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Ende 2025: ISP Vergleich: Bufferbloat & Routing

  • pufferueberlauf
  • 23. Dezember 2025 um 21:11
  • pufferueberlauf
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    • 29. September 2026 um 16:34
    • #101
    Zitat von BlackMage2

    kA wer weiß wodurch der Spike am Anfang entsteht

    Vermutlich TCP-Slowstart zusammen mit dem beschriebenen Problem von der Rate mit der der TCP Stack die Applikation bedient auf die Netzwerk-Kapazitaet zu schliessen.

    Zitat von BlackMage2

    bei reale Bandbreite wird in der FritzBox ↓ 275,0 Mbit/s ↑ 46,0 Mbit/s angezeigt

    Unklar was Fritz! da mit "realer Bandbreite" meint, ich finde die DSL Syncraten daher informativer, weil ich weiss wie die interpretiert werden muessen.

    Zitat von BlackMage2

    tatsächlich habe ich bei Download Bandbreite 275000 kbIt/s eingetragen und scheint er auch zu syncen

    Die echte Syncrate sollte in der Fritzbox-GUI unter Internet -> DSL-Informationen zu finden sein.

  • BlackMage2
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    • 29. September 2026 um 16:37
    • #102
    Zitat von pufferueberlauf

    Vermutlich TCP-Slowstart zusammen mit dem beschriebenen Problem von der Rate mit der der TCP Stack die Applikation bedient auf die Netzwerk-Kapazitaet zu schliessen.

    Unklar was Fritz! da mit "realer Bandbreite" meint, ich finde die DSL Syncraten daher informativer, weil ich weiss wie die interpretiert werden muessen.

    Die echte Syncrate sollte in der Fritzbox-GUI unter Internet -> DSL-Informationen zu finden sein.

    das funktioniert aber nur wenn die FB das interne Modem verwendet, sonst muss ich das selbst vom Modem abrufen, während die Sync aktiv ist; ist kein Problem das Modem hat ja 2 LAN Ports

    kann ich morgen ja mal machen

  • pufferueberlauf
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    • 29. September 2026 um 16:43
    • #103
    Zitat von BlackMage2

    das funktioniert aber nur wenn die FB das interne Modem verwendet, sonst muss ich das selbst vom Modem abrufen

    Ah, ja, Dank fuer die Aufklaerung.

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  • BlackMage2
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    • 29. September 2026 um 16:50
    • #104

    die FB verwendet nämlich den Passthrough Modus, aber die Verbindung von der Einwählstelle der Telekom wir nur anerkannt wenn mit Zugangsdaten vom eigentlichen Client eingewählt wird(also von der FB), von daher muss ich zwingend die Einwähldaten in der FB hinterlegen

  • BlackMage2
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    • 29. September 2026 um 23:05
    • #105

    das interne modem der 7390 kann nämlich nur VDSL bis 100 mbits, aber durch Verwendung eines externen modems auch problemlos über 250 Mbits wie man sehen kann; bei meinem Gerät wurde das interne Modem sowieso hardwareseitig deaktiviert, weil es defekt war; externes Modem benutzen funktioniert aber trotzdem problemlos

  • pufferueberlauf
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    • 29. September 2026 um 23:57
    • #106

    Jeder wie er will... ich habe meinen single-core MIPS Router (wndr3700v2) schon vor Jahren beim Wechsel von DSL50 zu DSL100 in den Ruhestand geschickt... (na ja, der ist jetzt reiner AP). Aber ich nutze SQM auf dem Router und da brauchst es ein bisschen mehr CPU... natuerlich gilt auch hier: Dein Netz, Deine Entscheidung

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  • pufferueberlauf
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    • 30. September 2026 um 07:11
    • #107

    Weil es hier nicht ganz unpassend ist:

    Thema

    Cloudflare und Telekom bewegen eine Kuh vom Eis...

    Man einigt sich auf direkte Zusammenschaltungen beider Netze:

    Hier die Pressemeldung der Telekom:
    https://www.telekom.com/de/newsroom/ak…uer-ein-sichere

    Und hier die von Cloudflare:
    https://www.cloudflare.com/press/press-re…lient-internet/

    Unklar, wer sich da auf wen zu bewegt hat, aber fuer die Kunden beider Unternehmen erstmal positive Nachrichten.
    pufferueberlauf
    29. September 2026 um 19:33

    Die Verbindungen zwischen Telekom und Cloudflare duerften sich bald verbessern.

    Damit waere es Zeit dietpi als Reflektorziel auszutauschen, was an der aktuellen Editsperre scheitert, Marcel1  Lazze koenntet ihr mir bitte das Recht einraeumen meinen ersten Post hier im Thread zu editieren? Dank im voraus...

