d.h. Alter allein ist kein relevantes Mass.

    Was den FTTC Ausbau anging, der hat halt dafuer gesorgt, dass sich die meisten Nutzer ausreichend versorgt fuehlen und daher keine Eile im FTTH Ausbau sehen. Einerseits ist das gut, andererseits denken zu viele von denen, dass DSL-Forever eine echte Option ist. Ich haette es bloed gefunden 10+ Jahre nur ADSL nutzen zu koennen und auf FTTH hoffen zu muessen. Aber ich sehe den Wechsel von Kupferdoppelader auf Glasfaser als notwfndig an, nur kommt es da fuer mich auch ein paar Jahre hin oder her nicht an. Nur setzt die kommende DSL-Daemmerung da ein recht hartes Ende.

    Zitat von BlackMage2

    Aber auch bei der heutigen Fiber-Technik sind die Einstellungen der Fiber-Betreiber eine Gefahr für die Zukunft. Denn wenn die Betreiber nichts machen, haben wir genau so einen Stillstand der Technik wie früher bei der Telekom.

    Sehe ich anders, der Tausch der aktiven Technik ist, wenn es denn wirtschaftlich sinnvoll ist vergleichsweise einfach und guenstig (im Vergleich zum initialen Netzbau). Mir ist es recht egal ob wenn ich dereinst FTTH bekomme, ob das gpon sein wird oder etwas anderes, mein Selbstwertgefuehl ist davon im wesentlichen entkoppelt.

    Zitat von BlackMage2

    Und bspw. den Betreiber den ich genannt habe, der ist ja wirklich nicht weit von der Telekom entfernt.. selbes Prinzip

    Na ja, alles privatwirtschaftlich arbeitende ISPs oder, kein Wunder wenn die sich aehnlich verhalten.

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    pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 20:44
    • #589
    Zitat von Edding

    Deutschlands Take-Up Rate Probleme im FTTH Bereich sind hausgemacht und auf den schlecht regulierten markt zurückzuführen.

    Hausgemacht oder kuenstlich kleingerechnet durch Verwendung von "homes passed" obwohl bei uns i.d.R. eben mehr als ein paar Wochen zwischen home passed und home connected liegen. Dass es dumm ist von ISP viele homes passed zu bauen mit denen sie kein Geld verdienen koennen ist deren Problem, aber dann duerfen die nichg ueber TakeUp jammern, wenn 50% der gebauten Anschluesse gar nicht buchbar sind.

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    BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 20:53
    • #590
    Zitat von pufferueberlauf

    Na ja, alles privatwirtschaftlich arbeitende ISPs

    ja, arbeiten ja auch alle im selben Land nach den selben Regelungen; und die Telekom ist wieder am mächtigsten.. wer hätte das gedacht

  • Edding
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    • 15. September 2026 um 20:55
    • #591

    https://fibre.guide/offres ein solches P/L sorgt für hohe Take-Up Rates ohne das Endkunden auf alternative Netze wechseln oder bleiben.

    Möglich durch co finazierung der Netze.

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    • 15. September 2026 um 20:59
    • #592
    Zitat von Edding

    Wholesale auf passiver anstatt aktiver ebene.

    Ist im geförderten Ausbau vorgeschrieben.

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    • 15. September 2026 um 21:12
    • #593
    Zitat von Edding

    https://fibre.guide/offres ein solches P/L sorgt für hohe Take-Up Rates

    In Frankreich vielleicht, aber das ist schon wieder die (leider) realitaetsferne Theorie der deutsche Internetkunde waere in der Masse sehr preisensibel. Das wiederholst Du zwar gerne, aber das passt halt immer noch nicht zum beobachtbaren Verhalten eben des selben deutschen Massenmarktkunden, sie dem 40% Endkundenanteil der teuren Telekom und gleich gar nicht zu den 60% Kundenanteil der Telekom bei DSL, weil die Telekom aus regulatorischen Gruenden bei DSL quasi von allen Resellern unterboten wird.

    Ich bezweifle gar nicht, dass es auch Sparfuechse unter den Kunden gibt, aber halt schon ob das so viele sind, dass das die Angebotsgestaltung der ISP beeinflussen koennte. ABER aktuell ist das Problem weniger der Wettbewerb, sondern die immensen Ausbaukosten die erstmal amortisiert werden muessen bevor sich Preisspielraeume auftun.

