Deutsche GigaNetz: Verbindung mit Heimnetz

  • Hallo miteinander,

    ich habe eine Frage zur Umsetzung des Glasfaseranschlusses bei der Deutsche GigaNetz. Bei uns läuft gerade die Nachfragebündelung und ich bin noch am Zögern, dort zu bestellen.

    Der Hintergrund: Reihenhaus mit Telekom-DSL50 für Telefon und Internet sowie Kabelanschluss für Fernsehen. Eigentlich bin ich mit der aktuellen Situation ausreichend bedient, aber man weiß ja nicht, was die Zukunft an Anforderungen bringt. Aktuell nutzen wir den DSL50-Anschluss für zweimal HomeOffice inkl. Videokonferenzen und einem "Zockersohn" :). Ab und zu stockt es, aber das liegt wahrscheinlich eher an unserem WLAN.

    Ich hatte aus Anlaß einer Vorstellung der Deutsche GigaNetz verschiedene Fragen dort platziert, aber nie eine Antwort erhalten. Die Erfahrungsberichte aus einer Nachbargemeinde sind auch nicht ermutigend, was die Qualität der Anschlussarbeiten und die Abdeckung der Gemeinde angehen. Daher mein Zögern.

    Vielleicht könnt Ihr mir hier weiterhelfen:

    - Ich habe heute zusätzlich zu meinem drei Telekom-Telefonnummern noch "fremde" VOIP-Anschlüsse im Router eingerichtet, so dass bestimmte ausgehende Anrufe über Filterregeln in der Fritzbox über alternative VOIP-Anbieter laufen. Würde das bei einem Glaserfaseranschluss, bei dem der Anbieter das Modem stellt ("ONT"?) auch gehen?

    - Ich nutze für den Zugriff auf mein Heimnetz, ua. Smart Home, von außerhalb das AVM VPN, welches über die Fritzbox einrichtet ist. Auch hier wäre die Frage, ob dies bei einem Glasfaseranschluss noch funktioniert, wenn da der Anbieter "die Finger auf der Anschlussstelle hat".

    Ansonsten mache ich mir ein wenig Sorgen über die Anschlussarbeiten. Wenn hier unsachgemäß bei der Abdichtung im Keller gearbeitet wird, könnte hier Wasser eindringen. Über eine Haftung des Anbieters oder Subunternehmers bräuchte ich in so einem Fall wahrscheinlich gar nicht nachdenken. Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?

    Vielen Dank schon mal!

    bus

  • Willkommen im Forum!

    Eigentlich bin ich mit der aktuellen Situation ausreichend bedient, aber man weiß ja nicht, was die Zukunft an Anforderungen bringt.

    Und das ist genau ein triftiger Grund einen Anschluss zu buchen, vor allem, wenn der Anschluss quasi geschenkt ist. Sicher, man hat einen Vertrag abgeschlossen, der 24 Monate beahlt werden will, dafür hast Du jedoch eine weitere und vor allem zukunftsfähige Technologie im Haus. Ob Du diese nach 24 Monaten noch nutzen möchtest, ist deine Entscheidung. Es wird ja nichts zurückgebaut.

    - Ich habe heute zusätzlich zu meinem drei Telekom-Telefonnummern noch "fremde" VOIP-Anschlüsse im Router eingerichtet, so dass bestimmte ausgehende Anrufe über Filterregeln in der Fritzbox über alternative VOIP-Anbieter laufen. Würde das bei einem Glaserfaseranschluss, bei dem der Anbieter das Modem stellt ("ONT"?) auch gehen?

    Ich bin Kunde von Deutscher Glasfaser und dort nutze ich genau so eine Konfiguration. Allerdings habe ich eine AVM FRITZ!Box 5530 direkt an der Glasfaser. DenProvider-ONT benötige ich nicht mehr. Das macht jedoch bei deiner Frage keinen Unterschied.

    - Ich nutze für den Zugriff auf mein Heimnetz, ua. Smart Home, von außerhalb das AVM VPN, welches über die Fritzbox einrichtet ist. Auch hier wäre die Frage, ob dies bei einem Glasfaseranschluss noch funktioniert, wenn da der Anbieter "die Finger auf der Anschlussstelle hat".

    In der Leistungsbeschreibung der MyNet-Produkte findest Du folgendes:

    Zitat

    4.5 IP-Adressen

    Die DGN richtet einen Internetzugang mit IPv6-Adressen ein. Der Benutzer erhält für die Dauer der Internetverbindung ein von der DGN dynamisch zugewiesenes öffentliches IPv6-Netz. Verbindungen zum IPv4-Internet werden über DS-Lite bereitgestellt. Hierbei teilen sich mehrere Kunden eine öffentliche IPv4-Adresse. Der Privatkunde hat keinen Anspruch auf eine eigene IPv4-Adresse.

    Sofern das VPN über IPv6 aufgebaut wird, funktioniert das. Du solltest jetzt schon versuchen, das über IPv6 zu realisieren. Bei DS-Lite hast Du keine öffentliche/public IPv4-Adresse, das ist wichtig zu wissen, jedoch gibt es auch hier im Forum einige Lösungsvorschläge für die Herausforderungen, die so eine Architektur mit sich bringt.

    Ansonsten mache ich mir ein wenig Sorgen über die Anschlussarbeiten. Wenn hier unsachgemäß bei der Abdichtung im Keller gearbeitet wird, könnte hier Wasser eindringen. Über eine Haftung des Anbieters oder Subunternehmers bräuchte ich in so einem Fall wahrscheinlich gar nicht nachdenken. Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?

    Hier greift die normale gesetzliche und EU-weite Gewährleistungspflicht für das Baugewerbe. Auch die Ausführung (gas- und wasserdicht) ist vorgeschrieben. Ich kenne keinen Anschlusssinhaber, dem aufgrund eines Baumangels bei der daumendicken Mauerdurchführung Wasser in den Keller gelaufen ist, lediglich viele Befürchtungen...

  • Danke für Deine Auskünfte. Hört sich schon mal gut an.

    Mit den IP-Adressen muss ich mich beschäftigen. Bin leider kein Technikexperte und habe das stur nach AVM-Anleitung eingerichtet.

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