  • BlackMage2
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    • 30. September 2026 um 14:22
    • #108

    ja, ich brauchte nur einen "einfachen" Router, zum NATen vom DSL-Modem/Kabelmodem zu meinem Hauptrouter(meine Netzwerkstruktur fände ich auch unschön wenn ich das "Internet-Gateway" direkt von meinem Hauptrouter aus leiten würde, ich habe nämlich auch noch andere Netzwerkgeräte im LAN)

  • pufferueberlauf
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    • 30. September 2026 um 16:06
    • #109

    Oha... jeder wie er will, ich bin ganz zufrieden mit einem Router, der zwischen LAN und WAN vermittelt, intern arbeite ich mit bridging und geswitchtem Ethernet.

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  • Vanguardboy
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    • 4. Oktober 2026 um 15:47
    • #110

    1und1 glasfaser 300 über Telekom FTTH in Hamburg mit der 5690 pro . Ping ca 3-5ms besser als mit Versatel dsl Anschluss

    Bilder

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  • mbo77
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    • 4. Oktober 2026 um 16:10
    • #111

    28 ms ist bereits 3-5 ms besser? :huh:

  • Vanguardboy
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    • 4. Oktober 2026 um 16:12
    • #112

    Wlan verbindung. Habe momentan. Zwischen 7 und 20ms statt 10-25ms bei dsl

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  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 16:13
    • #113

    Mach doch mal den LibreQoS Test, der reportiert den Standort der Messerver...

  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 16:15
    • #114
    Zitat von Vanguardboy

    Zwischen 7 und 20ms statt 10-25ms bei dsl

    Na ja, GPON/XGSPON liegen bei der Zugangslatenz bei 1-2 Millisekunden, VDSL2 mit G.INP eher so bei 4 Millisekunden, wenn alles andere gleich geblieben waere, sollte eine Aenderung in der beobachteten Groessenordnung allein durch FTTH satt DSL erklaerbar sein.

  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 16:29
    • #115

    P.S.: Die Zahlen zu den Zugangslatenzen kommen aus der Theorie und der Praxis, ich habe das ueber RIPE Atlas Probes in etwa verifiziert.

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  • BlackMage2
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    • 4. Oktober 2026 um 18:01
    • #116
    Zitat von pufferueberlauf

    Na ja, GPON/XGSPON liegen bei der Zugangslatenz bei 1-2 Millisekunden, VDSL2 mit G.INP eher so bei 4 Millisekunden, wenn alles andere gleich geblieben waere, sollte eine Aenderung in der beobachteten Groessenordnung allein durch FTTH satt DSL erklaerbar sein.

    du musst also zugeben der Unterschied in der latenz ist nur minimal. der Unterschied macht in den allermeisten Fällen keinen Unterschied

  • pufferueberlauf
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    • 4. Oktober 2026 um 18:10
    • #117
    Zitat von BlackMage2

    du musst also zugeben der Unterschied in der latenz ist nur minimal. der Unterschied macht in den allermeisten Fällen keinen Unterschied

    Wieso ist das etwas was ich zugeben muss? In meiner persoenlichen Auflistung zur Frage Vorteile von FTTH gegenueber DSL schreibe ich:

    Zitat

    Hier ist meine persönliche Liste von Argumenten Pro Glasfaser/FTTH:
    Also die Vorteile von Glasfaser gegenüber DSL über Kupferdoppelader-Kabel sind IMHO:

    1) Unempfindlichkeit gegenüber RF-Störungen (wer mal einen instabilen DSL Anschluss mit mehreren Resyncs/Tag hatte wird das schätzen, und alle diejenigen die meinen ihr DSL Anschluss sei bombenstabil sind oft nur einen PLC-Adapter beim Nachbarn davon entfernt, den Geschmack einer instabilen Leitung geniessen zu dürfen). Oder den Einzug eines Amateurfunkers in die Nachbarschaft... (das 20 und das 40m Band fallen in die 17 MHz die VDSL2 nutzt, und können zwanglos eine Reihe von Subcarriern "ausknocken" und mit etwas Pech auch Resyncs auslösen).

    2) Glasfaser fungiert nicht als elektrischer Leiter, und ist daher bei Blitzeinschlag in die Leitung unproblematischer (aber Überspannungen können ja auch über's Stromnetz kommen), d.h. geringere Chance auf ein "abrauchendes" Modem.

    3) Geringer Stromverbrauch, wobei sich das etwas relativiert, da die größten Einsparungen bei PON auf der ISP Seite liegen, beim Kunden wird es auch sparsamer aber auch ein DSL Modem zieht nicht so viel Strom, dass diese Einsparung auffallen dürfte. Allerdings ist IMHO ein geringerer Gesamtstromverbrauch makroökonomisch von Vorteil, selbst wenn die ISP Seite direkt davon stärker profitiert.