    Einmal editiert, zuletzt von pufferueberlauf (15. September 2026 um 21:22)

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    • 15. September 2026 um 21:14
    • #594
    Zitat von Edding

    https://fibre.guide/offres ein solches P/L sorgt für hohe Take-Up Rates ohne das Endkunden auf alternative Netze wechseln oder bleiben.

    Möglich durch co finazierung der Netze.

    uii symetrische 8G bei livebox, freebox, bbox und sfr. sind die überall verfügbar?

  • Edding
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    • 15. September 2026 um 21:19
    • #595
    Zitat von BlackMage2

    uii symetrische 8G bei livebox, freebox, bbox und sfr. sind die überall verfügbar?

    Die großen sind so gut wie auf dem ganzen Netz verfügbar.

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    • 15. September 2026 um 21:30
    • #596
    Zitat von Edding

    Die großen sind so gut wie auf dem ganzen Netz verfügbar.

    und die vier die ich genannt habe? die großen Deutschland soll ja auch O2 so gut wie überall verfügbar sein bei Fiber(bei mir aber nicht)

    ist das in Frankreich genau so mit den Betreibern da?

    O2 ist ja in Deutschland außer bei der Telekom nur bei einigen regionalen Betreibern verfügbar

  • Edding
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    • 15. September 2026 um 21:35
    • #597
    Zitat von BlackMage2

    und die vier die ich genannt habe?

    Das sind die 4 großen Free, Orange, bouygues und SFR.
    Die betreiben das Netz aber mit eigener Hardware und kaufen keine Aktive Grütze ein.


    Zitat von BlackMage2

    ist das in Frankreich genau so mit den Betreibern da?


    Zitat

    Durch eine gemeinsame Investition erhalten kommerzielle Betreiber das Recht, passive Leitungen zu nutzen. Sie installieren ihren OLT in der Vermittlungsstelle,
    in den meisten Fällen in einer gemeinsam genutzten, doch in manchen Fällen ziehen sie es vor, ihre eigenen Einrichtungen zu nutzen (z. B. könnte die Orange-Gruppe
    es vorziehen, bestehende Kupfer-Vermittlungsstellen zu nutzen). Sobald Kundenverträge abgeschlossen werden, beauftragt der Netzbetreiber den Ausbau der Anschlussleitung zum OI.

    Die zugrunde liegende Infrastruktur ist eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung (eine Glasfaser auf dem gesamten Weg vom Standort bis zum
    Sammelpunkt). Dies ermöglicht es kommerziellen Betreibern, stromaufwärts des Sammelpunkts entweder Punkt-zu-Punkt- oder Punkt-zu-
    Mehrpunkt-Technologien einzusetzen. In Zukunft könnte dies auch eine schnellere
    Entwicklung und Einführung innovativer Technologien wie der Quantenkommunikation ermöglichen.

    Die Topologie des passiven Netzes ist bis zum Konzentrationspunkt (PM) als Punkt-zu-Punkt-Verbindung ausgelegt, was die
    größtmögliche Auswahl an Technologien und Produktkonzepten unter den kommerziellen Betreibern sowie zukünftige Weiterentwicklungen bei der
    Dienstbereitstellung ermöglicht. In nahezu allen FTTH-Netzen, unabhängig davon, wer sie betreibt, bieten die vier nationalen kommerziellen
    Betreiber (sowie Dutzende kleinerer regionaler Anbieter) ihre Produkte an.

    Das in Frankreich etablierte Modell fördert Netzinnovationen. Durch die Gewährleistung des Zugangs zu passiven Glasfaser-Großhandelsprodukten
    bietet das Modell kommerziellen Betreibern ein Höchstmaß an Innovationsfreiheit, ohne die Einschränkungen,
    die ein aktives Bitstream- oder VULA-Produkt (Virtual Unbundled Local Access) mit sich bringt. Da zudem eine
    zugrundeliegende Punkt-zu-Punkt-Topologie bis hin zum PM angeboten wird, schreibt das Modell keine bestimmte Technologie für die
    Bereitstellung von Breitbanddiensten über FTTH vor. Während sich beispielsweise die meisten Betreiber für Punkt-zu-Mehrpunkt-Technologien
    entschieden haben, hat mindestens einer (die Iliad-Gruppe) im ZTD eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung eingesetzt. Darüber hinaus entschied sich ein Endkundenbetreiber
    zunächst für die 10GEPON-Technologie – einen IEEE 802.3av-Standard, der symmetrische oder asymmetrische
    10 Gbit/s – während andere Endkundenbetreiber, die zunächst auf GPON setzten, sich später für XGS-PON entschieden, das symmetrische Geschwindigkeiten von 10 Gbit/s
    bietet

