Mehrfamilienhaus Inhouseverkabelung

  • Hallo,

    schon wieder ich ;).

    Nun geht es um die Inhouseverkabelung und deren Kosten(-Übernahme durch Anbieter?).

    Ich wohne im ersten Stock eines Mehrfamilienhauseingangs mit 8 Wohnungen. Das Haus ist gut 40 Jahre alt und meines Wissens existieren keine nutzbaren Leerrohre für FTTH. Einzige Option wäre wohl nur die Verlegung auf Putz durchs Treppenhaus ausgehend vom HÜP im Keller. Mit welchen Kosten muss man ungefähr rechnen? Gelten tatsächlich Brandschutzbestimmungen, die das Ganze wohl umständlicher bzw. teurer werden lassen? Habt ihr Erfahrungen mit (teilweiser) Übernahme der Kosten vom Anbieter? Auf Anfrage bei bisher zwei Anbietern wurden mir sehr unkonkrete Antworten gegeben.

    Vielen Dank schon mal für eure Schilderungen,

    Lucutus

  • Für jedes Bundesland gelten Andere Brandschutzbestimmungen. Leider ist es so, das Glasfaserkabel in diesen Bestimmungen mit elektrischen Kabeln gleichgesetzt werden.

    Eine lose Verlegung mit Kabelklemmen im Treppenhaus (gleichbedeutend mit Fluchtweg) ist nicht statthaft.

    Ob Brandschutzkabelkanäle verwendet werden müssen (z.B F90, sehr teuer) oder einfache Kabelkanäle aus Stahlblech verwendet werden dürfen geht aus den Bestimmungen hervor. Was nicht sein darf sind Kabelkanäle oder Leerrohre aus Konstoff, da dies Brandlasten in Fluchtwegen darstellt.

    Am besten ist es, wenn der Glasfaseranbieter auch die Schaffung der Leitungswege vornimmt, ggf. mit teilweiser Kostenübernahme durch dich.