Sieht so die Router-Zukunft aus?

  • Ich bin mal gespannt was daraus/damit entwickelt wird.

    Hier der separate Link:

    Banana Pi BPI-R4: Neuer Einplatinenrechner mit überragenden Netzwerkfähigkeiten und PCIe
    Der Banana Pi BPI-R4 ist ein neuer Einplatinenrechner, der sich auch und insbesondere für die Anwendung als Router eignen soll. Es stehen mehreren PCIe-Slots…
    www.notebookcheck.com

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    Einmal editiert, zuletzt von Paul V. (5. Dezember 2023 um 09:44)

  • Das Bild kann man nicht abrufen.

    Aber ist das einfach nur ein Banana Pi Router? Was soll daran besonders sein, außer, dass die Plattform schon ziemlich veraltet ist im Vergleich zu anderen ARM basierten Routerboards?

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  • Ich kann das Bild sehen.

    Funktioniert aber für andere Nutzer nicht.

    Eigentlich ist es ein Mini Rechner den man mit Linux, OpenWrt etc. betreiben kann. Man kann sich seinen Router quasi selbst aufbauen.

    Ja, wie gesagt, es gibt tonnenweise Plattformen dafür. Teilweise mit mehreren LAN Anschlüssen, teilweise mit WLAN, teilweise mit integriertem Switch, in unterschiedlichsten Prozessor- und Speichervarianten. Wenn man sowas machen möchte, dann wird man fündig.

  • Die Plattform bietet wirklich leistungsfähige Anschlüsse. Ob die Rechenleistung dann reicht, auch komplexe Firewall- und VPN Setups zu bedienen, müsste man herausfinden.

    Hauptproblem solcher Boards ist üblicherweise das BSP. Häufig bekommt man nur veraltete Kernel, und die werden auch noch schlecht gepflegt. Mit Mainline Support ist da nicht viel, dafür ist die Community einfach zu klein.

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  • Laut OpenWrt Forum gibt es das Board schon seit Juni und wird dort heiß Diskutiert.

    A new dual 10G router based on Filogic 880 (Banana Pi BPi -R4)
    The Banana Pi BPi R4 just announced: SoC – [MediaTek MT7988A (Filogic 880)] quad-core Arm Corex-A73 processor @ 1.8GHz with AI-powered packet accelerator…
    forum.openwrt.org

    Hier mal ein Auszug:

    Das Gerät ist sehr... sehr interessant.

    Erstens ist die Kommunikation des BPI-R3 mit seinem Vier-Port-Switch intern auf 2,5 Gbit begrenzt. Was für den normalen Gebrauch keine große Einschränkung darstellt, da es keine einzelne Verbindung mit mehr als 2,5 Gbit gibt. Aber es ist schön, wenn Ihr GBE-Switch mit vier Ports tatsächlich 4 Gbit/s an die CPU verarbeiten kann, sodass das Board allen Clients Daten ohne Engpässe bereitstellen kann.

    Der BPI R4 beseitigt diesen Engpass. Der Filogic 880 des R4 verfügt über drei interne MACs. Der erste MAC ist mit dem Vier-Port-Switch verbunden und kann die vollen 4 Gbit/s dieses Switches verarbeiten. Die anderen beiden MACs sind 10 Gbit und über USXGMII mit den 2 x SFP+-Ports des R4 verbunden.

    Abgesehen davon sind die anderen Punkte des Boards, die mich große Vorfreude darauf wecken, folgende:

    • Der SoC des R3 ist mit dem 4-Kern-A53 bei 2 GHz bereits ziemlich beeindruckend. Der Filigoc 880 des R4 ist ein 4-Kern -A73 mit 1,8 GHz. Das ist eine Steigerung der Rechenleistung um das Zwei- bis Dreifache.
    • 4GiB RAM – die 2GiB des R3 machen ihn bereits zu einem sehr nützlichen Gerät für viel mehr als nur als Router (ich verwende meinen als Allzweckserver), also verdoppeln Sie das und es ist ein sehr interessantes Gerät
    • Die M-Key-m.2-Schnittstelle des R3 und R4 ist nominell nur für NVME-SSDs vorgesehen. Aber ich habe die Schnittstelle meines R3 mit allen möglichen Dingen getestet, einschließlich verschiedener mPCIe- und PCIe-Karten (über Formadapter), und sie funktioniert mit den meisten. Ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass der m.2 des R4 anders sein wird.

    Es gibt jedoch ein paar Dinge auf meiner Bedenkenliste, und sie alle betreffen die mPCIe WiFi 7-Tochterplatine.