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    BlackMage2
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    • 15. September 2026 um 21:38
    • #598

    ok, was soll ein OI sein?

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  • Online
    pufferueberlauf
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    • 15. September 2026 um 21:43
    • #599
    Zitat von Edding

    ohne das Endkunden auf alternative Netze wechseln oder bleiben.

    An welche alternativen Netze denkst Du. Es gab in Frankreich viel weniger KabelTV als bei uns und auch viel weniger VDSL2 mit kurzen Kabeln (ca. 10 mal weniger OutDoor DLSLAMs in Frankreich als in Deutschland), d.h. oft nur klassisches ADSL...

  • Edding
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    • 15. September 2026 um 21:46
    • #600
    Zitat von BlackMage2

    ok, was soll ein OI sein?

    Ol = Infrastrukturbetreiber

    Aufgrund der Rahmenbedingungen auf dem französischen Markt und der Verfügbarkeit passiver Glasfaser auf Großhandelsebene bieten alle FTTH-Leitungen
    in Frankreich eine maximale Download-Kapazität von mindestens 1 Gbit/s (und mehr, da Technologien wie XGS-PON zunehmend
    eingesetzt werden). Den Betreibern steht es jedoch weiterhin frei, Pakete mit niedrigeren Höchstgeschwindigkeiten anzubieten.

    Bis 2024 ist die Zahl der Anschlüsse mit einer Geschwindigkeit unter 30 Mbit/s
    auf 6,4 Millionen gesunken, während die Zahl der FTTH-Anschlüsse auf 23,7 Millionen gestiegen ist, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von
    45 % entspricht. Dieser Trend verdeutlicht die groß angelegte Umstellung auf FTTH, die durch den zunehmenden Ausbau von
    Glasfasernetzen im ganzen Land und die wachsende Präferenz der Verbraucher für Hochgeschwindigkeitsanschlüsse vorangetrieben wird.
    Unterdessen begannen koaxialbasierte Dienste³⁴ mit Geschwindigkeiten über 100 Mbit/s, nachdem sie 2020 mit 1,3 Millionen Anschlüssen ihren Höchststand erreicht hatten,
    zu schrumpfen, da die Kunden zu FTTH wechselten. Der Hauptanbieter von koaxialbasierten Diensten, die Altice-Gruppe, hat
    die Stilllegung seines Koaxialnetzes angekündigt.

    Das Modell soll sicherstellen, dass Verbraucher und Unternehmen unabhängig von ihrem Standort die Wahl zwischen verschiedenen kommerziellen Betreibern haben.
    Darüber hinaus ermöglichen Interoperabilität und die Angleichung technischer Standards (beispielsweise
    die Größe von Verteilerkästen, die Anordnung von Splittern und aktiven Geräten oder Daten aus Informationssystemen) den
    kommerziellen Betreibern, ihre Dienste sowohl in kleineren als auch in großen Glasfasernetzen problemlos anzubieten. Da die
    Großhandelsleistungen passiver Natur sind, behalten kommerzielle Betreiber die Freiheit, ihre aktiven Geräte selbst auszuwählen,
    sich durch Preise, Dienstqualität und alle anderen Elemente der Produktgestaltung, die in ihrer Kontrolle liegen, von der Konkurrenz abzuheben.

    Regulierungsvorschriften stellen zudem sicher, dass die Gestaltung und Dimensionierung der Großhandelsnetzabschnitte die
    wirtschaftliche Tragfähigkeit für kommerzielle Betreiber unterstützen. Folglich ist Kunden und Unternehmen garantiert, dass sie
    niemals an einen einzigen Anbieter gebunden sind, unabhängig davon, wer die Glasfaser tatsächlich verlegt hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Edding (15. September 2026 um 21:53)

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