Meinst du wenn du im DSL Sektor z.b. zu 1und1 gehst dann bist du nicht mehr bei der Telekom?
Nein, dann ist man im Netz von 1&1 unterwegs.
Meinst du wenn du im DSL Sektor z.b. zu 1und1 gehst dann bist du nicht mehr bei der Telekom?
Nein, dann ist man im Netz von 1&1 unterwegs.
Beides falsch/richtig, denn es kommt im speziellen Fall von 1&1 darauf drauf an, wo man wohnt, ob man über 1&1/Versatel (L2-BSA) oder Telekom (WIA) ins Netz geht.
Aufschluss gibt die Karte hier.
Bitte mal genauer erläutern.
Regulatorischen Vorschriften sind notwendig um zu verhindern das Monopolisten, Kartelle, Kapitalisten ihren feuchten Traum auf Kosten der Bürger wahr werden lassen.…
Das Anbieter einfach nur Wiederverkäufer von Netzbetreiber Produkten sind und sich der Name auf der Rechnung ändert nennst du Freiheit ?
Meinst du wenn du im DSL Sektor z.b. zu 1und1 gehst dann bist du nicht mehr bei der Telekom?
Tut mir leider dir das sagen zu müssen aber das bist du weiterhin.
Naja, dass siehst du vielleicht so, und ich bin der gleichen Meinung. Andere Länder sehen eine Regulierung deutlich kritischer: warum sollte ein Unternehmen sein Eigentum anderen Unternehmen günstig vermieten, damit es selbst auch noch weniger Gewinn macht? Da ticken die USA ganz anders, selbst auf Kosten des Wettbewerbs.
Interessant, dass du gerade den zweiten Punkt nicht verstehst: klar steckt dahinter das gleiche Netz / der gleiche Hausanschluss, halt mit anderem Label. Aber nun sieht es sich einem preislichen Wettbewerb ausgesetzt. Du forderst doch stets Maximalbandbreiten zum günstigsten (Dumping-) Preis.
Ist dir bewusst, was Breitbandinternet in den USA kosten kann? Und dann ist es nicht so, dass du verschiedene Netze zur Auswahl hättest. Neben schnellem Cable ist vielleicht noch eine lahme DSL-Anbindung verfügbar. Und glaube nicht, dass das Kabelnetz vernünftig ausgebaut wäre. Viel mehr darfst du zum Feierabend mit einem überlasteten Shared-Medium rechnen, und das zum kostenintensiven Monatspreis.
Google-Fiber oder andere Fiberanbieter sind noch nicht die Regel. Und warum ist es für diese wohl so einfach Kunden zu finden? Weil sie bislang vom Kabelmonopolisten mit teuren Preisen und schlechtem Produkt abgezockt wurden. Auch deren Netze weisen oftmals eine andere Qualität auf, als wie wir es gewohnt sind. Da Knicken auch gerne mal ein paar Masten ein, und mit ihnen die aufgehängte Glasfaser.
Andere Länder sehen eine Regulierung deutlich kritischer: warum sollte ein Unternehmen sein Eigentum anderen Unternehmen günstig vermieten, damit es selbst auch noch weniger Gewinn macht?
Weil sie sonst ein Monopol haben.
Interessant, dass du gerade den zweiten Punkt nicht verstehst: klar steckt dahinter das gleiche Netz / der gleiche Hausanschluss, halt mit anderem Label. Aber nun sieht es sich einem preislichen Wettbewerb ausgesetzt. Du forderst doch stets Maximalbandbreiten zum günstigsten (Dumping-) Preis.
Welcher Preiswettbewerb ? Die Einkaufspreise gibt die Telekom/BnetzA vor, die Telekom hat keinen Preiswettbewerb
Schau dir doch mal an was so ein VDSL Anschluss immer noch kostet, diese abgehangene Technologie da.
BSA ist eine Goldgrube für die Telekom.
Ist dir bewusst, was Breitbandinternet in den USA kosten kann? Und dann ist es nicht so, dass du verschiedene Netze zur Auswahl hättest.
Ja das kann sehr teuer werden und auf einmal auch günstiger wenn der DSL Anbieter auf einmal FTTH zur Verfügung stellt, dann gibt es ganz schnell dicke Rabatte aufs COAX Produkt.
Kenne solch einen fall aus einem Gebäude mit coax per optimum online und dsl via Verizon wo Verizon dann glas gelegt hat.
Kunde hat den Rabatt natürlich abgelehnt da mit FTTH gibt es symmetrische Bandbreite.
Ja, in Ordnung. Du scheinst sehr auf deiner Sicht zu bestehen, obwohl du sicherlich auch die diversen anderen Aspekte nachvollziehen kannst, die hier genannt wurden.
Was bleibt nun? Kritik am Status Quo kann natürlich weiter geäußert werden. Wenn ich mir aber angucke, dass durch Open Access Alternativen bezogen auf monetäre und technische (Layer 3) Aspekte beispielsweise im Telekom- oder EON-Glasfasernetz bestehen, geht es hoffentlich in diese Richtung weiter. Die Investitionen müssen sich rentieren, und eine bessere Netzauslastung mittels Open Access kann dabei unterstützen.