    4) Potential für massiv höhere Zugangskapazitäten, also höhere Zukunftssicherheit. D.h. auch wenn Stand heute oft 50-100 Mbps voll-umfänglich ausreicht ist unklar was in 10 oder 20 Jahren erwartet werden wird.

    5) Latenz, FTTH mit GPON oder XGSPON hat eine Zugangslatenz (also zwischen ONT und OLT) im Bereich von ca. 2 Millisekunden (AON auch noch etwas niedriger), klassisches DSL mit tiefem Interleaving hat eine individuelle verschiedene Zugangslatenz, oft im Bereich 8 bis über 20 Millisekunden. Im Vergleich ist FTTH also deutlich besser. Allerdings ist beim in Deutschland weit verbreiteten VDSL2 mit G.INP (das was z.B. die Telekom i.d.R. ab dem DSL50 Tarif einsetzt) die Zugangslatenz mit ca. 4 Millisekunden absolut nur unwesentlich höher als bei den PONs, daher hängt es von individuellen Anschluss ab wie gross dieser Vorteil von FTTH ausfällt. Zusätzlich ist diese Zugangslatenz immer nur ein kleiner Teil der Latenz/RTT zu Zielservern im Internet, der meist grössere Teil hängt dann vom Routing und der Pfadwahl des eigenen ISPs und auch des Zielservers ab.

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    D.h. ich behaupte gar nicht FTTH braechte per se massive Latenzvorteile. Im Gegenteil, ich weise oft darauf hin, dass die Vorteile der Zugangslatenz (ausser gegenueber ADSL und LTE) meist nur milde spuerbar sein duerften.

    Das heisst nicht, dass es nicht Nutzer gibt, die meinen dass ihnen 2-3 Millisekunden weniger Latenz Geld wert ist (und das ist auch OK), sondern nur, dass dieser Unterschied fuer die Masse eher zu klerin sein duerfte um wahrgenommen zu werden.

  • BlackMage2
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    • 4. Oktober 2026 um 18:33
    • #118
    Zitat von pufferueberlauf

    Wieso ist das etwas was ich zugeben muss? In meiner persoenlichen Auflistung zur Frage Vorteile von FTTH gegenueber DSL schreibe ich:

    D.h. ich behaupte gar nicht FTTH braechte per se massive Latenzvorteile. Im Gegenteil, ich weise oft darauf hin, dass die Vorteile der Zugangslatenz (ausser gegenueber ADSL und LTE) meist nur milde spuerbar sein duerften.

    Das heisst nicht, dass es nicht Nutzer gibt, die meinen dass ihnen 2-3 Millisekunden weniger Latenz Geld wert ist (und das ist auch OK), sondern nur, dass dieser Unterschied fuer die Masse eher zu klerin sein duerfte um wahrgenommen zu werden.

    Was anderes habe ich auch nie behauptet, aber die ISPs tun so ob das DSL was sie selber vorher auch schon angeboten haben nur der absolute Schrott und das jeder sofort einen "Highspeed"-Glasfasaeranschluss braucht, der aber in Wirklichkeit auch nur ca. 4mal so schnell ist wie DSL vorher maximal konnte und eben eine rasante Zugangslatenz hat(die aber keine direkten Vorteile für die allermeisten bietet). also wenn man das so sieht, dann ist es wirklich nur die Wahrheit, das wird aber oft nicht so kommuniziert

    (wenn man von Gebieten spricht, die gut mit DSL ausgebaut wurden)

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  • Schnurz
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    • 4. Oktober 2026 um 19:09
    • #119
    Zitat von BlackMage2

    nur ca. 4mal so schnell ist wie DSL

    Wenn der Anschluß wirklich optimal funktioniert. Mein DSL 100/40 bringt derzeit tatsächlich 80/32.

    Also wird ein buchbarer 250/40 er es überhaupt nicht reißen!

    Die Fritz!Box zeigt eine Kapazität von 130.449 im down und 40.558 im up bei 266 Meter Leitungslänge.

  • mbo77
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    • 4. Oktober 2026 um 19:14
    • #120

    Für DSL 100 wirst du sicherlich nur das Profile 17a aktiviert bekommen haben. Im Profil 35b stehen weitere Frequenzen zur Verfügung, sodass du mehr als die 130 Mbps haben könntest. Ein gutes Modem könnte das deutlich verbessern. In zwei Szenarien war hier ein Vigor 167 dem Modem der Fritzbox 7530 deutlich überlegen.

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