Glasfaseranschlüsse baut man nicht punktuell. Das wäre viel zu teuer. ...... "Brauche ich nicht" war schon immer das Argument dagegen. Daran wird sich nichts ändern. Aus den betroffenen Orten kommt dann später die Forderung nach Förderung, weil man sich nicht eingestehen will, dass man sich selbst abgehängt hat.
Man könnte nun einfach schlussfolgern, für die geringe Weitsicht oder Risikobereitschaft vieler Bürger muss der Staat einspringen. Glasfaserausbau flächendeckend als ein Netz und hinterher werden die Kapazitäten unter Anbieter marktwirtschaftlich verteilt.
Ich schaue mal weit zurück: ![]()
Als unsere Vorfahren ihr Wasser noch vom Brunnen geholt haben, warum sollten die irgendwann eine Trinkwasserleitung bauen? Waschmaschinen und Geschirrspüler gab es noch nicht und der Rest funktionierte seit Jahrunderten tadellos.
Hat man für die Wenigen, die sich die Wasserleitung leisten wollten eine Nachfragebündelung gemacht?
Hat man mehrere Netze parallel gebaut, die doppelte Aufwendungen verbrauchen?
Für beides Nein. Es gab Vorschriften für Trinkwasser und Abwasser um das System wirtschaftlich zu betreiben. ![]()
Um nun wieder in die Gegenwart zu kommen: ich glaube in den baltischen Ländern wurde Glasfaser flächendeckend ausgebaut und dann marktwirtschaftlich betrieben.