Ich bin mal ehrlich: Ich verstehe dein Problem nicht.
Dass du eine Zeit lang den schnellsten Tarif zum Testen bekommst, ist doch ohnehin nur ein Gimmick.
Sollte die Entscheidung für oder wider Gf nicht danach ausgerichtet sein, was dein Budget und Bedarf sind?
Die Entscheidung für Glasfaser ist von mir nicht vor dem Hintergrund des aktuellen Bedarfs getroffen worden, sondern in Hinblick auf die Zukunft.
Das "Problem" ist, dass die zwischen der GigaNetz und mir getroffene vertragliche Vereinbarung durch das Urteil nun "uneindeutig" ist. Der Tarif MyNet1000 zum Preis des kleineren Tarifs für ein Jahr war für mich ein Gimmick, welches ich aber nun ggfs. zwangsweise im zweiten Vertragsjahr abnehmen muss. Ich werde nicht nach dem ersten Jahr in den kleineren Tarif wechseln können, zumindest nicht während der Grundlaufzeit des Vertrages. Also zahle ich für die restlichen Monate MyNet1000 zum teueren Originalpreis, muss kündigen und neu abschließen, um auf den gewünschten Tarif zu kommen. Zu welchen Konditionen, das steht jetzt in den Sternen.
Die Telekom ruft hier jede Woche zweimal mit neuen DSL-Angeboten an. Die sind aktuell günstiger und decken meinen Bedarf. Soll ich die Glasfaser nun ab Sommer nach vielleicht ein oder zwei Monaten in den Wind schießen?
Wegen der Mehrkosten für ein paar Monate komme ich nicht ins Armenhaus. Aber ich bleibe bei meiner Aussage: Das Urteil birgt für bereits abgeschlossene, aber noch nicht aktive Verträge unter Umständen einige Überraschungen, die der Sache Glasfaser nicht unbedingt zum Vorteil gereichen. Es gibt sicherlich auch Vertragskonstellationen, die zeitlich noch ungünstiger liegen, als das bei mir der Fall ist.