APNIC-Chefwissenschaftler: IPv6-Einführung wohl obsolet

  • Tl;dr: Der Geoff sagt letztlich nur, dass es auch weiterhin bei einem Parallelbetrieb beider IP Versionen bleiben wird und dass eine IPv4 Abschaltung eher unrealistisch ist. In der Tat ist der Titel Gruetze/Klickbait.

  • Leider verfällt auch heise der Effekthascherei bei Überschriften. Wer den Artikel liest, würde "IPv6-Einführung wohl obsolet" abändern in "vollständige Ablösung von IPv4 durch IPv6 nicht notwendig".

    Nachtrag: pufferueberlauf war schneller.

    Einmal editiert, zuletzt von HubeBube (27. Oktober 2024 um 15:10)

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  • Hier ein ganz interessanter Kommentar von heise zu Hustons Artikel aus dem OP:

    Kommentar: Natürlich ist IPv6 notwendig – und zwar pronto!
    Oft sind IPv4-Adressen nur zu horrenden Preisen zu bekommen. Wer CDNs als Alternative vorschlägt, gibt das Netz den Hyperscalern preis, meint Martin Loschwitz.
    www.heise.de

    Auszug:

    Zitat

    Stattdessen schlug man sich mit CGNAT der übelsten Sorte herum, und selbst das Hinzubuchen einer fixen IPv4 half nicht: Dann war man zwar per IPv4 zu erreichen, allerdings nur durch ein wirres DNAT-Konstrukt auf Providerseite.

    Das ist mir bisher noch nicht begegnet. Mein Provider bietet auch die Zubuch-Option einer dynamischen IPv4-Adresse an, aber in der Schnittstellen- bzw. Leistungsbeschreibung stehen bzgl. der konkreten Umsetzung keine Details.

    Falls man sowas dazubucht, sollte man wohl besser vorher beim Anbieter explizit nachfragen.

  • aber in der Schnittstellen- bzw. Leistungsbeschreibung stehen bzgl. der konkreten Umsetzung keine Details.

    Jetzt überlege ich gerade, was der Provider wohl mittels DNAT treibt. Behält das WAN-Interface weiterhin eine CGN-Adresse (100.64.0.0/10) und die zugebuchte IP wird dorthin genattet?