    1. Bei der Platzierung der Tochterplatine unter der Hauptplatine müssen Sie aus thermischen Gründen sehr vorsichtig sein.
    2. Die in der Vorabversion gezeigte Tochterplatine 29verfügt über ein 4T5R WiFi 7 6-GHz-Funkgerät und 4T4R-Funkgeräte für 2,4 GHz und 5 GHz sowie eine zusätzliche dedizierte Antenne für die DFS-Erkennung. Das sind vierzehn Antennen. Das ist ein Rezept für schreckliche gegenseitige Störungen, schon allein durch die Art und Weise, wie eine Antenne (auch wenn sie nicht sendet) das Signal einer anderen passiv formt. Vierzehn Antennen an einem Gerät erfordern ernsthafte Überlegungen und Aufmerksamkeit für ihre Platzierung. Das ist das Amateurfunk-Erlebnis in mir.

    Ich habe es vorgeschlagen@BPI-SINOVOIPdass sie die 2,4-GHz- und 5-GHz-Funkausgänge auf der Tochterplatine mit Signalmischern kombinieren, um 4 x 2,4+5-GHz-Antennen und 5 x 6-GHz-Antennen zu erhalten. Das ist ein viel praktikableres Szenario, wenn man bedenkt, wie einfach es ist, gute Dualband-Antennen zu bekommen. Ich vermute jedoch, dass sie im Entwicklungszyklus bereits zu weit fortgeschritten sind, um dazu in der Lage zu sein, aber wir werden sehen.

    Um die beiden oben genannten Punkte Nr. 1 und Nr. 2 anzusprechen , habe ich ihnen außerdem einen Fall mit den folgenden Merkmalen empfohlen:

    • Vertikale Ausrichtung. Eine horizontale Ausrichtung fängt lediglich die Wärme der Haupt- oder Tochterplatine ein und erfordert eine mechanische Belüftung (was mir bei einem Router, den man irgendwo aufstellen und vergessen möchte, nicht gefällt).
    • Lüftungsschlitze oben und unten, um eine gute Luftzirkulation nach oben und entlang der vertikalen Flächen (und Kühlkörper) sowohl der Haupt- als auch der WLAN-Tochterplatine zu ermöglichen.
    • Über die interne Kabelführung nachgedacht.
    • HF-transparenter Kunststoff, um mit internen Antennen verwendbar zu sein. Nicht alle Kunststoffe sind gleichermaßen HF-transparent. Acryl und ABS sind beide eine gute Wahl.
    • Zwei oder drei interne Antennen 3Montagepunkte entlang der „Fläche“ jeder vertikalen Seite, sodass zwei oder drei der Antennen jedes Bandes interne Antennen sein können, deren Signale an den Seiten nach außen gerichtet sind. Dadurch wird die Gesamtabdeckung verbessert und die gegenseitige Beeinflussung verringert.
    • Ausreichende Befestigungslöcher entlang der Kanten, sodass zwei oder drei der Antennen jedes Bands gut als externe Antennen dienen können, deren Ausrichtung Sie ändern können.

    Bei Banana Pi sind ihre Fälle eher eine Nebensache. Ich habe noch kein Gehäuse von ihnen gekauft, das ich nicht verändern oder maschinell bearbeiten musste, um Antennen- oder Belüftungslöcher hinzuzufügen. BPI wollte in der Vergangenheit Dritte dazu ermutigen, ihre Platinen in großen Mengen zu kaufen, um sie mit ihren eigenen Gehäusen zusammenzubauen. Sie wollen wirklich ein OEM für jemand anderen sein. Da dies bisher nicht wirklich eingetreten ist, ermutige ich sie, ihren Fällen mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen.

    Abgesehen davon sind einige meiner Vorbehalte darauf zurückzuführen, dass dieses Board fast zu gut ist.[Blockierte Grafik: https://forum.openwrt.org/images/emoji/twitter/wink.png?v=12]

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  • Ja, wie gesagt, die Anschlüsse sind leistungsfähig. Allerdings wendet sich das Board mit 2x SFP+ ja auch eher an den professionellen Nutzer, und wenn das die Zielgruppe ist, dann muss die Frage erlaubt sein, warum die 4x LAN nur 1 GBit/s haben.

    Und das interne Routing an den SoC sagt noch nichts darüber aus, wie die Anbindung im SoC aussieht und was die resultierende Performance im Routing ist, wenn es softwarelastig wird - sprich: PPPOE, Firewall, Verschlüsselung. Dazu dann noch die offene Frage der Linux Unterstützung und Pflege.

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  • Allerdings wendet sich das Board mit 2x SFP+ ja auch eher an den professionellen Nutzer, und wenn das die Zielgruppe ist, dann muss die Frage erlaubt sein, warum die 4x LAN nur 1 GBit/s haben.

    Vermutlich ja. Wenn ich allerdings professionell wäre, würde ich mit dem 2. SFP an einen Hochleistungsswitch fahren, und die 4 Etherports für Sonstiges nutzen.

    Aber wie Phino schon erwähnte. Heißes Toy

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